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Nachrichten aus der Region

Wissens- und Lesenswertes

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    19.06.2018

    Neues Feuerwehrfahrzeug für Süchteln

    Feuerwehr-Löschgruppe Hagenbroich feiert Segnung des neuen Fahrzeugs Die Löschgruppe Hagenbroich im Löschzug Süchteln der Feuerwehr Viersen hat ein neues Löschgruppenfahrzeug LF20 erhalten. Der neue Wagen wurde beim Tag der offenen Tür der Löschgruppe am Sonntag, 17. Juni 2018, gesegnet und feierlich eingeweiht. Das Fahrzeug wird künftig im Gerätehaus am Mühlenheuweg stationiert sein. Foto: Feuerwehr Viersen  

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    11.06.2018

    Symbol für freiheitliches Denken, für Offenheit und Ernsthaftigkeit

    Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat zur Übergabe der 'Zirbel' von Gereon Krebber an die städtische Skulpturensammlung am Sonntag, 10. Juni 2018, die Bedeutung der Sammlung und der neuen Skulptur hervorgehoben. In ihrer Rede sagte sie über die Sammlung: 'Diese kleine, feine, vielgestaltige, zweckfreie Sammlung von Kunstwerken ist ein Symbol für das freiheitliche Denken, für die Offenheit und die Ernsthaftigkeit des in unserer Stadt waltenden Denkens und Handelns.' Über ein halbes Jahrhundert seien monumentale Skulpturen unterschiedlicher Form, Größe und Materialität aus den verschiedensten Teilen der Welt nach Viersen gelangt: 'Genau diese Internationalität tut uns gut. Sie verbindet den Namen unserer Stadt mit allen möglichen Teilen dieser Welt und hilft, über den sprichwörtlichen Tellerrand zu schauen.' Eine Sammlung wie diese könne neue, unerwartete Perspektiven eröffnen. Das gelte nicht nur mit Blick auf die Kunst, die immer auch Raum für Diskussionen gebe und geben solle. Neue Perspektiven eröffne der Blick über den Tellerrand möglicherweise auch im Hinblick auf die Integration neuer Bürgerinnen und Bürger. Oder bei der Arbeit unserer Unternehmen und dem Ausbau ihrer überregionalen und internationalen Verbindungen. Dr. Albert Pauly, Vorsitzender des als Motor der Skulpturensammlung zu nennenden Vereins für Heimatpflege Viersen, erinnerte an den historischen Ruf Viersens als 'die Kulturstadt im Grenzland'. Viele Institutionen und Menschen leisteten einen Beitrag dazu, dass die Stadt diesem Ruf weit über die eigenen Grenzen hinaus wieder gerecht werden könne. Dass die 'Kulturstrolche' (hier von der Körnerschule) die Skulptur enthüllten, sei zudem ein gutes Zeichen für die Zukunft. Die Bürgermeisterin verwies in diesem Zusammenhang auf eine Begebenheit bei der Probeaufstellung der 'Zirbel' im vergangenen November. Dort habe sie den Künstler spontan gefragt, ob er sich vorstellen könne, seine Kunst auch Kindern in Viersen nahezubringen. Gereon Krebber habe sofort zugesagt ' so entstand das Sommerferienangebot 'Gipsen mit Gereon' für Acht- bis Zwölfjährige. Sabine Anemüller: 'Ich finde es wunderbar, dass die Kinder unserer Stadt auf diese Weise die Chance haben, einen kreativen und spielerischen Zugang zur Kunst zu bekommen. Auch, um als Erwachsene den Wert einer Sammlung wie dieser für ihr Lebensumfeld schätzen zu können.' Die Sammlung mit ihren nunmehr zwölf herausragenden Arbeiten sei ein Open-Air-Museum für die ganze Stadt und wirke weit darüber hinaus: 'An 365 Tagen im Jahr 24 Stunden zugänglich, ohne Zäune und bei freiem Eintritt, für jederfrau und jedermann: Welches Kulturprojekt, welche Museum kann das schon von sich behaupten?' Die ebenfalls am 10. Juni eröffnete Ausstellung mit Arbeiten Krebbers in der Städtischen Galerie im Park gebe allen zudem die Gelegenheit, sein künstlerisches Handeln und sein kritisches Vermögen kennenzulernen. Gereon Krebber ging in seinen Begrüßungsworten kurz auf die öffentlichen Debatten in Viersen über seine 'Zirbel' ein. Der Kunstprofessor sprach an, dass seine Arbeit insbesondere in sozialen Netzwerken mit Hunde-Hinterlassenschaften verglichen worden war. Er sagte, er könne es verstehen, wenn Menschen Schwierigkeiten mit einer Skulptur haben, die etwas zeigten, das aussehe 'als komme es von da unten', das aber in Wirklichkeit seinen Platz 'da oben im Gehirn' habe. Foto: Stadt Viersen

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    18.05.2018

    Bilanz: Tornado in Boisheim

    Tornado in Boisheim: Bilanz der Stadt Viersen Nach dem Tornado, der am Mittwoch, 16. Mai 2018, über den Viersener Ortsteil Boisheim gezogen war, stand der Donnerstag, 17. Mai, im Zeichen der Schadensaufnahme und der Aufräumarbeiten. Neben etwa 50 Privathäusern in Boisheim waren einige städtische Gebäude und der Friedhof Boisheim betroffen. Der Friedhof wird voraussichtlich noch einige Tage gesperrt bleiben. Zur Schadenshöhe kann die Stadt keine Angaben machen. Am Mittwoch waren etwa 90 Kräfte ehrenamtliche und hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr Viersen in Boisheim im Einsatz. Sie kamen von den Löschzügen Boisheim, Süchteln und Dülken sowie von der Hauptwache. Freiwillige Feuerwehrleute des Löschzugs Viersen sorgten in der Wache an der Gerberstraße für die Grundsicherung. Die Städtischen Betriebe waren mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterwegs. Während die Hauptaufgabe der Feuerwehr in der Sicherung und der Beseitigung von Gefahren etwa durch lose Dachziegel oder umgestürzte Bäume lag, sorgten die Städtischen Betriebe für die erforderlichen Absperrungen, räumten und reinigten die Straßen und Nebenanlagen. Darüber hinaus beurteilten sie die Sicherheit der Bäume im betroffenen Bereich. Durch den gemeinsamen Einsatz war es der Stadt gelungen, die wichtige Verbindung Nettetaler Straße noch in der Nacht wieder für den Straßenverkehr freigeben zu können. In den Siedlungsbereichen insbesondere entlang der Linder Straße und des Friedhofsweges waren am Donnerstag die Aufräum- und Reparaturarbeiten an den Privathäusern bereits im vollen Gange. Die Städtischen Betriebe konzentrierten sich auf die Reinigung von Straßen nicht nur in Boisheim, sondern beispielsweise auch in den Bereichen Bistard und Schirick. Weitere Arbeiten, etwa an der Höhenstraße und im Bereich Schündelenhöfe werden noch bis Freitag dauern. Schwerpunkt der Aufräumarbeiten von städtischer Seite war der Friedhof Boisheim. Hier sind alle größeren Bäume entweder umgefallen, abgeknickt oder durch Ausbrüche aus der Krone schwer beschädigt. Die Arbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Friedhof bleibt darum bis aus weiteres gesperrt. Neben der Totenhalle wurden die Schule samt Turnhalle und eine ehemalige Werksdienstwohnung der Stadt an der Pastoratstraße durch das Unwetter beschädigt. Der genaue Umfang der Gebäudeschäden wird noch ermittelt. Die städtischen Kräfte wurden am Mittwoch in Boisheim durch das THW und das Deutsche Rote Kreuz unterstützt. Außerdem war die Polizei im Einsatz. Die Koordination des städtischen Einsatzes hatte ein Stab für außergewöhnliche Einsatzlagen (SAE) übernommen, der unter der Leitung von Bürgermeisterin Sabine Anemüller in der Feuerwache an der Gerberstraße zusammengekommen war. Die Bürgermeisterin war sowohl am Mittwochabend als auch am Donnerstag in Boisheim und führte zahlreiche Gespräche mit den betroffenen Anwohnern sowie den Hilfskräften. Sie sagte, angesichts des Umfangs der Schäden an den Gebäuden und auf dem Friedhof müsse man dankbar sein, dass es in Boisheim keine Vielzahl von Verletzten oder gar Tote gegeben habe. Sehr angenehm habe sie den Zusammenhalt der Menschen in Viersens kleinstem Stadtteil empfunden: 'Wir hätten als Stadt Übernachtungsplätze für Betroffene anbieten können, falls Häuser unbewohnbar gewesen wären. Diese Fragen hatten die Boisheimerinnen und Boisheimer schon längst untereinander geklärt, bevor der Statiker grünes Licht für alle Wohnungen gab.' Besonders betroffen sei sie von den Schäden auf dem Friedhof, der von dem Tornado offenbar mit voller Wucht getroffen wurde. 'Der Boisheimer Friedhof wird sein Gesicht vollkommen verändern', sagte die Bürgermeisterin. Erneut habe ein Sturm gezeigt, wie die Natur in wenigen Augenblicken einen Grünbereich neu gestalten könne. Wie inzwischen bekannt wurde, gab es doch mindestens eine Verletzte aus Viersen. Eine junge Frau, die auch Mitglied der Jugendfeuerwehr ist, stand als Ersthelferin dem Mann zur Seite, der am Mittwoch durch einen herabfallenden Ast schwer verletzt wurde. Während ihrer Bemühungen um den Verletzten erlitt sie einen Stromschlag und wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Sie hat das Hospital bereits wieder verlassen. Foto: Stadt Viersen

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    17.05.2018

    Tornado in Viersen

    Am Mittwoch, dem 16.5.2018, kam es in weiten Bereichen Viersens zu einem Wetterphänomen, welches in unseren Breitengraden eher ungewöhnlich ist. Ein Tornado fegte über Teile Viersens hinweg, begleitet von heftigem Hagelniederschlag. Das Naturphänomen richtete nicht unerheblichen Schaden an, zwei Menschen erlitten Verletzungen. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt und eine Unzahl an Bäumen wurde durch die Naturgewalt umgepflügt. Das Unwetter verschwand genauso schnell, wie es aufzog, nach kurzen 15 Minuten schien wieder die Sonne und gab den Blick auf deutliche Zerstörungen frei.

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    16.04.2018

    Narrenmuehle wird untersucht

    Weitere Untersuchungen an der Narrenmühle in Dülken An der Narrenmühle in Dülken werden in der Woche ab Montag, 16 April 2018, Gerüste aufgestellt. Die Gerüste machen weitergehende Untersuchungen zum Zustand des Dülkener Wahrzeichens möglich. Im Zuge der jetzt geplanten Arbeiten werden Teile der Fassadenbretter an der Mühle entfernt. Die unter der Fassade liegenden Holzbalken und Stützen des Fachwerks werden dann unter die Lupe genommen. Geprüft werden sollen das Alter und der Zustand der Bauteile. Auch nach möglichem Schädlingsbefall wird gesucht. Nach der Auswertung der Untersuchungsergebnisse wird ein Sanierungskonzept für die Narrenmühle erarbeitet. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass dieses Konzept bis zum Frühsommer 2018 fertig ist und dann vorgestellt werden kann. Bild: Frank Vincentz

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    22.01.2018

    Nach dem Sturm: Bürgermeisterin besucht Kletterwald und Wildgehege

    Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat sich am Samstag, 20. Januar 2018, einen persönlichen Überblick über die Schäden am Kletterwald und dem Wildgehege auf den Süchtelner Höhen verschafft. Stadtförster Rainer Kammann hatte dazu eine sichere Route ausgewählt. Er warnte nochmals eindringlich davor, den Wald zu betreten: „Jederzeit können ohne Vorwarnung weitere Bäume umstürzen oder abgebrochene Äste herunterfallen.“ Große Teile des Kletterwaldes sind zerstört, einzelne Abschnitte könnten nach ersten Einschätzungen rasch wieder hergerichtet werden. Zunächst allerdings müsse aufgeräumt werden. Kletterwald-Geschäftsführer Jörg Brockes und Stadtförster Rainer Kammann sagten dazu, diese Arbeiten müssten sorgfältig bedacht werden. An vielen Stellen stünden Bäume schräg, es gebe erhebliche Spannungen im Holz und durch die Seile des Kletterwaldes. Anfang nächster Woche werden Fachbetriebe die Situation anschauen und mit den Arbeiten beginnen. Erst wenn aufgeräumt sei, könnten die noch stehenden Bäume begutachtet werden. Seien Bäume „angeschoben“ worden, müssten auch diese entfernt werden, bevor über den Wiederaufbau nachgedacht werden könne. Als „angeschoben“ werden Bäume bezeichnet, die sich im Sturm so weit geneigt haben, dass die Wurzeln im Boden gerissen sind. Wenn diese Bäume dann nicht umstürzen, sondern sich wieder aufrichten, sehen sie auf den ersten Blick unbeschädigt aus. Tatsächlich haben sie aber keinen Halt und können urplötzlich umfallen. Entsprechend geschulte Gutachter können dies an Veränderungen im Wurzelbereich der Bäume nahe der Oberfläche erkennen. Brockes sagte gegenüber Bürgermeisterin Sabine Anemüller, er überlege bereits, wie der Betrieb wieder aufgenommen werden könne. Für ihn stehe fest, dass ein Neustart nur am bisherigen Standort in Frage komme. Die Bürgermeisterin sagte ihm die Unterstützung der Stadt zu. Das gelte nicht nur für die Aufräumarbeiten in enger Abstimmung mit dem Stadtförster, sondern auch für den Wiederaufbau. Hier sei etwa an die Nutzung benachbarter Flächen oder an die Frage der raschen Erteilung von Genehmigungen zu denken. Erste gute Nachrichten gab es im Wildgehege, wo die Bürgermeisterin Mitarbeitern der städtischen Betriebe für ihren Einsatz dankte. Alle Tiere haben den Sturm gut überstanden. Zwar müssen sie vorübergehend mit etwas weniger Platz auskommen, die Aufregung nach dem Sturm habe sich aber bereits wieder gelegt. Der Ruhebereich des Damwilds ist zurzeit nicht nutzbar. Die Kamerunschafe sind in einem Gehege gesichert. Die Wildschweine haben sich in die hinteren Bereiche zurückgezogen. Xpad-Geschäftsführerin Katrin Kraft, deren Unternehmen seinen Sitz am Wildgehege hat, sagte, eine Mitarbeiterin, die sich um die Tiere kümmere, habe diese regelmäßig mit Futter versorgt. Das habe die Tiere beruhigt, die so trotz der zerstörten Zäune im Gehege geblieben waren. Rainer Kammann sagte, der Bereich, in dem sich der Zugang für Besucherinnen und Besucher befunden habe, sei eines der am stärksten geschädigten Stücke: „Hier sind 30 Jahre forstwirtschaftliche Arbeit zum Aufbau eines gesunden Mischwalds in zwei Stunden weggeweht worden.“ Abschließend besuchte die Bürgermeisterin noch die Waldjugend. Hier liefen die Aufräumarbeiten rund um das Landeszentrum ebenfalls auf Hochtouren. Gebäudeschäden gab es keine. Rund um die große Wiese im Zentrum des Horstgeländes sind jedoch reihenweise Bäume umgestürzt. Horstleiter Jörg Clemens sagte, alle Nachbarn auf den Süchtelner Höhen unterstützen sich bei den Aufräumarbeiten nach Kräften. Alle Betroffenen zeigten sich beeindruckt von der Welle der Anfragen, wie ihnen geholfen werden könne. Viersens Feuerwehrchef Frank Kersbaum, der die Hilfseinsätze während des Sturms geleitet hatte, sagte dazu, die größte Hilfe sei es zunächst, wenn die Menschen sich aus den Gefahrenbereichen fernhielten. Die Aufräumarbeiten sollten Fachleuten überlassen werden. Bereits während der Besichtigung wurde eine Idee entwickelt, wie die Bevölkerung beim Wiederaufbau helfen kann. Stadtförster Kammann sagte, auch mit Blick auf den ähnlich zerstörten Bereich Peter-Stern-Allee am Hohen Busch, dass hier eine gemeinschaftliche Aufforstungsaktion ähnlich wie der Aufbau des Jubiläumsgartens denkbar sei. Auch Katrin Kraft von Xpad sagte spontan ihre Unterstützung für ein solches „Crowd-funding“-Projekt zu. Details werden in Kürze gemeinsam erarbeitet und dann bekanntgegeben. Kammann sagte weiter, dass der Löwenanteil der Arbeiten erst nach dem Aufräumen folge. Dann müssten die betroffenen Bereiche für die Wiederaufforstung vorbereitet werden. Wenn alles gut gehe, könnten in einem Jahr neue Bäume gesetzt sein. Diese müssten dann gepflegt werden, damit daraus neuer Wald entstehen könne. Bis allerdings der Zustand vor Friederike wieder erreicht sei, vergingen mehrere Jahrzehnte. Parallel zu den Arbeiten im Wald wurden am Samstag die Aufräumarbeiten im innerstädtischen Bereich fortgesetzt. Hier steht zunächst die Sicherung in den Grünanlagen und auf den Friedhöfen im Vordergrund. Viele Vorhaben im Bereich Stadtgrün und Forsten sind vom Sturm durchkreuzt worden. So sagte Kammann, dass der Forstwirtschaftsplan für 2018 praktisch erledigt sei. Der Hiebsatz, also die Menge Holz, die geplant gefällt werden sollte, sei voraussichtlich bereits erreicht: „Wir müssen unsere gesamte Jahresplanung neu erarbeiten.“ Foto: Stadt Viersen

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    19.01.2018

    Sturm Friederike - Erste Bilanz

    Sturm Friederike: Schwere Schäden am Hohen Busch und auf den Süchtelner Höhen - Wald nicht betreten Der Sturm Friederike am Donnerstag, 18. Januar 2018, hat am Hohen Busch und auf den Süchtelner Höhen schwere Schäden im Wald angerichtet. Stadtförster Rainer Kammann sprach in einer ersten Einschätzung davon, dass im Bereich Wildgehege/Kletterwald 70 Prozent der Bäume umgestürzt oder massiv geschädigt seien. Im Bereich der Peter-Stern-Allee sehe es ähnlich aus. Kammann warnte dringend davor, in den nächsten Tagen in den Wald zu gehen. Insbesondere Kiefern und Fichten seien großflächig umgeweht worden. Es gebe sehr viele Schäden und Totalverluste sowohl an innerstädtischen Einzelbäumen als auch im Wald. Zur Frage, wie viele Tiere noch im Wildgehege seien, könne er noch nichts sagen. Manche Bereiche seien momentan gar nicht erreichbar. Eine genaue Aufnahme der Schäden an Bäumen werde erst in einigen Tagen vorliegen. Die Aufräumarbeiten im innerstädtischen Bereich werden mindestens bis Ende nächster Woche dauern. Für den Wald rechnet er mit einer Arbeitszeit von drei bis vier Wochen. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Betriebe am Donnerstag weitgehend im Einsatz waren, um die Feuerwehr bei Notfällen zu unterstützen, kann die Sturmschadenskontrolle erst am Freitag beginnen. Sie wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis dahin warnt die Stadt nicht nur vor dem Betreten des Waldes. Auch Parks und Grünanlagen sollten gemieden werden. Generell ist insbesondere in der Nähe von Bäumen erhöhte Vorsicht angeraten. Die Sperre der städtischen Friedhöfe und Sportplätze bleibt zunächst bestehen. Erste Bilanz der Feuerwehr - Keine Verletzten bekannt Die ersten Meldungen über Sturmschäden waren gegen 10 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. Mit zunehmender Zahl der Anrufe wurde Gesamtalarm ausgelöst. Das bedeutet, dass alle Wachen, Gerätehäuser und Fahrzeuge mit ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aus allen Löschzügen und Löschgruppen besetzt wurden. Von dort wurden die sturmbedingten Einsatzorte angefahren. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr sorgten für die Absicherung in allen anderen Einsatzbereichen. Außerdem wurde die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) alarmiert, die den weiteren Sturmeinsatz steuerte. Die Städtischen Betriebe unterstützten die Arbeiten mit allen verfügbaren Kräften. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von der Hauptwache an der Gerberstraße aus eingesetzt. Alle gemeldeten Einsatzstellen wurden zunächst von Erkundern angefahren. Anhand der Schadenslage wurde festgelegt, welche Schäden mit welchen Kräften in welcher Reihenfolge abgearbeitet werden. Vielfach beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehr und der Städtischen Betriebe darauf, die Unglücksstelle abzusichern. Die Beseitigung der Schäden war dann Sache der Grundstückseigentümer. An vielen Stellen mussten Bäume von der Fahrbahn und Gehwegen entfernt werden. Wo Äste herausgebrochen waren, wurden Bäume beschnitten. Damit sollte verhindert werden, dass Äste abbrechen und zu Boden fallen. An der Königsberger Straße mussten Bäume von den Industriebahngleisen entfernt werden. In einem Fall fiel ein Baum auf eine Garage und zerstörte das darin stehende Auto. An der Weiherstraße wurde das Haus, in dem es am 23. Dezember 2017 gebrannt hatte, erneut in Mitleidenschaft gezogen. Das provisorisch gesicherte Dach wurde vom Sturm zerstört. Weil die Kreis-Leitstelle an der Gerberstraße zeitweise die Vielzahl der Anrufe nicht mehr bewältigen konnte, richtete die Feuerwehr eine E-Mail-Adresse ein. Unter dieser konnten die Bürgerinnen und Bürger Sturmschäden melden. So konnte die Leitstelle entlastet und die Rufnummer 112 für (andere) Notfälle freigehalten werden. Bei der Feuerwehr waren 75 Wehrleute mit 25 Fahrzeugen im Einsatz. Die Städtischen Betriebe steuerten 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zehn Fahrzeuge bei. Bei der Feuerwehr wurden keine Fälle von ernsthaften Verletzungen infolge des Sturms im Stadtgebiet bekannt. Einschätzungen zur Höhe des Sachschadens sind derzeit nicht möglich. Details zu einzelnen Einsatzorten und Umfängen liegen ebenfalls nicht vor, da die Abarbeitung der gemeldeten Schäden Vorrang hatte und hat.  

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    17.01.2018

    Sanierung Kepler-Realschule

    Die Sporthalle der Johannes-Kepler-Realschule wird voraussichtlich bis Ende Mai 2018 saniert. Zurzeit wird die Decke gesichert und teilweise erneuert. Anschließend erhält die Halle einen neuen Boden. Die Arbeiten an der Decke werden voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen sein. Sie sind erforderlich, weil im Herbst vergangenen Jahres erhebliche Mängel an der Aufhängung der Deckenplatten entdeckt wurden. Diese rühren aus der Zeit des Hallenbaus vor mehr als 40 Jahren her. Bei den laufenden Arbeiten werden nicht nur die Aufhängungen verstärkt, sondern auch neue Deckenplatten montiert. Diese sollen auch dem härteren Aufprall von Bällen besser standhalten. Die Stadt Viersen hat die aus Sicherheitsgründen erforderliche Sperre der Halle zudem genutzt, um den Boden überprüfen zu lassen. Nutzerinnen und Nutzer hatten über Unebenheiten geklagt. Ein Gutachter stellte nun fest, dass die Unregelmäßigkeiten im Hallenboden so stark sind, dass Verletzungsgefahr für die Sportlerinnen und Sportler besteht. Die Halle kann wegen dieser Verletzungsgefahr nicht unmittelbar nach Ende der Deckenarbeiten wieder freigegeben werden. Das Gebäudemanagement der Stadt arbeitet mit Hochdruck an einem Leistungsverzeichnis, also einer Aufstellung der nötigen Arbeiten am Boden. Diese Aufstellung soll Ende Januar fertiggestellt sein, so dass dann die öffentliche Bekanntmachung der Ausschreibung erfolgen kann. Wenn das durch europäisches Recht vorgegebene Verfahren zügig verläuft, könnte die Vergabe noch im März erfolgen. Die Arbeiten würden dann Mitte April beginnen. Dabei würde der gesamte Hallenboden ausgetauscht werden. Dazu ist es auch nötig, die Tribünen aus- und später wieder einzubauen. Dieser Abschnitt der Sanierung würde voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen. Die Halle könnte dann Ende Mai mit neuer Decke und neuem Boden wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden.

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    17.01.2018

    Kein Wetterschutz für einzelne Schulbushaltestellen

    Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Viersen hat es mehrheitlich abgelehnt, an einzelnen Schulbushaltestellen die Wartehäuschen wieder aufzubauen. Der entsprechende Antrag von FürVie fand keine Mehrheit in dem Gremium. Auch die Verwaltung hatte vorgeschlagen, es bei dem jetzigen Zustand zu belassen. Die in Rede stehenden Wartehäuschen waren demontiert worden, weil sie aufgrund ihres Alters nicht mehr stabil waren. Im Schülerspezialverkehr werden in Viersen rund 300 Haltestellen bedient. Sowohl die Standorte als auch die Zahl der jeweils ein- und aussteigenden Schülerinnen und Schüler ändern sich von Schuljahr zu Schuljahr. Nach Ansicht der Verwaltung sei es 'kaum möglich', unter diesen Umständen darüber zu entscheiden an welchen Standorten ein dauerhafter Wetterschutz sinnvoll sei.

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    15.01.2018

    Bilanz 2017: Stadt Viersen wächst

    Bilanz 2017: Die Stadt Viersen wächst um 410 Einwohnerinnen und Einwohner Zum Jahresende 2017 waren in Viersen 76.866 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Das sind 410 Menschen mehr als zum Jahresbeginn. Damit hält der Wachstumstrend der Stadt unverändert an. 2016 waren es zu Silvester 368 Personen mehr als am voraufgehenden 1. Januar. Nach der stadteigenen Statistik lebten zum Jahreswechsel 2017/2018 37.312 Männer und 39.554 Frauen in der Kreisstadt. Die Verteilung auf die Stadtteile sieht Alt-Viersen mit 38.350 vorn. Dülken folgt mit 20.527 Menschen vor Süchteln, das 15.955 Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnete. In Boisheim lebten Silvester 2034 Menschen. Der kleinste Stadtteil weist dabei eine Besonderheit auf: In Boisheim gab es zum Stichtag mehr Männer (1041) als Frauen (993). Für den Monat Dezember 2017 weist die Statistik eine positive Wanderungsbilanz aus: 290 Abmeldungen aus Viersen standen 329 Anmeldungen gegenüber. Bei 74 Sterbefällen gab es 44 Geburten.

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    15.01.2018

    Stadtplakette in Bronze für Markus Heines

    Überraschung bei „Süchteln brennt' Markus Heines, Initiator und Motor des Musikfestivals „Süchteln brennt“, ist am Samstag, 13. Januar 2018, mit der Stadtplakette in Bronze der Stadt Viersen ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller überreichte dem überraschten Heines die Plakette am Festivalabend im Süchtelner Josefshaus. Begleitet wurde die Bürgermeisterin von Ortsbürgermeister Erhard Braun und Ratsherr Paul Mackes, der die Ehrung angeregt hatte. Beschlossen hatte der Rat der Stadt Viersen die Auszeichnung bereits im September 2017. Dabei war aber von vornherein klar: Die Übergabe der Plakette kann nur auf der Bühne des Josefshauses bei „Süchteln brennt“ erfolgen. Trotz der langen Zeit gelang es, die anstehende Ehrung bis zuletzt vor Markus Heines geheim zu halten. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte in ihrer kurzen Rede vor dem ausverkauften Saal, Markus Heines habe sich „unermüdlich und mit großen Zeitaufwand eingesetzt und das kulturelle Leben bereichert“. Die Ergebnisse seines Engagements seien weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. „Süchteln brennt“ sei vor 23 Jahren aus einer Idee im Messdienerkreis entstanden. Heute organisiere der „waschechte Süchtelner Junge aus der Sektion Vorst“ die Veranstaltung in eigener Verantwortung. Das reiche von der Buchung der Bands bis zur Fertigung des Flammen-Logos in seiner Schreinerei an der Oedter Straße. Unterstützt werde er dabei von seinen Freunden und seiner Familie. Beteiligt sei er an einer weiteren „kulturellen Perle“. Die Kleinkunst-Fahrradtour „Luft & Pumpe“ starte und ende nicht zufällig an der Schreinerei Heines. Aus dem Aufbauteam von „Eier mit Speck“ sei Heines nicht wegzudenken. Beim städtischen Young-Life-Bandcontest „Young Talents“ sei er seit der ersten Ausgabe als Juror dabei und helfe mit seinen Ideen und seinem Einsatz bei der Organisation. Das Fazit der Bürgermeisterin: „Ihre Tatkraft und Ihr Einsatz verdienen unsere Anerkennung.“ Stellvertretend für die Viersener Bürgerinnen und Bürger danke sie Markus Heines für sein unermüdliches Engagement. Sie freue sich sehr, ihm im Namen des Rates der Stadt Viersen die Stadtplakette in Bronze zu übergeben. Hintergrundinformation: Die Stadtplakette wird Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Stadt Viersen besonders verdient gemacht haben. Über die Verleihung beschließt der Rat in nichtöffentlicher Sitzung. Foto: Stadt Viersen

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    06.12.2017

    Archäologisches Fenster und Brunnen am Kesselsturm sind zerstört worden

    Unbekannte haben sowohl das Archäologische Fenster als auch die Brunneninstallation im Bereich der Straße Am Kesselsturm in Dülken schwer beschädigt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Betriebe haben die beiden Stellen gesichert. Wie hoch die Schäden sind, kann erst nach genaueren Überprüfungen gesagt werden. Das Archäologische Fenster war am 25. März 2017 eingeweiht worden. Auf einer Größe von 1,5 Meter Breite und 85 Zentimeter Höhe war hier ein digitales Hologramm zu sehen. Das 'Zeitfenster Kesselturm' bot den Blick auf eine Szene aus dem 17. Jahrhundert im Bereich des Holländerturms. Die gezeigte Sequenz war 2015 mit Hilfe einer Schauspieltruppe aus den Niederlanden aufgezeichnet worden. Ein digitales Hologramm dieser Größe war zum Zeitpunkt der Einweihung weltweit ohne Vorbild. Nun sind die Gläser der Scheinwerfer an der Installation eingeworfen worden. Die Frontglasscheibe ist vollständig zerstört. Die Acrylglasschutzhülle des Hologramms ist gesplittert. Ob das Hologramm selbst gerettet werden kann, steht noch nicht fest. Hierzu sind noch Untersuchungen erforderlich. Ebenfalls beschädigt wurde die in der Nähe eingerichtete Brunneninstallation. Hier wurde die Sicherheitsglasscheibe mit einem schweren Gegenstand vollständig zerstört. (Foto: Stadt Viersen)

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    12.10.2017

    Illegale Altreifenentsorgung

    Stadt bittet Bevölkerung um Hinweise Vor ungefähr zehn Tagen wurde von Unbekannten eine größere Menge Altreifen in der freien Natur entsorgt. Die Reifen liegen im Bereich des Ransbergs neben dem asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Fußgängerbrücke. Die Ordnungsbehörde der Stadt konnte bis heute keinen Verursacher ausfindig machen. Daher bittet sie die Bevölkerung um Mithilfe. Aufgrund der Menge der Reifen müssen der oder die Täter mit einem Transporter oder LKW dort längere Zeit gestanden haben, um die mehr als 60 Reifen abzuladen. Wer in der Zeit vom 25. September bis 2. Oktober 2017 etwas Auffälliges beobachtet hat, wird gebeten, sich an das Ordnungsamt in Dülken unter der Rufnummer 02162 101605 oder 101612 zu wenden. Foto: Stadt Viersen

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    11.09.2017

    Ehrenpreise für das Projekt 'SoKo'

    Tönisvorst – Vom 8. bis zum 10. September traf sich das Jugendrotkreuz im Schulzentrum Kirchfeld, begleitet durch das ORGA-Team. Mit vielen begeisterten Kindern und Jugendlichen, die zusammen die ehrenamtlichen Jugendrotkreuz-Gruppen sowie Schulsanitätsdienste bilden, wurde fröhlich und entspannt zusammen gefeiert. Wie in den Vorjahren wurde der Abend durch die Vorführung von verschiedenen Wettbewerbsaufgaben aufgelockert. Vor zwei Jahren konnte durch die Zusammenarbeit mit dem Michael-Ende-Gymnasium das erste SoKo-Projekt (Soziale Kompetenz) im Kreis Viersen gestartet werden. Das Projekt richtet sich an die Jahrgangsstufen 7 und 8. Begleitet wird es außerdem von ehrenamtlichen Paten, welche die Schüler und Schülerinnen während des Projektes betreuen. Zum Höhepunkt des Abends erhielten mehrere Schüler eine Auszeichnung für Ihre hervorragenden Leistungen und ihre Einbringung in das Projekt SoKo sowie die Erwachsenen für Ihre unterstützende Leistung. Über das SOKO-Projekt: In diesem vom DRK Jugendrotkreuz ins Leben gerufene Projekt steht vor allem das soziale Engagement, die Persönlichkeitsbildung sowie auch die Teamarbeit an vorderster Stelle. Ziel des Projektes 'SoKo' ist es, jungen Menschen wertvolle Tugenden wie Gewaltfreiheit, Toleranz und den Einsatz für Mitmenschen nahe zu bringen. Ebenso wird das Zusammenleben verschiedener Generationen gefördert, in dem Schüler dazu motiviert werden, Hilfe bei älteren Mitmenschen zu leisten und/oder auf freiwilliger Basis nachmittags in einer sozialen Einrichtung wie einer Kindertagesstätte oder einer Behinderteneinrichtung zu helfen. Weitere Informationen – zum Projekt: https://www.jrk-nordrhein.de/jrk-in-der-schule/sozialkompetenz/ – zum Jugendrotkreuz Viersen: http://www.jrk-vie.de/

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    29.08.2017

    Auzubildene der Stadt Viersen erreicht Bestnoten

    Natürlich freuen sich die Verantwortlichen bei der Stadt Viersen, wenn der Verwaltungsnachwuchs gute Abschlüsse erreicht. Jetzt gab es sogar ein ganz besonderes Ergebnis zu bestaunen: Sandra Bauer schaffte am Ende ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten den besten Abschluss, den das Studieninstitut Niederrhein seit dem Jahr 2000 vergeben hat. Gemeinsam mit Sarah Kaczmarek hatte Sandra Bauer die Ausbildung bei der Stadt Viersen im August 2014 begonnen. Bereits zu Beginn der Tätigkeit zeigte sich der besondere Einsatz der beiden Nachwuchskräfte im Dienst der Bürgerinnen und Bürger. Sehr gute schulische Leistungen ergänzten die sehr positiven Rückmeldungen über die praktische Arbeit aus den einzelnen Fachbereichen. Die Zwischenprüfungen ließen hervorragende Ausbildungsabschlüsse erwarten. Das letzte Drittel ihrer Ausbildung absolvierten Sandra Bauer und Sarah Kaczmarek im unter anderem für Wahlen zuständigen Fachbereich 10/III der Stadtverwaltung. Dort sorgten und sorgen sie maßgeblich dafür, dass bei der Abwicklung der Wahlen alles glatt über die Bühne geht. In diesem Bereich werden beide auch in den kommenden Wochen noch arbeiten. Im Anschluss an die Bundestagswahl wechselt Sandra Bauer in den Fachbereich Schule und Kultur, Sarah Kaczmarek wird im Fachbereich Soziales und Wohnen tätig sein. Mit der Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis ist aber noch lange nicht Schluss: Beide Verwaltungsfachangestellte beginnen nach den Herbstferien mit dem Angestelltenlehrgang II. Ihr Ziel: Sie wollen sich für weitere, höherwertige Aufgaben bei der Stadt Viersen qualifizieren. Bürgermeisterin Sabine Anemüller gratulierte zum erfolgreichen Abschluss. Die guten Ergebnisse seien zugleich Nachweis für die gute Arbeit der Ausbilder wie für das besondere Engagement der Auszubildenden: 'Nicht nur hier zeigt sich, dass eine solide Ausbildung ein stabiles Fundament für die weitere berufliche Entwicklung und den Lebensweg legen kann.' Die Stadt Viersen bietet zahlreiche Ausbildungsplätze sowohl im Bereich der klassischen Verwaltung als auch im gewerblichen Sektor. Weitergehende Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt unter https://www.viersen.de/de/inhalt/ausbildung/. Zurzeit werden Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2018 entgegengenommen. Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Stadt Viersen beantwortet Julia Rüland. Die Ausbildungsleiterin ist unter der Telefonnummer 02162 101216 zu erreichen. Foto: Stadt Viersen

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    14.07.2017

    Stadtradeln: 7,5 Tonnen CO2 sparten Radler in Viersen

    Mit der Auszeichnung der fleißgsten Kilometersammler und der Übergabe der Preise an die Gewinner der Verlosung ist die Aktion Stadtradeln 2017 in der Stadt Viersen zu Ende gegangen. Die insgesamt 20 Teams schafften zwischen dem 10. und dem 30. Juni 2017 insgesamt 52.458 Kilometer. Wäre diese Strecke mit einem Durchschnittsauto zurückgelegt worden, wären 7449 Kilogramm Kohlendioxid ausgestoßen worden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller erinnerte bei der Abschlussveranstaltung im Foyer des Viersener Stadthauses an das Motto der Aktion: ?Viersen radelt für ein gesundes Klima?. Bundesweit fand das ?Stadtradeln? bereits zum zehnten Mal statt. 2017 war die Stadt Viersen erstmals dabei. Die Städte und Gemeinden im Kreis Viersen hatten sich vorab auf einen gemeinsamen Aktionszeitraum geeinigt. So war es möglich, das alle Interessierten am 10. Juni in Dülken zu einer großen Auftaktfeier zusammenkamen. Die Gewinner des Preisausschreiben wurden per Losentscheid ermittelt: ?Das Stadtradeln ist ausdrücklich kein Leistungswettbewerb.? Zahlreiche Sponsoren machten es möglich, einen bunten Reigen an Geschenken an die glücklichen Gewinner zu verteilen. Der Hauptpreis, ein von Real und dem Werbering Viersen aktiv gestiftetes Fahrrad, ging an Henriette Gehse Zwei Sonderpreise wurden unabhängig von der Verlosung vergeben. Der Viersener Tennis- und Hockeyclub (VTHC) hatte das stärkste Team am Start. Die 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von der Tanzschule Behneke zu einer Open-Air-Tanz- und Fitnesstunde eingeladen. 1400,9 Kilometer standen nach 21 Aktionstagen bei Karl Kluth auf dem Tachometer. Der fleißigste Kilometersammler wurde dafür mit einer sportlichen Uhr belohnt, die Juwelier Classen spendierte. Urlaubsbedingt bei der Preisübergabe nicht dabei war Ratsfrau Anne Kolanus. Sie hatte sich vorab verpflichtet, während des gesamten Aktionszeitraums auf jegliche Fahrt im Auto zu verzichten. Die gleiche Verpflichtung war auch der Niederkrüchtener Bürgermeister Kalle Wassong eingegangen. Beide haben damit den Status des ?Stadtradel-Stars? erreicht. Frau Kolanus erhält dafür von der Initiative Stadtradeln als Anerkennung eine Gepäcktasche fürs Fahrrad. Hinweis an die Redaktionen: Das anliegende Foto ist frei zur redaktionellen Verwendung bei Nennung des Urhebervermerks ?Foto: Stadt Viersen?. Es zeigt (von links): Bürgermeisterin Sabine Anemüller, Günther Kamp (Werbering Viersen aktiv), Susanne Laurenz (Citymanagement Stadt Viersen) und Hauptgewinnerin Henriette Gehse. Foto: Stadt Viersen

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    14.07.2017

    Ferienzeit - Bibliotheken in Süchteln und Dülken öffnen seltener

    Die Zweigstellen der Stadtbibliothek in Süchteln und Dülken reduzieren während der Schulsommerferien ihre Öffnungszeiten. Vom 17. Juli bis zum 25. August 2017 öffnet die Familienbibliothek Dülken dienstags und freitags von 15 bis 18 Uhr. Die Süchtelner Zweigestelle ist montags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr dienstbereit. Unverändert sind die Öffnungszeiten der Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek am Rathausmarkt in Viersen: dienstags 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis freitags 11 bis 13.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 18 Uhr, samstags 10 bis 13.30 Uhr. Die Online-Angebote und der Außen-Rückgabeschalter stehen rund um die Uhr zur Verfügung.

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    14.07.2017

    Jugendbegegnung - Eine liebgewonnene Tradition lebt weiter

    Ein Jahr vor einem 25. Geburtstag hatte der Verein Jugendbegegnung Süchteln-Bitterfeld erneut Kinder aus Sachsen-Anhalt an den Niederrhein eingeladen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller und stellvertretender Bürgermeister Hans-Willy Bouren begrüßten die Gäste und ihre Gastgeber bei einem Empfang im Stadthaus. Beide Repräsentanten der Stadt betonten, dass die liebgewonnen Tradition nur möglich sei, weil alle Beteiligten mit sehr viel Freude und Engagement mitmachten und sich einsetzten. Die enge Beziehung zwischen Bitterfeld und Viersen sei den Menschen eine Herzensangelegenheit. Seit 1993 seien auf diesem Weg viele Freundschaften entstanden. Die jetzige Besuchergruppe bestand aus 15 Kindern der Helene-Lange-Schule im Alter von elf und zwölf Jahren und zwei Lehrerinnen. Außerdem waren drei Kinder der Betreuer, drei, vier und sechs Jahre alt, dabei. Zum Programm der Gruppe, die inzwischen wieder nach Bitterfeld zurückgekehrt ist, gehörten Minigolf und ein Ausflug zu einem Reiterhof, Schwimmen, Kanu fahren, die Erkundung der Süchtelner Höhen und vieles mehr. Foto: Stadt Viersen

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    30.06.2017

    Perspektivenplanung Süchteln

    Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Auftaktveranstaltung zur Stadtteilentwicklung Süchteln fand in der Aula der Johannes-Kepler-Realschule eine weitere Veranstaltung zur Bürgerinformation statt. Sie setzte die Reihe der Workshops und Treffen fort, in denen unter dem Titel 'Perspektivenplanung Süchteln' an der Zukunft des grünen Stadtteils gearbeitet wird. Bürgermeisterin Sabine Anemüller wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass die 'Perspektivenplanung' sich weiterhin in der Arbeitsphase befinde. Die Präsentation des Abends fasse die bisherigen Ergebnisse zusammen und bündele sie in Konzeptentwürfen mit ersten Maßnahmenvorschlägen. Dieser Arbeitsstand solle weiter nicht zuletzt mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger verbessert und vervollständigt werden. Die Einbindung der Menschen in Süchteln sei darum keineswegs Pflichterfüllung für spätere Anträge auf Städtebauförderung. Vielmehr sei Städtebau nur auf der Grundlage bürgerschaftlichen Engagement möglich. Dass die Menschen in Süchteln dazu bereit seien, zeigten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sowohl dieser wie der vorherigen Veranstaltungen. Zahlreiche Initiativen begleiteten den laufenden Prozess. Das langwierige Verfahren erfordere von allen Beteiligten manchmal sehr viel Geduld, sei aber vom Gesetzgeber und dem Fördermittelgeber vorgegeben, um ein gutes Ergebnis zu garantieren. Mit dem Beginn der Umsetzung sei daher erst 2019 zu rechnen. Das bedeute aber keineswegs, dass die Stadt bis dahin untätig sei. Einzelne wirtschaftsfördernde Schritte, Ideen für den Einzelhandel und Veranstaltungen, die für Leben im Innenstadt-Bereich sorgen, würden bereits angegangen. Sie gehe davon aus, sagte die Bürgermeisterin, dass in Kürze auch eine konkrete Richtungsentscheidung für die künftige Nutzung des St.-Florian-Platzes falle. Dann könnten bald die Planungen für die künftige Gestalt der Feuerwache Süchteln beginnen und zügig abgeschlossen werden. In der Veranstaltung wurden unter anderem noch einmal die drei im Lauf des vergangenen Jahres diskutierten Vorschläge für den St.-Florian-Platz vorgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und des Büros Post& Wolters erläuterten dabei auch die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen, bei denen sich ein klarer Favorit der Bevölkerung ergeben hatte. Die kommunalpolitischen Gremien werden letztlich darüber entscheiden müssen, ob die Feuerwache an ihrem Standort bleibt. Eine Entscheidung ist hier naturgemäß noch nicht gefallen, da die Gremien erst im Herbst mit dieser Angelegenheit befasst werden. Aus der Bürgerbeteiligung im Entwicklungsprozess hat sich allerdings ein klarer Trend ergeben. Dieser ist in den Protokollen und Berichten zu den bisherigen Veranstaltungen dokumentiert. Diese hat die Stadt Viersen auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Hier finden sich auch die Präsentationen der jüngsten Veranstaltung. Foto: Stadt Viersen

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    30.06.2017

    Wirtschaftsförderung: Trendwende bei der Beschäftigung geschafft?

    Die Stadtverwaltung hat dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung des Rates eine aktuelle Übersicht über die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse und der Zahl der Betriebe in der Stadt Viersen vorgestellt. Die für die Wirtschaftsförderung zuständige Technische Beigeordnete Beatrice Kamper sagte dazu. die vorgestellten Zahlen seien vor dem Hintergrund der Struktur und der speziellen Entwicklung der Viersener Wirtschaft durchaus erfreulich. Zwar liege man unter den Vergleichszahlen des Landes und des Bundes, habe aber eine Trendwende in der Entwicklung geschafft. Thomas Küppers, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung bei der Stadt Viersen, erläuterte das umfangreiche Zahlenwerk. In den zehn Jahren vor seinem Amtsantritt, von 1997 bis 2006, habe sich die Zahl der Arbeitsplätze mit Sozialversicherungspflicht in Viersen um 5540 verringert. Seither habe es einen Zuwachs um 1414 Stellen gegeben, davon 459 in den vergangenen fünf Jahren. Ähnlich verhalte es sich bei der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze, die auf Ansiedlungsaktivitäten der Wirtschaftsförderung zurückgingen. In der Zeit vor 2006 waren das durchschnittlich 58 pro Jahr, danach 127, also mehr als doppelt so viele. Paul Mackes, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, sagte, das Engagement und der Einsatz der Wirtschaftsförderung seien 'hervorragend'. Die Ursachen für Probleme auf dem Arbeitsmarkt müssten an anderer Stelle gesucht werden. Er widersprach damit seinem CDU-Parteifreund Fritz Meies. Dieser hatte von einem 'katastrophalen Ergebnis' der Arbeit der Wirtschaftsförderung in den vergangenen zehn Jahren gesprochen. Michael Lambertz, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes, wandte sich gegen die 'Generalabrechnung', die Meies versuche. Gerade wenn man bedenke, wie viele Arbeitsplätze in Viersen in sterbenden Industriezweigen verloren gegangen seien, zeige die Trendwende hin zu mehr Stellen, dass die Wirtschaftsförderung gut arbeite. Abschließend nahm der Ausschuss den Bericht der Stadtverwaltung förmlich zur Kenntnis.

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    28.06.2017

    Besuch bei Freunden

    Ratsherr Udo van Neer nutze die Gelegenheit einer Englandfahrt, um im Auftrag der Viersener Bürgermeisterin Sabine Anemüller die Partnerstadt Peterborough zu besuchen. Während der dortigen Gespräche wurde deutlich, dass sowohl Peterborough als auch Viersen daran interessiert sind, die Städtepartnerschaft neu zu beleben. Das soll insbesondere durch regelmäßige gegenseitige Besuche und den Schüleraustausch geschehen. Udo van Neer sprach in Peterborough mit dem dortigen Bürgermeister Chris Ash und den Deputys John und Judy Fox. Neben einem kleinen Gastgeschenk überbrachte er eine Botschaft der Viersener Bürgermeisterin. Sabine Anemüller hatte dem Ratsherrn auf den Weg gegeben, in Peterborough zu verdeutlichen, dass Menschen aus der englischen Partnerstadt in Viersen stets herzlich willkommen sind. So wie der Peterboroughplatz in Viersen-Dülken weist in Peterborough ein Viersen Platz auf die Städtepartnerschaft hin. Anders als beispielsweise im Verhältnis zu Kanew (Ukraine) oder zur französischen Partnerstadt Lambersart war es jedoch zwischen Viersen und Peterborough in jüngerer Vergangenheit etwas stiller geworden. Die Beziehung zwischen den Städten soll nun auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene wiederbelebt werden. Die Stadt Peterborough in Cambridgeshire begründet ihren mittelalterlich-historischen Flair auf eine bis ins zwölfte Jahrhundert reichende Geschichte. Besondere Bedeutung erlangte die Stadt 1536. In diesem Jahr ließ Heinrich VIIII. hier seine erste Frau Katharina von Aragón in der Kathedrale beisetzen. Die zweite Königin, die in der Kathedrale zunächst ihre letzte Ruhestätte fand, ist Maria Stuart. Sie wurde 1587 auf Anweisung von Elisabeth I. hier bestattet. Maria Stuart wurde allerdings 1612 exhumiert und nach London gebracht, wo sie bis heute ihr Grab in der Westminster Abbey hat. Foto (Stadt Viersen) zeigt (von links): Chris Ash, John Fox, Udo van Neer, Judy Fox

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    13.06.2017

    Urteil im Fall 'Luca'

    'Luca ist ganz am Ende erwürgt worden', so  begründete der Vorsitzende Richter des Landesgerichtes Mönchengladbach seinen Urteilsspruch. Das Urteil: Lebenslange Freiheitsstrafe für Martin S. und für Mutter Armanda Z. zwei Jahre und acht Monate Gefängnishaft. Beide Verteidiger der Verurteilten gaben an ein Revisionsverfahren in Betracht zu ziehen. Bei der Revision wird das Urteil auf Rechtsfehler überprüft ohne die tatsächlichen Umstände des Falles erneut zu untersuchen.

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    12.06.2017

    Slik Tiger gewinnt Young-Talents-Wettbewerb

    Die 11. Ausgabe von 'Young Talents' ist entschieden. In der Viersener Festhalle setzte sich am Samstag, 10. Juni 2017, die Band 'Slik Tiger' durch. Auf die Sieger, die ein Preisgeld von 500 Euro erhielten, wartet nun ein weiterer großer Auftritt: Am Freitag, 28. Juli, werden sie das Rockfestival 'Eier mit Speck' auf dem Hohen Busch eröffnen. Slik Tiger überzeugte mit mit Synthesizerklängen und schrägen Gitarrensoli die Zuhörer. Die vier Musiker und Sängerin Eva Löser verbanden Funk, Pop, Rock und Jazzharmonien mit der souligen und energiegeladenen Stimme Evas zu einer einzigartigen Mischung. Auf dem zweiten Platz (300 Euro) landete Laboum. Das Mönchengladbacher Trio nahm bereits zum zweiten Mal am Finale des Wettbewerbs teil. Erstmals war beim Young-Talents-Finale Hiphop vertreten. Das Duo Impulsiv + Olli aus Süchteln schaffte den dritten Platz (200 Euro). Im starken Teilnehmerfeld blieb damit für das niederrheinische Singer-Songwriter-Trio Randfigur der vierte Platz, der mit 100 Euro für die Bandkasse dotiert ist. 'Young Talents' ist der Bandcontest des städtischen Jugendprojektes 'Young Life'. Veranstaltet wird er von der Stadt Viersen gemeinsam mit dem Hubert-Vootz-Haus. Der Wettbewerb wird von der Volksbank Viersen gesponsort und vom Create-Music-Projekt beim Kultursekretariat Gütersloh gefördert. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.younglife-viersen.de sowie auf Facebook unter @younglife.viersen. Hier finden sich auch Links zu den Aufzeichnungen der einzelnen Auftritte, die auf YouTube zu sehen sind. Foto: Stadt Viersen

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    04.06.2017

    610 Jahre St. Sebastianus-Bruderschaft

    Seit diesem Wochenende richtet die 610-jährige St. Sebastianus-Bruderschaft 1407 in Süchteln-Sittard ihr Schützenfest aus. Das Schützenpaar Petra und Wolfgang Schulz nehmen am Sonntag die Parade ab, unterstützt von den Ministerpaaren Waldemar und Vera Wiese sowie Werner und Birgit Görissen. Am Dienstag finden die diesjährigen Feierlichkeiten dann ihren Abschluss und Höhepunkt im Festzelt, wo auch auswärtige Bruderschaften zu Gast sind. MeinViersen.de freut sich mit den Schützinnen und Schützen und wünscht ein rauschendes Fest! Foto: Stefan Weimbs, Fotostudio Weimbs-Bork

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    01.06.2017

    Erschütternde Details im Mordfall Luca

    Der Fall des 5 Jahre alten Luca sorgt für großes Aufsehen. Am 5. Prozesstag wurde als erste Zeugenaussage die Rechtsmedizinerin Frau Dr G. aus Düsseldorf angehört. Der Medizinische Dienst wude seitens des Jugentamtes beauftragt, um seinerzeit eventuelle Misshandlungsspuren zu überprüfen. Im Gesicht des Jungen wurde deutliche Spuren einer Gesichtsverletzung festgestellt. Luca hatte selbst berichtet, am 05.06.2016 mit einem Hund fangen gespielt zu haben und dann auf einem Pflasterstein aufgeschlagen zu sein. Der Junge klagte über Kopfschmerzen und Übelkeit, an der Stirn wurden Hautabschürfungen festgestellt. Vormals wurde am 08.01.2016 schon einmal Verletzungen an der Kopfseite durch stumpfe Gewalt und ein Handabdruck durch festes zugreifen festgestellt. Es wurden Gesichtsfotos vorne beim Richter begutachtet und man konnte nicht nachvollziehen, dass solche Verletzungen die Folge eines einfachen Sturzes gewesen wären. Danach sprach der Rechtsmediziner Dr. H, welcher den Leichnam des Jungen untersucht hat. Es wurden CT Untersuchungen vorgenommen und unklare Lungenverdichtungen, blutende Nieren, Blutstauungen im Bauchraum und diverse weitere teils schwere innere sowie äussere Verletzungen festgestellt (Milzriss, Magenwandriss, Würgespuren am Hals). Man fand im Eingangsbereich des Tatortes auf einem Spielteppich Blutspuren, so das angenommen werden muss, das Luca dort schon sein Bewusstsein verlor, nachdem er sich gewehrt hatte. Dieser Umstand würde auch die Unterarmverletzungen erklären. Luca wurde nach Eintreten des Todes ins Bettchen gelegt, quasi auf den Hinterkopf in Rückenlage, so das kein Blut auf sein Kopfkissen gelangen konnte. Luca hat laut den Untersuchungen einen Todeskampf geführt, der Tod trat erst nach ungefähr 20 bis 30 Minuten ein. Der Psychologe Dr. L., der ein Gutachten über die beiden Tatverdächtigen gemacht hatte, erzählte, das er seinerzeit Amanda Z. ein Erziehungsfähigkeitsgutachen ausgestellt hatte. Amanda sei zwar sehr aggressiv und rebellisch gegenüber ihrer Erzieherinnen im Heim, wo sie einige Jahre verbracht hatte, jedoch freute sie sich damals auf ihr bevorstehendes Kind, sie erhoffte sich dadurch dadurch emotionale Ausgeglichenheit. Im Umgang mit Luca sei sie liebevoll gewesen, nicht wie laut Akten der Anklage beschrieben. Nach Rückmeldung der zuständigen Richterin habe Dr. L. damals auch Martin.S. in der Wohnung dessen Mutter getroffen. Dieser machte einen sympathischen Eindruck auf ihn. Dr. L. liess sich von Martin S. den Unfallhergang beschreiben, als Luca mit dem Hund fangen spielte und sich scheinbar dabei verletzte. Bei diesen von Martin S. getätigten Erklärungen des Hergangs stellte L. einige Ungereimtheiten fest. Neurologe und Psychologe Dr. Mar­tin A. beschrieb im Anschluss Martin S. als sehr zurückhaltend, mäßig aufgeschlossen und scheu.  Aufgrund einer seelischen Krise begab sich Martin S. 2015 in die LVR Kliniken. Martin S. sei in sich gekehrt, emotional labil, egozentrisch, selbstabwertend, sowie ungesellig und verfüge über ein mangelndes Selbstvertrauen. Dr. A. beschrieb die Verletzungen, die Luca zugeführt wurden als sadistisch und perversen Ursprungs. Anschliessend forderte der Vorsitzende Richter abermals vergeblich die Beschuldigten zu einer umfassenden Aussage auf. Zuletzt forderte der Staatsanwalt eine Verurteilung wegen Mordes aufgrund sadistischer Beweggründe. Verfasser Heike Thömmes

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    31.03.2017

    Viersen bestraft weiterhin Kinder für das Fehlverhalten ihrer Eltern

    Viersener Kinder können für das Fehlverhalten ihrer Eltern bestraft werden. Viersener Kinder können weiterhin aufgrund von elterlichem Fehlverhalten von der Ganztagsschule sowie der städtischen Betreuungsmaßnahme „Schule von acht bis eins“ ausgeschlossen werden, das hat der Rat am 28. März beschlossen. Was heißt das nun aber konkret? Am 04.10.2016 hat der Rat der Stadt Viersen mehrheitlich die „Satzung über die Teilnahme und Erhebung von Beiträgen im Rahmen außerunterrichtlicher Angebote der offenen Ganztagsschule sowie der städtischen Betreuungsmaßnahme Schule von acht bis eins in der Stadt Viersen“ beschlossen. Ein Kind kann laut §10 Absatz 2 von der Ganztagsschule einschließlich Mittagessen ausgeschlossen werden, wenn es zum Beispiel das Betreuungsangebot nicht regelmäßig wahrnimmt oder mehr als einen Monat fernbleibt. Auch kann es davon ausgeschlossen werden, wenn die Zusammenarbeit aufgrund von Fehlverhalten nicht mehr möglich ist. Im Dezember 2016 beantragte DIE LINKE die Streichung von zwei Ziffern des Paragraphen, die laut Meinung der Linken gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstößen. Laut Satzung dürfen die Viersener Kinder der Ganztagsschule ausgeschlossen werden, wenn die Eltern ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen. Es handelt sich hierbei um folgende Ziffern im Wortlaut: 2. die Eltern ihrer Beitragspflicht zur Zahlung der Elternbeiträge nicht nachkommen, d.h. mit mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug sind oder 3. die Eltern ihrer Pflicht zur Zahlung des Mittagessens nicht oder nicht ausreichend nachkommen und mit einem Betrag für mindestens 34 Mahlzeiten (zwei Monate mit jeweils durchschnittlich 17 Mahlzeiten), die eingenommen oder bereitgestellt wurden, in Verzug sind. Die UN-Kinderrechtskonvention besagt im Artikel 2 Absatz 2 im Wortlaut: Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der. Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormunds oder seiner Familienangehörigen geschützt wird. Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE bedeute dies, dass das Kindeswohl vorrangig der Beitragspflicht der Eltern zu sehen sei und die in der Satzung genannten Sätze ersatzlos zu streichen seien. Der Viersener Stadtrat ließ sich vom Jugendhilfeausschuss und dem Schulausschluss beraten und legte den Antrag der Fraktion DIE LINKE am 28. März zur erneuten Abstimmung vor. Dabei stimmte die Mehrheit für den Erhalt der ursprünglichen Fassung der Satzung. Somit bleiben die genannten Ziffern 2 und 3 weiter bestehen. Damit ist der Rat weiterhin mehrheitlich der Meinung, dass es in Ordnung sei, wenn Kinder für das Fehlverhalten ihrer Eltern bestraft würden. Bild: freepik.com

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    08.02.2017

    Netto öffnete gestern die Pforten

    Ernst-Moritz-Arndt-Straße – Netto öffnete gestern die Pforten Nachdem wir Kaisers an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in Viersen verabschieden mussten, durften wir gestern den neuen Netto an der Stelle begrüßen. Die von Kaisers gewohnte Wohlfühlatmosphäre ist den vielen Regalen von Netto gewichen. Die Fleischtheke ist verschwunden. Stattdessen befindet sich an der Stelle ein großer Brötchenautomat. Das Angebot an Bioprodukten ist im Vergleich rar. Ebenso die vegetarischen und veganen Produkte. Konsumenten, die darauf Wert legen, kommen hier wenig zum Zug. Für Netto sprechen hingegen die günstigen Preise, keine Frage. Das Sortiment an Lebensmittel ist ansonsten umfangreich und im Vergleich zur Nettofiliale an der Hauptstraße, sind hier die Gänge zwischen den Regalen breiter, was den Einkauf wesentlich angenehmer gestaltet. Positiv hervorzuheben ist die Übernahme der ehemaligen Mitarbeiter von Kaisers Tengelmann. Das einzige, das noch an die Kaffeekanne erinnert. Wie ist eure Meinung dazu? Was denken ehemalige Kaisers Stammkunden? Begrüßt ihr Netto oder werdet ihr euch eine andere Einkaufsmöglichkeit suchen? (tk) Hinterlasse uns dein Kommentar bei Facebook Bild: Wichlaugh, Wikipedia

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    17.01.2017

    NPD: Ohne Verbot trotzdem tot.

    Seit heute ist nun klar: Die rechtsgerichtete Partei NPD wird nicht verboten. Zu unbedeutend ist ihr Einfluss, zu zerrüttet ist überdies die Parteiführung untereinander. Nachdem nun der zweite Verbotsantrag gescheitert ist (im Jahre 2003 gelang es ebenfalls nicht, die NPD zu verbieten) sieht es so aus, als müsse die Bundesrepublik die „Nationaldemokraten“ in Zukunft verkraften. Aber was hätte ein Verbot großartig geändert? Die rechten Strukturen wären nicht verschwunden. Menschenfeindliches Denken lässt sich nun mal nicht verbieten, sondern Verstand und Aufklärung sollten der rechten Ideologie entgegengesetzt werden. Nur darin kann die Antwort liegen. Die NPD ist eine Partei, die in Richtung Vergangenheit denkt in einer Welt, die vorwiegend vorwärts gerichtet ist. Nicht die Partei selbst stellt das Problem dar, vielmehr sind es ihre Wähler, welche ihre menschenfeindlichen, nationalistischen Ansichten von der NPD vertreten sehen und die heimlichen „Zustimmer“, die mit der NPD nicht viel zu tun haben, aber diese Ansichten teilen und ihr Kreuzchen dann bei der AfD setzen. Die NPD wird auch in Zukunft bleiben, was sie in den letzten 20  Jahren war: Eine kleine, lästige Randnotiz in der Parteiengeschichte der BRD. Unangenehm zwar, aber auch unbedeutend. Foto: Wikimedia Commons, xtranews.de (cc-by-2.0)

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    13.01.2017

    Räumungsverkauf bei Kaisers in Viersen

    Es ist Freitag, kurz vor 9 Uhr morgens. Mein Tag beginnt mit einer warmen Tasse Kaffee und als ich mir die Milch aus dem Kühlschrank greife, bemerke ich die gähnende Leere. Ein Einkauf ist dringend nötig. Ich wohne nur zwei Gehminuten von Kaisers entfernt und dank der Werbung weiß ich, dass heute Räumungsverkauf ist. 50% auf alle Artikel. Schnell die Waschmaschine anwerfen und wie üblich das Nötigste bei Kaisers holen. Auf dem Parkplatz herrscht Chaos. Die Besucher parken in ihrer Not gegenüber an der Tankstelle. Es kommen mir einige kopfschüttelnd und mit leeren Händen entgegen. Wieder andere schieben ihre Ausbeute stolz und sichtlich zufrieden vor sich her. Ich betrete das Gebäude und sehe von weitem eine riesige Menschenmenge. Einkaufswagen und Einkaufskörbe gibt es nicht. Gut für mich, dass ich immer Beutel dabei habe. Dort packe ich meine Produkte hinein, schlendere so gut es geht gelassen durch die Gänge und reihe mich ein. Aber wo? Ich suche nach dem Ende der Warteschlange und werde schließlich an der Fleischtheke ganz hinten fündig. In diesem Moment stelle ich mir die Frage: „Tue ich mir das jetzt wirklich an, oder gehe ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause?“. Ich beschließe, dieses Abenteuer zu Ende zu führen und es hinterher niederzuschreiben. Aus Langeweile blicke ich mich um und beobachte all die Menschen um mich herum. Mittlerweile stehen hinter mir Käufer, die sich ebenfalls eingereiht haben, vor mir die Wartenden und immer wieder werde ich beiseite geschoben, um an die Ware zu kommen. Stets freundlich. Die Stimmung ist angenehm. Es sieht so aus, als hätte sich halb Viersen Urlaub für diesen einen Tag genommen, um einen netten Ausflug zu machen. Tatsächlich entdecke ich ganze Familien. Eine Mutter schickt ihren Jungen, geschätzte 15 Jahre alt, immer wieder auf Botengänge. Ihr Einkaufswagen ist bereits überfüllt, aber das stört nicht. Irgendwo wird sich noch ein Plätzchen für die ankommende Ware des Jungen finden. Ungläubig vernehme ich Kinderschreien. Tatsächlich sind einige dabei, die ihre Kleinkinder mitgebracht haben. Sie sitzen in den Einkaufswagen, in den Kinderwagen oder werden gar getragen. Glücklich sieht kaum eines davon aus. Die Eltern versuchen sie mit Süßigkeiten oder Spielsachen zu beruhigen. Ich bin froh, dass meine Kinder im Kindergarten sind. Kurz darauf höre ich eine Dame mehrmals rufen: „Wer möchte Wasser?“. Neugierig wie ich bin, lasse ich meine Einkäufe an Ort und Stelle und erkundige mich. Die Angestellten des Ladens verteilen vorsorglich Wasser. Wie mir eine Verkäuferin berichtet, hat sie von einem Kunden erfahren, dass dieser bereits 2,5 Stunden in der Schlange gestanden hatte. Man möchte nicht riskieren, dass ein Kunde dehydriert umkippt. Die Zeit vergeht wie im Flug. Einige gaben auf und räumten ihre Ausbeute wieder unsortiert ins Regal zurück. Die Kunden sind heiter, reißen Scherze, helfen einander freundlich und schließen Warteschlange-Freundschaften. Aus einer anfänglichen Schnäppchenjagd wird ein munteres Beisammensein bei Kaisers. Ich höre mich um und erfahre von Kunden, dass sie sich teilweise extra frei genommen haben, um hier ein Schnäppchen ergattern zu können. Andere berichten mir, sie wären in Rente und hätten Zeit dafür. Die Wartezeiten pendeln zwischen einer bis drei Stunden. Man braucht das nötige Glück, die richtige Schlange zu erwischen. Ich frage hinterher eine Dame, ob sich der Einkauf denn wenigstens gelohnt hätte. Sie sieht mich nachdenklich an und antwortet lachend mit: „Nö“. Das wäre das letzte Mal, dass sie sich so einen Einkauf antut. Ich frage sie, warum sie denn nicht bereits bei der Parkplatzsuche aufgegeben hatte. Die Gier war schlussendlich größer, berichtet sie lachend. Was denken die Mitarbeiter von Kaisers? Ich frage sie, wie sie ihren Arbeitstag empfinden. Eine Dame mag nicht antworten, sie hätte keinen Nerv darauf. Die anderen Verkäufer antworten mit „gelassen“ und „angenehm“. Eine Angestellte berichtet mir mit Tränen in den Augen von „Wehmut“. Eine Ära geht zu Ende. Netto wird die Filiale übernehmen und mit ihr auch die Angestellten. Es scheint im Moment ein kleiner Trost zu sein. Als gute und regelmäßige Kundin bin ich mir sicher, diese Leute werden das Beste daraus machen. Nach 1,5 Stunden des Wartens stehe auch ich an der Kasse. 2 Liter Sojadrink, 2 Liter Milch, etwas Aufschnitt, etwas Käse, Bananen und Äpfel. Mehr hatte ich nicht. Hat sich das Warten für mich persönlich gelohnt? Nicht wirklich. Wiederholen werde ich das nicht. Ich freue mich darauf, alles niederschreiben zu können, kehre euphorisch nach Hause, die Waschmaschine hat ihr Programm beendet und ich stelle fest: Ich habe die Margarine vergessen. (Tanja M.)

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    15.09.2016

    Schwerpunktkontrolltag der Polizei Viersen

    Schwerpunktkontrolltag der Polizei Viersen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls Einbrüche in Häuser und Wohnungen stellen für die betroffenen Menschen einen empfindlichen Eingriff in ihre Privatsphäre dar und sind oft nicht nur mit finanziellen, sondern auch mit psychischen Folgen verbunden. Zudem leidet das Sicherheitsgefühl in erheblichem Maße. Es gilt dann für die Betroffenen nicht mehr der Spruch 'My home is my castle'. Diese Problematik ist der Polizei bewusst und in der Behörde Viersen hat man sich die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs als Schwerpunkt auf die Fahnen geschrieben. Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis sollen sich in ihren vier Wänden und in ihrem Wohnumfeld sicher fühlen können. Deshalb führt die Polizei Viersen immer wieder an unterschiedlichen Stellen im Kreisgebiet Schwerpunktkontrollen durch, die den Kontrolldruck auf die Täter, insbesondere auf reisende Täter, die nur zum Zweck des Einbruchs in unseren Kreis kommen, erhöhen sollen. Am 14.09.2016 fanden solche Schwerpunktkontrollen im Bereich Viersen, Boisheim und Lobberich statt. Die eingesetzten Beamten der Kriminalpolizei und uniformierte Beamte kontrollierten insgesamt rund 100 Fahrzeuge und etwa 110 Personen, führten mehrere Bürgergespräche und versuchten Hinweise auf die Reisewege der potentiellen Tätergruppierungen zu erlangen. Ein Nebeneffekt waren dabei fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen und mehrere Berichte, die in der Folge ausgewertet und mit vorhandenen Informationen abgeglichen werden. Ein Haftbefehl konnte vollstreckt werden. Dieser Haftbefehl hat eine besondere Geschichte: Der 38-jährige, derzeit in Duisburg wohnhafte Mann, musste nicht erst durch akribische Ermittlungsarbeit aufgespürt werden, sondern er stellte sich quasi selbst. Mit anderen Worten hatte er sich einfach das falsche Opfer ausgesucht: Am Mittwoch um 15.30 Uhr sprach der später Festgenommene auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Brüggen an der Borner Straße einen Zivilisten an und hielt ihm ein Klemmbrett unter die Nase. Er gab vor, taubstumm zu sein und bat auf einem Zettel um eine Unterschrift und Geld. Diese Masche war dem angesprochenen Zivilisten allerdings nur allzu bekannt, denn der Zivilist war ein in den Einsatz eingebundener Kriminalbeamter der Viersener Polizei der mit einem weiteren Kripobeamten dort unterwegs war. Eine sofortige Überprüfung ergab dann, dass gegen den Betroffenen, der sich in Begleitung eines weiteren, polizeilich bekannten in Duisburg wohnhaften Mannes befand, ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund vorlag. Er hatte sich also aus Sicht der Polizei diesmal mit seinem Klemmbrett an den Richtigen gewandt. Bild: Adrian van Leen

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