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Nachrichten

10.05.2019meinViersen.de

Neuer Gewerbepark in Viersen

„Mein Werk Viersen“ entsteht Die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Bedingungen für kleine und ...

09.05.2019meinViersen.de

'Savoire vivre' in Süchteln

Stadtfest mit französischem Flair lockt zum Lindenplatz Rund um den Lindenplatz wird vom 17. bis 19. Mai 2019 wieder die „Süchtelner Vielfa ...

06.05.2019meinViersen.de

Kinder üben den Notfall

Projekt des Jugendamtes – „Krisenordner“ wird erarbeitet Feuer in der Kindertagesstätte – dieses Szenario wird am Samstag, 18. Mai 2019, ge ...

Veranstaltungen

29 05.2019

Jamie Wierzbicki - Chronisch Komisch

Was soll man über diesen Herren sagen, als Bumskopf beschimpft, tourt der Verrückte durch ganz Deutschland. Seine Blicke auf die Dinge des Alltags sind urkomisch, authentisch und überflüssig. Ohne roten Faden nimmt er uns mit auf eine stabile Tour an die Wand. Mal absurd, mal nachdenklich, nie oberflächlich, aber immer: Chronisch Komisch Einlass: 19 Uhr Beginn: 20 Uhr VVK: 15 Euro AK: 18 Euro Schüler, Studenten ermäßigt 12 Euro

7 06.2019

41. Brüggener Pfingst- / Burgfest

41. Brüggener Burg- / Pfingstfest Freitag, 07. Juni – Montag, 10. Juni 2019 Livemusik, Open-Air-Shopping, Schlemmen und Kirmes – auch in diesem Jahr steht die Burggemeinde pünktlich zum Pfingstfest Kopf. Zum Bummeln locken der Kunsthandwerkermarkt auf dem Burggelände sowie der Kreuzherrenmarkt in der Fußgängerzone mit vielen etablierten und neuen Ausstellern. Wie in jedem Jahr wird die Veranstaltung offiziell durch den Fassanstich am Freitagabend um 19.00 Uhr durch den Bürgermeister der Burggemeinde Brüggen und anschließender Livemusik eröffnet. Das musikalische Rahmenprogramm wird in diesem Jahr für viele neue Akzente sorgen, so steht neben den Partyklassikern auch erstmalig das Thema Singer / Songwriter im Vordergrund.

7 06.2019

Premiere "Der Widerspenstigen Zähmung?"

!SAVE THE DATE! Der widerspenstigen Zähmung??? Padua,1594. In einer Zeit als die Männer das Geschick der Welt bestimmten wagt es die junge Adelstochter Katharina ihren eigenen Kopf durchzusetzen und ihren eigenen Weg zu gehen. Sehr zum Leid ihrer jüngeren Schwester Bianca. Denn dieser soll keinem Mann gegeben werden, ehe ihre zänkische Schwester vermählt ist. Doch nicht nur Bianca ist betrübt über das Urteil der Mutter. Im Bestreben wieder Zutritt zu der jungen Geliebten zu erhalten schmieden ihre Freier im Geheimen einen Plan, die ältere Tochter zu vermählen. Petrucchio soll um die Widerspenstige werben, doch hat seine ganze eigene Vorstellung davon, diese gefügig zu machen. Sind die Frauen von Padua wirklich so Ahnungslos oder werden sie die Maskerade durchschauen? Oder wird gar die Widerspenstige am Ende gezähmt? Eines steht fest: So wie sich dass der alte Herr Shakespeare gedacht hat, wird es dieses Mal nicht laufen, bestimmt nicht! Die Theatergruppe Libertine präsentiert in diesem Jahr Shakespeare's Klassiker auf eine ganz neue Weise, mit viel Humor aber auch mit Ernst. Aufführungstermine: 07.06.19 Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr 14.06.19 Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr 21.06.19 Einlass 19:00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr 30.06.19 Einlass 16:00 Uhr, Beginn 17:00 Uhr Karten gibt es im Varieté Freigeist, oder bei „Die Anzeige“ (Hauptstraße 89, Viersen). Wir präsentieren euch auch in diesem Jahr natürlich ein neues Stück der Theatergruppe Libertine! Es wird Shakespeare´s 'Der Widerspenstigen Zähmung' - eine Komödie.

15 06.2019

Wild Romance

Einlass: 20:30h VVK: 18,- zzgl Geb. (startet 22.04., online bereits verfügbar) AK: 23,- Vorverkauf bei Die Anzeige Viersen, Volksbank Dülken oder online via www.scantickets.de

22 06.2019

The Nightboat

Eure Partyhengste Kai und Wombel geben wieder alles. Wunderschönes Alternative-Brett für den Mann/die Frau von Format!

3 07.2019

6. RUN & FUN Krefelder Firmenlauf

Das bunte und fröhliche Lauf & Walk Event der Stadt Krefeld ist der größte Betriebsausflug der Stadt! Nächster Termin: 03.07.2019 Fast 3.000 Kolleginnen und Kollegen laufen, walken und feiern beim 6. RUN & FUN Krefelder Firmenlauf +++ Firmen aus Krefeld und Umgebung +++ Krefelds größte After RUN Party im Biergarten der Rennbahn +++ Beste Stimmung bei Sonnenschein und „Gänsehaut pur“ beim Zieleinlauf in die Krefelder Galopprennbahn Viele, viele, viele motivierte Läufer und Walker gehen an den Start des 6. RUN & FUN Krefelder Firmenlaufs. Damit ist der Firmenlauf die größte und erfolgreichste Laufveranstaltung der Stadt. Firmen aus der Region können ihre laufbegeisterten Mitarbeiter für das Event-Motto: 'Das Wir gewinnt' motivieren. Egal ob alt oder jung, ob Anfänger oder trainierter Läufer, beim größten Firmenlauf in Krefeld steht die Gemeinschaft im Vordergrund und nicht die sportliche Höchstleistung.

6 07.2019

Mönchengladbach Olé - Partybusse.de

Wir bringen Dich besser hin und vor allem dahin, wo es feiert! Endstation 🔊#MönchengladbachOlé : Wir sind offizieller Travel & Ticket Partner mit deutschlandweiten Haltestellen. 🔍 Informieren, buchen, einsteigen und anschnallen!! KONTAKT❗ 📝 E-Mail: info@Partybusse.de 💬 Schreibt uns @ Partybusse & Tickets __________________________ www.PARTYBUSSE.de

6 07.2019

Dorfdisko

Rock, Metal, Alternative mit Kerstin

7 07.2019

28. Niederrheinischer Radwandertag an Rhein und Maas

Am Sonntag, 07. Juli 2019, findet der 28. Niederrheinische Radwandertag in 63 Veranstaltungsorten am Niederrhein und den benachbarten Niederlanden statt. Aus 85 verschiedenen Radrouten können die Teilnehmer an diesem Tag ihre persönliche Tour auswählen. Der Radwandertag steht in diesem Jahr unter dem Motto 'Kultur in der Natur erleben'. Viele Kultureinrichtungen, Museen und Gästeführer bieten an diesem Tag für die Teilnehmer des Radwandertags kostenlosen Eintritt und/oder Führungen an.

20 07.2019

Mallorca meets Karneval - 1. Open Air Damensitzung

Ki Ka Kai a und Edeka Zielke präsentieren: Die erste Mallorca meets Karneval Open Air Damensitzung auf der Melcherstiege in Dülken! Da kommt was Großes auf euch zu... VVK: 15€ bei Edeka Zielke Marko Dillikrath, Telefon 02153/9506412 oder 0171/75201 und natürlich bei allen Mitgliedern der Ki Ka Kai a Beginn: 18 Uhr Ende: 22.30 Uhr

15 08.2019

Thirty Seconds To Mars - Tour 2019 | Mönchengladbach

Tickets: https://www.livenation.de/artist/thirty-seconds-to-mars-tickets Dass Jared Leto nicht nur auf der Leinwand eine gute Figur macht, sondern auch auf den Bühnen dieser Welt zuhause ist, dürfte mittlerweile jedem bekannt sein. Zusammen mit seinem älteren Bruder Shannon gründete er 1998 Thirty Seconds To Mars – eine Band der Superlative. Sie halten den Guinness-Weltrekord der längsten Tour aller Zeiten, haben eine Single aus dem Weltall gestreamt und über 15 Millionen Alben verkauft. Am 15. und 16. August geben sich Thirty Seconds To Mars die Ehre und spielen im SparkassenPark Mönchengladbach sowie auf Schloss Salem Open Air. Bei dieser Band geht es nicht um die kleinen Dinge im Leben, sondern um den Mut zur großen Geste. Ihre Musik ist für Stadien geschrieben, die Texte oft spirituell und philosophisch. Die Alben folgen verschiedenen Konzepten und die Liveshows sind reine Spektakel. Ihr Stil setzt sich aus einer Vielzahl von Elementen aus Rock, Progressive und Electronica zusammen. Er steht in einer Tradition mit Künstlern wie Pink Floyd, The Cure, U2 oder Tool. Bereits bei ihrem selbstbetitelten Debütalbum konnte man erahnen, dass der Weg dieser Band nur nach oben führen kann. Der tatsächliche kommerzielle Durchbruch gelingt dann schließlich mit dem Nachfolger „A Beautiful Lie“ im Jahre 2005. Die Single „The Kill“ mit dem dazugehörigen Video ist nicht nur Rekordhalter in den amerikanischen Rock Charts (50 Wochen), sondern katapultiert die Band direkt in die Stratosphäre internationaler Top Acts. 2009 folgte mit „This Is War“ eine Marathon-Welttournee mit über 300 Shows rund um den Globus. Während dieser ganzen Zeit wächst die Fangemeinde unaufhörlich und wird zu einer verschworenen Gemeinde. Die starke Symbolik der Band und ihr soziales Engagement sorgen für eine beinahe kultische Verehrung. 2013 erscheint „Love Lust Faith + Dreams“ und wird zur ersten kommerziellen CD, die ins All fliegt. Die Single „Up in the Air“ wird am 18.03.2013 von der ISS in die Welt gestreamt. Im April 2018 folgt ihr fünftes Studioalbum „America“, das Thirty Seconds To Mars erstmals auch in Deutschland auf den ersten Platz der Albumcharts führt. Mit den Singles „Walk on Water“ und „Dangerous Night“ wird das Werk zu ihrem bisher erfolgreichsten Release. Tickets für Rollstuhlfahrer & Begleiter und Schwerbehinderte & Begleiter sind unter info@halloftickets.de oder telefonisch 02161-2472169 zu buchen. Weitere Informationen auch auf: www.sparkassenpark.de/thirty-seconds-to-mars/

13 09.2019

Omnitah "Seelenstaub Tournee"

Die 10-fache Preisträgerin des Deutschen Rock & Pop Preises 2018 feiert ihr 20 Jähriges Künstlerjubiläum. Mit den 'Best of' Songs ihrer 9 Soloalben, ist Omnitah auf Deutschland Tour und begeistert ihr Publikum mit Herz und Seele...denn wenn Musik eine Seele hat, dann kommt sie hier zum Ausdruck. Omnitah (Deutscher Singer Preis 2018), die schwedische Singer/Songwriterin mit ungarischen Wurzeln, malt mit ihren Stücken musikalische Kostbarkeiten auf die akustische Leinwand. Ihre klare, mal rauchige Stimme duelliert sich während eines Konzertes mit ihrer ebenso ausdrucksstarken Klaviervirtuosität, verbunden mit einfühlsamen Texten aus ihrer Feder. So schlüpft sie mühelos und elegant in sämtliche Rollen derer sie sich in ihren Songs annimmt.

Partner-News

25 04.2019

Europawahl: Wahlberechtigung prüfen

Europawahl: Eintrag ins Wählerverzeichnis unverzichtbar Die Stadt Viersen hat mehr als 57.000 Wahlbenachrichtigungen für die Europawahl am 26. Mai 2019 verschickt. Alle Wahlberechtigten sollten diese Mitteilung erhalten haben oder in Kürze erhalten. Wer glaubt, wahlberechtigt zu sein, aber bis zum 5. Mai keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollten dann rasch aktiv werden. Nur wer sich bis zum 10. Mai bei der Wahldienststelle der Stadt Viersen gemeldet hat, kann noch an der Wahl teilnehmen. Denn nur wer in das Wählerverzeichnis eingetragen ist, darf wählen. Das Wählerverzeichnis liegt in der Zeit vom 6. bis 10. Mai öffentlich aus. Alle können während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Wahldienststelle kommen und in das Verzeichnis hinein sehen. Wer sich dort nicht findet, obwohl er oder sie wahlberechtigt sein sollte, muss bis zum 10. Mai Einspruch einlegen. Das kann direkt in der Wahldienststelle geschehen. Darüber hinaus ist ein schriftlicher Einspruch möglich. Weitergehende Informationen und ein Muster für einen Einspruch gibt es zum Beispiel auf der Internetseite des Bundeswahlleiters unter https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/informationen-waehler.html Menschen, die unter Vollbetreuung stehen, sind nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 15. April nicht länger von Wahlen ausgeschlossen. Sie sind aber wegen des späten Zeitpunkts der Gerichtsentscheidung nicht ins Wählerverzeichnis für die Europawahl eingetragen. Die Betreuerinnen oder Betreuer müssen für die Betroffenen einen entsprechenden Antrag stellen. Nur dann können diese Menschen ihr Wahlrecht ausüben. Der Antrag auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis muss bis zum 5. Mai gestellt werden. Wer diesen Termin verpasst, muss bis spätestens 10. Mai einen Einspruch gegen das Wählerverzeichnis einlegen. Auch hierzu gibt es Hinweise und Musterformulare auf der Internetseite des Bundeswahlleiters. Die Wahldienststelle der Stadt Viersen ist ab Freitag, 26. April, geöffnet. Sie sitzt im Raum 100 im Stadthaus, Rathausmarkt 1. Öffnungszeiten sind: montags bis mittwochs, 8 bis 16 Uhr, donnerstags 8 bis 18 Uhr, freitags 8 bis 13 Uhr und samstags 10 bis 13 Uhr. Telefonisch ist die Wahldienststelle zu erreichen unter den Rufnummern 02162 101-129, -314, -325, -326, -339. Informationen zur Europawahl auf der Internetseite der Stadt Viersen: https://www.viersen.de/de/inhalt/europawahl-2019/

25 04.2019

EvRG: Sanierung abgeschlossen

Förderverein startet in neuer Mensa am 2. Mai 2019 Die frühere Kindertagesstätte Löh im Haus 2 des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums ist aufwendig umgebaut und saniert worden. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Schule am 2. Mai 2019 die neue Mensa eröffnen. Betrieben wird die Mensa vom Förderverein der Schule. Begonnen haben die Arbeiten bereits im Jahr 2017 in der benachbarten Turnhalle Löh am Willy-Brandt-Ring. Hier wurden eine Deckenstrahlheizung und ein neuer Heizungskessel eingebaut. Finanziert wurde die Sanierung mit Mitteln aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz und aus dem Haushalt der Stadt Viersen. Hier wurden 280.000 Euro ausgegeben. Der neue Heizkessel versorgt auch das Haus 2 des Gymnasiums. Hier wurden alle Heizkörper und Heizungsleitungen erneuert und an den Bedarf angepasst, der sich durch die energetische Sanierung verändert hat. Diese energetische Sanierung umfasste den Ersatz der alten, teilweise undichten Holzfenster durch neue Aluminiumfenster mit Zweifach-Verglasung. Der größtenteils defekte Sonnenschutz wurde ebenfalls erneuert. Um Energie zu sparen, sind die Dachflächen neu gedämmt und mit neuen Ziegeln eingedeckt worden. In den Fluren und Klassenräumen wurde eine neue Beleuchtung installiert. Überall kamen Akustikdecken in die Räume. Neue Trinkwasserleitungen standen ebenso auf dem Programm wie neue Sanitäreinrichtungen. Neben den vorhandenen Toilettenanlagen wurden ein Rollstuhl-WC und eine neue WC-Anlage für Lehrpersonal und die Arbeitskräfte der Mensa geschaffen. Neue Brandschutztüren sorgen für einen besseren Brandschutz. Eine neue Alarmierungsanlage und eine Notbeleuchtung für Flure und Treppenhäuser steigern die Sicherheit. Das Geländer im Treppenhaus, das nicht mehr heutigen Sicherheitsvorschriften entsprach, wurde ebenfalls ausgetauscht. Die Gesamtsanierung des Gebäudes wurde zudem dazu genutzt, eine IT-Infrastruktur zu schaffen und diese mit dem Computernetz des Haupthauses zu verbinden. Nun können die Schülerinnen und Schüler auch aus Haus 2 auf das pädagogische Netzwerk der Schule zugreifen. Zum Ende der Arbeiten wurden die Wände neu gestrichen. Die Einrichtung der neuen Mensa erforderte einen grundlegenden Umbau der früheren Kita-Räume. Aus drei alten Gruppenräumen im Erdgeschoss wurde ein großer Raum. Dazu mussten die tragenden Wände zwischen den Räumen entfernt werden. Eine aufwendige Stahlkonstruktion sorgt dafür, dass die Lasten der oberen Etagen aufgefangen werden. Der neue große Raum dient als Speisesaal. Die neue Mensaküche fand ihren Platz in der ehemaligen Kita-Küche und den Verwaltungsräumen. Die Stahlträger im Speiseraum wurden im Sinne des 'Industrial Style' in die Raumgestaltung einbezogen. Passend dazu ist der Boden mit einem in Industriehallen oft genutzten beschichteten Estrich versehen. Stahlträger und Türen sind im Farbton der neuen Essensausgabe gestrichen. Die Wandflächen zum Flur sind in einer dreidimensionalen Anmutung gestaltet. Sie erinnern so an die Oberfläche einer unbearbeiteten Betonwand. Gestaltungselemente an der Wand laden die Schülerinnen und Schüler zum 'Chillen' und 'Durchatmen' ein, wünschen eine gute 'Mahlzeit' und entlassen sie dann 'Gestärkt' und 'Zufrieden' wieder in den Schulalltag. Große, runde LED-Leuchten hängen von den Decken und geben dem Raum ein angenehmes Licht. Abgerundet wird das Gestaltungskonzept durch runde Akustiksegel. Diese hängen in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Abhanghöhen von der Decke. Sie sorgen auch beim lautesten Mittagsgespräch für ein angenehmes akustisches Raumklima. Die Sanierungsarbeiten sollten bereits im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Verzögerungen in der Planungsphase, Umplanungen und schließlich fehlende Handwerker führten letztlich dazu, dass die Arbeiten bis zum Ende der Osterferien 2019 dauerten. Die gute wirtschaftliche Lage im Baugewerbe schlug sich auch in den Preisen nieder. Gegenüber den Schätzungen zum Beginn der Planung ergaben sich in den Ausschreibungen Preisunterschiede von bis zu einem Drittel. Etliche Kostensteigerungen gab es im Bereich der Mensa. So verdreifachte sich der Aufwand für die Stahlkonstruktion zur Zusammenlegung der drei Gruppenräume zum Speisesaal gegenüber der Planung. Für den Einbau einer hochwertigen Lüftungsanlage mussten die Geschossdecken über zwei Etagen großflächig geöffnet und statisch abgefangen werden. Der Mensaumbau schlug letztlich mit 550.000 Euro zu Buche. Darin sind Bestuhlung und Geschirr allerdings noch nicht enthalten. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich 1,85 Millionen Euro kosten. Geplant waren 1,2 Millionen. Finanziert werden Sanierung und Umbau aus dem Programm 'Gute Schule 2020' der NRW-Bank.

15 03.2019

Sanierung Sporthalle Kepler-Realschule

Boden und Decke erneuert - Sanierung der Sporthalle kostete fast eine halbe Million Euro Die Sanierung der Sporthalle an der Johannes-Kepler-Realschule ist abgeschlossen. Für die Erneuerung der Decke und des Bodens musste die Stadt Viersen insgesamt 470.000 Euro aufwenden. Bezahlt wurde der Aufwand aus Mitteln für den laufenden Bauunterhalt. Begonnen hatten die Arbeiten mit der Untersuchung der Hallendecke. Dabei stellten sich zahlreiche Mängel heraus. Das betraf sowohl die Aufhängung als auch die im Lauf der Zeit altersschwach gewordene Deckenverkleidung. Die gesamte Unterkonstruktion wurde ertüchtigt. Außerdem wurden die Deckenplatten ausgetauscht. Ausgenommen von dem Tausch waren nur die Lichtbänder. Diese waren erst später eingebaut worden. Die Untersuchung der Decke hatte im September 2017 begonnen. Der gesamte weitere Ablauf von der Auswertung der Ergebnisse über die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses und die Vergabe bis zum Abschluss der Bauarbeiten dauerte bis Mitte Januar 2018. Für diesen Teil der Sanierung wurden 110.000 Euro aufgewendet. Parallel zu den Arbeiten an der Decke nahm die Stadt den Boden der Halle unter die Lupe. Der Boden war in den 40 Jahren seit dem Bau der Halle zwar mehrfach an einzelnen Punkten ausgebessert worden. Eine Grunderneuerung gab es jedoch bislang nicht. Der Zustand des Bodens hatte auch zu wiederholten Beschwerden der Nutzerinnen und Nutzer geführt. Ein akkreditiertes Prüflaboratorium, die Materialprüfungsanstalt Stuttgart, stellte im Auftrag der Stadt fest, dass der Zustand des Bodens 'wesentliche Beeinträchtigungen des Spielbetriebs' mit sich bringe. Außerdem bestehe ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Sportlerinnen und Sportler. Die Stadt entschied daraufhin, die Halle nach Abschluss der Deckensanierung weiterhin zu sperren. Nachdem die Politik der Erneuerung des Bodens zugestimmt hatte, wurde sofort das Vergabeverfahren in die Wege geleitet. Die Arbeiten begannen im Mai 2018 und fanden rasch wieder ein Ende: Beim Ausbau des alten Bodens traten vorher unentdeckte Feuchtigkeitsschäden zu Tage. Deren Ursache musste zunächst gefunden werden, bevor der 130.000 Euro teure neue Boden eingebaut werden konnte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass beim Hallenbau in den 1970er-Jahren offenbar nicht normgerecht gearbeitet worden war. Die Halle stand ohne Abdichtung im Lehmboden. Nach Einschätzung des beauftragten Sachverständigen ist wahrscheinlich über die gesamte Standzeit der Halle Feuchtigkeit eingedrungen. Also musste die Abdichtung der Halle nachgeholt werden. Weil dazu der Bewuchs rund um das Gebäude entfernt werden musste, war das Ende der naturschutzrechtlichen Schutzfristen abzuwarten. Anfang Oktober 2018 war es so weit. Danach wurde zügig durchgearbeitet, so dass Ende Februar der neue Boden lag. Seit Aschermittwoch wird die Halle wieder genutzt. Die Kosten für die Bodensanierung ohne den Boden beziffert die Stadt auf 230.000 Euro. Es wurden also 110.000 Euro für die Decke, 230.000 Euro für die Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden und die Abdichtung sowie 130.000 Euro für den neuen Sportboden selbst ausgegeben. Das ergibt eine Summe von 470.000 Euro.

15 03.2019

Amerner Weg: Ampel kommt

Ausschuss beauftragt Verwaltung mit weiterer Planung Der Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss des Rates der Stadt Viersen hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, am Amerner Weg in Höhe des Bleichpfades eine Fußgängerampel einzurichten. Die Stadtverwaltung soll nun in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW an der Umsetzung arbeiten. Ausgangspunkt der Überlegungen war ein Antrag der Schulleitungen von Clara-Schumann- und Albert-Magnus-Gymnasium. Die Schulleitungen hatten dabei nur einen Zebrastreifen gewünscht. Zur Begründung verwiesen die Schulen darauf, dass hier viele Schülerinnen und Schüler die Straße querten. Wie schwierig das Queren der Straße hier sei, wisse man aus den Erfahrungen der Schülerlotsinnen und Schülerlotsen. Hinzu komme, dass der Lotsendienst nur zum Schulbeginn, nicht aber am Ende des Schultages eingerichtet werden könne. Die Verwaltung erhielt daraufhin vom Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss zunächst den Auftrag, mit Straßen NRW über einen Zebrastreifen zu sprechen. Straßen NRW ist Träger der Straßenbaulast für den Amerner Weg. Während der Gespräche stellte sich heraus, dass der Landesbetrieb eine Fußgängerampel mit Bedarfsanforderung bevorzugen würde. Diese sei nur wenig teurer als ein aufwendig zu beleuchtender Zebrastreifen. Eine Ampel biete aber deutlich mehr Sicherheit. Für den Bau solcher Ampeln auf Landesstraßen gibt es ein festgelegtes Verfahren. Danach muss die Stadt zunächst die Verkehrsdaten zusammenstellen. Danach muss wiederum die Stadt die sogenannte Ausführungsplanung für die Anlage erstellen. Das ist sozusagen der Bauplan für die Ampel. Schließlich muss die Stadt noch das ?Signalprogramm? für die Ampel berechnen lassen. Das ist die Festlegung, wie lange die Rot- und Grünphasen an dieser Ampel dauern. Daran schließt sich eine Anhörung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung an. Hier werden insbesondere Straßen NRW und die Polizei befragt. Danach kann die Stadt die sogenannte verkehrsrechtliche Anordnung erteilen. Das ist die Genehmigung, dort eine Ampel zu bauen, die den Verkehr regelt. Schließlich baut Straßen NRW die Ampel. Dazu muss beim Landesbetrieb das entsprechende Geld in den Haushalt eingeplant werden. Die Zusammenstellung der Verkehrsdaten und die Ausführungsplanung kann die Stadtverwaltung selbst erledigen. Die Berechnung des Signalprogramm muss ein Fachunternehmen übernehmen, das kostet voraussichtlich rund 3000 Euro. Weil die in Frage kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorher andere Projekte erledigen müssen, kann die Verwaltung mit der Ausführungsplanung frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 beginnen. Die für das Signalprogramm nötigen 3000 Euro sind bisher in den Planungen nicht berücksichtigt. Sie sollen nach dem Willen des Ausschusses in den städtischen Haushalt für 2020 aufgenommen werden. Sollten die Vorarbeiten so schnell fertig werden, dass die Ampel noch in diesem Jahr gebaut werden kann, müsste ein gesonderter Beschluss gefasst werden. Die weiteren Kosten für den Bau der Ampel trägt Straßen NRW. Durch den Beschluss des Ausschusses ist das Verfahren nun in Gang gesetzt.

15 03.2019

Viersener Radwege werden überprüft

Stadt muss rechtliche Änderungen in die Praxis umsetzen Die Viersener Stadtverwaltung hat begonnen, alle Radwege im Stadtgebiet zu überprüfen. Dabei geht es um die Frage, ob weiterhin Schilder aufgestellt werden dürfen, die Fahrradfahrer verpflichten, einen Radweg zu benutzen. In einem ersten Schritt wurden die Hauptverkehrsstraßen untersucht. Das Ergebnis: In vielen Fällen muss die Benutzungspflicht aufgehoben werden. Rechtlicher Hintergrund ist eine bereits zwei Jahrzehnte zurückliegende Änderung der Straßenverkehrsordnung und der darauf aufbauenden Verwaltungsvorschriften. Die seinerzeitige Neuregelung sah alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigt an. Zudem sollte der nichtmotorisierte Verkehr gefördert werden. Darum legte der Gesetzgeber fest, dass auch Radfahrer grundsätzlich die Fahrbahn nutzen sollen. Ausnahmen sollte es geben für Straßen auf denen besonders viel Verkehr herrscht. Auch auf Straßen die beispielsweise außerhalb der Ortslagen von Autos mit hohem Tempo genutzt werden, sollten Fahrradfahrer zwingend auf Radwege verwiesen werden können. Die Überprüfung der Radwege soll nach und nach geschehen. Für die Stadtverwaltung war die Übergabe der meisten Hauptverkehrsstraßen in die Zuständigkeit von Straßen NRW der Anlass, dies jetzt zu beginnen. Dazu waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt gemeinsam mit der Polizei im gesamten Stadtgebiet auf den betroffenen Straßen unterwegs. Weiterhin Pflicht bleibt die Fahrt auf dem Radweg für Fahrradfahrer danach entlang der Boisheimer und Nettetaler Straße zwischen Dülken und Boisheim. Gleiches gilt auf der Süchtelner Straße zwischen Höhenstraße und Oberrahserstraße. Auch entlang des Straßenzuges Kölnische Straße ' Freiheitsstraße ' Dülkener Straße bleibt es bei der Nutzungspflicht. Ein weiterer Bereich dieser Art ist die Krefelder Straße ab Elkanweg stadtauswärts. Bei allen weiteren geprüften Straßen waren die rechtlichen Vorgaben für eine Benutzungspflicht nicht gegeben. Hier werden ab den Osterferien die entsprechenden Schilder abmontiert. Das passiert nicht in einer besonderen Aktion, sondern nach und nach. Bis das letzte Schild abgenommen oder ausgetauscht ist, wird darum einige Zeit vergehen. Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche hat die Grundzüge der Entscheidung jetzt dem Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss vorgestellt. Da es sich hier um die reine Umsetzung zwingender rechtlicher Vorschriften handelt, nahm der Ausschuss das zur Kenntnis. Eine Entscheidung durfte er nicht treffen. Susanne Fritzsche stellte klar, dass Fahrradfahrer künftig in den entsprechenden Bereichen zwar auf der Fahrbahn fahren dürfen, das aber nicht tun müssen. Sie können und dürfen auch weiterhin die vorhandenen Radwege nutzen. Die Stadt muss die Radwege auch weiterhin unterhalten. Dort, wo bislang gemeinsame Fuß- und Radwege per Schild angeordnet waren, sind Radwege ohne Schild in der Regel nicht erkennbar. An diesen Stellen werden Schilder aufgestellt, die die Gehwege ausdrücklich für Fahrradfahrer freigeben. Neben der Untersuchung der Wege waren vor der Aufhebung der Benutzungspflicht weitere Schritte nötig. So mussten Ampeln verändert werden, damit Fahrradfahrer Kreuzungen sicher überqueren können. An vielen Stellen wurden sogenannte Schutzstreifen am Fahrbahnrand angelegt. Sie markieren Bereiche der Fahrbahn, die vorrangig von Fahrradfahrern genutzt werden sollen. Zwar dürfen hier Autos auch fahren und sogar ohne Behinderung der Radler kurz anhalten, die Streifen erinnern aber stets daran, dass hier Radfahrer unterwegs sein können. Beigeordnete Fritzsche sagte im Ausschuss, das Vorgehen entspreche den Festlegungen, die die Viersener Kommunalpolitik im Verkehrsentwicklungsplan 2025 beschlossen habe. Darin werde die Gleichberechtigung aller am Straßenverkehr Teilnehmenden als 'wesentlich' dargestellt: 'Fahrradfahrer sollen sich zügig und komfortabel im Straßenraum bewegen können.' Das bestehende Konzept solle im kommenden Jahr überprüft und aktualisiert werden. Dabei werde es im Schwerpunkt darum gehen müssen, die Bedingungen für nichtmotorisierten Verkehr und Elektromobilität zu verbessern. Fritzsche sagte weiter: 'Die Stadt Viersen strebt an, der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte beizutreten. Wir wollen den nichtmotorisierten Individualverkehr weiter vorantreiben.'

14 03.2019

Brand am Zollweg

Leeres Einfamilienhaus stand in Flammen Die Feuerwehr Viersen ist am Donnerstag, 14. März 2019, gegen 4:30 Uhr zu einem Brand an der Straße Zollweg ausgerückt. Dort stand ein Einfamilienhaus in Flammen. Das Haus ist unbewohnt. Anwohner hatten Rauch bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Alarmiert wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache und die Ehrenamtler des Löschzugs Viersen mit allen vier Löschgruppen. Außerdem kamen die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe), ein Rettungswagen und ein Notarzt an die Brandstelle. Die Polizei sperrte die Krefelder Straße ab Kreisverkehr Antwerpener Platz in stadtauswärtige Richtung. Beim Eintreffen der Wehrleute schlugen die Flammen aus dem Dach. Wegen der starken Rauchentwicklung und des lodernden Feuers konnten die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten. Schwerpunkt der Löscharbeiten war der Einsatz der Drehleiter. Nach dem Melderegister ist das Haus unbewohnt. Die Feuerwehr fand keine Hinweise, dass sich Menschen in dem Gebäude befinden. Gegen 6 Uhr konnten die ersten der insgesamt 41 Kräfte wieder abrücken. Etwa 15 Wehrleute blieben am Ort. Die Nachlöscharbeiten dauern bis in den Morgen. Die Krefelder Straße ist freigegeben. Die benachbarte Standort Krefelder Straße der Grundschule Rahser ist nicht beeinträchtigt. Der Unterricht kann ohne Einschränkungen stattfinden.

24 01.2019

Viersen blüht vorerst nicht

Fehlender Haushaltsbeschluss wirkt. Aktion 'Viersen blüht' kann 2019 nicht stattfinden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Montag, 21. Januar 2019, noch einmal eindringlich an die Folgen des verschobenen Haushaltsbeschlusses erinnert. Die strengen Wirkungen der vorläufigen Haushaltsführung bedeuteten beispielsweise, dass die Aktion 'Viersen blüht' nicht wie geplant turnusgemäß 2019 stattfinden kann. Neue Stellen könnten derzeit nicht ausgeschrieben werden. Das treffe neue Aufgaben wie die Digitalisierung ebenso wie dringend benötigte zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Service-Center. Darüber hinaus seien beispielsweise alle Ausgaben im Bereich der sogenannten freiwilligen Leistungen, die nicht bereits in der Vergangenheit vertraglich abgesichert wurden, gestoppt. Hier müsse in jedem Einzelfall geprüft werden, was unter den strengen rechtlichen Voraussetzungen verwirklicht werden könne. Zu den augenfälligsten Maßnahmen, die nicht umgesetzt werden können, gehört 'Viersen blüht'. Die Bürgermeisterin sagte: 'Um turnusgemäß 2019 die Blütenpracht in unserer Stadt erstrahlen lassen zu können, hätten die Pflanzen im Januar bestellt und weitere Aufträge vergeben werden müssen.' Die beteiligten Gartenbaubetriebe seien bereits darüber informiert. Sie hoffe allerdings, dass die Pflanzenvielfalt im Jahr 2020 die Straßen und Plätze Viersens verschönern könne: 'Dann wird unsere Stadt in ihrer heutigen Form 50 Jahre alt. Da würde der Blumenschmuck sehr gut passen.' Sie appellierte noch einmal an die Ratsmitglieder aller Fraktionen, rasch zu einer Entscheidung im Sinne der Stadt zu kommen und den Haushalt für das Jahr 2019 zu beschließen. Jede weitere Verschiebung oder Verzögerung berge das Risiko, dass wichtige und im Grunde für die Gemeinschaft unverzichtbare Elemente entfallen müssen. Vereine und Institutionen bräuchten Planungssicherheit. 'Niemand möchte, dass beispielsweise die Ferienspielaktionen in den Sommerferien ausfallen. Wir können aber auch nicht erwarten, dass die freien Träger, die diese Aktionen möglich machen, ohne Gewissheit über die Zuschüsse der Stadt anfangen.'

24 01.2019

Genderwahn und Neusprech

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2019 Das Viersener Frauenforum lädt aus Anlass des Internationalen Frauentags zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. Der Frauentag steht in diesem Jahr unter dem Motto 'Nicht der Rede wert: Frauen bleiben unerwähnt'. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Internationalen Frauentag, dem 8. März, und dauert bis in den April. Zum Auftakt wird am Freitag, 8. März, ab 9.30 Uhr gefrühstückt. Im KBV-Haus an der Rektoratstraße 25 stehen allerdings nicht nur Kaffee und Brötchen auf dem Programm. Das Frühstück trägt die Überschrift 'Die Diskussion über geschlechtergerechte Sprache'. Referentin Dr. Judith Samson wird sich unter anderem mit der Frage beschäftigen, warum die Debatte so emotional geführt wird. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Darin ist das Frühstück enthalten. Anmeldungen nimmt das Katholische Forum Krefeld-Viersen entgegen. Es ist telefonisch unter 02162 17290 zu erreichen. Um 'Feminine Formen' kümmert sich am gleichen Tag das Frauenkabarett Krefeld (FKK). Lisbeth und Matta beschäftigen sich mit sprachlichen und anderen Ungerechtigkeiten. Die beiden Kabarettistinnen nähern sich dem Problem mit ihrem bekannt liebevoll-kritischen Blick. Der Auftritt im Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Konrad-Adenauer-Ring 30, beginnt um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es beim Katholischen Forum sowie bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Viersen, Telefon 02162 101226. Um die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern geht es am Samstag, 16. März, ab 10 Uhr in der Fußgängerzone vor der Sparkasse. Das Motto heißt 'Fürn Appel und en Ei'. Der 'Equal Day Day' wird in zahlreichen Ländern an unterschiedlichen Daten begangen. Ein Frauen-Filmabend der anderen Art findet am Freitag, 29 März, in der Kulturscheune, Bistard 104, statt. In gemütlicher Atmosphäre und bei einem kleinen Buffet gibt es ab 19.30 Uhr eine Überraschung auf der Leinwand. Zum Abschluss der Reihe heißt es am Freitag, 5. April: 'Zwischen Genderwahn und Neusprech ' die neue Rechte und die geschlechtersensible Sprache'. Patricia Jessen hält einen Vortrag, an den sich eine Diskussion anschließt. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Café Kultur zur Narrenmühle an der Langen Straße 167. Anmeldungen nimmt die Kreisvolkshochschule entgegen. Sie ist unter der Telefonnummer 02162 93480 zu erreichen. Die Teilnahme an der Veranstaltung unter der Kursnummer N112551 kostet 5 Euro. Das Viersener Frauenforum 'Frauen-Sicht-Weisen' ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind das Katholische Forum Krefeld-Viersen, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), der Rheinische Landfrauenverband Viersen-Krefeld, Euregia ' Frauenwege zwischen Rhein und Maas, die Kreisvolkshochschule Viersen und die Gleichstellungsstelle der Stadt Viersen. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von der Volksbank Viersen.

14 01.2019

Viersen ist mehr

Bürgermeisterin: Viersen ist mehr Rede beim Neujahrsempfang der Stadt Viersen in der Festhalle Der Neujahrsempfang der Stadt Viersen stand in diesem Jahr unter dem Motto 'Viersen ist mehr'. Bürgermeisterin Sabine Anemüller begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung, aus Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen in der Festhalle. In ihrer Rede dankte die Bürgermeisterin den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für das Gemeinwesen engagieren: 'Wir sind mehr, die positiv denken und konstruktiv miteinander zum Wohle der Stadt arbeiten.' Viersen sei kein Ort, an dem Neid und Missgunst auf Kosten von Minderheiten gelebt werde. Gelebte Demokratie und eine friedliche Gemeinschaft funktionierten dort, wo Menschen mit einer positiven und hoffnungsvollen Grundstimmung die Wirklichkeit annehmen. Menschen, die um die Herausforderungen und Schwierigkeiten wissen, die aber auch wissen, wie sie die Probleme bewältigen können: 'Bürgersinn, Gemeinschaft und Zusammenhalt werden bei uns groß geschrieben.' Sie nannte zahlreiche Beispiele für solches bürgerschaftliches Engagement. Mit Blick auf die verschobene Verabschiedung des städtischen Haushalts sagte Sabine Anemüller, es sei legitim, über den richtigen Weg zu diskutieren. 'Nicht gut' sei aber, dass diese Diskussion nicht zum Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen werden konnte: 'Ich hoffe jedoch sehr, dass wir recht bald in diesem noch jungen Jahr zu einer politisch vernünftigen Entscheidung kommen.' Die Stadt brauche einen Haushalt, der aus dem Haushaltssicherungskonzept hinaus führe ' 'und zwar solide und nachhaltig'. Wer die Lebensqualität in der Stadt aufrechterhalten wolle, dem müsse diese auch etwas wert sein. Sie sagte: 'Wir wollen eine Stadt, in der wir gern und gut leben, eine Stadt, die attraktiv ist für Bürgerinnen und Bürger und für Unternehmen.' Das Manuskript der Rede: Viersen ist mehr Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Viersenerinnen und Viersener, liebe Gäste! Viersen ist mehr. Doch mehr als was? Das Motto des diesjährigen Neujahrsempfangs entstand im Herbst letzten Jahres unter dem Eindruck einer politisch merklich rechtslastig gewordenen Gesamtstimmung. Ein rauer werdender Ton im Bundestag und die latente Akzeptanz populistischer Sprüche taten ihr Übriges. Ausschreitungen in Dresden, Demos in Deutschland, Streit darüber, was wer gesagt, gemeint oder getan hat, beherrschten die Schlagzeilen. Die Menschen fragten sich: Wie weit nach rechts sind wir gerückt und das nicht nur in Deutschland? Fragen kamen auf, ob diese Entwicklung noch weitergeht? Aus diesem ganzen Schlamassel entwickelte sich ein wunderbarer Spruch in den sozialen Medien: 'Wir sind mehr'. Menschen standen auf, eine Gegenbewegung entstand. Die sozialen Medien wurden positiv überflutet mit dem Spruch 'Wir sind mehr'. Mich persönlich hat sehr beruhigt, dass wir mehr sind. Dass mehr Menschen dieses rechtspopulistische Gepöbel nicht wollen, sondern mit anderen Menschen einfach nur in Frieden leben möchten. Mich hat es nicht nur beruhigt, es hat mich beeindruckt und aus diesem Eindruck entstand das Motto für die Einladung zum diesjährigen Neujahrsempfang. Denn nicht nur wir in Viersen sind mehr, auch Viersen selbst ist mehr. Und ich will Ihr Augenmerk darauf richten, warum das so ist und warum ich sicher bin, dass nicht nur ich das so sehe. Denn Sie alle sind es, die für das Mehr in unserer Stadt stehen. Sie alle sind Menschen, die etwas für unsere Stadt tun. Sie alle wollen Verbesserungen erreichen. Und Sie wissen, dass dies nur miteinander funktioniert. Nach demokratischen Spielregeln. Fair und auf Augenhöhe. Nicht auf Kosten von Minderheiten, nicht auf der Grundlage von Neid und Missgunst, nicht mit Schlechtreden von Allem, und sei es auch noch so gut. Das geschieht immer noch auch in Viersen und insbesondere nach wie vor in den sozialen Medien. Aber auch hier sind wir gemeinsam mehr. Wir sind mehr, die positiv denken und konstruktiv miteinander zum Wohle unserer Stadt arbeiten und uns engagieren. Darauf, meine Damen und Herren, können wir stolz sein. Und darum gilt mein herzliches Willkommen zuvorderst Ihnen, den Menschen aus Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen in unserer Stadt. Ihnen, die sich engagieren und die ihre Zeit für andere Menschen einsetzen, die arbeiten für Dinge, die Ihnen und für unsere Stadt wichtig sind. Ich begrüße herzlich die Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Behörden sowie die Vertreterinnen und Vertreter unserer Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften. Auch wenn die Einladung zum Neujahrsempfang im Namen von Rat und Verwaltung ausgesprochen wird, möchte ich ganz herzlich an dieser Stelle meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtrat begrüßen sowie unsere ehemaligen, künftig ehemaligen und unsere neuen Beigeordneten. Und natürlich auch meine Vorgängerin und meinen Vorgänger im Bürgermeister-Amt. Zudem heiße ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung willkommen und nutze die heutige Gelegenheit, Ihnen zu sagen, dass ich Ihre Arbeit und Einsatzkraft gerade im letzten oft recht turbulenten Jahr sehr zu schätzen weiß. Dank auch jenen, die den heutigen Abend ermöglichen und mir zur Seite stehen. Liebe Gäste! Ja, auch wir sind mehr in Viersen, denn wir lassen nicht zu, dass vereinfachende Wahrheiten unseren Alltag dominieren. Wir stehen auf, wenn Sachverhalte politisch einseitig ausgeschlachtet werden. Ich denke da zum Beispiel an eine Kundgebung im letzten Jahr, die eine private Beziehungstat für politische Stimmungsmache nutzen wollte. Wir können stolz sein, dass sich viele Menschen fanden, weitaus mehr Menschen, die sofort eine Gegen-Demo organisierten und diesem politischen Missbrauch Einhalt geboten. Das hat mir gezeigt dass wir auch in Viersen mehr sind, die genau dies nicht zulassen. Ja, das kann man gönnerhaft als Gutmenschentum abtun. Aber einschreiten gegen populistische Zündeleien heißt nicht, naiv zu sein. Wir wissen um die Schwierigkeiten des Miteinanders in einer Stadtgesellschaft, wir wissen um die Herausforderungen der Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen. Gutmensch sein heißt jedoch, mit einer positiven und hoffnungsvollen Grundstimmung die Realitäten annehmen. Gutmenschen wissen um die Herausforderungen und Schwierigkeiten. Sie wissen aber auch, wie sie die Probleme bewältigen können. Nur so ist gelebte Demokratie und friedliche Gemeinschaft in unserer Stadt möglich. Und nicht nur wir sind mehr. Auch Viersen ist mehr. Viersen ist mehr als eine Ansammlung unserer Stadtteile, mehr als die pure Zahl unserer immer noch wachsenden Einwohnerschaft. Bürgerschaftssinn und Gemeinschaft und Zusammenhalt werden bei uns groß geschrieben. Weil sie uns wichtig sind. Wenn ich an die Heimsuchung durch den Tornado in Boisheim denke im letzten Jahr, dann denke ich nicht nur an die Zerstörung, die diese Naturkatastrophe mit sich brachte. Ich denke vor allem an die Hilfsbereitschaft der Menschen in Boisheim untereinander. Da wurde nicht lang gejammert, da wurde angepackt und aufgeräumt und dem Nachbar geholfen. Ich denke an den Boisheimer Bürgerverein, der Spenden für die Anschaffung einer neuen Viersen-blüht-Skulptur gesammelt hat. Er hat spontan entschieden, anstatt dessen die jetzt startende städtische Wiederherstellung ihres geliebten und durch den Tornado zerstörten Boisheimer Friedhofs finanziell zu unterstützen. Bürgerverein und Stadt sitzen hier an einem Tisch und überlegen, wie der Boisheimer Friedhof künftig aussehen soll. Das nenne ich Bürgerschaftssinn und Gemeinschaft. Und wenn ich schon bei Wetterkatastrophen bin: Ziemlich genau vor einem Jahr, am 18. Januar 2018, hat uns Friederike getroffen. Insbesondere unsere grüne Lunge, die Süchtelner Höhen, hat extrem unter dem Sturm gelitten. Und damit nicht genug, die anschließende lang anhaltende Trockenheit und die damit einhergehende Borkenkäferplage haben viele Fällungen erfordert und den Wald massiv verändert und gelichtet. Doch er wird wieder hergestellt! Besser, schöner und vor allem widerstandsfähiger. Noch in diesem Monat beginnt die städtische Wiederaufforstung. Die Naturereignisse des letzten Jahres mag Mancher weiter leichthin als Wetterkapriolen abtun. Man sollte sie jedoch allmählich ernst nehmen als das was sie wirklich sind: Auswirkungen des Klimawandels. Das wird eines der zentralen Themen der nächsten Jahre sein, global wie auch lokal. Wir werden uns daher in Viersen noch mehr und noch stärker dem Klimaschutz widmen und Anpassungen an den Klimawandel vornehmen. Mehr Stadtgrün, dem Klimawandel angepasstes Stadtgrün, die Einrichtung von Frischluftschneisen, mehr Anreize für den Fahrrad-Verkehr und für die E-Mobilität, für den öffentlichen Verkehr, weitere Energiesparmaßnahmen, weitere Umstellungen auf regenerative Energien. All diese Vorhaben und noch mehr werden in unsere städtebaulichen und verkehrlichen Planungen miteinbezogen. Miteinbezogen werden müssen. Wir sind schon jetzt auf einem guten Weg dahin. Ende 2018 habe ich mit Stolz und Freude gemeinsam mit einem Team aus dem technischen Dezernat einen wichtigen Preis - den 'European Energie Award' in Silber - von der Energie-Agentur NRW erhalten. Grundlage dieser Auszeichnung ist ein europaweites Zertifizierungsverfahren. Doch es ist noch Luft nach oben, wir wollen bis zur nächsten Auszeichnungsrunde in vier Jahren Gold erreichen. Der Weg dahin ist realisierbar. Aber vor allem ist der Weg alternativlos. Wir alle haben die Verantwortung, genau JETZT etwas zu tun und auch MEHR als bisher zu tun für den Klimaschutz. Denn für unsere nachfolgende Generation wird es zu spät sein, noch etwas tun zu können. Schon wenige Menschen können mehr bewegen. Das haben uns eindrucksvoll ein paar Visionäre bewiesen. Ich möchte Ihr Augenmerk auf die Königsburg in Süchteln richten, das Zentrum unseres neuen nunmehr dritten Integrativen Stadtteilentwicklungskonzepts - kurz genannt Insek. Natürlich besteht das Insek aus sehr viel mehr Bausteinen als der Königsburg, aber ohne die Königsburg wäre das Insek in dieser Form nicht möglich. Denn die Grundlage für jede Stadtentwicklungs-Förderung ist bürgerschaftliches Engagement. Genau das bringt die Königsburg ein. Und nicht nur das, sie hat in Süchteln schon heute ein Feuer der Begeisterung entfacht. Alle machen mit, die Gemeinschaft ist größer und der Zusammenhalt spürbar stärker geworden. Wir haben auf die Visionäre gesetzt, haben sie unterstützt und wir hatten Erfolg mit unserem Stadtteilentwicklungs-Antrag. Ende 2018 erreichte uns der Bewilligungsbescheid des Landes NRW. Und so freue ich mich sehr, dass wir nun für 2019 den Startschuss erteilen können für alle mit der Süchtelner Bürgerschaft gemeinsam geplanten Maßnahmen. Nennen möchte ich in dem Zusammenhang gerne noch den letztjährigen sommerlichen Höhepunkt auf dem Süchtelner Lindenplatz - das Bundes-Projekt 'Kitchen on the Run'. In einem Koch-Container haben zwei Monate lang Alteingesessene und Flüchtlinge gemeinsam gekocht, gegessen und sich kennen- und schätzen gelernt. Anfangs noch kritisch beäugt, wird heute sehnsüchtig nach einer Wiederholung gefragt. Denn hier wurde nicht nur Integration gelebt, hier lebte die komplette Süchtelner Innenstadt auf. Und so wird dieses Projekt als Grundlage dienen für weitere ähnliche Open-Áir-Kommunikationstreffpunkte und Veranstaltungen. Mit integrierten Handlungskonzepten hat unsere Stadtentwicklung schon seit mehreren Jahren gute Erfahrungen gemacht: Die Viersener Südstadt ist wahrlich schöner geworden und profitiert nach wie vor vom bürgerschaftlichen Engagement, das mit Hilfe von Fördergeldern initiiert wurde. Und wir sind noch lange nicht am Ende. Baulich stehen noch das Umfeld der Grabeskirche sowie die Erneuerung der Bahnhofstraße und der Großen Bruchstraße aus. Aber auch die bürgerschaftliche Initiative wächst. So entstand ein weiterer Verein. Das Viertel Süd macht sich, neben den Arbeitskreisen im Südstadt-Büro, gleichfalls für den Zusammenhalt und die Belebung in der Südstadt stark. Dabei werden wir den Verein mit allen Möglichkeiten unterstützen. Der Erfolg solcher Handlungskonzepte zeigt sich auch in Dülken. Noch im alten Jahr, rechtzeitig zum traditionellen Weihnachtstreff am dritten Advent, wurde der lang ersehnte Umbau des Alten Marktes fertig. Ich hoffe von Herzen, dass er von den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen wird und sich alle von der Schönheit des Platzes begeistern lassen. Und es geht mit Volldampf weiter in Dülken. Die einspurige Öffnung der Langen Straße für den Autoverkehr wird angegangen. Die Planungen und ersten Umsetzungsschritte zu den Impulsquartieren in der Dülkener Innenstadt stehen an. Denn wir haben erkannt, dass die Attraktivierung des Wohnens in der Innenstadt große Chancen birgt. In Misch-Dich-ein-Workshops erarbeiten wir derzeit gemeinsam mit der Bürgerschaft die konkreten und für Dülken weiter relevanten Themen und Projekte. Ein wichtiger Punkt ist die Zukunft des Bürgerhauses. Auch dieses nicht ganz unproblematische Thema werden wir anpacken. Ich setze ähnlich wie bei der Süchtelner Königsburg ganz stark auf das bürgerschaftliche Engagement der Dülkenerinnen und Dülkener. Mit der entsprechenden politischen Unterstützung sehe ich einem realisierbaren Konzept gelassen entgegen. Genauso gelassen aber vor allem hoffnungsvoll sehe ich der weiteren Glasfaser-Anbindung unserer Stadt entgegen. Der Anfang war - wie vorauszusehen - schwierig. Die Aufgabe ist, eine ausreichende Anzahl unserer Bürgerschaft zu überzeugen, dass Glasfaser vielleicht nicht heute aber morgen ein nahezu lebensnotwendiges Muss darstellt. Mit der schrittweisen Anbindung unserer Schulen und unserer Gewerbegebiete ist und wird ein wichtiger erster und erfolgsversprechender Anfang gemacht. Ich bin sicher, dass sich diese technische Entwicklung in naher Zukunft durchsetzen und uns alle überzeugen wird. Denn die Glasfaser-Ausstattung einer Stadt wird in den nächsten Jahren nicht nur für das private Wohnen und Bauen DER Standort-Vorteil sein. Er ist es schon jetzt für nahezu alle Unternehmensbranchen. Das bestätigt uns die Standortanalyse der IHK, die uns im Fazit ein positives Gesamt-Ergebnis als Wirtschaftsstandort bescheinigt. Darin werden die Glasfaser- und die verkehrliche Anbindung, aber auch der zunehmende Fachkräfte-Bedarf als wichtige Kriterien für Unternehmens-Ansiedlungen definiert. Und genau daran werden wir gemeinsam mit der IHK und der Arbeitsagentur mit einem vielfältigen Aktionsprogramm arbeiten. Denn auch hier sind wir zusammen mehr, die ein Interesse haben, an der Zukunft unserer Stadt konstruktiv zu arbeiten. Dazu gehören sicherlich politische Unterschiede in Auffassung und Herangehensweise. Und so stehen wir auch in diesem Jahr erneut vor einer politisch bedeutsamen Entscheidung. Wie schon beim letztjährigen Neujahrsempfang ist auch in diesem Jahr der Haushalt unserer Stadt ein großes Thema. Einig sind wir, dass wir einen langfristig sicheren Haushaltsausgleich schaffen wollen, der endlich unsere Haushaltssicherungsphase beendet. Die politischen Geister scheiden sich jedoch an der Frage, ob dieser Ausgleich nur mit Hilfe höherer Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt erreichbar ist. Das ist legitim und das gehört zu einer Demokratie. Nicht gut ist, dass wir diese Diskussion nicht zum Ende des vergangenen Jahres abschließen konnten und daher derzeit für 2019 keinen verabschiedeten Haushalt als Grundlage für unser Verwaltungshandeln haben. Und das hat leider Unannehmlichkeiten und das Verschiebungen von Aufgaben zur Folge. Ich hoffe jedoch sehr, dass wir recht bald in diesem noch jungen Jahr zu einer politisch vernünftigen Entscheidung kommen. Mit einem Haushalt, der uns aus der Haushaltssicherungsphase führt und zwar solide und nachhaltig. Ein Haushalt, der nicht nur ein Jahr Stabilität bietet, sondern auch für die nächsten Jahre. Ein Haushalt, der uns nicht verführt, unser Eigenkapital aufzubrauchen. Und eins muss uns allen klar sein: Wenn wir alle gemeinsam die Lebensqualität unserer Stadt aufrechterhalten wollen, muss sie uns auch etwas wert sein. Wir wollen eine Stadt, in der wir gerne und gut leben, eine Stadt, die attraktiv ist für Bürgerinnen und Bürger und für Unternehmen. Das ist nur finanzierbar mit einer maßvollen Steuererhöhung und das nenne ich ehrlich und verantwortungsvoll. Verantwortung - dazu gehört, sich zu erinnern. An die Geschichte unserer Stadt, an einen Teil unserer Geschichte, die nicht rühmlich ist. An jüdische Menschen, die in unserer Stadt lebten, ihren Wohnsitz in Viersen hatten und die im und durch das Nazi-Regime vertrieben oder getötet worden sind. An sie erinnern Stolpersteine auf den Gehwegen vor ihrem letzten Wohnsitz. Das ist in vielen anderen Städten so und zum Teil auch in Viersen. Tatsächlich war dies aber in unserer Stadt aufgrund eines alten politischen Beschlusses nur möglich, wenn die Hausbesitzer zustimmten. Ein Versuch, diese Einschränkung abzuschaffen, scheiterte. Daraufhin regte sich Unwillen in der Bürgerschaft. Eine Handvoll engagierter Menschen erzeugte eine Bewegung, eine Welle. Wie bei 'Wir-sind-mehr' stand auf einmal ein Mehr an Menschen Seite an Seite. Diese Menschen kämpften für das Ziel der Initiative, Stolpersteine ohne Wenn und Aber verlegen zu dürfen. Ausschließlich im öffentlichen Raum. Und kein Hausbesitzer - dessen privater Grund gar nicht berührt wird - sollte ein Veto einlegen dürfen. Diese Menschen, diese Initiative kämpfte für ein Bürgerbegehren. Ein Bürgerbegehren hat es in der Geschichte unserer Stadt nur sehr selten gegeben und stellt etwas sehr Besonderes dar. Einen mehrheitlichen Bürgerwillen, den die Politik zu akzeptieren hat. Dieses Bürgerbegehren hatte letztendlich Erfolg: Die Kommunalpolitik hat den Beschluss zurückgenommen. Das Ziel wurde erreicht, die Stolpersteine wurden verlegt. Die politischen Gemüter haben sich beruhigt. Bei der Verlegung der ersten Stolpersteine in Süchteln waren alle, auch die vorherigen Kontrahenten, dabei. Ein schöner Erfolg der Bürgerschaft und ein toller Erfolg der Initiative. Aus dieser Initiative hat sich ein Verein gebildet, der sich der Erinnerungskultur in unserer Stadt angenommen hat. Der Verein wird die unrühmliche Zeit der Nazi-Diktatur in Viersen weiter aufarbeiten. Erst kürzlich hat der Verein den Besuch eines jüdischen Ehepaars aus Australien organisiert. Die Gäste haben auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln unter anderem den jüdischen Friedhof in Dülken sowie einige Stolpersteine besichtigt. Es war ein sehr bewegender Besuch. Bei diesem Verein sind übrigens alle Menschen, die interessiert sind, bei dem Thema Erinnerungskultur mitzuarbeiten, herzlich willkommen. Das war ein Appell. Ich komme zum Ende und möchte nun am Schluss der Band 'swing-up' mit Rudi Linges, Ralf Klein-Tebbe, Tim Heinz, Uwe Krumbiegel für die wie immer hervorragende musikalische Untermalung ganz herzlich danken. Und ich hoffe, dass Ihnen das zusätzliche musikalische Schmankerl der 'White Hackle Pipes and Drums' gut gefallen hat. Ich fand sie absolut großartig und danke ihnen ebenfalls ganz herzlich für Ihre Bereitschaft, hier bei uns in der Festhalle eine Kostprobe Ihres Könnens zu präsentieren. Ich wünsche Ihnen allen noch einen angenehmen Abend mit interessanten Gesprächen. Aber vor allem wünsche ich Ihnen und Euch allen, persönlich und im Namen des Rates und der Verwaltung, ein frohes, gesundes, ein erfolgreiches und ein friedliches Jahr 2019. Vielen Dank.

11 01.2019

Kita-Anmeldung 2019 Viersen

Kitas: Anmeldeschluss am 31. Januar 2019 Vergabe der Plätze für das kommende Kitajahr über Kita-Online Eltern, die für ihr Kind einen neuen Kitaplatz ab dem 1. August 2019 suchen, müssen das Anmeldeverfahren bis zum 31. Januar abgeschlossen haben. Dazu gehören die Bedarfsanmeldung über 'Kita-Online' und das persönliche Anmeldegespräch in der oder den Wunscheinrichtungen. Das Online-Portal 'Kita-online' wird in Viersen zum ersten Mal angewendet. Die Vergabe von neuen Kita-Plätzen erfolgt ausschließlich auf diesem Weg. Zu erreichen ist Kita-Online über den 'Schnellzugriff' auf www.viersen.de. Der Link www.viersen.de/de/inhalt/kindertagesstaetten/ führt auf eine Informationsseite mit einer Übersicht über das Verfahren. Direkt zum Portal geht es unter der Adresse http://kita-online.krzn.de/KITA-Online/buerger/BuergerStart.action?fallbackGkz=270. Wer sich bereits angemeldet hat, kann seine Daten bis zum Anmeldeschluss noch verändern. Dazu können sich die Eltern mit der bei der Anmeldung verwendeten Email-Adresse im Login-Bereich anmelden. Wer das Startpasswort vergessen hat, kann sich ein neues zusenden lassen. Das geschieht über die 'Passwort-vergessen'-Funktion auf der Internetseite. In der Zeit vom 1. Februar bis 31. März ist der Zugang für Eltern abgeschaltet. In dieser Zeit werden die Bedarfsanmeldungen bearbeitet. Nach dem 31. Januar können Eltern ihre Angaben nicht mehr ändern. Das Jugendamt der Stadt Viersen bittet die Eltern darum, bei der Bedarfsanmeldung in Kita-Online eine aktuelle Telefonnummer anzugeben. Diese Rufnummer sollte tagsüber erreichbar sein. Sie dient insbesondere den Kita-Leitungen dazu, mit den Eltern im Lauf des Vergabeverfahrens für die Kita-Plätze Kontakt aufzunehmen.