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    Alte Brüggener Mühle
    Brüggen

    Wegen der Nähe zur Burg Brüggen wurde die Brüggener Mühle auch Burgmühle genannt. So steht es auch in einem Vertrag vom 24. Dezember 1289, in dem Graf Walram von Kessel seine östlichen Güter und mit ihnen die Burg Brüggen unter den Schutz des Herzogs von Brabant stellt. Dabei wurde ausdrücklich auch die Brüggener Burgmühle genannt. Es ist die erste urkundliche Erwähnung. Durch Erbschaft fiel das Vermögen von Walram im Jahre 1304 an den Herzog von Jülich. Die gräfliche Mühle entwickelte sich zur herzoglichen Mühle.

    Alle Untertanen in Brüggen, Bracht und Boisheim waren verpflichtet, in Brüggen mahlen zu lassen, ausgenommen die Pächter von St. Pantaleon. Für die Bewohner der Stadt Dülken war die dortige Windmühle zuständig. Zwischen der Brüggener Wassermühle und der Dülkener Windmühle galt die Vereinbarung, dass bei Störungen (wenig Wind oder wenig Wasser) der eine die Mahlpflichtigen des anderen übernahm.

    1804 wurde die von Frankreich beschlagnahmte Mühle an den Amtsverwalter verkauft. Dessen Erben verkauften die Mühle 1815 an den Großkaufmann und „Mühlensammler“ Johann Heinrich Printzen. Es war neben einer Windmühle die dritte Wassermühle in seinem Besitz. Die Mühle besaß damals zwei Wasserräder, eine Ölpresse und einen Mahlgang für Getreide. Nach der Schließung 1955 wurde sie in ein Restaurant umgewandelt, in dem auch das Mahlwerk seinen Platz hat. Das heutige eiserne Wasserrad ist nicht nur ein Schaustück, denn damit wird ein elektrischer Generator angetrieben.

    Quelle: Wikipedia

  • Denkmal

    Alter Wasserturm Dülken
    Viersen

    Der Alte Wasserturm steht an der Albert-Einstein-Straße 1a im Stadtteil Dülken. Erbaut wurde der Turm im Jahre 1889 und am 5. September 1989 unter Nr. 220 in die Liste der Baudenkmäler in Viersen eingetragen.

    Architektur

    Der Turm besteht aus einem konisch zulaufenden Schaft, der sich auf einem 1,50m hohen verputzten Sockel erhebt. Die beiden darüber liegenden Wohngeschosse sind mit acht Zwillingsfenstern versehen. Der Boden ist verputzt. Die Öffnungen sind mit Ziegelsteinen vermauert. Der Schaft ist mit kaminroten Klinkern von ca. 20cm Dicke verblendet. Umlaufende ein- und zweischichtige gelbfarbene Bänder gliedern den Turm horizontal. Die Geschosse werden weiter durch kräftige Gesimse markiert. Auf dem in etwa 24 m Höhe liegendem Abschlussgesims mit innenliegendem Ringträger, kragt in einer Stahlträgerrippenkonstruktion die Konsole für die Außenschale des Kopfes aus. Zwischen den Rippen aus Doppel T-Trägern liegt eine, sich nach oben wölbende Backsteinausfachung von 12 cm Dicke.

    Die Mauerschale des Kopfes ist ebenfalls in 24 cm starkem unverkleidetem Backstein ausgeführt. Die Dachhaut wird von einer Stahlkonstruktion aus Trägerringen mit darüberliegenden Hochstahlprofilen getragen. Der Behälter besteht aus einem Hängeboden und einem Zylinder mit Druckring. Er ist auf einem kräftigen Lagerring aufgelegt. Alle Stahlverbindungen des Wasserturmes sind genietet. So ist auch der Behälter aus ca. 0,5 m großem Walzblecheisen zusammengesetzt. Das mächtige Hauptzu- und -ableitungsrohr dient in Verbindung mit eisernen Ringkonsolen als durchgehende Säulenstütze der einzelnen Zwischengeschosse.

    Die ersten drei Geschossdecken sind in Doppel-T-Trägern, die sternförmig auf das Fallrohr zulaufen und mit Backsteinen ausgefacht sind, errichtet. Die drei darüber liegenden Geschosse sind in einer Holzkonstruktion mit Pfetten und Schalung ausgebildet. Der Turmaufbau mit dem Behälter wurde im Januar 1988 abgebrochen.

    Der alte Wasserturm weist einen rein funktionellen Aufbau vor, erkennbar in Konstruktion und Ausführung des noch neuartigen Systems. Seine Erscheinung jedoch wird bestimmt durch sein historisches Dekor. Diese Zwiespältigkeit der Jahrhundertwende, nämlich einerseits der sich steigernde technische Fortschritt und andererseits das Zurückgreifen auf historische Architektur-Elemente wird hier deutlich. Somit ist der alte Wasserturm ein wichtiges und erhaltenswertes technisches Denkmal für die wirtschaftlich-soziale Stadtentwicklung des späten 19. Jahrhunderts. Weiter ist der Wasserturm ein wichtiges Identifikationsmerkmal.

    Aus wissenschaftlichen, insbesondere technikgeschichtlichen, wirtschaft- und sozialgeschichtlichen und städtebaulichen Gründen liegen Erhaltung und Nutzung des Gebäudes gemäß § 2 (l) des Denkmalschutzgesetzes NRW im öffentlichen Interesse.

    Literatur

    Käthe Limburg, Bernd Limburg: Denkmale in der Stadt Viersen. In: unterwegs & daheim – Homepage von Käthe und Bernd Limburg.
    Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler der Städte und Kreise Gladbach und Krefeld (= Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Dritter Band, IV). Schwann, Düsseldorf 1893.

    Quelle: Wikipedia
    Foto: Käthe und Bernd Limburg

  • Freizeit

    Aqua Sol
    Kempen

    Das beliebte Erlebnisbad Aqua Sol ist Freibad, Sauna und Hallenbad zugleich. Das Hallenbad bietet eine Sole mit Außenbecken, einen eigenen Mutter-Kind-Bereich und eine Röhrenrutsche. Darüber hinaus gibt es aqua- und Schwimmkurse. Die Wasserwelt im Freibad überzeugt mit einer 4.400 Quadratmeter großen Wasserfläche mit fünf verschiedenen Schwimmbecken, einem großen Sprungturm, der Breitrutsche, 27.000 Quadratmetern Liegewiese unter schattigen Bäumen, mit Beachballfeldern und Tischtennisplatten. So ist im Freibad viel Platz zum Schwimmen und Spielen oder für Sport und Entspannung. Zum entspannen lädt der auf 750 Quadratmeter neu erbaute Sauna- und Spabereich des Aqua-Sols ein.

  • Natur

    Aussichtsturm Taubenberg
    Nettetal-Hinsbeck

    Inmitten der schönen Hinsbecker Heide findet man zwischen der imposanten Natur den Aussichtsturm Taubenberg. Wer höhenerfahren ist, dem wird eine wunderschöne Aussicht geboten aus einer Höher von ungefähr 29 Metern. Der Blick über die Krickenberger Seen sowie überhaupt über die gesamte Landschaft verzaubert die Augen. Aus der luftigen Höhe kann man bis hinüber zu unseren holländischen Nachbarn schauen. Errichtet wurde der Aussichtsturm Taubenberg im Jahre 1970. Im Laufe der Jahre hat dieser Turm so einigem Wetter getrotzt und wurde daher 2005 renoviert und mit einer Stahlkonstruktion erweitert. Der Turm ist frei zugägnlich und somit für jeder man kostenfrei zu besuchen. Nachdem man seinen fahrbaren Untersatz auf dem Parkplatz abgestellt hat, kann man auf dem Weg zum Turm an der wunderschönen Heide vorbei gehen und die Natur geniessen. Ein kleines Stück weiter findet man die Überbleibsel der "Historische Gerichtsstätte Hinsbeck", dort wurden von 1397 bis 1673 in freier Landschaft Gericht gehalten. Diese Gerichtsstätte war ein ein Zwischenoberhof des Quatiers Roermond in der Grafschaft Geldern für die Orte Hinsbeck, Leuth, Lobberich, Herongen, Wankum sowie Grefrath.

    Fotos: Markus Sassinek

  • Denkmal

    Bismarckturm

    Der Bismarckturm ist nicht nur ein Denkmal inmitten des Waldes am Hohem Busch, es ist auch ein Wahrzeichen von Viersen. Nach dem Tod von Altreichskanzler Otto von Bismarck im Jahr 1898, regten 1899 patriotisch eingestellte Viersener Bürger auf einer Kaisergeburtstagsfeier den Bau des Denkmals an. 104 Bürger spendeten die Bausumme von circa 36.000 Mark. Der Turm wurde binnen einem Jahr im Juni 1901 fertiggestellt und erreicht eine Höhe von 18,22 Metern.

    Fotos: Markus Sassinek

  • Natur

    Borner See
    Brüggen

    Der Borner See entstand durch den Abbau von Torf im 16. bis 18. Jahrhundert. Heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radler.

  • Burgen und Schlösser

    Burg Brüggen

    Die Burg Brüggen ist eine Wasserburg im südöstlichen Teil der niederrheinischen Gemeinde Brüggen in Nordrhein-Westfalen. Sie war die bedeutendste Burg im Norden des Herzogtums Jülich.

    Durch die Grafen von Kessel im 13. Jahrhundert zur Sicherung einer Furt über die Schwalm erbaut, kam sie Anfang des 14. Jahrhunderts in den Besitz der Jülicher Herzöge, welche die vorhandenen Gebäude durch eine Kastellburg aus Backstein ersetzten. Nach der Besetzung Brüggens 1794 durch Truppen Frankreichs wurde sie unter der französischen Regierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts an einen Privatmann verkauft und beheimatet heute unter anderem ein Museum.

    Baubeschreibung

    Die mittelalterliche Burg Brüggen war eine von einem 14 Meter breiten Wassergraben umgebene Anlage mit vier runden Ecktürmen, die einen nahezu quadratischen, 40×37 Meter messenden Grundriss besaß. Die Kernburg war von einer 1,60 Meter dicken Ringmauer umgeben, die an der West- und Ostseite einen Wehrgang aufwies. Als zusätzlichen Schutz besaß sie an allen vier Seiten einen spätgotischen Zwinger. Zur Gesamtanlage gehörte eine westlich gelegene, sichelförmig angelegte kleine Vorburg mit einem massiven Torbau sowie eine Wassermühle, die mittlerweile als Restaurant genutzt wird.

    Die einstigen Bauten sind heute nur noch teilweise vorhanden. Die Mauerreste der Ruine des einstigen Nordflügels ragen noch maximal bis zur Mitte des ersten Obergeschosses in die Höhe. Von der früher östlich daran anstoßenden Burgkapelle ist nur noch ein kleiner Rest der 1,60 Meter dicken Westmauer erhalten. Ebenfalls nur noch teilweise existent ist die einstige Ringmauer mitsamt einem Messerturm genannten Eckturm, der im Erdgeschoss ein Kuppelgewölbe aufweist, und der Torturm der Kernburg. Weitere Mauerreste der Anlage finden sich im Norden des Areals. Sie gehörten zur Zwingermauer und zu frühneuzeitlichen Bastionen.

    Vollständig erhalten oder wieder aufgebaut sind der südlich gelegene, dreigeschossige Palas und der sich daran anschließende runde Südwest-Turm der Burg sowie der aus Backstein errichtete Torbau der Vorburg. Letzterer stammt in seinem Kern zwar aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber im 16. Jahrhundert überformt. Er besitzt einen quadratischen Grundriss mit einer Seitenlänge von 8,10 Metern. Sein Spitzbogentor mündet in eine tonnengewölbte Durchfahrt. Darüber befindet sich im Obergeschoss ein Raum mit flacher Balkendecke. Den oberen Abschluss der Außenmauer bildet ein Spitzbogenfries, über dem sich ein einfaches Pyramidendach erhebt.

    Die aus Backstein errichteten Mauern des Palas erheben sich über drei Geschosse auf einem 26,7×10 Meter messenden Grundriss. Ein Spitzbogenfries auf Höhe des zweiten Stockwerks an der südlichen Außenmauer zeigt an, wo sich im Mittelalter der Dachansatz befand, ehe das Gebäude erhöht wurde. Die Raumaufteilung im Inneren entspricht nicht mehr dem Ursprungszustand, sondern resultiert aus Umbauarbeiten im 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch die große, barocke Treppe aus Eichenholz, welche die drei Geschosse des Gebäudes miteinander verbindet.

    Mit dem Palas an dessen Südwest-Ecke verbunden ist der ehemalige südwestliche Eckturm der Kernburg. Sein ehemals oberstes Geschoss ist im Gegensatz zu den aus Ziegeln bestehenden darunter befindlichen Etagen und dem später ergänzten darüber liegenden Stockwerk aus Maastrichter Mergelsteinen errichtet. Sein Kegelhelm wurde ihm im Herbst 1994 nach Vorbildern aus dem 17. Jahrhundert neu aufgesetzt. Der Turm beheimatete früher ein Verlies und war nur über einen Hocheingang im ersten Geschoss zu betreten.

    Geschichte

    279 gaben die Grafen von Kessel ihren Stammsitz an der Maas, die Burg Kessel, wegen finanzieller Schwierigkeiten auf und verlegten die Verwaltung ihrer östlichen Besitztümer nach Brüggen, das aus einer Siedlung an der Kreuzung der zwei wichtigen Handelsstraßen von Venlo nach Erkelenz und von Köln nach Roermond hervorgegangen war. Zum Schutz dieses Handelsplatzes sollen die Grafen von 1264 bis 1284 dort eine Burg erbaut haben. Diese wurde urkundlich erstmals im Jahr 1289 erwähnt, als ihr Eigentümer Walram von Kessel sie samt der dazugehörigen Wassermühle am Heiligen Abend des Jahres dem Herzog Johann I. von Brabant zu Lehen auftrug. Als Nachfolger einer Motte hatte sie die Familie von Kessel nach holländischen Vorbildern auf einer Kiesinsel in den sumpfigen Schwalmauen erbaut. Doch schon 1305 starben die zuletzt verarmten Grafen von Kessel aus, und die Burganlage kam 1306 als brabantisches Lehen an die Grafen und späteren Herzöge von Jülich. Diese ließen die alten Bauten etwa Mitte des 14. Jahrhunderts niederlegen und durch eine Kastellburg aus Backstein ersetzen. In den folgenden rund 150 Jahren wechselten ihre Besitzer mehrfach. Unter ihnen finden sich ab 1433 die Grafen von Moers, welche die Anlage als Pfand für 12.000 Rheinische Gulden in Besitz hatten, und die Grafen von Wied, ehe das Jülicher Herzogshaus die Burg 1494 zurückerwarb.

    Im Zuge der Rebellion Adolf von Egmonds gegen seinen Vater Arnold, dem Herzog von Geldern, ließ der mit Arnold verbündete Burgunderherzog Karl der Kühne die Burg Brüggen 1473 durch seine Truppen erstürmen und – wie die gesamte Stadt – in Brand setzen. Zuvor galt sie als uneinnehmbar. 1474 kam es zu einer erneuten Plünderung der Burg, diesmal durch geldrische Soldaten. Die Anlage wurde danach jedoch wiederaufgebaut und sogar erweitert. Auf die bisher zweistöckigen Gebäude wurde ein drittes Geschoss aufgesetzt und die Nordseite durch Aufschüttung eines Erdwalls 1474/75 verstärkt. Ab 1520 kamen weitere Befestigungen wie zum Beispiel Bastionen hinzu, um die Burg den Gegebenheiten der modernen Pulverwaffen anzupassen. Die Kernburg wurde mit einer Zwingermauer umgeben, wozu ein Teil des Burggrabens verfüllt werden musste. Der Ausbau der Befestigungsanlagen erfolgte vermutlich durch ein Mitglied der berühmten italienischen Baumeisterfamilie Pasqualini. Zeitgleich dazu wurde wahrscheinlich der östliche Eckturm abgerissen und an seiner Stelle eine neue Burgkapelle errichtet, deren Vorgänger schon 1467/68 erstmals urkundlich Erwähnung fand. Im Zeitraum von 1561 bis 1577 wurde der Palas auf seine heutige Höhe aufgestockt, mit neuen größeren Fenstern versehen und die Raumaufteilung in seinem Inneren grundlegend verändert, um als Wohnetage für Herzog Wilhelm V. zu dienen. Zudem erhielt die Burg durch eine bastionierte Wallanlage mit Kasematten im Norden und Westen einen festungsartigen Charakter.

    Während des Siebenjährigen Kriegs waren Burg und Stadt Brüggen 1758 zeitweilig in der Hand des Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel. 1770 erfolgte der Umbau des Renteigebäudes unter der Leitung des herzoglichen Baumeisters Klees. Zudem wurden die bis zu acht Meter hohen Burgwälle teilweise abgetragen.

    Bis zur Besetzung Brüggens 1794 durch Truppen Frankreichs blieb die Anlage in Jülicher Besitz und diente als Landesburg zur Sicherung der nördlichen Grenzen des Jülicher Territoriums. 1801 verkaufte die französische Regierung den Besitz an den letzten Jülicher Amtmann Johann Ludwig Dortans, über den er 1815 durch Versteigerung an den Amerner Großhändler Johann Heinrich Printzen kam. Die Privatmänner ließen die seit dem 18. Jahrhundert allmählich verfallene Burg samt Festungswerken zu 75 % schleifen, um die Steine als Baumaterial für andere Projekte nutzen zu können. 1934 erwarb schließlich das Ehepaar Wilhelm und Gertrud Stroetges die Anlage von den Erben Printzens. Sie bauten den Wirtschaftsteil der Burg zu einer beliebten Ausflugsgaststätte aus. Durch zwei Bombentreffer während des Zweiten Weltkriegs wurde der Palas der Anlage schwer beschädigt, nach ersten baulichen Notmaßnahmen aber mit den übrigen Bauten der Burg von der Familie Stroetges umfassend restauriert. Die Gemeinde Brüggen pachtete im Jahr 1973 die noch erhaltenen Gebäude, um darin ein Museum zu eröffnen. Nach ersten dazu nötigen Baumaßnahmen ab 1974 folgten 1975 Ausgrabungen, die eine weitgehende Klärung der bisherigen Baugeschichte brachten. Mit Hilfe des Landes NRW und des Landschaftsverbandes Rheinland konnten die Wiederaufbau- und Umbaumaßnahmen bis 1979 abgeschlossen werden.

    Heutige Nutzung

    Die Burg befindet sich heute noch in Privatbesitz, ist aber an die Gemeinde Brüggen verpachtet. Diese betreibt seit 1979 im ehemaligen Palas und Südwest-Turm ein regionales Jagd- und Naturkundemuseum, in dem einheimische, zum Teil schon ausgestorbene Tierarten sowie Waffen aus der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert zu sehen sind. Seit Mai 2000 findet sich dort auch Brüggens Touristik-Information, und seit dem Jahr 2002 können sich dort Besucher zudem über den Naturpark Maas-Schwalm-Nette informieren.

    Zusätzlich dienen die Gebäude und das Burgareal regelmäßig als Ort für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen. Im Burgsaal sind seit Mitte 2009 auch standesamtliche Trauungen möglich.

    Text/Foto: Wikipedia.org

  • Burgen und Schlösser

    Burg Kempen
    Kempen

    Die Burg Kempen ist eine ehemalige Landesburg der Erzbischöfe von Köln, die dem Schutz des kurkölnischen Territoriums an dessen nordwestlicher Grenze diente. Sie steht im nordöstlichen Stadtkern der niederrheinischen Stadt Kempen im Kreis Viersen. Im 19. Jahrhundert im Stil der Neugotik umfassend verändert, geht sie auf eine mittelalterliche Gründung zurück und gilt neben der Burg Zülpich als „besterhaltene kurkölnische Burg des 14. Jahrhunderts“, weil keine andere Anlage Kurkölns noch so viel originale Bausubstanz aus ihrer Anfangszeit vorweisen kann. Bis zum Einmarsch der Franzosen 1794 war sie der Wohnsitz des Schultheißen für Stadt und Amt Kempen, der gleichzeitig auch kurfürstlicher Kellner war. Die Burg war zeitweilig sogar Sitz des hohen Gerichts, und ihre Türme dienten als Gefängnis und Verlies.

    Im 17. Jahrhundert ließ Ferdinand von Bayern die Anlage im Stil der späten Renaissance zu einer repräsentativen Residenz umgestalten, doch ein Brand Mitte des 19. Jahrhunderts zerstörte große Teile von ihr. Der anschließende Wiederaufbau im historistischen Stil nahm dem Gebäude den schlossartigen Charakter, sodass man heute wieder von einer Burg spricht.

    Das seit dem 26. September 1983 unter Denkmalschutz stehende Gebäude wird derzeit durch das Stadtarchiv Kempen und das Viersener Kreisarchiv sowie durch die Kreisvolkshochschule genutzt. Seit Juni 2010 ist zudem die Geschäftsstelle des Kulturraums Niederrhein Mieterin einiger Büroräume. Die Burg Kempen ist innen nur nach vorheriger Absprache zu besichtigen, ihre Außenanlagen sind für die Öffentlichkeit jedoch jederzeit zugänglich.

    Quelle: Wikipedia, Foto: Sir Gawain

  • Burgen und Schlösser

    Burg Uda
    Grefrath

    Die Burg wurde um 1300 von Dietrich Luf III. von Kleve, Graf von Hülchrath und Herr von Kervenheim und Oedt, erbaut. 1348/49 diente sie dem Kölner Kurfürsten Walram von Jülich als Verteidigungsanlage gegen die Herzogtümer Jülich und Geldern. 1560 wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten durch Johann von Brempt durchgeführt. 1643 wurde sie im Nachgang der Schlacht auf der Kempener Heide aufgrund von Brand und Sprengung durch hessische Truppen wehrunfähig und diente fortan als Amtshaus von Oedt, ehe sie 1757 durch die Franzosen gesprengt wurde. 1959 und 1961 wurden Grabungen an der Burg durchgeführt.

    Heute sind nur noch einer der Rundtürme, die Fundamente sowie Reste vom Mauerwerk erhalten, aus dem sich Fugen lösen. Die nahe der Niers gelegene Burganlage gilt als Wahrzeichen von Oedt und dient als Veranstaltungsort.

    Text: Wikipedia
    Foto: Jürgen Schröder

  • Freizeit

    Flugplatz Grefrath-Niershorst
    Grefrath

    Am Flugplatz Grefrath-Niershorst ist immer etwas los: Ultraleicht-, Sport- und Segelflugzeuge, Fallschirmspringer und gelegentlich an ruhigen Tagen auch mal ein Ballonstart. Über 900 Luftsportbegeisterte in 2 Luftsportvereinen, 3 Flugschulen und dem Fallschirmsprungbetrieb sorgen dafür, dass es immer etwas zu sehen gibt.

    Neben dem Sprungbetrieb bietet sich die Möglichkeit, an einem Rundflug teilzunehmen oder vom Flugplatzrestaurant aus das Treiben am Platz zu beobachten. Gerade im Sommer ist der Flugplatz ein lohnenswertes Ausflugsziel, das über die Umgebung von Grefrath hinaus bekannt ist.

    Flugschulen:

    • Flugschule Follow Me
    • Flugschule PartnerAir
    • Wings to Fly (NL)

    Luftsport:

    • Motorfluggruppe Grenzland e.V.
    • Luftsportverein Grenzland e.V.

    Fallschirmsport:

    • Fallschirmsport Grefrath

     

  • Natur

    Hariksee
    Niederkrüchten

    Der Hariksee hat eine Wasserfläche von ca. 20 ha und hat ein Alter von ca. 8.000 bis 12.000 Jahren. Die heutige Form erhielt der von der Schwalm durchflossene See durch die Austorfungen im 17. Jahrhundert. Das Ufer des Hariksees besteht aus Bruchwaldzonen und aus von Schwarzerlen bewachsenen Mooren.

    In den 1920er Jahren begann der Harikseetourismus mit einem Strandbad am Ostufer sowie einer Bewirtungseinrichtung für Gäste. Auf dem Gelände des ehemaligen Strandbades befindet sich heute eine Wochenendhaus-Siedlung und eine Minigolfanlage. Das Ufer des Sees ist deswegen zu fast 95 % nicht öffentlich zugänglich. Weiterhin kann man den See mit ausleihbaren Tretbooten, Ruderbooten, Kajaks und Elektrobooten erkunden. Die Waldwege rund um den See eignen sich für Fahrradtouren; zudem werden Segway Touren angeboten. Zwischen den Anlegestellen Mühlrather Mühle und Insel-Schlösschen verkehrt das Fahrgastschiff Patschel.

    Das am südlichen Zufluss gelegene 1891 errichtete sogen. Insel-Schlösschen brannte im März 2002 bis auf die Grundmauern nieder und wurde bis Ende 2003 neu aufgebaut. Es beherbergt heute wieder ein Ausflugsrestaurant. Pioniere des Hariksee-Tourismus waren wohl Paul Kruff und seine Ehefrau Annemarie. Paul Kruff war auch der erste „Patschelkapitän“.

    Sehenswert ist auch die am nördlichen Abfluss des Sees gelegene Mühlrather Mühle. Die angeblich älteste Wassermühle am Niederrhein von 1447 nutzte den Hariksee einst als Wasserreservoir.

    Die Landschaft des Hariksee ist in hervorragenden bildhaften Darstellungen im einzigen „Fischotter-Roman“ der Welt verfasst. Diesen Roman schrieb Heinrich Malzkorn 1949 und nannte seine Hauptfigur „Patschel“. Das Bild der Landschaft von 1949 stimmt mit dem von 2012 jedoch nicht mehr überein.

    Quelle: Wikipedia, Foto: Fredvida

  • Kirchen

    Irmgardiskapelle

    Die Irmgardiskapelle liegt innerhalb der Süchtelner Höhen. Der Ort, an dem die Kapelle steht, wird Heiligenberg genannt. Die heutige Kapelle wurde im Jahre 1664 zu Ehren der Schutzheiligen Irmgard von Süchteln erbaut, nach dem das ursprüngliche Gotteshaus von 1498 im Jahre 1598 vollständig zerstört wurde. Als Erbauer gilt der Abt des Benediktinerklosters St. Pantaleon in Köln, der im Jahre 1681 zusätzlich einen Altar stiftete. Am Südhang hinter der Kapelle befindet sich der Irmgardisbrunnen (Irmgardis-Pöttsche). Er ist versehen mit einem erst 1948 geschmiedeten, kleinen Tor, auf dem Kreuz, Herz und Anker als Zeichen der drei göttlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung zu sehen sind.

    Im September eines jeden Jahres, jeweils in der Woche nach oder ab dem vierten September (dem Namenstag der Heiligen), wird die Irmgardisoktav gefeiert. Zu Oktavbeginn zieht eine Prozession auf den Heiligenberg, wo ein ausgedehnter Gottesdienst im Wald vor der Kapelle stattfindet. Zum 500-jährigen Jubiläum der Irmgardiswallfahrt im Jahr 1998 war der Kölner Erzbischof und Kardinal Joachim Meisner zu Gast. In den Jahren 2006 und 2009 besuchte Bischof Heinrich Mussinghoff die Irmgardisoktav.

    Die Irmgardiskapelle ist außerdem Start- bzw. Zielpunkt des Irmgardispfades, eines als Wander- und Pilgerpfad gedachten Weges für Radfahrer und Fußgänger, der innerhalb des Viersener Stadtgebiets von der Irmgardiskapelle zum Helenenbrunnen nach Helenabrunn führt.

    Titelfoto: Jürgen Schröder

  • Freizeit

    Kletterwald Niederrhein
    Viersen

    Mitten in den Waldflächen der Süchtelner Höhen liegt der Kletterwald Niederrhein, einer der ersten und besten Kletterwälder Deutschlands.

    Auf einer Fläche von 27.500 Quadratmetern können hier sieben Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen mit über 100 Kletterelementen wie Netzbrücken, Bohlen, Schaukeln, Seilbahnen, Surfbrettern und Tarzan-Sprüngen in einer Höhe von ein bis 16 Metern erobert werden.
    Ob für einen Tagesausflug mit Familie und Freunden, eine Klassenfahrt oder einen Betriebsausflug – der Kletterwald Niederrhein bietet für jeden Anlass, jeden Anspruch und fast jedes Alter ein Erlebnis der besonderen Art.

    Der Kletterwald entspricht einer sehr hohen Sicherheitsstufe gemäß DIN 15567 Norm.

  • Denkmal

    Kreiskriegerdenkmal

    Am Rande der Süchtelner Höhen steht das am 1878 erbaute Kreiskriegerdenkmal. Einst markierte die 24 Meter hohe Säule den höchsten Punkt des Kreises und war ein beliebtes Ausflugziel. Diese wurde zum Gedenken an die Gefallenen der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71 errichtet. Seitlich am Unterbau befinden sich zwei Mamor Tafeln mit den Gefallenen, sortiert nach Ortschaften.

    Der Adler auf diesem Turm hat eine Flügelspannweite von 3,10 Meter. Auf der Rückseite ist ein Bildnis von Kaiser Wilhelm I. Oberhalb der Tafeln befinden sich Ecksteine mit den Orten der Bemerkenswerten Schlachten dieser Zeit.

    • Grundsteinlegung: 18. Oktober 1878
    • Einweihung: 22. September 1879
    • Baukosten: 23.000 Goldmark
    • Restaurierung: 1988
    • Architekt: Hartel

    Fotos: Markus Sassinek

  • Natur

    Krickenbecker Seen
    Nettetal

    Die Krickenbecker Seen sind vier durch Abtorfung von Niedermooren entstandene Seen in Nettetal. Die heutige Form erhielten sie in der Zeit vom 16. bis zum 19. Jahrhundert durch Torfabbau im großen Stil, sowie durch Zuleitung des Flüsschens Nette. 1938 wurde der Bereich der Krickenbecker Seen zum Naturschutzgebiet erklärt.

    Im Einzelnen handelt es sich um die Seen Hinsbecker Bruch (Wasserfläche: 37,5 Hektar), Glabbacher Bruch (36,0 ha) sowie die noch etwas älteren Seen Poelvenn (24,5 ha) und Schrolik (15,5 ha). Sie werden teilweise von der Nette und der Renne (Nette) durchflossen. Die Namenszusätze „-Bruch“ und „-Venn“ weisen auf die frühere Ausprägung als Niedermoor bzw. Sumpf hin.

    Vom Turm auf den Hinsbecker Höhen hat man einen guten Überblick auf die im Sommer in Teilbereichen mit See- und Teichrosen bedeckten Seen, welche von Eichen-Buchen-Wäldern, Erlenbrüchen und Wiesen umrahmt werden. Inmitten der vier Seen, am nächsten gelegen aber zum Glabbacher Bruch, liegt Schloss Krickenbeck.

    Die Seen bieten unter anderem Entenvögeln, Graureihern, Haubentauchern, Rallen und Rohrsängern eine Heimat. Als Pflanzen sind hier neben den Seerosen auch Drachenwurz, Knabenkräuter, Königsfarn und Salomonssiegel zu finden. Fische wie Karpfen, Hechte und diverse Arten von Weißfischen sind zahlreich vertreten.

    Im Naturschutzgebiet befindet sich mit dem alten Nordkanal ein wichtiges Bodendenkmal aus napoleonischer Zeit. Der nie vollständig fertiggestellte Nordkanal sollte eine Schiffsverbindung zwischen der Maas bei Venlo und dem Rhein bei Neuss bilden.

    Quelle: Wikipedia, Fotos: Tuxyso, Jamin Bailer

  • Naturschutzgebiete

    Munitionsdepot Brüggen-Bracht

    Das Munitionsdepot Brüggen-Bracht war ein Munitionsdepot der Britischen Rheinarmee. Es bestand von 1948 bis 1996 und war zeitweise eins der größten Munitionsdepots Europas und liegt im Bereich des Brachter Walds.

    Die Geschichte

    Ab 1945 verwendete die Britische Rheinarmee das Gebiet, um Blindgänger zu sprengen, was öfters zu Waldbränden führte. 1948 begann sie, das Gelände einzuzäunen und es zum größten Munitionsdepot Europas auszubauen. Ab 1952 wurde das Gelände militärisches Sperrgebiet, zu dem neben den Militärangehörigen nur Förster und Waldarbeiter Zugang hatten. 1976 bedrohte ein großer Waldbrand das Gelände, doch durch die Zusammenarbeit deutscher und britischer Feuerwehren konnte eine größere Katastrophe verhindert werden. 1996 wurde das Munitionsdepot aufgegeben und im Jahr 2000 als Naturschutzgebiet Brachter Wald freigegeben.

    Das 1250 Hektar große Gelände befindet sich zum größten Teil im Besitz der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege. Andere Teilflächen werden von der lokalen Tonindustrie genutzt.

    Neben konventioneller Munition wie Handfeuer- und Artilleriemunition wurden auch Fliegerbomben des naheliegenden RAF-Flugplatzes Brüggen-Elmpt gelagert. Die Munition wurde per Bahn über die Kleinbahn Kaldenkirchen–Brüggen angeliefert. Auf dem Gelände selbst befanden sich drei überdachte Verladebahnhöfe, wobei der am östlichen Ende des Depots liegende als Verteilerplatz diente. Hier wurde direkt abgeladen oder die Munition zu den beiden anderen Ladestationen weitergeleitet.

    Zu Beginn wurde die Munition in einfachen Wellblechhütten gelagert. Später wurden diese durch mobile Schuppen ersetzt, da die Palettierung der Transport- und Lagergüter Ende der 1960er Jahre in den bisherigen Lagermöglichkeiten die Britische Rheinarmee vor Probleme stellte. Die Fliegerbomben wurden im westlichen Bereich des Depots offen gelagert.

    Der Leiter des Depots hatte den Rang eines Colonels inne. Neben den britischen Soldaten arbeiteten deutsche und aus dem damaligen Ostblock stammende Personen im Lager). Im Kasernenbereich auf der heutigen St.-Barbara-Straße befanden sich die Unterkünfte für alleinstehende britische Soldaten und ausländische Angestellte. Für Freizeitaktivitäten standen eine Sporthalle und ein Fußballplatz sowie kleinere Clubs zur Verfügung. Familien waren in der naheliegenden Ortschaft Bracht und der Stadt Venlo untergebracht. Das Depot verfügte sogar über eine eigene Feuerwehr sowie einem Feuerwachturm im Norden des Geländes.

    Nach der Aufgabe im Jahre 1996 ging das ehemalige Munitionsdepot in Besitz der NRW-Stiftung über und wurde im Jahr 2000 zum Naturschutzgebiet Brachter Wald erklärt. Der Kasernenbereich wurde in einen Campingplatz, das Heide-Camp, umgewandelt. In den Offiziersmessen ist Gastronomie untergebracht. Um den britischen Steuerzahler zu entlasten, wurden die Munitionshütten und Gleisanlagen nach Großbritannien geschafft, andere wurden durch die britische Armee und später durch deutsche Unternehmen beseitigt. Um der einzigartigen Flora und Fauna Raum und Ruhe zu verschaffen, wurden die meisten Straßen renaturiert oder für Besucher gesperrt. Zur Pflege der Heidelandschaft werden Rinder, Schafe und Pferde gehalten. Die ehemalige Feuerwache und andere Bereiche im Kasernenbereich wurden im Sinne der Renaturierung oder der Verwendung als Deponie abgerissen. Die im Kasernenbereich befindliche St.-Barbara-Kirche wurde wegen ihrer einzigartigen Bauweise unter Denkmalschutz gestellt. Noch heute sind viele Bunkeranlagen und Schutzzäune zu sehen. Fast alle Hallen wurden abgerissen, von vielen ist nur noch der Betonboden zu sehen.

    Foto: Jasmin Bailer

  • Freizeit

    Niederrheinisches Freilichtmuseum
    Grefrath

    Das Niederrheinische Freilichtmuseum ist ein volkskundliches Freilichtmuseum für bäuerliche und handwerkliche Kultur des mittleren Niederrheins. Auf dem etwa 4 Hektar großen Gelände rund um die Dorenburg in Grefrath wurden verschiedene Gebäude aus der Region aufgebaut. Als Besonderheit verfügt das Niederrheinische Freilichtmuseum zudem über das Spielzeugmuseum.

  • Freizeit

    Okidoki-Kinderland
    Willich

    Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, viele tolle Spielgeräte und Räume machen das Okidoki-Kinderland in Willich zu einem kleinen Paradies für Kinder und Erwachsene.

    Im Indoorspielplatz "Okidoki-Kinderland" gibt es viel zu erleben! Denn hier findet sich alles, was das Kinderherz begehrt. Vom Gokart fahren über ein riesiges Kletterschiff mit Rutsche, Trampoline und Fußball- und Basketballfelder bis hin zu 18 thematisierten Kindergeburtstagsräumen, kostenlosem Internetzugang und noch einer ganzen Menge mehr. Auch für Erwachsene hat das Okidoki-Kinderland in Willich einiges zu bieten. Denn neben unseren zahlreichen Attraktionen und Spielmöglichkeiten für Kinder, kommen die großen mit kostenlosem Airhockey, Billard, Tischtennis und Kicker auch nicht zu kurz. Dank einem großem Beamer verpassen Sie keine auch Liveübertragungen aus dem Free-TV. Eine gute und günstige Gastronomie rundet das tolle Angebot des Indoorspielplatzes ab. Speisen und Getränke dürfen aber auch mitgebracht werden.

    Foto: Archivbild Pexels

  • Kirchen

    Pfarrkirche St. Peter
    Brüggen

    Die katholische Pfarrkirche St. Peter ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Born, einem Ortsteil der Gemeinde Brüggen im Kreis Viersen.

    Geschichte und Architektur

    Die Pfarre ist wohl aus einer Eigenkirche des verschwundenen Hauses Born hervorgegangen. Sie ist seit dem Ende des 15. Jahrhunderts dem Kreuzherrenkloster in Brüggen inkorporiert.

    Das Gebäude steht oberhalb des Borner Sees auf einem ummauerten aufgelassenen Friedhof. Die dreischiffige Pseudobasilika mit einem Chor aus einem Joch und 5/8 Schluss ist mit einem hohen Satteldach gedeckt. Der Chor mit den zweiteiligen Maßwerkfenstern wurde 1433 errichtet. Das einschiffige Langhaus von 1450 wurde bis 1457 dreischiffig erweitert. Es wurden dreiteilige Fenster mit reichen Maßwerkformen eingebaut. Von 1466 bis 1467 wurde der dreigeschossige, mit Maßwerkblenden verzierte und von Treppentürmchen begleitete Westturm errichtet. Der zu niedrige Turmhelm wurde 1802 erneuert. Das Langhaus ist durch Ornamentfenster gegliedert. Die Chorverglasung wurde 1950 von Ursula Quincke angefertigt.

    Ausstattung

    • Die reich geschnitzten Seitenaltäre stammen von der Mitte des 17. Jahrhunderts
    • Die Taufe vom 13. Jahrhundert ist aus Namurer Blaustein gearbeitet. Das büttenförmige, mit vier Masken belegte Becken ruht auf einem Mittelzylinder und vier Säulen
    • Ein Beichtstuhl ist vom 17. Jahrhundert, der Andere vom 18. Jahrhundert

    Text: Wiki / Foto: meinViersen.de

  • Burgen und Schlösser

    Schloss Neersen
    Willich

    Burg Neersen

    Das Schloss Neersen war bei seiner Erbauung noch eine Wasserburg am Fluss Niers. Die Burg war als steinerne Niederungsburg (Motte) auf einer Donk inmitten der von Bruchwald geprägten Landschaft errichtet worden. Sie lag unmittelbar an der Niers, die den Burggraben speiste und bis zu ihrer Begradigung im Jahr 1930 direkt an der Burg bzw. dem späteren Schloss vorbeiführte. Aller Vermutung nach rührt aus diesem Umstand der Name Neersen. Heute ist die Niers etwa einen Kilometer vom Schloss entfernt.

    Neersen war im Mittelalter Zentrum einer Erbvogtei, die als kurkölnisches Lehen erstmals im Jahre 1263 urkundlich erwähnt wurde. Damals hatten die Ritter von der Neersen die Vogtei inne. Das Neersener Gebiet war wohl unter dem Kölner Erzbischof Philipp I. von Heinsberg im 12. Jahrhundert zu Kurköln gelangt, es ist aber unklar, wann Neersen zu einer eigenständigen Vogtei erhoben worden war. Als 1371 der Kölner Erzbischof Friedrich III. von Saarwerden, Heinrich (IV.) von der Neersen mit der Vogtei belehnte, wurde auch die damalige Burg Neersen ausdrücklich urkundlich erwähnt. Die Burg lag unmittelbar am Ostufer der Niers, die die Grenze zwischen dem Kurfürstentum Köln und dem Herzogtum Jülich bildete. Die von den Vögten verwaltete Burg wurde im Kriegsfall mit einer kurkölnischen Garnison belegt und sollte die Niersübergänge verteidigen. Der genaue Grenzverlauf zwischen Kurköln und Jülich war umstritten, jedenfalls ließen sich die Vögte von Neersen zumindest Teile ihres Neersener Lehens regelmäßig auch von der jülich'schen Mannkammer in Heinsberg bestätigen.

    Die Ritter von der Neersen versuchten im 14. Jahrhundert vergeblich, ihre Vogtei zu einer eigenständigen Herrschaft aufzubauen. 1487 starb mit Heinrich VI. von der Neersen die männliche Linie der Familie aus, und das Erbe fiel durch Heirat von dessen Schwester Agnes von der Neersen an Anton von Palant. Der hessische Ritter Ambrosius von Virmond zu Nordenbeck heiratete deren Erbtochter Agnes von Palant und begründete damit 1502 in Neersen eine neue Linie derer „von Virmond“.

    Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Familie Virmond durch Kriegsbeteiligung im Ansehen gestiegen. Johann von Virmond war für seine Verdienste in der Schlacht am Weißen Berg von Kaiser Ferdinand II. 1621 zum Freiherrn erhoben worden. Zudem war die Burg Neersen baufällig, und man wünschte einen standesgemäßen Neubau. Die dafür benötigten Gelder entstammten seit Johanns Herrschaft unter anderem aus Zahlungen des Kölner Kurfürsten für die Bereitstellung bewaffneter Kräfte, aber auch der Erpressung von Steuern und Kriegsabgaben von der Bevölkerung.

    Schloss Neersen

    Unter Adrian Wilhelm von Virmond wurde die mittelalterliche Wasserburg 1661 bis 1669 mit dem damals beachtlichen Aufwand von 18.139 Reichstaler und rund zwei Millionen Ziegelsteinen in ein dreiflügeliges, barockes Schloss mit vier Ecktürmen umgebaut. Trotz des Rückbaus der mittelalterlichen Wehranlagen blieb die Schlossanlage mit ihrem Vorfeld aus Gräben und Palisaden verteidigungsfähig, bei einer Inventar-Aufnahme im Jahre 1765 waren noch 15 metallene Kanonen und ein Mörser vorhanden.

    1706 wurde Damian Hugo von Virmond von Kaiser Joseph I. zum Reichsgrafen erhoben. 1720 ließ Ambrosius Franz von Virmond das Schloss weiter ausbauen, so wurde unter anderem der Mittelbau des Schlosses um einige Meter zum Innenhof hin vergrößert, wodurch Platz für die Treppenhäuser gewonnen wurde. Mit dem Tod ebendieses Ambrosius Franz von Virmond starb die Familie 1744 im Mannesstamm aus. Seine kinderlose Witwe trat Neersen nebst Anrath und Schloss nach langem Rechtsstreit schließlich 1763 für 110.000 Gulden wieder an das Kurfürstentum Köln ab, das einen Amtmann in Neersen einsetzte.

    1766 war der kurkölnische Amtmann Weydenhorst Verwalter Neersens. 1767 wurde der kurkölnische Hofkammerrat Johann Gottfried Mastiaux de Namay vom Kurfürsten zum Verwalter des Schlosses Neersen bestellt. In einer Urkunde vom 8. Oktober 1770 wurde er zum Administrator Generalis der Herrlichkeit Neersen ernannt. Mittlerweile verwitwet erhielt er 1776 das Rittergut Haus Neuenhofen in Bockum vom Kölner Kurfürsten als Lehen. Danach erscheint er in Urkunden unter dem Namen Mastiaux auf Neuenhoven anstatt wie vormals de Namay. Das Reichritterstandsdiplom wurde ihm verliehen am 23. Februar 1780, durch welches er mit dem Prädikat Edler von Mastiaux auf Neuenhoven in den Ritterstand erhoben wurde. Mastiaux trat 1780 seine Amtmannsstelle in der Herrschaft Neersen gegen eine Abstandszahlung von 5000 Reichstalern an Josef Lenders ab.

    1794 wurde Neersen während des Ersten Koalitionskriegs von französischen Revolutionstruppen besetzt und 1798 bei von der französischen Regierung durchgeführten Gebiets-Verwaltungs- und Gerichtsreform endgültig von Kurköln getrennt. In den 1801 im Frieden von Lunéville Frankreich zugesprochenen vier linksrheinischen Départements wurde 1802 die Säkularisation durchgeführt. Schloss Neersen wurde verstaatlicht und in den folgenden Jahren verkauft. Nach der Franzosenzeit kaufte der letzte kurkölnische Amtmann von Neersen, Josef Lenders, das Schloss. 1852 pachtete der Gladbacher Fabrikant Felix Wilhelm Hüsgen das Gebäude von Josef Lenders' Erben und richtete dort eine Wattefabrik und Baumwollweberei ein. Durch einen Brand in der Nacht vom 28. auf den 29. März 1859 wurde das Schloss bis auf die Umfassungsmauern zerstört.

    Neuere Geschichte

    Das beschädigte Schloss ließ der Enkel Josef Lenders', Hugo Lenders, 1894 versteigern. Den Zuschlag bekam der Krefelder Fabrikant Gustav Klemme, der seit 1866 in Neersen eine Velvetfabrik betrieb. Er ließ das Schloss mit Ausnahme des Westflügels bis 1896 wiederherstellen. 1928 erwarb es der aus Viersen stammende Privatmann Emil Crous.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte dort die 5th Armored Division der United States Army vorübergehend ihren Sitz. Dieser wurde dann aufgegeben und das Schloss über den Kreis Kempen-Krefeld dem DRK übergeben, das es als Erholungsheim für Kinder nutzte.

    1970 wurde Schloss Neersen von der neu gegründeten Stadt Willich, in welche die Gemeinde Neersen eingegliedert wurde, gekauft. Um das Schloss als Rathaus zu nutzen, wurde 1973 die Renovierung und der Wiederaufbau des Westflügels beschlossen. Die Arbeiten dazu wurden 1982 beendet.

    Im Rahmen der Euroga 2002 war es ein Teil der überregionalen Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens. Zu diesem Anlass wurden die Außenanlagen nach Vorbildern des 18. Jahrhunderts wiederhergestellt. Im Park befindet sich der Park der Sinne mit verschiedenen Stationen wie Labyrinthe usw.

    Alljährlicher Höhepunkt sind die Neersener Schloss-Festspiele, die seit 1984 im Schlossinnenhof unter freiem Himmel stattfinden.

    Quelle: Wikipedia, Foto:Mino1997

  • Bibliothek

    Stadtbibliothek Viersen
    Viersen

    Aus einer Schenkung von 1000 Bänden wurde die Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek im Jahre 1906 wurde ein lebendiges Informations- und Kulturzentrum mit einem Bestand von über 130 000 Medien und einem umfangreichen Serviceangebot.

    Bücher, die sich nicht im Bestand der Stadtbibliothek befinden, können über die Fernleihe (vor Ort oder telefonisch: 02162/101-510) aus einer anderen Bibliothek für Sie bestellt werden. Damit haben Leserinnen und Leser bundesweiten Zugriff auf Bibliotheksbestände unterschiedlichster Art - Hochschul- und Spezialbibliotheken ebenso eingeschlossen wie Großstadtbibliotheken oder kleine Bibliotheken mit versteckten Schätzen. Digitale Dienstleistungen wie die Onleihe und Online-Nachschlagewerke können Leserinnen und Leser rund um die Uhr mit gültigem Leseausweis nutzen; den Brockhaus Online auch als native App.

    Vor Ort ergänzen und erweitern zahlreiche Veranstaltungen das Angebot der Stadtbibliothek Viersen.

    Tipp: Wenn Sie sich einen Überblick über Viersen verschaffen möchten: das Lesecafé mit Dachterrasse im 3. Obergeschoss der Stadtbibliothek bietet eine wunderschöne Aussicht. Es ist an den Öffnungstagen ab 14.30 und samstags von 10-13 Uhr geöffnet.

    Quelle: Viersen.de
    Foto: Jürgen Schröder

  • Denkmal

    Steinlabyrinth

    Der viersener Künstler Jürgen Vossen errichtete gemeinsam mit den Viersener Frauenforum das Steinlabyrinth in Viersen. Dieses hat die klassische Form des "kretischen Labyrinthes" - eckig mit sieben Umläufen. Mit seinen 2500 Quadratmeter bietet es genügend Platz sich in der Orientierung zu üben. In der Mitte des Labyrinths befindet sich ein Apfelbaum, welcher den geografischen Mittelpunkt Viersens markiert.

    Das Steinlabyrinth ist ein schöner Ort um inmitten der Natur Kraft zu tanken und bei schönem Wetter einfach die Sonne zu genießen. In der unmittelbaren Nähe befinden sich zudem ein Basketball- und Volleyballplatz, eine Zelt- und Grillwiese, der Bismarckturm, sowie das Fußballstadion am hohen Busch.

    Fotos: Markus Sassinek

  • Freizeit

    Team Exit
    41747

    Stellt euch dem erste Live-Escape Game in Viersen – unmittelbar an der Stadtgrenze zu Mönchengladbach, an der Gladbacher Straße. Das alte Fabrikgelände an der ehemaligen Feldmühle bietet die perfekte Kulisse für 60 Minuten Adrenalin. Freut euch auf spannende 60 Minuten im Team!

    Das Spiel

    Gelingt euch die Flucht aus dem Knast, oder schafft ihr nach dem BlackOut! mit einem klaren Kopf zu fliehen? Das Team kann unabhängig vom Alter zusammengestellt werden, raus kommen kann jeder zwischen 12-99 Jahren! Ob ihr dabei als Paar, im Freundeskreis, mit der Familie, mit der Firma, mit dem Verein oder als Schulklasse die Flucht antreten wollt – spielt keine Rolle! Ihr müsst die Herausforderung nur annehmen, und jeder wird seinen Spaß daran haben, die verborgenen Rätsel zu finden und zu knacken!

    Zu Beginn des Spiels schließt sich die Tür der Spielräume hinter euch. Ab dann tickt die Uhr. Ihr habt 60 Minuten Zeit, als Team die Räume zu verlassen. Das wird euch nur dann gelingen, wenn ihr als Team agiert! Kombiniert clever, löst Rätsel, knackt Schlösser und behaltet einen kühlen Kopf.

     

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