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Nachrichten aus der Region

Wissens- und Lesenswertes

  • Nachrichten
    06.12.2017

    Archäologisches Fenster und Brunnen am Kesselsturm sind zerstört worden

    Unbekannte haben sowohl das Archäologische Fenster als auch die Brunneninstallation im Bereich der Straße Am Kesselsturm in Dülken schwer beschädigt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Betriebe haben die beiden Stellen gesichert. Wie hoch die Schäden sind, kann erst nach genaueren Überprüfungen gesagt werden. Das Archäologische Fenster war am 25. März 2017 eingeweiht worden. Auf einer Größe von 1,5 Meter Breite und 85 Zentimeter Höhe war hier ein digitales Hologramm zu sehen. Das 'Zeitfenster Kesselturm' bot den Blick auf eine Szene aus dem 17. Jahrhundert im Bereich des Holländerturms. Die gezeigte Sequenz war 2015 mit Hilfe einer Schauspieltruppe aus den Niederlanden aufgezeichnet worden. Ein digitales Hologramm dieser Größe war zum Zeitpunkt der Einweihung weltweit ohne Vorbild. Nun sind die Gläser der Scheinwerfer an der Installation eingeworfen worden. Die Frontglasscheibe ist vollständig zerstört. Die Acrylglasschutzhülle des Hologramms ist gesplittert. Ob das Hologramm selbst gerettet werden kann, steht noch nicht fest. Hierzu sind noch Untersuchungen erforderlich. Ebenfalls beschädigt wurde die in der Nähe eingerichtete Brunneninstallation. Hier wurde die Sicherheitsglasscheibe mit einem schweren Gegenstand vollständig zerstört. (Foto: Stadt Viersen)

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    12.10.2017

    Illegale Altreifenentsorgung

    Stadt bittet Bevölkerung um Hinweise Vor ungefähr zehn Tagen wurde von Unbekannten eine größere Menge Altreifen in der freien Natur entsorgt. Die Reifen liegen im Bereich des Ransbergs neben dem asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Fußgängerbrücke. Die Ordnungsbehörde der Stadt konnte bis heute keinen Verursacher ausfindig machen. Daher bittet sie die Bevölkerung um Mithilfe. Aufgrund der Menge der Reifen müssen der oder die Täter mit einem Transporter oder LKW dort längere Zeit gestanden haben, um die mehr als 60 Reifen abzuladen. Wer in der Zeit vom 25. September bis 2. Oktober 2017 etwas Auffälliges beobachtet hat, wird gebeten, sich an das Ordnungsamt in Dülken unter der Rufnummer 02162 101605 oder 101612 zu wenden. Foto: Stadt Viersen

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    11.09.2017

    Ehrenpreise für das Projekt 'SoKo'

    Tönisvorst – Vom 8. bis zum 10. September traf sich das Jugendrotkreuz im Schulzentrum Kirchfeld, begleitet durch das ORGA-Team. Mit vielen begeisterten Kindern und Jugendlichen, die zusammen die ehrenamtlichen Jugendrotkreuz-Gruppen sowie Schulsanitätsdienste bilden, wurde fröhlich und entspannt zusammen gefeiert. Wie in den Vorjahren wurde der Abend durch die Vorführung von verschiedenen Wettbewerbsaufgaben aufgelockert. Vor zwei Jahren konnte durch die Zusammenarbeit mit dem Michael-Ende-Gymnasium das erste SoKo-Projekt (Soziale Kompetenz) im Kreis Viersen gestartet werden. Das Projekt richtet sich an die Jahrgangsstufen 7 und 8. Begleitet wird es außerdem von ehrenamtlichen Paten, welche die Schüler und Schülerinnen während des Projektes betreuen. Zum Höhepunkt des Abends erhielten mehrere Schüler eine Auszeichnung für Ihre hervorragenden Leistungen und ihre Einbringung in das Projekt SoKo sowie die Erwachsenen für Ihre unterstützende Leistung. Über das SOKO-Projekt: In diesem vom DRK Jugendrotkreuz ins Leben gerufene Projekt steht vor allem das soziale Engagement, die Persönlichkeitsbildung sowie auch die Teamarbeit an vorderster Stelle. Ziel des Projektes 'SoKo' ist es, jungen Menschen wertvolle Tugenden wie Gewaltfreiheit, Toleranz und den Einsatz für Mitmenschen nahe zu bringen. Ebenso wird das Zusammenleben verschiedener Generationen gefördert, in dem Schüler dazu motiviert werden, Hilfe bei älteren Mitmenschen zu leisten und/oder auf freiwilliger Basis nachmittags in einer sozialen Einrichtung wie einer Kindertagesstätte oder einer Behinderteneinrichtung zu helfen. Weitere Informationen – zum Projekt: https://www.jrk-nordrhein.de/jrk-in-der-schule/sozialkompetenz/ – zum Jugendrotkreuz Viersen: http://www.jrk-vie.de/

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    29.08.2017

    Auzubildene der Stadt Viersen erreicht Bestnoten

    Natürlich freuen sich die Verantwortlichen bei der Stadt Viersen, wenn der Verwaltungsnachwuchs gute Abschlüsse erreicht. Jetzt gab es sogar ein ganz besonderes Ergebnis zu bestaunen: Sandra Bauer schaffte am Ende ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten den besten Abschluss, den das Studieninstitut Niederrhein seit dem Jahr 2000 vergeben hat. Gemeinsam mit Sarah Kaczmarek hatte Sandra Bauer die Ausbildung bei der Stadt Viersen im August 2014 begonnen. Bereits zu Beginn der Tätigkeit zeigte sich der besondere Einsatz der beiden Nachwuchskräfte im Dienst der Bürgerinnen und Bürger. Sehr gute schulische Leistungen ergänzten die sehr positiven Rückmeldungen über die praktische Arbeit aus den einzelnen Fachbereichen. Die Zwischenprüfungen ließen hervorragende Ausbildungsabschlüsse erwarten. Das letzte Drittel ihrer Ausbildung absolvierten Sandra Bauer und Sarah Kaczmarek im unter anderem für Wahlen zuständigen Fachbereich 10/III der Stadtverwaltung. Dort sorgten und sorgen sie maßgeblich dafür, dass bei der Abwicklung der Wahlen alles glatt über die Bühne geht. In diesem Bereich werden beide auch in den kommenden Wochen noch arbeiten. Im Anschluss an die Bundestagswahl wechselt Sandra Bauer in den Fachbereich Schule und Kultur, Sarah Kaczmarek wird im Fachbereich Soziales und Wohnen tätig sein. Mit der Übernahme in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis ist aber noch lange nicht Schluss: Beide Verwaltungsfachangestellte beginnen nach den Herbstferien mit dem Angestelltenlehrgang II. Ihr Ziel: Sie wollen sich für weitere, höherwertige Aufgaben bei der Stadt Viersen qualifizieren. Bürgermeisterin Sabine Anemüller gratulierte zum erfolgreichen Abschluss. Die guten Ergebnisse seien zugleich Nachweis für die gute Arbeit der Ausbilder wie für das besondere Engagement der Auszubildenden: 'Nicht nur hier zeigt sich, dass eine solide Ausbildung ein stabiles Fundament für die weitere berufliche Entwicklung und den Lebensweg legen kann.' Die Stadt Viersen bietet zahlreiche Ausbildungsplätze sowohl im Bereich der klassischen Verwaltung als auch im gewerblichen Sektor. Weitergehende Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadt unter https://www.viersen.de/de/inhalt/ausbildung/. Zurzeit werden Bewerbungen für das Ausbildungsjahr 2018 entgegengenommen. Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Stadt Viersen beantwortet Julia Rüland. Die Ausbildungsleiterin ist unter der Telefonnummer 02162 101216 zu erreichen. Foto: Stadt Viersen

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    14.07.2017

    Stadtradeln: 7,5 Tonnen CO2 sparten Radler in Viersen

    Mit der Auszeichnung der fleißgsten Kilometersammler und der Übergabe der Preise an die Gewinner der Verlosung ist die Aktion Stadtradeln 2017 in der Stadt Viersen zu Ende gegangen. Die insgesamt 20 Teams schafften zwischen dem 10. und dem 30. Juni 2017 insgesamt 52.458 Kilometer. Wäre diese Strecke mit einem Durchschnittsauto zurückgelegt worden, wären 7449 Kilogramm Kohlendioxid ausgestoßen worden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller erinnerte bei der Abschlussveranstaltung im Foyer des Viersener Stadthauses an das Motto der Aktion: ?Viersen radelt für ein gesundes Klima?. Bundesweit fand das ?Stadtradeln? bereits zum zehnten Mal statt. 2017 war die Stadt Viersen erstmals dabei. Die Städte und Gemeinden im Kreis Viersen hatten sich vorab auf einen gemeinsamen Aktionszeitraum geeinigt. So war es möglich, das alle Interessierten am 10. Juni in Dülken zu einer großen Auftaktfeier zusammenkamen. Die Gewinner des Preisausschreiben wurden per Losentscheid ermittelt: ?Das Stadtradeln ist ausdrücklich kein Leistungswettbewerb.? Zahlreiche Sponsoren machten es möglich, einen bunten Reigen an Geschenken an die glücklichen Gewinner zu verteilen. Der Hauptpreis, ein von Real und dem Werbering Viersen aktiv gestiftetes Fahrrad, ging an Henriette Gehse Zwei Sonderpreise wurden unabhängig von der Verlosung vergeben. Der Viersener Tennis- und Hockeyclub (VTHC) hatte das stärkste Team am Start. Die 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden von der Tanzschule Behneke zu einer Open-Air-Tanz- und Fitnesstunde eingeladen. 1400,9 Kilometer standen nach 21 Aktionstagen bei Karl Kluth auf dem Tachometer. Der fleißigste Kilometersammler wurde dafür mit einer sportlichen Uhr belohnt, die Juwelier Classen spendierte. Urlaubsbedingt bei der Preisübergabe nicht dabei war Ratsfrau Anne Kolanus. Sie hatte sich vorab verpflichtet, während des gesamten Aktionszeitraums auf jegliche Fahrt im Auto zu verzichten. Die gleiche Verpflichtung war auch der Niederkrüchtener Bürgermeister Kalle Wassong eingegangen. Beide haben damit den Status des ?Stadtradel-Stars? erreicht. Frau Kolanus erhält dafür von der Initiative Stadtradeln als Anerkennung eine Gepäcktasche fürs Fahrrad. Hinweis an die Redaktionen: Das anliegende Foto ist frei zur redaktionellen Verwendung bei Nennung des Urhebervermerks ?Foto: Stadt Viersen?. Es zeigt (von links): Bürgermeisterin Sabine Anemüller, Günther Kamp (Werbering Viersen aktiv), Susanne Laurenz (Citymanagement Stadt Viersen) und Hauptgewinnerin Henriette Gehse. Foto: Stadt Viersen

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    14.07.2017

    Ferienzeit - Bibliotheken in Süchteln und Dülken öffnen seltener

    Die Zweigstellen der Stadtbibliothek in Süchteln und Dülken reduzieren während der Schulsommerferien ihre Öffnungszeiten. Vom 17. Juli bis zum 25. August 2017 öffnet die Familienbibliothek Dülken dienstags und freitags von 15 bis 18 Uhr. Die Süchtelner Zweigestelle ist montags und donnerstags von 15 bis 18 Uhr dienstbereit. Unverändert sind die Öffnungszeiten der Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek am Rathausmarkt in Viersen: dienstags 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis freitags 11 bis 13.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 18 Uhr, samstags 10 bis 13.30 Uhr. Die Online-Angebote und der Außen-Rückgabeschalter stehen rund um die Uhr zur Verfügung.

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    14.07.2017

    Jugendbegegnung - Eine liebgewonnene Tradition lebt weiter

    Ein Jahr vor einem 25. Geburtstag hatte der Verein Jugendbegegnung Süchteln-Bitterfeld erneut Kinder aus Sachsen-Anhalt an den Niederrhein eingeladen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller und stellvertretender Bürgermeister Hans-Willy Bouren begrüßten die Gäste und ihre Gastgeber bei einem Empfang im Stadthaus. Beide Repräsentanten der Stadt betonten, dass die liebgewonnen Tradition nur möglich sei, weil alle Beteiligten mit sehr viel Freude und Engagement mitmachten und sich einsetzten. Die enge Beziehung zwischen Bitterfeld und Viersen sei den Menschen eine Herzensangelegenheit. Seit 1993 seien auf diesem Weg viele Freundschaften entstanden. Die jetzige Besuchergruppe bestand aus 15 Kindern der Helene-Lange-Schule im Alter von elf und zwölf Jahren und zwei Lehrerinnen. Außerdem waren drei Kinder der Betreuer, drei, vier und sechs Jahre alt, dabei. Zum Programm der Gruppe, die inzwischen wieder nach Bitterfeld zurückgekehrt ist, gehörten Minigolf und ein Ausflug zu einem Reiterhof, Schwimmen, Kanu fahren, die Erkundung der Süchtelner Höhen und vieles mehr. Foto: Stadt Viersen

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    30.06.2017

    Perspektivenplanung Süchteln

    Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Auftaktveranstaltung zur Stadtteilentwicklung Süchteln fand in der Aula der Johannes-Kepler-Realschule eine weitere Veranstaltung zur Bürgerinformation statt. Sie setzte die Reihe der Workshops und Treffen fort, in denen unter dem Titel 'Perspektivenplanung Süchteln' an der Zukunft des grünen Stadtteils gearbeitet wird. Bürgermeisterin Sabine Anemüller wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass die 'Perspektivenplanung' sich weiterhin in der Arbeitsphase befinde. Die Präsentation des Abends fasse die bisherigen Ergebnisse zusammen und bündele sie in Konzeptentwürfen mit ersten Maßnahmenvorschlägen. Dieser Arbeitsstand solle weiter nicht zuletzt mit den Interessen der Bürgerinnen und Bürger verbessert und vervollständigt werden. Die Einbindung der Menschen in Süchteln sei darum keineswegs Pflichterfüllung für spätere Anträge auf Städtebauförderung. Vielmehr sei Städtebau nur auf der Grundlage bürgerschaftlichen Engagement möglich. Dass die Menschen in Süchteln dazu bereit seien, zeigten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sowohl dieser wie der vorherigen Veranstaltungen. Zahlreiche Initiativen begleiteten den laufenden Prozess. Das langwierige Verfahren erfordere von allen Beteiligten manchmal sehr viel Geduld, sei aber vom Gesetzgeber und dem Fördermittelgeber vorgegeben, um ein gutes Ergebnis zu garantieren. Mit dem Beginn der Umsetzung sei daher erst 2019 zu rechnen. Das bedeute aber keineswegs, dass die Stadt bis dahin untätig sei. Einzelne wirtschaftsfördernde Schritte, Ideen für den Einzelhandel und Veranstaltungen, die für Leben im Innenstadt-Bereich sorgen, würden bereits angegangen. Sie gehe davon aus, sagte die Bürgermeisterin, dass in Kürze auch eine konkrete Richtungsentscheidung für die künftige Nutzung des St.-Florian-Platzes falle. Dann könnten bald die Planungen für die künftige Gestalt der Feuerwache Süchteln beginnen und zügig abgeschlossen werden. In der Veranstaltung wurden unter anderem noch einmal die drei im Lauf des vergangenen Jahres diskutierten Vorschläge für den St.-Florian-Platz vorgestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und des Büros Post& Wolters erläuterten dabei auch die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen, bei denen sich ein klarer Favorit der Bevölkerung ergeben hatte. Die kommunalpolitischen Gremien werden letztlich darüber entscheiden müssen, ob die Feuerwache an ihrem Standort bleibt. Eine Entscheidung ist hier naturgemäß noch nicht gefallen, da die Gremien erst im Herbst mit dieser Angelegenheit befasst werden. Aus der Bürgerbeteiligung im Entwicklungsprozess hat sich allerdings ein klarer Trend ergeben. Dieser ist in den Protokollen und Berichten zu den bisherigen Veranstaltungen dokumentiert. Diese hat die Stadt Viersen auf ihrer Internetseite veröffentlicht. Hier finden sich auch die Präsentationen der jüngsten Veranstaltung. Foto: Stadt Viersen

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    30.06.2017

    Wirtschaftsförderung: Trendwende bei der Beschäftigung geschafft?

    Die Stadtverwaltung hat dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung des Rates eine aktuelle Übersicht über die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse und der Zahl der Betriebe in der Stadt Viersen vorgestellt. Die für die Wirtschaftsförderung zuständige Technische Beigeordnete Beatrice Kamper sagte dazu. die vorgestellten Zahlen seien vor dem Hintergrund der Struktur und der speziellen Entwicklung der Viersener Wirtschaft durchaus erfreulich. Zwar liege man unter den Vergleichszahlen des Landes und des Bundes, habe aber eine Trendwende in der Entwicklung geschafft. Thomas Küppers, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung bei der Stadt Viersen, erläuterte das umfangreiche Zahlenwerk. In den zehn Jahren vor seinem Amtsantritt, von 1997 bis 2006, habe sich die Zahl der Arbeitsplätze mit Sozialversicherungspflicht in Viersen um 5540 verringert. Seither habe es einen Zuwachs um 1414 Stellen gegeben, davon 459 in den vergangenen fünf Jahren. Ähnlich verhalte es sich bei der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze, die auf Ansiedlungsaktivitäten der Wirtschaftsförderung zurückgingen. In der Zeit vor 2006 waren das durchschnittlich 58 pro Jahr, danach 127, also mehr als doppelt so viele. Paul Mackes, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, sagte, das Engagement und der Einsatz der Wirtschaftsförderung seien 'hervorragend'. Die Ursachen für Probleme auf dem Arbeitsmarkt müssten an anderer Stelle gesucht werden. Er widersprach damit seinem CDU-Parteifreund Fritz Meies. Dieser hatte von einem 'katastrophalen Ergebnis' der Arbeit der Wirtschaftsförderung in den vergangenen zehn Jahren gesprochen. Michael Lambertz, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes, wandte sich gegen die 'Generalabrechnung', die Meies versuche. Gerade wenn man bedenke, wie viele Arbeitsplätze in Viersen in sterbenden Industriezweigen verloren gegangen seien, zeige die Trendwende hin zu mehr Stellen, dass die Wirtschaftsförderung gut arbeite. Abschließend nahm der Ausschuss den Bericht der Stadtverwaltung förmlich zur Kenntnis.

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    28.06.2017

    Besuch bei Freunden

    Ratsherr Udo van Neer nutze die Gelegenheit einer Englandfahrt, um im Auftrag der Viersener Bürgermeisterin Sabine Anemüller die Partnerstadt Peterborough zu besuchen. Während der dortigen Gespräche wurde deutlich, dass sowohl Peterborough als auch Viersen daran interessiert sind, die Städtepartnerschaft neu zu beleben. Das soll insbesondere durch regelmäßige gegenseitige Besuche und den Schüleraustausch geschehen. Udo van Neer sprach in Peterborough mit dem dortigen Bürgermeister Chris Ash und den Deputys John und Judy Fox. Neben einem kleinen Gastgeschenk überbrachte er eine Botschaft der Viersener Bürgermeisterin. Sabine Anemüller hatte dem Ratsherrn auf den Weg gegeben, in Peterborough zu verdeutlichen, dass Menschen aus der englischen Partnerstadt in Viersen stets herzlich willkommen sind. So wie der Peterboroughplatz in Viersen-Dülken weist in Peterborough ein Viersen Platz auf die Städtepartnerschaft hin. Anders als beispielsweise im Verhältnis zu Kanew (Ukraine) oder zur französischen Partnerstadt Lambersart war es jedoch zwischen Viersen und Peterborough in jüngerer Vergangenheit etwas stiller geworden. Die Beziehung zwischen den Städten soll nun auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene wiederbelebt werden. Die Stadt Peterborough in Cambridgeshire begründet ihren mittelalterlich-historischen Flair auf eine bis ins zwölfte Jahrhundert reichende Geschichte. Besondere Bedeutung erlangte die Stadt 1536. In diesem Jahr ließ Heinrich VIIII. hier seine erste Frau Katharina von Aragón in der Kathedrale beisetzen. Die zweite Königin, die in der Kathedrale zunächst ihre letzte Ruhestätte fand, ist Maria Stuart. Sie wurde 1587 auf Anweisung von Elisabeth I. hier bestattet. Maria Stuart wurde allerdings 1612 exhumiert und nach London gebracht, wo sie bis heute ihr Grab in der Westminster Abbey hat. Foto (Stadt Viersen) zeigt (von links): Chris Ash, John Fox, Udo van Neer, Judy Fox

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    13.06.2017

    Urteil im Fall 'Luca'

    'Luca ist ganz am Ende erwürgt worden', so  begründete der Vorsitzende Richter des Landesgerichtes Mönchengladbach seinen Urteilsspruch. Das Urteil: Lebenslange Freiheitsstrafe für Martin S. und für Mutter Armanda Z. zwei Jahre und acht Monate Gefängnishaft. Beide Verteidiger der Verurteilten gaben an ein Revisionsverfahren in Betracht zu ziehen. Bei der Revision wird das Urteil auf Rechtsfehler überprüft ohne die tatsächlichen Umstände des Falles erneut zu untersuchen.

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    12.06.2017

    Slik Tiger gewinnt Young-Talents-Wettbewerb

    Die 11. Ausgabe von 'Young Talents' ist entschieden. In der Viersener Festhalle setzte sich am Samstag, 10. Juni 2017, die Band 'Slik Tiger' durch. Auf die Sieger, die ein Preisgeld von 500 Euro erhielten, wartet nun ein weiterer großer Auftritt: Am Freitag, 28. Juli, werden sie das Rockfestival 'Eier mit Speck' auf dem Hohen Busch eröffnen. Slik Tiger überzeugte mit mit Synthesizerklängen und schrägen Gitarrensoli die Zuhörer. Die vier Musiker und Sängerin Eva Löser verbanden Funk, Pop, Rock und Jazzharmonien mit der souligen und energiegeladenen Stimme Evas zu einer einzigartigen Mischung. Auf dem zweiten Platz (300 Euro) landete Laboum. Das Mönchengladbacher Trio nahm bereits zum zweiten Mal am Finale des Wettbewerbs teil. Erstmals war beim Young-Talents-Finale Hiphop vertreten. Das Duo Impulsiv + Olli aus Süchteln schaffte den dritten Platz (200 Euro). Im starken Teilnehmerfeld blieb damit für das niederrheinische Singer-Songwriter-Trio Randfigur der vierte Platz, der mit 100 Euro für die Bandkasse dotiert ist. 'Young Talents' ist der Bandcontest des städtischen Jugendprojektes 'Young Life'. Veranstaltet wird er von der Stadt Viersen gemeinsam mit dem Hubert-Vootz-Haus. Der Wettbewerb wird von der Volksbank Viersen gesponsort und vom Create-Music-Projekt beim Kultursekretariat Gütersloh gefördert. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es im Internet unter www.younglife-viersen.de sowie auf Facebook unter @younglife.viersen. Hier finden sich auch Links zu den Aufzeichnungen der einzelnen Auftritte, die auf YouTube zu sehen sind. Foto: Stadt Viersen

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    04.06.2017

    610 Jahre St. Sebastianus-Bruderschaft

    Seit diesem Wochenende richtet die 610-jährige St. Sebastianus-Bruderschaft 1407 in Süchteln-Sittard ihr Schützenfest aus. Das Schützenpaar Petra und Wolfgang Schulz nehmen am Sonntag die Parade ab, unterstützt von den Ministerpaaren Waldemar und Vera Wiese sowie Werner und Birgit Görissen. Am Dienstag finden die diesjährigen Feierlichkeiten dann ihren Abschluss und Höhepunkt im Festzelt, wo auch auswärtige Bruderschaften zu Gast sind. MeinViersen.de freut sich mit den Schützinnen und Schützen und wünscht ein rauschendes Fest! Foto: Stefan Weimbs, Fotostudio Weimbs-Bork

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    01.06.2017

    Erschütternde Details im Mordfall Luca

    Der Fall des 5 Jahre alten Luca sorgt für großes Aufsehen. Am 5. Prozesstag wurde als erste Zeugenaussage die Rechtsmedizinerin Frau Dr G. aus Düsseldorf angehört. Der Medizinische Dienst wude seitens des Jugentamtes beauftragt, um seinerzeit eventuelle Misshandlungsspuren zu überprüfen. Im Gesicht des Jungen wurde deutliche Spuren einer Gesichtsverletzung festgestellt. Luca hatte selbst berichtet, am 05.06.2016 mit einem Hund fangen gespielt zu haben und dann auf einem Pflasterstein aufgeschlagen zu sein. Der Junge klagte über Kopfschmerzen und Übelkeit, an der Stirn wurden Hautabschürfungen festgestellt. Vormals wurde am 08.01.2016 schon einmal Verletzungen an der Kopfseite durch stumpfe Gewalt und ein Handabdruck durch festes zugreifen festgestellt. Es wurden Gesichtsfotos vorne beim Richter begutachtet und man konnte nicht nachvollziehen, dass solche Verletzungen die Folge eines einfachen Sturzes gewesen wären. Danach sprach der Rechtsmediziner Dr. H, welcher den Leichnam des Jungen untersucht hat. Es wurden CT Untersuchungen vorgenommen und unklare Lungenverdichtungen, blutende Nieren, Blutstauungen im Bauchraum und diverse weitere teils schwere innere sowie äussere Verletzungen festgestellt (Milzriss, Magenwandriss, Würgespuren am Hals). Man fand im Eingangsbereich des Tatortes auf einem Spielteppich Blutspuren, so das angenommen werden muss, das Luca dort schon sein Bewusstsein verlor, nachdem er sich gewehrt hatte. Dieser Umstand würde auch die Unterarmverletzungen erklären. Luca wurde nach Eintreten des Todes ins Bettchen gelegt, quasi auf den Hinterkopf in Rückenlage, so das kein Blut auf sein Kopfkissen gelangen konnte. Luca hat laut den Untersuchungen einen Todeskampf geführt, der Tod trat erst nach ungefähr 20 bis 30 Minuten ein. Der Psychologe Dr. L., der ein Gutachten über die beiden Tatverdächtigen gemacht hatte, erzählte, das er seinerzeit Amanda Z. ein Erziehungsfähigkeitsgutachen ausgestellt hatte. Amanda sei zwar sehr aggressiv und rebellisch gegenüber ihrer Erzieherinnen im Heim, wo sie einige Jahre verbracht hatte, jedoch freute sie sich damals auf ihr bevorstehendes Kind, sie erhoffte sich dadurch dadurch emotionale Ausgeglichenheit. Im Umgang mit Luca sei sie liebevoll gewesen, nicht wie laut Akten der Anklage beschrieben. Nach Rückmeldung der zuständigen Richterin habe Dr. L. damals auch Martin.S. in der Wohnung dessen Mutter getroffen. Dieser machte einen sympathischen Eindruck auf ihn. Dr. L. liess sich von Martin S. den Unfallhergang beschreiben, als Luca mit dem Hund fangen spielte und sich scheinbar dabei verletzte. Bei diesen von Martin S. getätigten Erklärungen des Hergangs stellte L. einige Ungereimtheiten fest. Neurologe und Psychologe Dr. Mar­tin A. beschrieb im Anschluss Martin S. als sehr zurückhaltend, mäßig aufgeschlossen und scheu.  Aufgrund einer seelischen Krise begab sich Martin S. 2015 in die LVR Kliniken. Martin S. sei in sich gekehrt, emotional labil, egozentrisch, selbstabwertend, sowie ungesellig und verfüge über ein mangelndes Selbstvertrauen. Dr. A. beschrieb die Verletzungen, die Luca zugeführt wurden als sadistisch und perversen Ursprungs. Anschliessend forderte der Vorsitzende Richter abermals vergeblich die Beschuldigten zu einer umfassenden Aussage auf. Zuletzt forderte der Staatsanwalt eine Verurteilung wegen Mordes aufgrund sadistischer Beweggründe. Verfasser Heike Thömmes

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    31.03.2017

    Viersen bestraft weiterhin Kinder für das Fehlverhalten ihrer Eltern

    Viersener Kinder können für das Fehlverhalten ihrer Eltern bestraft werden. Viersener Kinder können weiterhin aufgrund von elterlichem Fehlverhalten von der Ganztagsschule sowie der städtischen Betreuungsmaßnahme „Schule von acht bis eins“ ausgeschlossen werden, das hat der Rat am 28. März beschlossen. Was heißt das nun aber konkret? Am 04.10.2016 hat der Rat der Stadt Viersen mehrheitlich die „Satzung über die Teilnahme und Erhebung von Beiträgen im Rahmen außerunterrichtlicher Angebote der offenen Ganztagsschule sowie der städtischen Betreuungsmaßnahme Schule von acht bis eins in der Stadt Viersen“ beschlossen. Ein Kind kann laut §10 Absatz 2 von der Ganztagsschule einschließlich Mittagessen ausgeschlossen werden, wenn es zum Beispiel das Betreuungsangebot nicht regelmäßig wahrnimmt oder mehr als einen Monat fernbleibt. Auch kann es davon ausgeschlossen werden, wenn die Zusammenarbeit aufgrund von Fehlverhalten nicht mehr möglich ist. Im Dezember 2016 beantragte DIE LINKE die Streichung von zwei Ziffern des Paragraphen, die laut Meinung der Linken gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstößen. Laut Satzung dürfen die Viersener Kinder der Ganztagsschule ausgeschlossen werden, wenn die Eltern ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen. Es handelt sich hierbei um folgende Ziffern im Wortlaut: 2. die Eltern ihrer Beitragspflicht zur Zahlung der Elternbeiträge nicht nachkommen, d.h. mit mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug sind oder 3. die Eltern ihrer Pflicht zur Zahlung des Mittagessens nicht oder nicht ausreichend nachkommen und mit einem Betrag für mindestens 34 Mahlzeiten (zwei Monate mit jeweils durchschnittlich 17 Mahlzeiten), die eingenommen oder bereitgestellt wurden, in Verzug sind. Die UN-Kinderrechtskonvention besagt im Artikel 2 Absatz 2 im Wortlaut: Die Vertragsstaaten treffen alle geeigneten Maßnahmen, um sicherzustellen, dass das Kind vor allen Formen der. Diskriminierung oder Bestrafung wegen des Status, der Tätigkeiten, der Meinungsäußerungen oder der Weltanschauung seiner Eltern, seines Vormunds oder seiner Familienangehörigen geschützt wird. Aus Sicht der Fraktion DIE LINKE bedeute dies, dass das Kindeswohl vorrangig der Beitragspflicht der Eltern zu sehen sei und die in der Satzung genannten Sätze ersatzlos zu streichen seien. Der Viersener Stadtrat ließ sich vom Jugendhilfeausschuss und dem Schulausschluss beraten und legte den Antrag der Fraktion DIE LINKE am 28. März zur erneuten Abstimmung vor. Dabei stimmte die Mehrheit für den Erhalt der ursprünglichen Fassung der Satzung. Somit bleiben die genannten Ziffern 2 und 3 weiter bestehen. Damit ist der Rat weiterhin mehrheitlich der Meinung, dass es in Ordnung sei, wenn Kinder für das Fehlverhalten ihrer Eltern bestraft würden. Bild: freepik.com

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    08.02.2017

    Netto öffnete gestern die Pforten

    Ernst-Moritz-Arndt-Straße – Netto öffnete gestern die Pforten Nachdem wir Kaisers an der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in Viersen verabschieden mussten, durften wir gestern den neuen Netto an der Stelle begrüßen. Die von Kaisers gewohnte Wohlfühlatmosphäre ist den vielen Regalen von Netto gewichen. Die Fleischtheke ist verschwunden. Stattdessen befindet sich an der Stelle ein großer Brötchenautomat. Das Angebot an Bioprodukten ist im Vergleich rar. Ebenso die vegetarischen und veganen Produkte. Konsumenten, die darauf Wert legen, kommen hier wenig zum Zug. Für Netto sprechen hingegen die günstigen Preise, keine Frage. Das Sortiment an Lebensmittel ist ansonsten umfangreich und im Vergleich zur Nettofiliale an der Hauptstraße, sind hier die Gänge zwischen den Regalen breiter, was den Einkauf wesentlich angenehmer gestaltet. Positiv hervorzuheben ist die Übernahme der ehemaligen Mitarbeiter von Kaisers Tengelmann. Das einzige, das noch an die Kaffeekanne erinnert. Wie ist eure Meinung dazu? Was denken ehemalige Kaisers Stammkunden? Begrüßt ihr Netto oder werdet ihr euch eine andere Einkaufsmöglichkeit suchen? (tk) Hinterlasse uns dein Kommentar bei Facebook Bild: Wichlaugh, Wikipedia

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    17.01.2017

    NPD: Ohne Verbot trotzdem tot.

    Seit heute ist nun klar: Die rechtsgerichtete Partei NPD wird nicht verboten. Zu unbedeutend ist ihr Einfluss, zu zerrüttet ist überdies die Parteiführung untereinander. Nachdem nun der zweite Verbotsantrag gescheitert ist (im Jahre 2003 gelang es ebenfalls nicht, die NPD zu verbieten) sieht es so aus, als müsse die Bundesrepublik die „Nationaldemokraten“ in Zukunft verkraften. Aber was hätte ein Verbot großartig geändert? Die rechten Strukturen wären nicht verschwunden. Menschenfeindliches Denken lässt sich nun mal nicht verbieten, sondern Verstand und Aufklärung sollten der rechten Ideologie entgegengesetzt werden. Nur darin kann die Antwort liegen. Die NPD ist eine Partei, die in Richtung Vergangenheit denkt in einer Welt, die vorwiegend vorwärts gerichtet ist. Nicht die Partei selbst stellt das Problem dar, vielmehr sind es ihre Wähler, welche ihre menschenfeindlichen, nationalistischen Ansichten von der NPD vertreten sehen und die heimlichen „Zustimmer“, die mit der NPD nicht viel zu tun haben, aber diese Ansichten teilen und ihr Kreuzchen dann bei der AfD setzen. Die NPD wird auch in Zukunft bleiben, was sie in den letzten 20  Jahren war: Eine kleine, lästige Randnotiz in der Parteiengeschichte der BRD. Unangenehm zwar, aber auch unbedeutend. Foto: Wikimedia Commons, xtranews.de (cc-by-2.0)

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    13.01.2017

    Räumungsverkauf bei Kaisers in Viersen

    Es ist Freitag, kurz vor 9 Uhr morgens. Mein Tag beginnt mit einer warmen Tasse Kaffee und als ich mir die Milch aus dem Kühlschrank greife, bemerke ich die gähnende Leere. Ein Einkauf ist dringend nötig. Ich wohne nur zwei Gehminuten von Kaisers entfernt und dank der Werbung weiß ich, dass heute Räumungsverkauf ist. 50% auf alle Artikel. Schnell die Waschmaschine anwerfen und wie üblich das Nötigste bei Kaisers holen. Auf dem Parkplatz herrscht Chaos. Die Besucher parken in ihrer Not gegenüber an der Tankstelle. Es kommen mir einige kopfschüttelnd und mit leeren Händen entgegen. Wieder andere schieben ihre Ausbeute stolz und sichtlich zufrieden vor sich her. Ich betrete das Gebäude und sehe von weitem eine riesige Menschenmenge. Einkaufswagen und Einkaufskörbe gibt es nicht. Gut für mich, dass ich immer Beutel dabei habe. Dort packe ich meine Produkte hinein, schlendere so gut es geht gelassen durch die Gänge und reihe mich ein. Aber wo? Ich suche nach dem Ende der Warteschlange und werde schließlich an der Fleischtheke ganz hinten fündig. In diesem Moment stelle ich mir die Frage: „Tue ich mir das jetzt wirklich an, oder gehe ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause?“. Ich beschließe, dieses Abenteuer zu Ende zu führen und es hinterher niederzuschreiben. Aus Langeweile blicke ich mich um und beobachte all die Menschen um mich herum. Mittlerweile stehen hinter mir Käufer, die sich ebenfalls eingereiht haben, vor mir die Wartenden und immer wieder werde ich beiseite geschoben, um an die Ware zu kommen. Stets freundlich. Die Stimmung ist angenehm. Es sieht so aus, als hätte sich halb Viersen Urlaub für diesen einen Tag genommen, um einen netten Ausflug zu machen. Tatsächlich entdecke ich ganze Familien. Eine Mutter schickt ihren Jungen, geschätzte 15 Jahre alt, immer wieder auf Botengänge. Ihr Einkaufswagen ist bereits überfüllt, aber das stört nicht. Irgendwo wird sich noch ein Plätzchen für die ankommende Ware des Jungen finden. Ungläubig vernehme ich Kinderschreien. Tatsächlich sind einige dabei, die ihre Kleinkinder mitgebracht haben. Sie sitzen in den Einkaufswagen, in den Kinderwagen oder werden gar getragen. Glücklich sieht kaum eines davon aus. Die Eltern versuchen sie mit Süßigkeiten oder Spielsachen zu beruhigen. Ich bin froh, dass meine Kinder im Kindergarten sind. Kurz darauf höre ich eine Dame mehrmals rufen: „Wer möchte Wasser?“. Neugierig wie ich bin, lasse ich meine Einkäufe an Ort und Stelle und erkundige mich. Die Angestellten des Ladens verteilen vorsorglich Wasser. Wie mir eine Verkäuferin berichtet, hat sie von einem Kunden erfahren, dass dieser bereits 2,5 Stunden in der Schlange gestanden hatte. Man möchte nicht riskieren, dass ein Kunde dehydriert umkippt. Die Zeit vergeht wie im Flug. Einige gaben auf und räumten ihre Ausbeute wieder unsortiert ins Regal zurück. Die Kunden sind heiter, reißen Scherze, helfen einander freundlich und schließen Warteschlange-Freundschaften. Aus einer anfänglichen Schnäppchenjagd wird ein munteres Beisammensein bei Kaisers. Ich höre mich um und erfahre von Kunden, dass sie sich teilweise extra frei genommen haben, um hier ein Schnäppchen ergattern zu können. Andere berichten mir, sie wären in Rente und hätten Zeit dafür. Die Wartezeiten pendeln zwischen einer bis drei Stunden. Man braucht das nötige Glück, die richtige Schlange zu erwischen. Ich frage hinterher eine Dame, ob sich der Einkauf denn wenigstens gelohnt hätte. Sie sieht mich nachdenklich an und antwortet lachend mit: „Nö“. Das wäre das letzte Mal, dass sie sich so einen Einkauf antut. Ich frage sie, warum sie denn nicht bereits bei der Parkplatzsuche aufgegeben hatte. Die Gier war schlussendlich größer, berichtet sie lachend. Was denken die Mitarbeiter von Kaisers? Ich frage sie, wie sie ihren Arbeitstag empfinden. Eine Dame mag nicht antworten, sie hätte keinen Nerv darauf. Die anderen Verkäufer antworten mit „gelassen“ und „angenehm“. Eine Angestellte berichtet mir mit Tränen in den Augen von „Wehmut“. Eine Ära geht zu Ende. Netto wird die Filiale übernehmen und mit ihr auch die Angestellten. Es scheint im Moment ein kleiner Trost zu sein. Als gute und regelmäßige Kundin bin ich mir sicher, diese Leute werden das Beste daraus machen. Nach 1,5 Stunden des Wartens stehe auch ich an der Kasse. 2 Liter Sojadrink, 2 Liter Milch, etwas Aufschnitt, etwas Käse, Bananen und Äpfel. Mehr hatte ich nicht. Hat sich das Warten für mich persönlich gelohnt? Nicht wirklich. Wiederholen werde ich das nicht. Ich freue mich darauf, alles niederschreiben zu können, kehre euphorisch nach Hause, die Waschmaschine hat ihr Programm beendet und ich stelle fest: Ich habe die Margarine vergessen. (Tanja M.)

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    15.09.2016

    Schwerpunktkontrolltag der Polizei Viersen

    Schwerpunktkontrolltag der Polizei Viersen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls Einbrüche in Häuser und Wohnungen stellen für die betroffenen Menschen einen empfindlichen Eingriff in ihre Privatsphäre dar und sind oft nicht nur mit finanziellen, sondern auch mit psychischen Folgen verbunden. Zudem leidet das Sicherheitsgefühl in erheblichem Maße. Es gilt dann für die Betroffenen nicht mehr der Spruch 'My home is my castle'. Diese Problematik ist der Polizei bewusst und in der Behörde Viersen hat man sich die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs als Schwerpunkt auf die Fahnen geschrieben. Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis sollen sich in ihren vier Wänden und in ihrem Wohnumfeld sicher fühlen können. Deshalb führt die Polizei Viersen immer wieder an unterschiedlichen Stellen im Kreisgebiet Schwerpunktkontrollen durch, die den Kontrolldruck auf die Täter, insbesondere auf reisende Täter, die nur zum Zweck des Einbruchs in unseren Kreis kommen, erhöhen sollen. Am 14.09.2016 fanden solche Schwerpunktkontrollen im Bereich Viersen, Boisheim und Lobberich statt. Die eingesetzten Beamten der Kriminalpolizei und uniformierte Beamte kontrollierten insgesamt rund 100 Fahrzeuge und etwa 110 Personen, führten mehrere Bürgergespräche und versuchten Hinweise auf die Reisewege der potentiellen Tätergruppierungen zu erlangen. Ein Nebeneffekt waren dabei fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen und mehrere Berichte, die in der Folge ausgewertet und mit vorhandenen Informationen abgeglichen werden. Ein Haftbefehl konnte vollstreckt werden. Dieser Haftbefehl hat eine besondere Geschichte: Der 38-jährige, derzeit in Duisburg wohnhafte Mann, musste nicht erst durch akribische Ermittlungsarbeit aufgespürt werden, sondern er stellte sich quasi selbst. Mit anderen Worten hatte er sich einfach das falsche Opfer ausgesucht: Am Mittwoch um 15.30 Uhr sprach der später Festgenommene auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Brüggen an der Borner Straße einen Zivilisten an und hielt ihm ein Klemmbrett unter die Nase. Er gab vor, taubstumm zu sein und bat auf einem Zettel um eine Unterschrift und Geld. Diese Masche war dem angesprochenen Zivilisten allerdings nur allzu bekannt, denn der Zivilist war ein in den Einsatz eingebundener Kriminalbeamter der Viersener Polizei der mit einem weiteren Kripobeamten dort unterwegs war. Eine sofortige Überprüfung ergab dann, dass gegen den Betroffenen, der sich in Begleitung eines weiteren, polizeilich bekannten in Duisburg wohnhaften Mannes befand, ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund vorlag. Er hatte sich also aus Sicht der Polizei diesmal mit seinem Klemmbrett an den Richtigen gewandt. Bild: Adrian van Leen

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    13.09.2016

    Die Waldbrandgefahr wächst

    Stadt erinnert an Rauchverbot Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wird in der laufenden Woche die Gefahrenstufe 3 von 5 für Waldbrände erreicht. Die Stadt Viersen weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Rauchen im Wald noch bis Ende Oktober ausnahmslos verboten ist. Das Rauchverbot gilt auch auf den Wegen. Foto: danmir12

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    08.09.2016

    27 von 1300: Start für Auszubildende

    Die Stadt Viersen hat im Jahr 2016 insgesamt 27 neue Auszubildende eingestellt. Hinzu kommen elf Erzieher und Erzieherinnen, die ihr Anerkennungsjahr absolvieren. Auf die Ausbildungsplätze hatte es rund 1300 Bewerbungen gegeben. Die Ausbildungen haben zu unterschiedlichen Terminen begonnen, die letzten Neulinge starteten am 1. September. Jetzt fand die Einführungswoche statt, bei der die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bürgermeisterin Sabine Anemüller begrüßt wurden. Die Bürgermeisterin hieß alle herzlich willkommen und wünschte den jungen Menschen viel Erfolg in den nächsten Jahren. Neben dem Termin bei der ersten Bürgerin gab es eine Reihe weiterer Besuche städtischer Einrichtungen. So lernten die Auszubildenden den Bauhof, die Feuerwache und die Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek kennen. Eine Stadtrallye stärkte den Teamgeist und diente dazu, die Viersener Innenstadt zu erkunden. Ein gemeinsames Frühstück mit den Azubis der höheren Ausbildungsjahrgänge wurde genutzt, um Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Insgesamt sind bei der Stadt Viersen zurzeit 64 Auszubildende beschäftigt, die in knapp einem Dutzend Berufen ausgebildet werden. Eine Übersicht über das vielfältige Ausbildungsangebot der Stadt gibt eine Broschüre, die auch online über www.viersen.de eingesehen und heruntergeladen werden kann. Verwaltungsintern haben bereits die Arbeiten für das Auswahlverfahren zum Ausbildungsjahr 2017 begonnen. Noch bis zum 16. September 2016 können interessierte Menschen sich für eine Ausbildung im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst oder als Verwaltungsfachangestellte/r bewerben. Auch hierzu bietet die Stadt Viersen Informationen auf ihrer Internetseite. Das Verfahren für die Vergabe von Ausbildungsplätzen im gewerblichen Bereich beginnt Anfang des kommenden Jahres. Foto: Stadt Viersen, Das Foto zeigt einige der Auszubildenden mit Ausbildern beim Besuch des Bauhofs der Städtischen Betriebe an der Eichenstraße.

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    02.09.2016

    Nachersatz für die Kreispolizeibehörde Viersen

    Neunzehn neue Polizeibeamtinnen und - beamte begrüßte Polizeidirektor Hubert Vitt als vertretender Abteilungsleiter heute Morgen in den Reihen der Kreispolizeibehörde Viersen. Bei den neuen Behördenmitgliedern handelt es sich um dreizehn frischgebackene Kommissarinnen und Kommissare, die nach erfolgter Graduierung zum Bachelor ihre ersten selbstständigen Schritte im Polizeileben im Kreis Viersen machen dürfen. Die weiteren sechs Neuzugänge sind bereits erfahrener und aus anderen Behörden nach Viersen versetzt worden oder wieder in die 'alte Heimat' zurückgekehrt. Der stellvertretende Abteilungsleiter hieß die jungen Nachwuchskräfte mit den Worten: 'Freuen Sie sich, dass Sie ab heute zur Kreispolizeibehörde Viersen gehören. Sie kommen in einen liebens- und lebenswerten Kreis.' Zwar bedeutet der heutigen 'Nachersatz' keine Verstärkung für die Viersener Polizei: Die Nachwuchskräfte lösen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab, die die Behörde wegen Pensionierung oder Versetzung in andere Behörden verlassen haben. Dennoch freuten sich die Verantwortlichen, da mit den jungen Nachwuchskräften der Altersdurchschnitt in der doch recht 'betagten' Polizeibehörde Viersen gesenkt wird. 'Viel Glück für ein schönes und erfolgreiches Berufsleben im schönen Kreis Viersen', mit diesen Worten entließ der Polizeidirektor die jungen Neuzugänge in ihre neuen Dienststellen auf den Polizeiwachen und Kommissariaten. #Viersen

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    23.04.2016

    Jugendrotkreuz jetzt auch in Viersen

    Viele Jahre musste die Stadt Viersen ohne eine aktive, außerschulische Kinder- und Jugendarbeit des Jugendrotkreuzes (JRK) auskommen. Durch die Gründungsversammlung am vergangenen Freitag wurde nun der Grundstein für eine neue JRK-Gruppe gelegt. JRK-Kreisleiter Stephan Zdrojewski begrüßte zahlreiche Jugendrotkreuzler aus den umliegenden Gruppen sowie Vertreter des Viersener DRK- Ortsvereins und berichtete über den Weg von einigen Jugendlichen aus dem Schulsanitätsdienst bis zur eigenständigen Gruppe. Bereits seit Oktober letzten Jahres treffen sich jeden Monat Jugendliche, die neben ihrer Tätigkeit als Schulsanitäter des Erasmus von Rotterdam-Gymnasiums auch Interesse an außerschulischer Jugendarbeit haben, und informieren sich zu den Themen des Roten Kreuzes und gestalten sie aktiv mit. Auch Paul Mackes, erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Viersen, freute sich über das Engagement und das Interesse der Jugendlichen und sicherte ihnen volle Unterstützung aller Rotkreuz-Helfer zu. Anschließend wollten auch die Jugendlichen ihr erlerntes Erste-Hilfe-Können unter Beweis stellen. In einer kleinen Vorführung zeigten sie die richtigen Maßnahmen bei einer Platzwunde am Kopf. Routiniert wurde die 'verletzte' Person betreut und die Wunde behandelt. Im Anschluss unterzeichneten die Jugendlichen, JRK-Kreisleiter Zdrojewski und DRK-Vorsitzender Mackes die Urkunde zur Gründung, ehe die Veranstaltung in einen vielfältigen Austausch überging. Damit erhält die Stadt Viersen einen neuen Treffpunkt für Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit aktiv mitgestalten, sich sozial engagieren und anderen Menschen helfen wollen. Informationen zur JRK-Gruppe Viersen Die Jugendgruppe in Viersen wurde am 22.04.2016 gegründet und besteht derzeit aus sechs Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Sie treffen sich monatlich freitags von 18.30 bis 20.00 Uhr in den Ausbildungsräumen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Viersen, Hofstraße 52. Informationen zum Jugendverband Das Jugendrotkreuz (JRK) ist der selbstverantwortliche Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. In ganz Deutschland bietet das JRK Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Freizeit gemeinsam zu verbringen, Freunde zu finden, gemeinsam Projekte auf die Beine zu stellen und sich auf vielen Gebieten auszuprobieren. Jugendrotkreuzler setzen sich für Frieden und Völkerverständigung ein, machen sich stark für Gesundheit und Umwelt oder helfen einfach dort, wo gerade Unterstützung gebraucht wird. Die Vielfalt ist die Stärke: Deshalb darf im JRK jeder mitmachen, der sich für andere einsetzen möchte – egal welche Hautfarbe man hat, wen man liebt oder welcher Religion man angehört. Im Kreis Viersen finden Sie das Jugendrotkreuz in Brüggen, Grefrath, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Tönisvorst, Viersen und Willich. Du möchtest dich auch ehrenamtlich engagieren? Finde weitere Informationen zum JRK unter: http://www.jrk-vie.de/ Kreisgeschäftsstelle Hofstraße 52 41747 Viersen Tel. 02162 9303-0 Fax 02162 9303-99 service@drk-kv-viersen.de www.fb.com/JugendrotkreuzKreisverbandViersen Fotos: Björn Wolters

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    29.03.2016

    Hundehasser unterwegs

    Vermehrt finden sich in den letzten Tagen und Wochen Hinweise von Hundehaltern, die von offensichtlichen Hundehassern beschimpft oder bedroht wurden. So wurde vor einiger Zeit in Dülken ein Mann mit Ledermantel beobachtet, der Giftköder verteilte und Glasscherben auslegte. Am Gründonnerstag wurde in Niederkrüchten eine Hundehalterin aus Wegberg von einem Paar bedroht und beschimpft, wobei der Mann sie schubste und die Frau sie sogar mit einem Messer bedrohte. Ebenfalls aus Dülken kam die Meldung einer Hundehalterin, der man vergiftetes Futter durch den Briefkastenschlitz in den Flur geworfen hatte und deren Hund danach tierärztlich behandelt werden musste. Wir appelieren daher an alle Hundehalter: Macht die Hinterlassenschaften eurer Hunde weg. Es ist weder schwierig noch teuer, eine Tüte dabei zu haben in der man das Häufchen nachher wegträgt und entsorgt. Damit nimmt man Hundehassern die Argumente und sorgt nebenbei dafür, dass Spazieren gehen auch wieder Spaß macht. Auch die Autorin dieses Artikels hat sich schon oft darüber geärgert, dass sie beim Beseitigen der Häufchen ihres Vierbeiners aufpassen musste, nicht in die Hinterlassenschaft von Anderen zu treten. Wenn ihr verdächtige Wahrnehmungen habt: Fotografiert die Menschen bei ihrem Tun und informiert DANACH die Polizei. Sucht nach Möglichkeit nicht selbst die Konfrontation mit den Tätern. Natürlich könnt ihr der Redaktion von Mein Viersen verdächtige Beobachtungen gerne mitteilen und Funde von Giftködern melden. Bild: Viktor Hanacek

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    23.03.2016

    Stadtgarten Süchteln: Sanierung hat begonnen

    Bagger, Radlader, große Container und viel Orange konnte man in den letzten Tagen im Stadtgarten Süchteln, an der Grefrather Straße, bestaunen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Städtischen Betriebe damit begonnen haben, der in die Jahre gekommenen Parkanlage, ein freundlicheres Gesicht zu verschaffen. Dazu ist bereits im vergangenen Herbst im Ausschuss für Bauen, Umwelt- und Klimaschutz die Gestaltungsplanung vorgestellt worden. Die Idee, verschiedene alte Elemente zu erhalten und durch neue, nahezu ganzjährig blühende Pflanzflächen zu ergänzen, fand allgemeine Zustimmung. Bereits im Januar wurden Teile der Pergola demontiert und Sitzbänke ausgebaut. In den vergangenen Tagen standen dann weitere Abbrucharbeiten im Vordergrund, die mittlerweile abgeschlossen sind. Seit dieser Woche wird nun wieder aufgebaut. Die erste neue Pflanzfläche ist bereits erkennbar. Die ersten 30 Tonnen Wegebaumaterial sind schon angeliefert worden. Wetterabhängig ist es vielleicht sogar möglich, die Wege zu Ostern wieder zu nutzen. Nach den Osterferien werden dann Bänke und Papierkörbe aufgebaut. Ebenso erhält dann der verbliebene Teil der Pergola neue Querstreben und einen neuen Anstrich. Abschließend werden die Rasenkanten angeglichen und ausgesät sowie die Pflanzflächen endgültig erstellt. 2500 Euro steuert der Süchtelner Heimat- und Verschönerungsverein für die Sanierung der Pergola bei. Nicht beziffert ist der Beitrag von Prangenberg & Zaum, die die Entsorgung des Altmaterials übernehmen. Für die Stadt Viersen bleiben Restkosten von rund 7000 Euro sowie der Personaleinsatz. Foto: Stadt Viersen  

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    22.03.2016

    "Viersen blüht 2015": Gärtner spenden 1500 Euro an den Kinderschutzbund

    Alle zwei Jahre sorgt die Aktion 'Viersen blüht' dafür, dass die Kreisstadt in besonderer Blumenpracht erstrahlt. Wesentlichen Anteil daran haben die selbstständigen Gärtner, ohne deren Einsatz die über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Skulpturen nicht denkbar wären. Für ihre Beteiligung an der Aktion erhalten die Gärtner eine Aufwandsentschädigung und werden nach dem Abschluss der Aktion von der Bürgermeisterin zum Essen eingeladen. Dieses Abschlussessen nutzen die Gärtner ihrerseits, um die gesammelten Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck weiterzureichen. Jetzt war es wieder so weit: In der 'Eisernen Hand' wurde gemeinsam gegessen und getrunken. Stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen übergab Paul Krampe aus Dülken einen Scheck über 1500 Euro an Uta Petersen vom Vorstand des Kinderschutzbundes Viersen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller hatte zuvor in ihren Begrüßungsworten sowohl die Arbeit der Gärtner als auch das Wirken des Kinderschutzbundes gelobt. Die nächste Aktion 'Viersen blüht' findet 2017 statt. Vorn im Bild (von links): Bürgermeisterin Sabine Anemüller, Uta Petersen (Kinderschutzbund) und Paul Krampe. Foto: Stadt Viersen.  

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    15.03.2016

    Einbruchserien in Viersen

    Alle acht Minuten ein Einbruch. Diese alarmierende Nachricht hört man zur Zeit im Radio. In den seltensten Fällen ist ein einzelner Gelegenheitstäter der ungebetene Besucher, vielmehr agieren vielfach straff organisierte Täterbanden aus dem Süden Europas, die für örtliche Ermittler kaum greifbar sind. Nicht nur der materielle Schaden durch entwendete Wertgegenstände und beschädigte Einrichtung, die zumeist durch die Versicherung übernommen wird, ist hierbei ärgerlich. Oftmals empfinden die Geschädigten das Eindringen in die Privatsphäre durch unbekannte Menschen als viel höhere Belastung als den materiellen Verlust. Die gute Nachricht ist: In etwa 50% der Fälle scheitern die Täter an Sicherungen an Türen und Fenstern denn nach wie vor sind diese Stellen die Haupteinstiegspunkte und das Tatwerkzeug meist ein einfacher Schraubendreher oder ein Brecheisen. Jeder Haus- und Wohnungsbesitzer und auch so mancher Mieter kann also selbst aktiv werden und so den Langfingern das Eindringen in die Privatsphäre zumindest erheblich erschweren. Denkbar sind hier beispielsweise nachrüstbare Pilzkopfverriegelungen oder innen liegende Balkenriegel vor der Tür sowie von außen vergitterte Fenster. Auch Jalousien können gegen Hochschieben gesichert werden und so ein Eindringen erschweren. Sicherheit bieten diese Vorrichtungen allerdings nur bei absolut korrekter Montage und (im Fall der Pilzkopfverriegelung) ausreichender Anzahl. Eine über Zeitschaltuhren und Bewegungssensoren gesteuerte Beleuchtung simuliert die Anwesenheit von Menschen im Haus und wirkt nachweislich abschreckend auf das buchstäblich lichtscheue Gesindel. Für Interessierte bietet das Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Viersen unter der Telefonnummer 02162 377-1700 oder 377-1705 kostenfrei umfangreiche Informationen und fachkundige Beratung an. Bild: Deepu Das, StockVault.net

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    07.01.2016

    Viersener schmücken Weihnachtsbaum ab und möchten diese Aktion ...

    Viersener schmücken Weihnachtsbaum ab und möchten diese Aktion im nächsten Jahr weiterführen Weil der Weihnachtsbaum in der Viersener Kuhle leer und trostlos die Innenstadtbesucher begrüßte, hatten vor Weihnachten zahlreiche Viersener ihren eigenen Baumschmuck gespendet und die Tanne in einen Weihnachtsbaum verwandelt. Der Baum in der Viersener Innenstadt war in den letzten Jahren von Kindergartenkindern geschmückt worden und hatte im letzten Jahr er nur eine Lichterkette durch die Stadt erhalten. Pünktlich zum Jahresbeginn war die Initiative nun erneut sogar bei Regen zusammen gekommen um den Baum wieder abzuschmücken. Mittlerweile konnte Initiator O. Josten erste Gespräche mit der Stadt Viersen führen, die die Aktion positiv aufgenommen hat und ist zuversichtlich, dass diese Aktion bürgerschaftlichen Engagements auch im nächsten Jahr fortgeführt werden kann. „Dazu möchten wir weitere ehrenamtliche Projekte ins Leben rufen“, erklärt Olaf Josten, „Wir sind ein hervorragendes Team und freuen uns über weitere Viersener, die uns unterstützen möchten.“ Foto:G.G. Text O.J. und I.K. Eingereicht von Martin Häming - danke an dieser Stelle!

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    21.12.2015

    Es gibt sie ... Traurige Weihnachtsbäume!

    Es gibt sie ... Traurige Weihnachtsbäume! Ihr Leben wurde beendet für den Selbstzweck und die Krönung sollten Licht, Kugeln und Schmuck sein und dann stehen sie in der Viersener Innenstadt ohne Schmuck traurig und trist. Wir kennen alle die Tanne, die von der Stadt Viersen in der Kuhle der Innenstadt aufgestellt wird, bisher immer geschmückt mit von Kindern gebasteltem Baumschmuck. In diesem Jahr ist er so ziemlich der traurigste Baum der Region, und es scheint fast, als ob ihn die Verwaltung nach einem Vandalismusangriff einfach vergessen hätte. Traurig und trist ist nun vorbei, der Tannenbaum in der Viersener Kuhle erstrahlt durch die Initiative rund dreißig Viersener nun als strahlender Weihnachtsbaum. Die Tanne, die in den vergangenen Jahren mit von Kindergarten- und Schulkindern gestalteten Bildern geschmückt wurde, war in den letzten Wochen vielen aufgefallen, die die Innenstadt besuchten. Ein Baum ohne Schmuck, grau und trist. Rund 30 Viersener ergriffen heute die Initiative und spendeten ihren Weihnachtsschmuck, den sie dann auch direkt an der Tanne befestigten. „Wir wollten gemeinsam die Tanne zu einem Weihnachtsbaum machen und das haben wir erreicht“ Hoffentlich fällt der Weihnachtsschmuck nicht wieder Vandalismus zum Opfer. Eine tolle Aktion, die wichtig für den Zusammenhalt der Bürger hier in Viersen ist. Danke an Martin Häming für diesen Leserbeitrag! :-) Fotos: Martin Häming

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    03.12.2015

    Mit Schwung in die Altstadt | Dölker Marken

    Heute eröffnet der EDEKA-Markt am Westgraben in Dülken und wird montags bis samstags von 8 Uhr bis 21 Uhr für Kunden geöffnet sein. Am Eröffnungswochenende (03.–05.12.2015) werden im Bereich des neuen Marktes die sogenannten Dölker Marken an die Kunden aktiv verteilt. Unter diesem Titel wurde auf Initiative des DülkenBüros eine Coupon-Aktion ins Leben gerufen, an der sich insgesamt über 60 Händler, Gastronomen und Dienstleister der Dülkener Altstadt mit individuellen Angeboten und Aktionen für die Kunden beteiligt haben.   Die benannten Rabatte und Sonderkonditionen sind bis Ende Dezember gültig – also während der gesamten Weihnachtszeit.   Am Samstag, den 05.12.2015 wird außerdem die neue Verbindung zwischen Westwall und Lange Straße durch Bürgermeisterin Sabine Anemüller eröffnet. Die Eröffnung findet Samstag, den 05.12.2015, um 10:00 Uhr vor Ort am Westwall statt.   Als Rahmenprogramm wird es an diesem Tag von 10 Uhr bis 17 Uhr unter anderem eine rund 20 Meter lange Rollenrutschbahn geben, auf denen die Kinder und Erwachsenen „mit Schwung in die Altstadt“ gleiten können. Für das leibliche Wohl sorgt ein Imbiss- und Getränkestand des neuen EDEKA-Marktes: je nach Witterung wird es Gulaschsuppe, Waffeln und heiße oder kalte Getränke aus „Zielke’s Naschbar“ geben. Bild: Werbering Viersen aktiv e.V.

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