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Nachrichten

18.03.2019meinViersen.de

Weltklasse-Sinfoniekonzert in Viersen

Isabelle Faust und das Orchestre des Champs-Élysées spielen In der Viersener Festhalle stehen am Montag, 25. März 2019, Werke von zwei deut ...

18.03.2019meinViersen.de

Gäste aus Israel in Viersen

Bürgermeisterin Sabine Anemüller begrüßte im Stadthaus Aus Viersens israelischer Partnerstadt Pardesia war jetzt eine Gruppe Schülerinnen u ...

15.03.2019meinViersen.de

Festhalle wird zum 'Auerhaus'

„Auerhaus“ in der Festhalle - Ein Schauspiel über das Erwachsenwerden Am Samstag, 23. März 2019 steht ein besonderes Schauspiel auf dem Pro ...

Empfehlungen

Veranstaltungen

29 03.2019

Lesespass: „Hier stimmt etwas nicht!“

Geheimnisvolle Suche beim Lesespaß im März Die Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek lädt Kinder ab sechs Jahren zu einer weiteren Ausgabe des „Viersener Lesespaßes“ ein. Am Freitag, 29. März 2019, können kleine „Schnüffelnasen“ kniffligen Detektivgeschichten lauschen und selbst miträtseln. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Lesepatinnen und -paten ermitteln die Mädchen und Jungen in spannenden, lustigen und überraschenden Fällen. Der kostenfreie Nachmittag beginnt um 16 Uhr und findet statt in der Bücherei am Rathausmarkt 1b. Die Stadtbibliothek bittet um eine Anmeldung. Möglich ist das während der Öffnungszeiten telefonisch unter 02162 101503 oder per E-Mail an stadtbibliothek@viersen.de.

30 03.2019

Workshop: Schreiben, bloggen, slammen oder beatboxen

„Deine Geschichten in Deiner Stadt“ Über Viersen schreiben, bloggen, slammen oder beatboxen Die Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek Viersen lädt für Samstag, 30. März 2019, zu dem Workshop „Deine Geschichten in Deiner Stadt“ ein. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 19 Jahren können in einem rund sechsstündigen Workshop unter anderem mehr über die Methoden des „Slammen“ erfahren und erhalten wertvolle Tipps fürs „Beatboxen“. Über das Leben in Viersen gibt es eine Menge zu schreiben: Nachdenkliches, Lustiges, Trauriges, Romantisches und Poetisches. Die Teilnehmenden sind eingeladen, mitzuteilen, was sie hier vor Ort bewegt: was passiert ist, was geschehen sollte. Als Geschichte oder als Gedicht. Gemeinsam mit dem Poetry-Slammer, Musiker und Moderator August Stark entstehen Texte, die anschließend auf dem Blog „Land in Sicht“ veröffentlicht werden. Los geht es im Veranstaltungsraum der städtischen Bücherei am Rathausmarkt um 11 Uhr. Anmelden kann man sich unter Telefon 02162 101503 oder mit einer E-Mail an stadtbibliothek@viersen.de. Die Teilnahme kostet nichts. Den Workshop veranstaltet „Jugendstil NRW“, das Kinder- und Jugendliteraturzentrum in Trägerschaft der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur NRW. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

31 03.2019

Das Rotkäppchen

Grimms Märchen als Lichtspiel - United Puppets in Kooperation mit dem Berliner Theater an der Parkaue „Großes Gespür für kindliche Darstellungs- und Erzähltraditionen verbindet sich darin mit modernem Sound- und Illuminationsdesign. Verblüffend und einnehmend zugleich.“ Berliner Zeitung Rotkäppchen ist auf dem Weg zur Großmutter, als es im Wald auf den bösen Wolf trifft. Der hat nichts Gutes im Sinn, als er das Mädchen verführt, Blumen am Wegesrand für die kranke Großmutter zu pflücken. Dass am Ende doch alles gut ausgeht, versteht sich von selbst. Dass man das wohl bekannteste Märchen der Brüder Grimm in einer Glühbirnenwunderwelt zu sehen bekommt, ist schon etwas ausgefallener. Die Lichtmagier von United Puppets schufen ein, im wahrsten Sinne des Wortes, elektrisierendes Bühnenereignis. Puppenköpfe werden durch Glühlampen ersetzt. Formen, Größen, Farben und Helligkeiten charakterisieren die inneren Welten der Figuren: Der Jäger kommt grünköpfig daher, die Mutter verströmt herzliches Gelb, Oma Flämmchen hat ein ebensolches als Haupt und die Hauptfigur trägt – natürlich – ein rotes Käppchen. So finden die Charaktere der Puppen im reichhaltigen Glühbirnensortiment ihre verblüffenden Entsprechungen. Mario Hohmann, der sich neben der Regie auch für die Ausstattung verantwortlich zeichnet, findet mit den glühenden Figuren einen ungewöhnlichen, ästhetischen Zugang. Regie: Mario Hohmann Künstlerische Mitarbeit: Gyula Molnar Bühne und Puppen: puppenbau-berlin.de Spiel: Melanie Sowa, Pierre Schäfer Kartenvorverkauf: Kulturabteilung der Stadt Heimbachstraße 12 41747 Viersen Telefon: 02162 101466 oder 101468 E-Mail: kartenvorverkauf@viersen.de. Veranstaltungen Kultur Karussel: Ritter Rost und der Schrottkönig, 23.09.2018 Meins, 11.11.2018 Das hässliche Entlein, 02.12.2018 Prinzessin auf der Erbse, 03.02.2019 Das Rotkäppchen, 31.03.2019

5 04.2019

Torster Sträter - Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein

Torsten Sträter kommt mit seinem neuesten Programm „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“ nach Grefrath – Am 05. April 2019 verwandelt sich der Grefrather EisSport & EventPark in ein Kabarett. Am 05. April 2019 ist es erstmals soweit, Torsten Sträter kommt mit seinem neuesten Programm „Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein“ live nach Grefrath. Hautnah und wie immer in Höchstform wird Torsten Sträter den Grefrather EisSport & EventPark in ein Kabarett verwandeln. Rhein - Konzerte GmbH aus Düsseldorf und der Grefrather EisSport & EventPark holen den sympathischen Kabarettisten, Horrorund Comedy-Schriftsteller und Slam-Poet erstmalig in die Niersgemeinde und sorgen dafür, dass es auf der Bühne des Grefrather EisSport & EventParks auch im Eventjahr 2019 einiges zu lachen geben wird. Torsten Sträter lässt sich dazu nicht nehmen, sich selber kurz zu Wort zu melden: „Hallo! Ich bin es selbst. Der Sträter. Sie wissen schon. Ruhrgebiet. Mütze. Zeitlich öfter mal ein bisschen knapp dabei. Ich habʼ das Programm fertig! Wie üblich komplett selbst gehäkelt. Diesmal gehtʼs aber echt um alles: die Macht der Entspannung, Erziehung, Sex, Bratwurst, die heilende Kraft der Musik und um den Vater des Gedanken. Er heißt Günter. Und es geht um die Zeit! Was sie macht, wie sie funktioniert, wonach sie riecht und ob man sie umtauschen kann. In der Art so. Das sagte mein Oppa immer: 'In der Art so.'

5 04.2019

Lagerfeuer Trio

Das Lagerfeuer-Trio kehrt auf seiner niemals endenden NRW-Tour zurück ins “Freigeist”! Queen im Sperrholz-Remix, Depeche Mode ohne Keyboards? Rock-Solo auf der Blockflöte? “Gangnam Style” auf der Wandergitarre? Dazu noch Eigenkompositionen, die zwischen all diesen Monumenten der Popgeschichte kaum auffallen? Geht nicht? Hier schon! Bei “Lagerfeuer” wird zudem regelmäßig das Publikum zum vierten Bandmitglied. Die spontane Programmgestaltung inklusive der sogenannten “Publikumswunschrunde” sorgt dafür ,dass kein Konzert ist wie das andere. Dazu noch ein paar Evergreens der Marke Simon&Garfunkel oder Cat Stevens, und fertig ist die Mutter aller Mitsing-Konzerte. 650 Konzerte in 13 Jahren und 6000 Facebook-Likes sprechen eine deutliche Sprache: “Lagerfeuer” muss man live erlebt haben! Einlass: 19 Uhr. Beginn: 20.30 Uhr. VVK: 14 Euro zzgl. Gebühren. AK: 17 Euro.

7 04.2019

Spooky – das Gruselkonzert zum Mitrocken

Unsere Gruselparty ist die beste, denn zu unserem Feste kommen die schaurigsten Gäste. Wenn du dich traust, dann sei mit dabei die Party beginnt auf 1, 2, 3! Seit 2012 ist die Pia-Nino-Band, die heute in der Champions League der Kinderliedermacher spielt, in ganz Deutschland unterwegs und unterhält die kleinen und großen Zuschauer mit verschiedenen Showprogrammen. Im letzten Jahr waren die beiden zum ersten Mal in Viersen und begeisterten das Publikum mit ihrem coolen Winterkonzert zum Warmhalten. In dieser Spielzeit präsentieren die beiden Rheinländer moderne Grusel-Songs zum Mitrocken, gemixt mit ihren größten Hits. Gemeinsam mit Pia & Nino spuken die Kinder tanzend und singend als Gespenster durch den Saal, fürchten sich vor der schrecklichen Miss Spuki und rocken die beste Gruselparty aller Zeiten. Flotte Ska-Nummern, wie der WDR Hit „Der Koffer ist zu klein', sowie moderne Beats und Rocknummern begeistern das Publikum. Hüpfende, klatschende und schreiende kleine und große Vampire, Gespenster, Hexen und Monster sind garantiert! So gruselig war es noch nie in der Viersener Festhalle. Kleine Vampire, Hexen, Monster oder Teufel im Kostüm sind herzlich willkommen! Schminkaktion Vor und nach dem Konzert (ab 14 Uhr und im Anschluss bis 17 Uhr ) schminkt Indra Schlebusch vom Farbenspielplatz unseren kleinen Gästen kostenlos Hexen, Gespenster oder Drachen in die Gesichter.

9 04.2019

Hamlet, Prinz von Dänemark

„Sterben – Schlafen – Schlafen! Vielleicht auch träumen! Ja, da liegts: Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen, Wenn wir die irdische Verstrickung lösten, das zwingt uns stillzustehn.“ Regie: Christoph Werner Bühne und Kostüme: Angela Baumgart Puppen: Hagen Tilp Mit Ines Heinrich-Frank, Nils Dreschke, Louise Nowitzki, Ivana Sajevic, Lars Frank, Christian Sengewald Er ist die Sphinx der dramatischen Weltliteratur. Ein Vexierbild. Ein Chamäleon. Wofür steht er? Ist Hamlet ein überforderter Intellektueller, unfähig zum Handeln? Oder doch im Gegenteil ein undurchschaubarer, durchtrieben planender Rächer? Schauen wir einem Melancholiker beim Grübeln zu? Oder einem Neurotiker, der leider verklemmt ist? Ist Hamlet der erste Existentialist, der im Lebensekel feststeckt? Oder ein Terrorist gegen die Verlogenheit des Establishments? Ein Mutterhasser? Oder ein überdrüssiger femininer Träumer, aufgerieben im Ränkespiel männlicher Gewalt? Der Unberechenbare! Unnahbare! Andere! Sämtliche Figuren im Stück mühen sich herauszufinden, wer er ist! Und auch Hamlet selber sucht nach sicheren Beweisen für die Wahrheit der Wirklichkeit. Ist Claudius der Mörder seines Vaters? Darf man – ja: muss man nicht zögern, so lang man die Wahrheit nicht weiß? Das fragen sich Literaten, Regisseure, Kritiker, Schauspieler, seit der dänische Königssohn die Bühne betreten hat und diesmal betritt er eine der kleinsten Bühnen der Welt – das Puppentheater. „Dass so ein geschichtsträchtiges Drama auch an einem Puppentheater funktioniert, liegt vor allem an dem herausragenden Ensemble, das Werner zur Seite steht. Das Verschmelzen der Schauspieler mit ihren Puppen, wie hier in Halle zu erleben, ist wohl eine Seltenheit und zeugt von großer Professionalität.“ (Gisela Tanner – saalereporter.de – 18. Oktober 2017) Die Inszenierungen des Puppentheaters Halle mit ihrer ungewöhnlichen Verknüpfung von Schauspiel und Puppenspiel gehören zu den beeindruckendsten Arbeiten dieses Genres und werden national und international begeistert gefeiert.

18 05.2019

SAVE the DATE Spanischer Abend mit Live-Band & Grill-Event

SAVE THE DATE! Die Pancho Villa - Mexikanisches Restaurant und Cocktailbar lädt ein zum unvergesslichen spanischen Abend mit Finest Latin, Flamenco und Gipsy Rumba! Eine Fusion von Künstlern aus Spanien, Cuba und Brasilien, die ihre Leidenschaft zur spanischen Musik zu ihrer Profession gemacht haben. Durch die Bandbreite kultureller Einflüsse der einzelnen Künstler entsteht eine Fusion moderner Flamenco - Gipsy-gitarren, Latin - Rhythmen und Elementen des Jazz, die sowohl konzertant als auch auf jedem Event eine überzeugende Live - Performance für das Publikum bereit hält. Die Inspiration zu dem Projekt entsteht bei der Zusammenarbeit der beiden spanischen Künstler Jose Antonio Prima Reina (Sänger & Songwriter) und Daniel de Alcalá (Gitarrist, musical Director & Composer). Mit ihrem individuellem Musikstil, egal ob in Eigenkomposition oder in Form selbst arrangierter Stücke aus aktuell bekanntem und traditonellem Musikrepertoire, verleiht die Combo Rumba Gitana ihrer Darbietung stets eine ganz persönliche Note. Abgerundet wird der Abend mit Spezialitäten vom Grill bei gewohnt gemütlicher Atmophäre unserer Pancho Villa (gutes Wetter vorrausgesetzt). Wir empfehlen vorab zu reservieren unter: 02162 5607817 oder via PN). Wir freuen uns auf Euch! - Euer Pancho Villa Team

15 06.2019

Mirijam Contzen, Herbert Schuch und das WDR Sinfonieorchester Köln

Mit Reinhard Goebel, der mit seinem Ensemble „Musica Antiqua Köln“ zur Avantgarde der historischen Aufführungspraxis in Deutschland gehörte, gastiert ein weiterer international bekannter Experte historischer Aufführungspraxis in der Festhalle. Seit 2010 unterrichtet der Originalklang-Experte als Professor für Barockvioline am Mozarteum in Salzburg. Im Juni 2015 wurde er offiziell als Nachfolger von Nikolaus Harnoncourt an den Lehrstuhl für historische Aufführungspraxis berufen. Als „Ikone der Alten Musik“ verehrt ihn die Süddeutsche Zeitung und als „Erleuchtung in einem Meer von Mittelmäßigkeit“ pries ihn die New York Times. Reinhard Goebel ist auf das Repertoire des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert und ist als Vermittler der historischen Aufführungspraxis an moderne Symphonieund Kammerorchester sowie Alte Musik Ensembles ein weltweit gefragter Spezialist. Er ist der Preisträger der Bach-Medaille der Stadt Leipzig, die ihm 2017 verliehen wurde. Bei seinem Viersener Konzert mit dem bekannten und beim Publikum beliebten Orchester des WDR, das in der Spielzeit 2017/2018 seinen 70. Geburtstag feierte, widmet sich Reinhard Goebel Komponisten, Zeit- und Weggenossen des großen Meisters Ludwig van Beethoven, der natürlich auch selbst zum Einsatz kommt. Wie seit vielen Jahren ist das WDR Sinfonieorchester Köln Kooperationspartner der Kulturabteilung und ermöglicht der Stadt wieder einmal ein Konzert der Sonderklasse. Ein Glücksfall sind die Solisten; zum einen die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen, die Goebel und dem Orchester eng verbunden ist, zum anderen der Pianist Herbert Schuch, der 2013 den ECHO-Klassik für eine CD-Aufnahme mit dem Kölner Klangkörper bekam. Mirijam Contzen, Violine Herbert Schuch, Klavier WDR Sinfonieorchester Köln Leitung: Reinhard Goebel Jan Hugo Vorˇísˇek: Sinfonie h-Moll op. 23 Johann Nepomuk Hummel: Doppelkonzert G-Dur für Violine, Klavier und Orchester Ludwig van Beethoven: Violinkonzert C-Dur (Fragment, ergänzt von J. Hellmesberger) Antonio Salieri: „La Follia di Spagna“ für Orchester

25 06.2019

Sting mit 'My Songs' Open-Air in Mönchengladbach

Sting mit “My Songs” Open-Air in Mönchengladbach Live am 25. Juni im SparkassenPark in Mönchengladbach Die Popkultur kennt nur wenige Weltstars, deren Erfolg einen Bogen über mehr als vier Jahrzehnte spannt. Sting ist eine dieser absoluten Ausnahmeerscheinungen mit gleichbleibender Popularität. Der Superstar, der sich auch einen Namen als Autor und Schauspieler gemacht hat, präsentiert seinen eindrucksvollen Songkanon von den Police-Tagen bis in die Neuzeit mit allen Megahits von Ende Juni bis Mitte Juli auf ausgewählten Konzerten in Deutschland. Auf seiner „My Songs“ Tour spielt Sting Open Air am 25. Juni im SparkassenPark in Mönchengladbach. Der Fokus bei seiner dynamischen Show liegt auf den beliebtesten Songs seiner gesamten Karriere wie beispielsweise “Englishman In New York”, “Fields Of Gold”, “Shape Of My Heart”, “Every Breath You Take”, “Roxanne”, “Message In A Bottle” und viele andere. Sting wird dabei von einem elektrischen Rock-Ensemble begleitet. Seit 1989 hat Sting 14 Studioalben veröffentlicht. Insgesamt verkaufte er mit The Police und als Solokünstler 100 Millionen Alben. Für sein Werk erhielt er zehn Grammys, zusätzlich zu denen mit The Police, zahllose Gold- und Platinauszeichnungen, einen Golden Globe, einen Emmy sowie vier Oscar-Nominierungen. Er ist Mitglied der Songwriters Hall of Fame, erhielt den Kennedy Center Honors Award, den American Music Award of Merit und zuletzt den Polar Music Price. Sting wirkte in 15 Spielfilmen mit und veröffentlichte zwei Bücher, darunter seine Memoiren „Broken Music“. Für sein biografisch geprägtes Musical „The Last Ship“, erhielt er eine Tony Award-Nominierung. Seine Unterstützung für Menschenrechtsorganisationen dokumentiert sich in vielfältigen Aktivitäten. Mit seiner Frau Trudie Styler gründete er Ende der 80er den Rainforest Fund zum Schutz der Regenwälder und deren Bevölkerung. Sting hat der populären Musik eine seltene Glaubwürdigkeit verliehen, die sich in der innovativen Qualität seiner kreativen Arbeit und seiner integren persönlichen Haltung spiegelt. Er fügte seiner über 40 Jahre währenden Karriere immer wieder neue spannende Kapitel hinzu. Die außerordentliche Resonanz auf Schallplattenveröffentlichungen und Live-Konzerte sind Beleg für die einzigartige Anziehungskraft dieses kompromisslosen Ausnahmeinterpreten, der sein Credo stets sanft, aber deshalb nicht weniger deutlich und überzeugend formuliert. Komponist, Singer/Songwriter, Schauspieler, Autor und Aktivist Sting wurde im englischen Newcastle geboren und zog 1977 nach London, wo er gemeinsam mit Stewart Copeland und Andy Summers The Police gründete. Die Band veröffentlichte fünf Studioalben, gewann fünf Grammys und zwei Brit Awards und wurde 2003 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Geschäftsführer Michael Hilgers: „STING und der SparkassenPark Mönchengladbach entwickeln sich schon zu einer Liebesgeschichte! Zum 4. Mal besucht der Weltstar Mönchengladbach und ist damit der Künstler, der die meisten Besucher jemals in den SparkassenPark entführt hat. Ich bin unglaublich stolz, dass ausgerechnet mein Lieblingsmusiker STING diesen Rekord aufstellt, und weiß jetzt schon, dass die Tickets sehr schnell vergriffen sein werden. Deshalb mein Appell: Schnell die Tickets sichern und STING feiern!“ Foto: TourDesign-Creative

29 09.2019

Stadtfest Viersener Note 2019

In Viersen liegt häufig Musik in der Luft. Schließlich rühmt sich die Stadt nicht nur mit ihrer Festhalle, die auch weltbekannte Künstler mit ihrer Akustik begeistert und dem Rockfestival Eier mit Speck, sondern kann auch auf eine gut besuchte Musikschule und ein praller Veranstaltungskalender voller Livemusik verweisen. Dies verleiht der Stadt eine besondere Note. Das größte Stadtfest in Viersen Viersener Note - Wie die klingt? Vor allem vielfältig. Davon können sich Besucher der Stadt an einem Wochenende im Mai, wenn das Stadtfest Viersener Note den herannahenden Sommer lautstark begrüßt, beeindrucken lassen. Das Citymanagement der Stadt Viersen und der Werbering Viersen aktiv laden gemeinsam zu diesem großen Familienfest ein, welches in eigener Regie und vorrangig mit „Eigengewächsen“ gestaltet wird. Auf der Bühne gibt es für jede Altersgruppe spannende und ansprechende Programmpunkte. Der Sonntag ist zugleich zwischen 13 und 18 Uhr verkaufsoffen. Besucher des Stadtfestes können die Zeit nutzen, um gemütlich beim innerstädtischen Handel einzukaufen. Eine Reihe von Geschäften präsentieren ihre Produkte auch vor der Tür- die Fußgängerzone ist dadurch besonders bunt und interessant.

Partner-News

15 03.2019

Sanierung Sporthalle Kepler-Realschule

Boden und Decke erneuert - Sanierung der Sporthalle kostete fast eine halbe Million Euro Die Sanierung der Sporthalle an der Johannes-Kepler-Realschule ist abgeschlossen. Für die Erneuerung der Decke und des Bodens musste die Stadt Viersen insgesamt 470.000 Euro aufwenden. Bezahlt wurde der Aufwand aus Mitteln für den laufenden Bauunterhalt. Begonnen hatten die Arbeiten mit der Untersuchung der Hallendecke. Dabei stellten sich zahlreiche Mängel heraus. Das betraf sowohl die Aufhängung als auch die im Lauf der Zeit altersschwach gewordene Deckenverkleidung. Die gesamte Unterkonstruktion wurde ertüchtigt. Außerdem wurden die Deckenplatten ausgetauscht. Ausgenommen von dem Tausch waren nur die Lichtbänder. Diese waren erst später eingebaut worden. Die Untersuchung der Decke hatte im September 2017 begonnen. Der gesamte weitere Ablauf von der Auswertung der Ergebnisse über die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses und die Vergabe bis zum Abschluss der Bauarbeiten dauerte bis Mitte Januar 2018. Für diesen Teil der Sanierung wurden 110.000 Euro aufgewendet. Parallel zu den Arbeiten an der Decke nahm die Stadt den Boden der Halle unter die Lupe. Der Boden war in den 40 Jahren seit dem Bau der Halle zwar mehrfach an einzelnen Punkten ausgebessert worden. Eine Grunderneuerung gab es jedoch bislang nicht. Der Zustand des Bodens hatte auch zu wiederholten Beschwerden der Nutzerinnen und Nutzer geführt. Ein akkreditiertes Prüflaboratorium, die Materialprüfungsanstalt Stuttgart, stellte im Auftrag der Stadt fest, dass der Zustand des Bodens 'wesentliche Beeinträchtigungen des Spielbetriebs' mit sich bringe. Außerdem bestehe ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Sportlerinnen und Sportler. Die Stadt entschied daraufhin, die Halle nach Abschluss der Deckensanierung weiterhin zu sperren. Nachdem die Politik der Erneuerung des Bodens zugestimmt hatte, wurde sofort das Vergabeverfahren in die Wege geleitet. Die Arbeiten begannen im Mai 2018 und fanden rasch wieder ein Ende: Beim Ausbau des alten Bodens traten vorher unentdeckte Feuchtigkeitsschäden zu Tage. Deren Ursache musste zunächst gefunden werden, bevor der 130.000 Euro teure neue Boden eingebaut werden konnte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass beim Hallenbau in den 1970er-Jahren offenbar nicht normgerecht gearbeitet worden war. Die Halle stand ohne Abdichtung im Lehmboden. Nach Einschätzung des beauftragten Sachverständigen ist wahrscheinlich über die gesamte Standzeit der Halle Feuchtigkeit eingedrungen. Also musste die Abdichtung der Halle nachgeholt werden. Weil dazu der Bewuchs rund um das Gebäude entfernt werden musste, war das Ende der naturschutzrechtlichen Schutzfristen abzuwarten. Anfang Oktober 2018 war es so weit. Danach wurde zügig durchgearbeitet, so dass Ende Februar der neue Boden lag. Seit Aschermittwoch wird die Halle wieder genutzt. Die Kosten für die Bodensanierung ohne den Boden beziffert die Stadt auf 230.000 Euro. Es wurden also 110.000 Euro für die Decke, 230.000 Euro für die Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden und die Abdichtung sowie 130.000 Euro für den neuen Sportboden selbst ausgegeben. Das ergibt eine Summe von 470.000 Euro.

15 03.2019

Amerner Weg: Ampel kommt

Ausschuss beauftragt Verwaltung mit weiterer Planung Der Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss des Rates der Stadt Viersen hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, am Amerner Weg in Höhe des Bleichpfades eine Fußgängerampel einzurichten. Die Stadtverwaltung soll nun in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW an der Umsetzung arbeiten. Ausgangspunkt der Überlegungen war ein Antrag der Schulleitungen von Clara-Schumann- und Albert-Magnus-Gymnasium. Die Schulleitungen hatten dabei nur einen Zebrastreifen gewünscht. Zur Begründung verwiesen die Schulen darauf, dass hier viele Schülerinnen und Schüler die Straße querten. Wie schwierig das Queren der Straße hier sei, wisse man aus den Erfahrungen der Schülerlotsinnen und Schülerlotsen. Hinzu komme, dass der Lotsendienst nur zum Schulbeginn, nicht aber am Ende des Schultages eingerichtet werden könne. Die Verwaltung erhielt daraufhin vom Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss zunächst den Auftrag, mit Straßen NRW über einen Zebrastreifen zu sprechen. Straßen NRW ist Träger der Straßenbaulast für den Amerner Weg. Während der Gespräche stellte sich heraus, dass der Landesbetrieb eine Fußgängerampel mit Bedarfsanforderung bevorzugen würde. Diese sei nur wenig teurer als ein aufwendig zu beleuchtender Zebrastreifen. Eine Ampel biete aber deutlich mehr Sicherheit. Für den Bau solcher Ampeln auf Landesstraßen gibt es ein festgelegtes Verfahren. Danach muss die Stadt zunächst die Verkehrsdaten zusammenstellen. Danach muss wiederum die Stadt die sogenannte Ausführungsplanung für die Anlage erstellen. Das ist sozusagen der Bauplan für die Ampel. Schließlich muss die Stadt noch das ?Signalprogramm? für die Ampel berechnen lassen. Das ist die Festlegung, wie lange die Rot- und Grünphasen an dieser Ampel dauern. Daran schließt sich eine Anhörung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung an. Hier werden insbesondere Straßen NRW und die Polizei befragt. Danach kann die Stadt die sogenannte verkehrsrechtliche Anordnung erteilen. Das ist die Genehmigung, dort eine Ampel zu bauen, die den Verkehr regelt. Schließlich baut Straßen NRW die Ampel. Dazu muss beim Landesbetrieb das entsprechende Geld in den Haushalt eingeplant werden. Die Zusammenstellung der Verkehrsdaten und die Ausführungsplanung kann die Stadtverwaltung selbst erledigen. Die Berechnung des Signalprogramm muss ein Fachunternehmen übernehmen, das kostet voraussichtlich rund 3000 Euro. Weil die in Frage kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorher andere Projekte erledigen müssen, kann die Verwaltung mit der Ausführungsplanung frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2019 beginnen. Die für das Signalprogramm nötigen 3000 Euro sind bisher in den Planungen nicht berücksichtigt. Sie sollen nach dem Willen des Ausschusses in den städtischen Haushalt für 2020 aufgenommen werden. Sollten die Vorarbeiten so schnell fertig werden, dass die Ampel noch in diesem Jahr gebaut werden kann, müsste ein gesonderter Beschluss gefasst werden. Die weiteren Kosten für den Bau der Ampel trägt Straßen NRW. Durch den Beschluss des Ausschusses ist das Verfahren nun in Gang gesetzt.

15 03.2019

Viersener Radwege werden überprüft

Stadt muss rechtliche Änderungen in die Praxis umsetzen Die Viersener Stadtverwaltung hat begonnen, alle Radwege im Stadtgebiet zu überprüfen. Dabei geht es um die Frage, ob weiterhin Schilder aufgestellt werden dürfen, die Fahrradfahrer verpflichten, einen Radweg zu benutzen. In einem ersten Schritt wurden die Hauptverkehrsstraßen untersucht. Das Ergebnis: In vielen Fällen muss die Benutzungspflicht aufgehoben werden. Rechtlicher Hintergrund ist eine bereits zwei Jahrzehnte zurückliegende Änderung der Straßenverkehrsordnung und der darauf aufbauenden Verwaltungsvorschriften. Die seinerzeitige Neuregelung sah alle Verkehrsteilnehmer als gleichberechtigt an. Zudem sollte der nichtmotorisierte Verkehr gefördert werden. Darum legte der Gesetzgeber fest, dass auch Radfahrer grundsätzlich die Fahrbahn nutzen sollen. Ausnahmen sollte es geben für Straßen auf denen besonders viel Verkehr herrscht. Auch auf Straßen die beispielsweise außerhalb der Ortslagen von Autos mit hohem Tempo genutzt werden, sollten Fahrradfahrer zwingend auf Radwege verwiesen werden können. Die Überprüfung der Radwege soll nach und nach geschehen. Für die Stadtverwaltung war die Übergabe der meisten Hauptverkehrsstraßen in die Zuständigkeit von Straßen NRW der Anlass, dies jetzt zu beginnen. Dazu waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt gemeinsam mit der Polizei im gesamten Stadtgebiet auf den betroffenen Straßen unterwegs. Weiterhin Pflicht bleibt die Fahrt auf dem Radweg für Fahrradfahrer danach entlang der Boisheimer und Nettetaler Straße zwischen Dülken und Boisheim. Gleiches gilt auf der Süchtelner Straße zwischen Höhenstraße und Oberrahserstraße. Auch entlang des Straßenzuges Kölnische Straße ' Freiheitsstraße ' Dülkener Straße bleibt es bei der Nutzungspflicht. Ein weiterer Bereich dieser Art ist die Krefelder Straße ab Elkanweg stadtauswärts. Bei allen weiteren geprüften Straßen waren die rechtlichen Vorgaben für eine Benutzungspflicht nicht gegeben. Hier werden ab den Osterferien die entsprechenden Schilder abmontiert. Das passiert nicht in einer besonderen Aktion, sondern nach und nach. Bis das letzte Schild abgenommen oder ausgetauscht ist, wird darum einige Zeit vergehen. Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche hat die Grundzüge der Entscheidung jetzt dem Ordnungs- und Straßenverkehrsausschuss vorgestellt. Da es sich hier um die reine Umsetzung zwingender rechtlicher Vorschriften handelt, nahm der Ausschuss das zur Kenntnis. Eine Entscheidung durfte er nicht treffen. Susanne Fritzsche stellte klar, dass Fahrradfahrer künftig in den entsprechenden Bereichen zwar auf der Fahrbahn fahren dürfen, das aber nicht tun müssen. Sie können und dürfen auch weiterhin die vorhandenen Radwege nutzen. Die Stadt muss die Radwege auch weiterhin unterhalten. Dort, wo bislang gemeinsame Fuß- und Radwege per Schild angeordnet waren, sind Radwege ohne Schild in der Regel nicht erkennbar. An diesen Stellen werden Schilder aufgestellt, die die Gehwege ausdrücklich für Fahrradfahrer freigeben. Neben der Untersuchung der Wege waren vor der Aufhebung der Benutzungspflicht weitere Schritte nötig. So mussten Ampeln verändert werden, damit Fahrradfahrer Kreuzungen sicher überqueren können. An vielen Stellen wurden sogenannte Schutzstreifen am Fahrbahnrand angelegt. Sie markieren Bereiche der Fahrbahn, die vorrangig von Fahrradfahrern genutzt werden sollen. Zwar dürfen hier Autos auch fahren und sogar ohne Behinderung der Radler kurz anhalten, die Streifen erinnern aber stets daran, dass hier Radfahrer unterwegs sein können. Beigeordnete Fritzsche sagte im Ausschuss, das Vorgehen entspreche den Festlegungen, die die Viersener Kommunalpolitik im Verkehrsentwicklungsplan 2025 beschlossen habe. Darin werde die Gleichberechtigung aller am Straßenverkehr Teilnehmenden als 'wesentlich' dargestellt: 'Fahrradfahrer sollen sich zügig und komfortabel im Straßenraum bewegen können.' Das bestehende Konzept solle im kommenden Jahr überprüft und aktualisiert werden. Dabei werde es im Schwerpunkt darum gehen müssen, die Bedingungen für nichtmotorisierten Verkehr und Elektromobilität zu verbessern. Fritzsche sagte weiter: 'Die Stadt Viersen strebt an, der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte beizutreten. Wir wollen den nichtmotorisierten Individualverkehr weiter vorantreiben.'

14 03.2019

Brand am Zollweg

Leeres Einfamilienhaus stand in Flammen Die Feuerwehr Viersen ist am Donnerstag, 14. März 2019, gegen 4:30 Uhr zu einem Brand an der Straße Zollweg ausgerückt. Dort stand ein Einfamilienhaus in Flammen. Das Haus ist unbewohnt. Anwohner hatten Rauch bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Alarmiert wurden die Kräfte der hauptamtlichen Wache und die Ehrenamtler des Löschzugs Viersen mit allen vier Löschgruppen. Außerdem kamen die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe), ein Rettungswagen und ein Notarzt an die Brandstelle. Die Polizei sperrte die Krefelder Straße ab Kreisverkehr Antwerpener Platz in stadtauswärtige Richtung. Beim Eintreffen der Wehrleute schlugen die Flammen aus dem Dach. Wegen der starken Rauchentwicklung und des lodernden Feuers konnten die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten. Schwerpunkt der Löscharbeiten war der Einsatz der Drehleiter. Nach dem Melderegister ist das Haus unbewohnt. Die Feuerwehr fand keine Hinweise, dass sich Menschen in dem Gebäude befinden. Gegen 6 Uhr konnten die ersten der insgesamt 41 Kräfte wieder abrücken. Etwa 15 Wehrleute blieben am Ort. Die Nachlöscharbeiten dauern bis in den Morgen. Die Krefelder Straße ist freigegeben. Die benachbarte Standort Krefelder Straße der Grundschule Rahser ist nicht beeinträchtigt. Der Unterricht kann ohne Einschränkungen stattfinden.

24 01.2019

Viersen blüht vorerst nicht

Fehlender Haushaltsbeschluss wirkt. Aktion 'Viersen blüht' kann 2019 nicht stattfinden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Montag, 21. Januar 2019, noch einmal eindringlich an die Folgen des verschobenen Haushaltsbeschlusses erinnert. Die strengen Wirkungen der vorläufigen Haushaltsführung bedeuteten beispielsweise, dass die Aktion 'Viersen blüht' nicht wie geplant turnusgemäß 2019 stattfinden kann. Neue Stellen könnten derzeit nicht ausgeschrieben werden. Das treffe neue Aufgaben wie die Digitalisierung ebenso wie dringend benötigte zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Service-Center. Darüber hinaus seien beispielsweise alle Ausgaben im Bereich der sogenannten freiwilligen Leistungen, die nicht bereits in der Vergangenheit vertraglich abgesichert wurden, gestoppt. Hier müsse in jedem Einzelfall geprüft werden, was unter den strengen rechtlichen Voraussetzungen verwirklicht werden könne. Zu den augenfälligsten Maßnahmen, die nicht umgesetzt werden können, gehört 'Viersen blüht'. Die Bürgermeisterin sagte: 'Um turnusgemäß 2019 die Blütenpracht in unserer Stadt erstrahlen lassen zu können, hätten die Pflanzen im Januar bestellt und weitere Aufträge vergeben werden müssen.' Die beteiligten Gartenbaubetriebe seien bereits darüber informiert. Sie hoffe allerdings, dass die Pflanzenvielfalt im Jahr 2020 die Straßen und Plätze Viersens verschönern könne: 'Dann wird unsere Stadt in ihrer heutigen Form 50 Jahre alt. Da würde der Blumenschmuck sehr gut passen.' Sie appellierte noch einmal an die Ratsmitglieder aller Fraktionen, rasch zu einer Entscheidung im Sinne der Stadt zu kommen und den Haushalt für das Jahr 2019 zu beschließen. Jede weitere Verschiebung oder Verzögerung berge das Risiko, dass wichtige und im Grunde für die Gemeinschaft unverzichtbare Elemente entfallen müssen. Vereine und Institutionen bräuchten Planungssicherheit. 'Niemand möchte, dass beispielsweise die Ferienspielaktionen in den Sommerferien ausfallen. Wir können aber auch nicht erwarten, dass die freien Träger, die diese Aktionen möglich machen, ohne Gewissheit über die Zuschüsse der Stadt anfangen.'

24 01.2019

Genderwahn und Neusprech

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2019 Das Viersener Frauenforum lädt aus Anlass des Internationalen Frauentags zu einer Reihe von Veranstaltungen ein. Der Frauentag steht in diesem Jahr unter dem Motto 'Nicht der Rede wert: Frauen bleiben unerwähnt'. Die Veranstaltungsreihe beginnt am Internationalen Frauentag, dem 8. März, und dauert bis in den April. Zum Auftakt wird am Freitag, 8. März, ab 9.30 Uhr gefrühstückt. Im KBV-Haus an der Rektoratstraße 25 stehen allerdings nicht nur Kaffee und Brötchen auf dem Programm. Das Frühstück trägt die Überschrift 'Die Diskussion über geschlechtergerechte Sprache'. Referentin Dr. Judith Samson wird sich unter anderem mit der Frage beschäftigen, warum die Debatte so emotional geführt wird. Die Teilnahme kostet 9 Euro. Darin ist das Frühstück enthalten. Anmeldungen nimmt das Katholische Forum Krefeld-Viersen entgegen. Es ist telefonisch unter 02162 17290 zu erreichen. Um 'Feminine Formen' kümmert sich am gleichen Tag das Frauenkabarett Krefeld (FKK). Lisbeth und Matta beschäftigen sich mit sprachlichen und anderen Ungerechtigkeiten. Die beiden Kabarettistinnen nähern sich dem Problem mit ihrem bekannt liebevoll-kritischen Blick. Der Auftritt im Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, Konrad-Adenauer-Ring 30, beginnt um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es beim Katholischen Forum sowie bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Viersen, Telefon 02162 101226. Um die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern geht es am Samstag, 16. März, ab 10 Uhr in der Fußgängerzone vor der Sparkasse. Das Motto heißt 'Fürn Appel und en Ei'. Der 'Equal Day Day' wird in zahlreichen Ländern an unterschiedlichen Daten begangen. Ein Frauen-Filmabend der anderen Art findet am Freitag, 29 März, in der Kulturscheune, Bistard 104, statt. In gemütlicher Atmosphäre und bei einem kleinen Buffet gibt es ab 19.30 Uhr eine Überraschung auf der Leinwand. Zum Abschluss der Reihe heißt es am Freitag, 5. April: 'Zwischen Genderwahn und Neusprech ' die neue Rechte und die geschlechtersensible Sprache'. Patricia Jessen hält einen Vortrag, an den sich eine Diskussion anschließt. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Café Kultur zur Narrenmühle an der Langen Straße 167. Anmeldungen nimmt die Kreisvolkshochschule entgegen. Sie ist unter der Telefonnummer 02162 93480 zu erreichen. Die Teilnahme an der Veranstaltung unter der Kursnummer N112551 kostet 5 Euro. Das Viersener Frauenforum 'Frauen-Sicht-Weisen' ist ein Gemeinschaftsprojekt. Beteiligt sind das Katholische Forum Krefeld-Viersen, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), der Rheinische Landfrauenverband Viersen-Krefeld, Euregia ' Frauenwege zwischen Rhein und Maas, die Kreisvolkshochschule Viersen und die Gleichstellungsstelle der Stadt Viersen. Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe von der Volksbank Viersen.

14 01.2019

Viersen ist mehr

Bürgermeisterin: Viersen ist mehr Rede beim Neujahrsempfang der Stadt Viersen in der Festhalle Der Neujahrsempfang der Stadt Viersen stand in diesem Jahr unter dem Motto 'Viersen ist mehr'. Bürgermeisterin Sabine Anemüller begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung, aus Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen in der Festhalle. In ihrer Rede dankte die Bürgermeisterin den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für das Gemeinwesen engagieren: 'Wir sind mehr, die positiv denken und konstruktiv miteinander zum Wohle der Stadt arbeiten.' Viersen sei kein Ort, an dem Neid und Missgunst auf Kosten von Minderheiten gelebt werde. Gelebte Demokratie und eine friedliche Gemeinschaft funktionierten dort, wo Menschen mit einer positiven und hoffnungsvollen Grundstimmung die Wirklichkeit annehmen. Menschen, die um die Herausforderungen und Schwierigkeiten wissen, die aber auch wissen, wie sie die Probleme bewältigen können: 'Bürgersinn, Gemeinschaft und Zusammenhalt werden bei uns groß geschrieben.' Sie nannte zahlreiche Beispiele für solches bürgerschaftliches Engagement. Mit Blick auf die verschobene Verabschiedung des städtischen Haushalts sagte Sabine Anemüller, es sei legitim, über den richtigen Weg zu diskutieren. 'Nicht gut' sei aber, dass diese Diskussion nicht zum Ende des vergangenen Jahres abgeschlossen werden konnte: 'Ich hoffe jedoch sehr, dass wir recht bald in diesem noch jungen Jahr zu einer politisch vernünftigen Entscheidung kommen.' Die Stadt brauche einen Haushalt, der aus dem Haushaltssicherungskonzept hinaus führe ' 'und zwar solide und nachhaltig'. Wer die Lebensqualität in der Stadt aufrechterhalten wolle, dem müsse diese auch etwas wert sein. Sie sagte: 'Wir wollen eine Stadt, in der wir gern und gut leben, eine Stadt, die attraktiv ist für Bürgerinnen und Bürger und für Unternehmen.' Das Manuskript der Rede: Viersen ist mehr Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Viersenerinnen und Viersener, liebe Gäste! Viersen ist mehr. Doch mehr als was? Das Motto des diesjährigen Neujahrsempfangs entstand im Herbst letzten Jahres unter dem Eindruck einer politisch merklich rechtslastig gewordenen Gesamtstimmung. Ein rauer werdender Ton im Bundestag und die latente Akzeptanz populistischer Sprüche taten ihr Übriges. Ausschreitungen in Dresden, Demos in Deutschland, Streit darüber, was wer gesagt, gemeint oder getan hat, beherrschten die Schlagzeilen. Die Menschen fragten sich: Wie weit nach rechts sind wir gerückt und das nicht nur in Deutschland? Fragen kamen auf, ob diese Entwicklung noch weitergeht? Aus diesem ganzen Schlamassel entwickelte sich ein wunderbarer Spruch in den sozialen Medien: 'Wir sind mehr'. Menschen standen auf, eine Gegenbewegung entstand. Die sozialen Medien wurden positiv überflutet mit dem Spruch 'Wir sind mehr'. Mich persönlich hat sehr beruhigt, dass wir mehr sind. Dass mehr Menschen dieses rechtspopulistische Gepöbel nicht wollen, sondern mit anderen Menschen einfach nur in Frieden leben möchten. Mich hat es nicht nur beruhigt, es hat mich beeindruckt und aus diesem Eindruck entstand das Motto für die Einladung zum diesjährigen Neujahrsempfang. Denn nicht nur wir in Viersen sind mehr, auch Viersen selbst ist mehr. Und ich will Ihr Augenmerk darauf richten, warum das so ist und warum ich sicher bin, dass nicht nur ich das so sehe. Denn Sie alle sind es, die für das Mehr in unserer Stadt stehen. Sie alle sind Menschen, die etwas für unsere Stadt tun. Sie alle wollen Verbesserungen erreichen. Und Sie wissen, dass dies nur miteinander funktioniert. Nach demokratischen Spielregeln. Fair und auf Augenhöhe. Nicht auf Kosten von Minderheiten, nicht auf der Grundlage von Neid und Missgunst, nicht mit Schlechtreden von Allem, und sei es auch noch so gut. Das geschieht immer noch auch in Viersen und insbesondere nach wie vor in den sozialen Medien. Aber auch hier sind wir gemeinsam mehr. Wir sind mehr, die positiv denken und konstruktiv miteinander zum Wohle unserer Stadt arbeiten und uns engagieren. Darauf, meine Damen und Herren, können wir stolz sein. Und darum gilt mein herzliches Willkommen zuvorderst Ihnen, den Menschen aus Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen in unserer Stadt. Ihnen, die sich engagieren und die ihre Zeit für andere Menschen einsetzen, die arbeiten für Dinge, die Ihnen und für unsere Stadt wichtig sind. Ich begrüße herzlich die Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen und Behörden sowie die Vertreterinnen und Vertreter unserer Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften. Auch wenn die Einladung zum Neujahrsempfang im Namen von Rat und Verwaltung ausgesprochen wird, möchte ich ganz herzlich an dieser Stelle meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Stadtrat begrüßen sowie unsere ehemaligen, künftig ehemaligen und unsere neuen Beigeordneten. Und natürlich auch meine Vorgängerin und meinen Vorgänger im Bürgermeister-Amt. Zudem heiße ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung willkommen und nutze die heutige Gelegenheit, Ihnen zu sagen, dass ich Ihre Arbeit und Einsatzkraft gerade im letzten oft recht turbulenten Jahr sehr zu schätzen weiß. Dank auch jenen, die den heutigen Abend ermöglichen und mir zur Seite stehen. Liebe Gäste! Ja, auch wir sind mehr in Viersen, denn wir lassen nicht zu, dass vereinfachende Wahrheiten unseren Alltag dominieren. Wir stehen auf, wenn Sachverhalte politisch einseitig ausgeschlachtet werden. Ich denke da zum Beispiel an eine Kundgebung im letzten Jahr, die eine private Beziehungstat für politische Stimmungsmache nutzen wollte. Wir können stolz sein, dass sich viele Menschen fanden, weitaus mehr Menschen, die sofort eine Gegen-Demo organisierten und diesem politischen Missbrauch Einhalt geboten. Das hat mir gezeigt dass wir auch in Viersen mehr sind, die genau dies nicht zulassen. Ja, das kann man gönnerhaft als Gutmenschentum abtun. Aber einschreiten gegen populistische Zündeleien heißt nicht, naiv zu sein. Wir wissen um die Schwierigkeiten des Miteinanders in einer Stadtgesellschaft, wir wissen um die Herausforderungen der Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen. Gutmensch sein heißt jedoch, mit einer positiven und hoffnungsvollen Grundstimmung die Realitäten annehmen. Gutmenschen wissen um die Herausforderungen und Schwierigkeiten. Sie wissen aber auch, wie sie die Probleme bewältigen können. Nur so ist gelebte Demokratie und friedliche Gemeinschaft in unserer Stadt möglich. Und nicht nur wir sind mehr. Auch Viersen ist mehr. Viersen ist mehr als eine Ansammlung unserer Stadtteile, mehr als die pure Zahl unserer immer noch wachsenden Einwohnerschaft. Bürgerschaftssinn und Gemeinschaft und Zusammenhalt werden bei uns groß geschrieben. Weil sie uns wichtig sind. Wenn ich an die Heimsuchung durch den Tornado in Boisheim denke im letzten Jahr, dann denke ich nicht nur an die Zerstörung, die diese Naturkatastrophe mit sich brachte. Ich denke vor allem an die Hilfsbereitschaft der Menschen in Boisheim untereinander. Da wurde nicht lang gejammert, da wurde angepackt und aufgeräumt und dem Nachbar geholfen. Ich denke an den Boisheimer Bürgerverein, der Spenden für die Anschaffung einer neuen Viersen-blüht-Skulptur gesammelt hat. Er hat spontan entschieden, anstatt dessen die jetzt startende städtische Wiederherstellung ihres geliebten und durch den Tornado zerstörten Boisheimer Friedhofs finanziell zu unterstützen. Bürgerverein und Stadt sitzen hier an einem Tisch und überlegen, wie der Boisheimer Friedhof künftig aussehen soll. Das nenne ich Bürgerschaftssinn und Gemeinschaft. Und wenn ich schon bei Wetterkatastrophen bin: Ziemlich genau vor einem Jahr, am 18. Januar 2018, hat uns Friederike getroffen. Insbesondere unsere grüne Lunge, die Süchtelner Höhen, hat extrem unter dem Sturm gelitten. Und damit nicht genug, die anschließende lang anhaltende Trockenheit und die damit einhergehende Borkenkäferplage haben viele Fällungen erfordert und den Wald massiv verändert und gelichtet. Doch er wird wieder hergestellt! Besser, schöner und vor allem widerstandsfähiger. Noch in diesem Monat beginnt die städtische Wiederaufforstung. Die Naturereignisse des letzten Jahres mag Mancher weiter leichthin als Wetterkapriolen abtun. Man sollte sie jedoch allmählich ernst nehmen als das was sie wirklich sind: Auswirkungen des Klimawandels. Das wird eines der zentralen Themen der nächsten Jahre sein, global wie auch lokal. Wir werden uns daher in Viersen noch mehr und noch stärker dem Klimaschutz widmen und Anpassungen an den Klimawandel vornehmen. Mehr Stadtgrün, dem Klimawandel angepasstes Stadtgrün, die Einrichtung von Frischluftschneisen, mehr Anreize für den Fahrrad-Verkehr und für die E-Mobilität, für den öffentlichen Verkehr, weitere Energiesparmaßnahmen, weitere Umstellungen auf regenerative Energien. All diese Vorhaben und noch mehr werden in unsere städtebaulichen und verkehrlichen Planungen miteinbezogen. Miteinbezogen werden müssen. Wir sind schon jetzt auf einem guten Weg dahin. Ende 2018 habe ich mit Stolz und Freude gemeinsam mit einem Team aus dem technischen Dezernat einen wichtigen Preis - den 'European Energie Award' in Silber - von der Energie-Agentur NRW erhalten. Grundlage dieser Auszeichnung ist ein europaweites Zertifizierungsverfahren. Doch es ist noch Luft nach oben, wir wollen bis zur nächsten Auszeichnungsrunde in vier Jahren Gold erreichen. Der Weg dahin ist realisierbar. Aber vor allem ist der Weg alternativlos. Wir alle haben die Verantwortung, genau JETZT etwas zu tun und auch MEHR als bisher zu tun für den Klimaschutz. Denn für unsere nachfolgende Generation wird es zu spät sein, noch etwas tun zu können. Schon wenige Menschen können mehr bewegen. Das haben uns eindrucksvoll ein paar Visionäre bewiesen. Ich möchte Ihr Augenmerk auf die Königsburg in Süchteln richten, das Zentrum unseres neuen nunmehr dritten Integrativen Stadtteilentwicklungskonzepts - kurz genannt Insek. Natürlich besteht das Insek aus sehr viel mehr Bausteinen als der Königsburg, aber ohne die Königsburg wäre das Insek in dieser Form nicht möglich. Denn die Grundlage für jede Stadtentwicklungs-Förderung ist bürgerschaftliches Engagement. Genau das bringt die Königsburg ein. Und nicht nur das, sie hat in Süchteln schon heute ein Feuer der Begeisterung entfacht. Alle machen mit, die Gemeinschaft ist größer und der Zusammenhalt spürbar stärker geworden. Wir haben auf die Visionäre gesetzt, haben sie unterstützt und wir hatten Erfolg mit unserem Stadtteilentwicklungs-Antrag. Ende 2018 erreichte uns der Bewilligungsbescheid des Landes NRW. Und so freue ich mich sehr, dass wir nun für 2019 den Startschuss erteilen können für alle mit der Süchtelner Bürgerschaft gemeinsam geplanten Maßnahmen. Nennen möchte ich in dem Zusammenhang gerne noch den letztjährigen sommerlichen Höhepunkt auf dem Süchtelner Lindenplatz - das Bundes-Projekt 'Kitchen on the Run'. In einem Koch-Container haben zwei Monate lang Alteingesessene und Flüchtlinge gemeinsam gekocht, gegessen und sich kennen- und schätzen gelernt. Anfangs noch kritisch beäugt, wird heute sehnsüchtig nach einer Wiederholung gefragt. Denn hier wurde nicht nur Integration gelebt, hier lebte die komplette Süchtelner Innenstadt auf. Und so wird dieses Projekt als Grundlage dienen für weitere ähnliche Open-Áir-Kommunikationstreffpunkte und Veranstaltungen. Mit integrierten Handlungskonzepten hat unsere Stadtentwicklung schon seit mehreren Jahren gute Erfahrungen gemacht: Die Viersener Südstadt ist wahrlich schöner geworden und profitiert nach wie vor vom bürgerschaftlichen Engagement, das mit Hilfe von Fördergeldern initiiert wurde. Und wir sind noch lange nicht am Ende. Baulich stehen noch das Umfeld der Grabeskirche sowie die Erneuerung der Bahnhofstraße und der Großen Bruchstraße aus. Aber auch die bürgerschaftliche Initiative wächst. So entstand ein weiterer Verein. Das Viertel Süd macht sich, neben den Arbeitskreisen im Südstadt-Büro, gleichfalls für den Zusammenhalt und die Belebung in der Südstadt stark. Dabei werden wir den Verein mit allen Möglichkeiten unterstützen. Der Erfolg solcher Handlungskonzepte zeigt sich auch in Dülken. Noch im alten Jahr, rechtzeitig zum traditionellen Weihnachtstreff am dritten Advent, wurde der lang ersehnte Umbau des Alten Marktes fertig. Ich hoffe von Herzen, dass er von den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Besucherinnen und Besuchern gut angenommen wird und sich alle von der Schönheit des Platzes begeistern lassen. Und es geht mit Volldampf weiter in Dülken. Die einspurige Öffnung der Langen Straße für den Autoverkehr wird angegangen. Die Planungen und ersten Umsetzungsschritte zu den Impulsquartieren in der Dülkener Innenstadt stehen an. Denn wir haben erkannt, dass die Attraktivierung des Wohnens in der Innenstadt große Chancen birgt. In Misch-Dich-ein-Workshops erarbeiten wir derzeit gemeinsam mit der Bürgerschaft die konkreten und für Dülken weiter relevanten Themen und Projekte. Ein wichtiger Punkt ist die Zukunft des Bürgerhauses. Auch dieses nicht ganz unproblematische Thema werden wir anpacken. Ich setze ähnlich wie bei der Süchtelner Königsburg ganz stark auf das bürgerschaftliche Engagement der Dülkenerinnen und Dülkener. Mit der entsprechenden politischen Unterstützung sehe ich einem realisierbaren Konzept gelassen entgegen. Genauso gelassen aber vor allem hoffnungsvoll sehe ich der weiteren Glasfaser-Anbindung unserer Stadt entgegen. Der Anfang war - wie vorauszusehen - schwierig. Die Aufgabe ist, eine ausreichende Anzahl unserer Bürgerschaft zu überzeugen, dass Glasfaser vielleicht nicht heute aber morgen ein nahezu lebensnotwendiges Muss darstellt. Mit der schrittweisen Anbindung unserer Schulen und unserer Gewerbegebiete ist und wird ein wichtiger erster und erfolgsversprechender Anfang gemacht. Ich bin sicher, dass sich diese technische Entwicklung in naher Zukunft durchsetzen und uns alle überzeugen wird. Denn die Glasfaser-Ausstattung einer Stadt wird in den nächsten Jahren nicht nur für das private Wohnen und Bauen DER Standort-Vorteil sein. Er ist es schon jetzt für nahezu alle Unternehmensbranchen. Das bestätigt uns die Standortanalyse der IHK, die uns im Fazit ein positives Gesamt-Ergebnis als Wirtschaftsstandort bescheinigt. Darin werden die Glasfaser- und die verkehrliche Anbindung, aber auch der zunehmende Fachkräfte-Bedarf als wichtige Kriterien für Unternehmens-Ansiedlungen definiert. Und genau daran werden wir gemeinsam mit der IHK und der Arbeitsagentur mit einem vielfältigen Aktionsprogramm arbeiten. Denn auch hier sind wir zusammen mehr, die ein Interesse haben, an der Zukunft unserer Stadt konstruktiv zu arbeiten. Dazu gehören sicherlich politische Unterschiede in Auffassung und Herangehensweise. Und so stehen wir auch in diesem Jahr erneut vor einer politisch bedeutsamen Entscheidung. Wie schon beim letztjährigen Neujahrsempfang ist auch in diesem Jahr der Haushalt unserer Stadt ein großes Thema. Einig sind wir, dass wir einen langfristig sicheren Haushaltsausgleich schaffen wollen, der endlich unsere Haushaltssicherungsphase beendet. Die politischen Geister scheiden sich jedoch an der Frage, ob dieser Ausgleich nur mit Hilfe höherer Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt erreichbar ist. Das ist legitim und das gehört zu einer Demokratie. Nicht gut ist, dass wir diese Diskussion nicht zum Ende des vergangenen Jahres abschließen konnten und daher derzeit für 2019 keinen verabschiedeten Haushalt als Grundlage für unser Verwaltungshandeln haben. Und das hat leider Unannehmlichkeiten und das Verschiebungen von Aufgaben zur Folge. Ich hoffe jedoch sehr, dass wir recht bald in diesem noch jungen Jahr zu einer politisch vernünftigen Entscheidung kommen. Mit einem Haushalt, der uns aus der Haushaltssicherungsphase führt und zwar solide und nachhaltig. Ein Haushalt, der nicht nur ein Jahr Stabilität bietet, sondern auch für die nächsten Jahre. Ein Haushalt, der uns nicht verführt, unser Eigenkapital aufzubrauchen. Und eins muss uns allen klar sein: Wenn wir alle gemeinsam die Lebensqualität unserer Stadt aufrechterhalten wollen, muss sie uns auch etwas wert sein. Wir wollen eine Stadt, in der wir gerne und gut leben, eine Stadt, die attraktiv ist für Bürgerinnen und Bürger und für Unternehmen. Das ist nur finanzierbar mit einer maßvollen Steuererhöhung und das nenne ich ehrlich und verantwortungsvoll. Verantwortung - dazu gehört, sich zu erinnern. An die Geschichte unserer Stadt, an einen Teil unserer Geschichte, die nicht rühmlich ist. An jüdische Menschen, die in unserer Stadt lebten, ihren Wohnsitz in Viersen hatten und die im und durch das Nazi-Regime vertrieben oder getötet worden sind. An sie erinnern Stolpersteine auf den Gehwegen vor ihrem letzten Wohnsitz. Das ist in vielen anderen Städten so und zum Teil auch in Viersen. Tatsächlich war dies aber in unserer Stadt aufgrund eines alten politischen Beschlusses nur möglich, wenn die Hausbesitzer zustimmten. Ein Versuch, diese Einschränkung abzuschaffen, scheiterte. Daraufhin regte sich Unwillen in der Bürgerschaft. Eine Handvoll engagierter Menschen erzeugte eine Bewegung, eine Welle. Wie bei 'Wir-sind-mehr' stand auf einmal ein Mehr an Menschen Seite an Seite. Diese Menschen kämpften für das Ziel der Initiative, Stolpersteine ohne Wenn und Aber verlegen zu dürfen. Ausschließlich im öffentlichen Raum. Und kein Hausbesitzer - dessen privater Grund gar nicht berührt wird - sollte ein Veto einlegen dürfen. Diese Menschen, diese Initiative kämpfte für ein Bürgerbegehren. Ein Bürgerbegehren hat es in der Geschichte unserer Stadt nur sehr selten gegeben und stellt etwas sehr Besonderes dar. Einen mehrheitlichen Bürgerwillen, den die Politik zu akzeptieren hat. Dieses Bürgerbegehren hatte letztendlich Erfolg: Die Kommunalpolitik hat den Beschluss zurückgenommen. Das Ziel wurde erreicht, die Stolpersteine wurden verlegt. Die politischen Gemüter haben sich beruhigt. Bei der Verlegung der ersten Stolpersteine in Süchteln waren alle, auch die vorherigen Kontrahenten, dabei. Ein schöner Erfolg der Bürgerschaft und ein toller Erfolg der Initiative. Aus dieser Initiative hat sich ein Verein gebildet, der sich der Erinnerungskultur in unserer Stadt angenommen hat. Der Verein wird die unrühmliche Zeit der Nazi-Diktatur in Viersen weiter aufarbeiten. Erst kürzlich hat der Verein den Besuch eines jüdischen Ehepaars aus Australien organisiert. Die Gäste haben auf der Suche nach ihren familiären Wurzeln unter anderem den jüdischen Friedhof in Dülken sowie einige Stolpersteine besichtigt. Es war ein sehr bewegender Besuch. Bei diesem Verein sind übrigens alle Menschen, die interessiert sind, bei dem Thema Erinnerungskultur mitzuarbeiten, herzlich willkommen. Das war ein Appell. Ich komme zum Ende und möchte nun am Schluss der Band 'swing-up' mit Rudi Linges, Ralf Klein-Tebbe, Tim Heinz, Uwe Krumbiegel für die wie immer hervorragende musikalische Untermalung ganz herzlich danken. Und ich hoffe, dass Ihnen das zusätzliche musikalische Schmankerl der 'White Hackle Pipes and Drums' gut gefallen hat. Ich fand sie absolut großartig und danke ihnen ebenfalls ganz herzlich für Ihre Bereitschaft, hier bei uns in der Festhalle eine Kostprobe Ihres Könnens zu präsentieren. Ich wünsche Ihnen allen noch einen angenehmen Abend mit interessanten Gesprächen. Aber vor allem wünsche ich Ihnen und Euch allen, persönlich und im Namen des Rates und der Verwaltung, ein frohes, gesundes, ein erfolgreiches und ein friedliches Jahr 2019. Vielen Dank.

11 01.2019

Kita-Anmeldung 2019 Viersen

Kitas: Anmeldeschluss am 31. Januar 2019 Vergabe der Plätze für das kommende Kitajahr über Kita-Online Eltern, die für ihr Kind einen neuen Kitaplatz ab dem 1. August 2019 suchen, müssen das Anmeldeverfahren bis zum 31. Januar abgeschlossen haben. Dazu gehören die Bedarfsanmeldung über 'Kita-Online' und das persönliche Anmeldegespräch in der oder den Wunscheinrichtungen. Das Online-Portal 'Kita-online' wird in Viersen zum ersten Mal angewendet. Die Vergabe von neuen Kita-Plätzen erfolgt ausschließlich auf diesem Weg. Zu erreichen ist Kita-Online über den 'Schnellzugriff' auf www.viersen.de. Der Link www.viersen.de/de/inhalt/kindertagesstaetten/ führt auf eine Informationsseite mit einer Übersicht über das Verfahren. Direkt zum Portal geht es unter der Adresse http://kita-online.krzn.de/KITA-Online/buerger/BuergerStart.action?fallbackGkz=270. Wer sich bereits angemeldet hat, kann seine Daten bis zum Anmeldeschluss noch verändern. Dazu können sich die Eltern mit der bei der Anmeldung verwendeten Email-Adresse im Login-Bereich anmelden. Wer das Startpasswort vergessen hat, kann sich ein neues zusenden lassen. Das geschieht über die 'Passwort-vergessen'-Funktion auf der Internetseite. In der Zeit vom 1. Februar bis 31. März ist der Zugang für Eltern abgeschaltet. In dieser Zeit werden die Bedarfsanmeldungen bearbeitet. Nach dem 31. Januar können Eltern ihre Angaben nicht mehr ändern. Das Jugendamt der Stadt Viersen bittet die Eltern darum, bei der Bedarfsanmeldung in Kita-Online eine aktuelle Telefonnummer anzugeben. Diese Rufnummer sollte tagsüber erreichbar sein. Sie dient insbesondere den Kita-Leitungen dazu, mit den Eltern im Lauf des Vergabeverfahrens für die Kita-Plätze Kontakt aufzunehmen.

10 01.2019

Mehr Sicherheit für Radfahrende

Wegeführung an der Bodelschwinghstraße wird geändert. Die Stadt Viersen setzt jetzt Verbesserungen für Radfahrende an der Bodelschwinghstraße im Bereich der Heesstraße um. Ab Montag, 14. Januar 2019, beginnen die Arbeiten an einer neuen Wegführung für Radfahrerinnen und Radfahrer. Bislang endete der Radweg in Fahrtrichtung Viersen abrupt an der Heesstraße. Damit sich Radlerinnen und Radler an dieser Stelle leicht und sicher in den fließenden Verkehr der Bodelschwinghstraße einfädeln können, sind verschiedene Änderungen notwendig. Dazu wird der Radweg verlegt und verlängert. Eine rote Markierung weist den Radweg über die Kreuzung Bodelschwingh- und Heesstraße aus. In Höhe der Hausnummer 144 verjüngt sich die Markierung, so dass ein sanftes Einordnen in den fließenden Straßenverkehr möglich ist. Die Fahrbahn und der Gehweg werden teilweise verbreitert. Der Parkstreifen bleibt in voller Breite erhalten. Ein neuer Grünstreifen entsteht neben dem Radweg, hier werden drei Bäume gepflanzt. Außerdem wird vor der Ampel in Fahrtrichtung Viersen ein Aufstellbereich für Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer eingerichtet. Ampelmasten werden geringfügig versetzt und die Phasen der Ampeln angepasst. Ebenso wird die Barrierefreiheit der Fußgängerüberwege erhöht. Hier werden zur besseren Orientierung Bodenplatten mit Noppen eingebaut. Auch für Radfahrende in Richtung Hospitalstraße ergeben sich Änderungen. Sie bleiben nun auf der Fahrbahn, später wird noch ein Schutzstreifen markiert. Die Baumaßnahme ist Teil des städtischen Verkehrsentwicklungsplanes 2025. Sie wird gefördert durch Bund und Land Nordrhein-Westfalen. Die Kosten belaufen sich auf rund 155.000 Euro, die Stadt Viersen trägt davon rund 40 Prozent. Die Arbeiten sollen bis Ende Februar dauern. In dieser Zeit ist die Bodelschwinghstraße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt.

26 12.2018

Mit dem Herzen dabei: Werner Lohmanns zum neuen Roahser Häer ernannt

Werner Lohmanns zum neuen Roahser Häer ernannt Das Jahr neigt sich dem Ende und guten Traditionen wird gedacht. Zu ihnen gehört die Ernennung des neuen Roahser Häer. Am 2. Weihnachtstag wanderte der ehrvolle Schlüssel und so übergab Bernd Gormanns das Zeichen einer besonderen Aufgabe mit viel Herz für „et Roahser“ an seinen Nachfolger Werner Lohmanns. Viersen-Rahser – Der neue Roahser Häer ist gekürt. Werner Lohmanns erhielt am 2. Weihnachtstag von seinem Vorgänger im Schattodrom den silbernen Schlüssel und damit die Schlüsselgewalt für „et Roahser“. Ebenso wie sein Vorgänger Bernd Gormanns und viele weitere vor ihm, wird der neue Roahser Häer Werner Lohmanns ein Jahr lang dieses ehrvolle Amt verkörpern, ein Jahr lang möglichst viele Spendengelder für den Rahser Nachwuchs sammeln. Werner Lohmanns selbst ist ein echter Roahser-Jong, ein Urgestein. Er besuchte den St. Notburga Kindergarten, ist im Rahser zur Schule gegangen und er wohnt im Rahser. Der neue Roahser Häer ist seit fast 40 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 1994 ist er Mitglied im St. Martinsverein West, ist seit 2010 Vorsitzender und organisiert zusammen mit Dorothea Czemmel das Martinsfest. Es ist ihm eine Herzensangelegenheit diese Tradition aufrecht zu halten. Sein großes Hobby ist die Naturfotografie die er mit viel Liebe und Leidenschaft betreibt, was man an seinen Bildern auch sehen kann. Es war es für ihn eine besondere Freude, als ihm die Ehre des Roahser Häer angeboten wurde. Mit großem Stolz nahm er im Kreise vieler seiner Vorgänger den silbernen Schlüssel, das Symbol seines Amtes, entgegen. Die Tradition möchte auch Werner Lohmanns im kommenden Jahr fortführen, weiterführen ganz im Sinne seiner Vorgänger. „Es ist mir eine Ehre die Tradition des Roahser Häer zum Wohle der Rahser Jugend fortzuführen“, so Werner Lohmanns. Am 11. Januar 2019 lädt der Roahser Häer deshalb zur traditionellen Brezelverlosung ab 19.30 Uhr in den Rahser Trichter am Nelkenweg ein. Fritz Häming, Sprecher der „Häere“ und Hauptorganisator der alljährlichen Brezelverlosung sagte dazu: „Wir haben alt eingefahrene Wege verlassen und neue Ideen verwirklicht. Die positive Resonanz, die wir auch in den letzten Jahren bei der Brezelverlosung erfahren haben, spornt uns an diese Tradition noch lange fortzuführen.“ (mh)