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Nachrichten aus der Region

Wissens- und Lesenswertes

  • Allgemein
    16.04.2018

    Der städtische Spielbus ist wieder unterwegs

    Der Spielbus der Stadt Viersen ist wieder unterwegs. Bis zu den Sommerferien 2018 wird er regelmäßig an verschiedenen Plätzen im ganzen Stadtgebiet Station machen. Bei trockenem Wetter bieten die Betreuerinnen und Betreuer ein buntes Programm mit spielen, malen, basteln und sportlichen Aktivitäten. Das Motto der Spielbus-Stopps heißt 'Alles außer Langeweile.' Zusätzlich zu den regelmäßigen Terminen wird der Spielbus an vielen Wochenenden bei Vereins-, Straßen- und Stadtfesten halten. Termine Spielbus Viersen: Montags: Berliner Höhe in Viersen von 15 bis 18 Uhr Dienstags: Marienplatz in Viersen von 15 bis 18 Uhr Mittwochs Höhenstraße in Süchteln von 15 bis 18 Uhr Donnerstags: Äquatorweg in Süchteln von 15 bis 18 Uhr Freitags Straelener Weg in Dülken von 15 bis 18 Uhr Samstags: Am Heimer-Park in Viersen, von 11 bis 14 Uhr

  • Nachrichten
    16.04.2018

    Narrenmuehle wird untersucht

    Weitere Untersuchungen an der Narrenmühle in Dülken An der Narrenmühle in Dülken werden in der Woche ab Montag, 16 April 2018, Gerüste aufgestellt. Die Gerüste machen weitergehende Untersuchungen zum Zustand des Dülkener Wahrzeichens möglich. Im Zuge der jetzt geplanten Arbeiten werden Teile der Fassadenbretter an der Mühle entfernt. Die unter der Fassade liegenden Holzbalken und Stützen des Fachwerks werden dann unter die Lupe genommen. Geprüft werden sollen das Alter und der Zustand der Bauteile. Auch nach möglichem Schädlingsbefall wird gesucht. Nach der Auswertung der Untersuchungsergebnisse wird ein Sanierungskonzept für die Narrenmühle erarbeitet. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass dieses Konzept bis zum Frühsommer 2018 fertig ist und dann vorgestellt werden kann. Bild: Frank Vincentz

  • Veranstaltung
    13.04.2018

    Schulausstellung: Schulen und Kitas stellen aus

    Schulen und Kitas stellen aus in der Galerie im Park Viersen Vom 22. April bis 27. Mai 2018 gehört die Städtische Galerie im Park den Schulen und Kindertagesstätten aus Viersen. Kunstwerke aus 16 Schulen und fünf Kitas füllen die RäuSchulen und Kitas stellen aus in der Galerie im Park Viersen Vom 22. April bis 27. Mai 2018 gehört die Städtische Galerie im Park den Schulen und Kindertagesstätten aus Viersen. Kunstwerke aus 16 Schulen und fünf Kitas füllen die Räume der Galerie. Die Ausstellung steht unter der Überschrift 'Schwarz Weiß'. Sie knüpft an die vorausgegangene Profiausstellung unter dem gleichen Titel an. Eröffnet wird die Kunstschau am Sonntag, 22. April 2018, vom Ersten Beigeordneten der Stadt Viersen, Dr. Paul Schrömbges. Kinder der Körnerschule und der Grundschule Rahser werden das Programm mitgestalten. Danach ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Galerie bis zum 27. Mai zu sehen. Seit ihrem Bestehen zeigen Viersener Schulen in der Städtischen Galerie im Park regelmäßig ihr Können. Im Unterricht entstandene Werke können so professionell präsentiert werden. Für viele Erstklässler sind die eingereichten Werke zugleich die Bewerbung für die künftige Teilnahme bei den 'Kulturstrolchen'. Zahlreiche Schulklassen, Kurse und Kindergartengruppen hatten die Ausstellung 'Schwarz Weiß' besucht und sich dort Anregungen geholt, die in vielfältiger Weise aufgegriffen wurden. Herausgekommen ist ein breites Spektrum von künstlerischen Techniken und Experimenten beim Spiel mit dem krassen Gegensatz der beiden 'Nichtfarben'. Kleine und große, Oberstufenschülerinnen und 'schüler ebenso wie Vorschulkinder haben gemalt, geklebt, modelliert, gezeichnet, gedruckt, fotografiert, gebastelt, genäht und sogar gefilmt . Es entstanden Werke aus Papier, Draht, Leinwand, Holz, Gips, Stoff und vielen weiteren Materialien. Mit dabei sind die Kindertageseinrichtungen Robend, Brabanter Straße, Gehlingsweg, Himmelszelt und Marienheim, die Anne-Frank-Gesamtschule, das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, die Förderzentren Ost und West, die Franziskusschule, die Gemeinschaftsgrundschulen Dülken und Rahser, die Brüder-Grimm-Schule, die Grundschule an der Zweitorstraße, Körnerschule, Paul-Weyers-Schule und Remigiusschule, Johannes-Kepler-Realschule, Realschule an der Josefskirche, Gemeinschaftshauptschule Süchteln und als Gast die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule aus Krefeld. Die Städtische Galerie im Park öffnet dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Galerie hat die Anschrift Rathauspark 1 und ist telefonisch unter 02162 101160 zu erreichen. Am Dienstag, 8. Mai, findet von 13 bis 13.30 Uhr eine Kurzführung in der Mittagspause statt. me der Galerie. Die Ausstellung steht unter der Überschrift 'Schwarz Weiß'. Sie knüpft an die vorausgegangene Profiausstellung unter dem gleichen Titel an. Eröffnet wird die Kunstschau am Sonntag, 22. April 2018, vom Ersten Beigeordneten der Stadt Viersen, Dr. Paul Schrömbges. Kinder der Körnerschule und der Grundschule Rahser werden das Programm mitgestalten. Danach ist die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Galerie bis zum 27. Mai zu sehen. Seit ihrem Bestehen zeigen Viersener Schulen in der Städtischen Galerie im Park regelmäßig ihr Können. Im Unterricht entstandene Werke können so professionell präsentiert werden. Für viele Erstklässler sind die eingereichten Werke zugleich die Bewerbung für die künftige Teilnahme bei den 'Kulturstrolchen'. Zahlreiche Schulklassen, Kurse und Kindergartengruppen hatten die Ausstellung 'Schwarz Weiß' besucht und sich dort Anregungen geholt, die in vielfältiger Weise aufgegriffen wurden. Herausgekommen ist ein breites Spektrum von künstlerischen Techniken und Experimenten beim Spiel mit dem krassen Gegensatz der beiden 'Nichtfarben'. Kleine und große, Oberstufenschülerinnen und 'schüler ebenso wie Vorschulkinder haben gemalt, geklebt, modelliert, gezeichnet, gedruckt, fotografiert, gebastelt, genäht und sogar gefilmt . Es entstanden Werke aus Papier, Draht, Leinwand, Holz, Gips, Stoff und vielen weiteren Materialien. Mit dabei sind die Kindertageseinrichtungen Robend, Brabanter Straße, Gehlingsweg, Himmelszelt und Marienheim, die Anne-Frank-Gesamtschule, das Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasium, die Förderzentren Ost und West, die Franziskusschule, die Gemeinschaftsgrundschulen Dülken und Rahser, die Brüder-Grimm-Schule, die Grundschule an der Zweitorstraße, Körnerschule, Paul-Weyers-Schule und Remigiusschule, Johannes-Kepler-Realschule, Realschule an der Josefskirche, Gemeinschaftshauptschule Süchteln und als Gast die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule aus Krefeld. Die Städtische Galerie im Park öffnet dienstags bis samstags von 15 bis 18 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Galerie hat die Anschrift Rathauspark 1 und ist telefonisch unter 02162 101160 zu erreichen. Am Dienstag, 8. Mai, findet von 13 bis 13.30 Uhr eine Kurzführung in der Mittagspause statt.

  • Blaulicht
    27.03.2018

    Mutmaßlicher Sexualstraftäter aus Viersen gefasst

    Erfolgreiche Festnahme in Krefeld - Festnahme eines wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern dringend Tatverdächtigen nach einer Öffentlichkeitsfahndung Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) und das Bundeskriminalamt haben am 27.03.2018 einen 45-jährigen Beschuldigten aus Viersen (Nordrhein-Westfalen), der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung und Verbreitung kinderpornographischer Schriften dringend verdächtig ist, festgenommen. Die Festnahme erfolgte gegen 02.45 Uhr in einem Hotel in Krefeld durch Kräfte der Kreispolizeibehörde Viersen. Der Beschuldigte leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Der Festnahme war eine Öffentlichkeitsfahndung vorausgegangen, in deren Verlauf beim Bundeskriminalamt zeitnah zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingingen, die schließlich zur Identifizierung des Tatverdächtigten führten. Anlässlich der Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen am 26.03.2018 in Viersen wurde der Beschuldigte nicht angetroffen, es konnten jedoch elektronische Datenträger sichergestellt werden. Die daraufhin umgehend eingeleitete Fahndung führte schließlich zur Ermittlung des Aufenthaltsorts des Beschuldigten und gegen 02.45 Uhr zur Festnahme in einem Hotel in Krefeld. Der Tatverdächtige wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

  • Menschen
    09.03.2018

    Gäste aus Israel besuchten Viersen

    Gäste aus Israel besuchten Viersener Stadthaus Eine Gruppe von 20 Schülerinnen und Schülern der Dror-Schule aus der israelischen Partnerstadt Pardesia war zu Gast in Viersen. Die Israelis lebten für eine Woche bei Familien, deren Kinder das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) besuchen. Viersens Erster stellvertretender Bürgermeister Hans-Willy Bouren begrüßte die jungen Menschen im Viersener Stadthaus. Er sagte, vor dem Hintergrund der gemeinsamen Geschichte seien Israel und Deutschland für immer miteinander verbunden. Die Schulpartnerschaft sei ein starkes Zeichen für Freundschaft und Verständigung. Die persönliche Begegnung sei unersetzlich, deswegen gelte sein Dank dem Kollegium des AMG und den Gasteltern. Die Schülerinnen und Schüler erlebten ein interessantes und spannendes Programm: Sie erkundeten den Landtag in Düsseldorf, sahen ein Fußballspiel von Borussia Mönchengladbach, waren dem jüdischen Leben in Dülken auf der Spur und schauten sich den Nachthimmel im Duisburger Landschaftspark an. 'Dankenswerterweise unterstützen zahlreichen Firmen aus der Region den Schüleraustausch' sagte Thomas Kamphausen, Schulleiter des AMG. Der Schüleraustausch zwischen dem Albertus-Magnus-Gymnasium und der Dror-Schule in Pardesia wird fortgesetzt. Bouren sagte, er hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmen und sie vielleicht Deutschland noch einmal besuchen möchten. Er schloss mit den Worten: 'Auf Wiedersehen in Viersen.' (Foto: Stadt Viersen)

  • Politik
    09.03.2018

    Viersen zeigt Flagge für Tibet

    Die Stadt Viersen beteiligt sich erneut an der Kampagne 'Flagge zeigen für Tibet'. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird vor vielen Rathäusern in Deutschland am 10. März die Flagge Tibets gezeigt und an den Volksaufstand gegen die chinesische Besatzungsmacht erinnert. Die Beteiligung an der Kampagne steht für das Eintreten für das Recht der Völker auf Selbstbestimmung, auf Meinungs- und Religionsfreiheit. In Viersen ist die Flagge auf dem Rathausmarkt vor dem Stadthaus zu sehen. (Foto: Stadt Viersen)

  • Menschen
    09.03.2018

    Viersens älteste Einwohnerin feiert Geburtstag

    Therese Fenners wird 112 Jahre. Am Donnerstag, 8. März 1906, erblickte Therese Fenners in Viersen das Licht der Welt. Am Donnerstag. 8. März 2018, feierte sie ihren 112. Geburtstag mit ihrer Familie im Haus Maria Hilf in Viersen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller und der Erste Stellvertretende Bürgermeister Hans-Willy Bouren gratulierten ihr sehr herzlich zu diesem außergewöhnlichen Ehrentag. Therese Fenners ist die älteste Einwohnerin Viersens und einer der ältesten Menschen in Deutschland. (Foto: Stadt Viersen)

  • Allgemein
    06.02.2018

    Neu Eröffnung

    Hallo zusammen, am 03.04 eröffnet in Viersen auf der Hauptstraße DaS Dampflädchen Ein Fachgeschäft für E Zigaretten Liquids und Zubehör. Somit gibt es in unserer schönen Stadt Viersen ebenfalls ein Fachgeschäft rund um das E-Rauchen/-dampfen. In dem rund 200qm Geschäft bietet der Ladeninhaber, Ralf Reintjes, fast alles an rund um das 'Dampfen'. Dort können erfahrene Dampfer, sowie umsteigewillige Raucher Ihr Equipment zum dampfen erwerben. Wir freuen uns über Euren Besuch Das Team vom Dampflädchen

  • Veranstaltung
    29.01.2018

    Ingo Oschmann LIVE - Ein Abend, als wäre man unter Freunden

    Am 28.01.2018 trat Ingo Oschmann im 'Theater im Gründerhaus' mit seiner Show zum 25. Bühnenjubiläum auf. Ein Redakteur von meinViersen.de ließ sich das nicht entgehen und erlebte einen zutiefst berührenden Abend. Ich möchte ehrlich sein: Ich hatte von Ingo Oschmann noch nie gehört. Okay, der Typ ist Comedian und Zauberkünstler und des öfteren im TV zu sehen, aber da ich seit fast 30 Jahren keinen Fernsehanschluss habe, entging mir das vollkommen. Wie sich heraus stellte, war meine mangelhafte Vorkenntnis dann eher ein Glücksfall. Ich konnte offen und auch neugierig einem Abend beiwohnen, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Pünktlich um 20.00 Uhr betritt Ingo Oschmann vor zahlreich erschienenem Publikum die Bühne, begrüßt herzlich die Zuschauer und fängt sofort an, seinen Werdegang selbstironisch zu kommentieren. Er feiert sein 25-jähriges Bühnenjubiläum und erzählt witzig und entwaffnend ehrlich, wie holperig der Anfang seiner Karriere lief und wie er durch seine ehrliche und offene Art langsam seinen Erfolg festigen und ausbauen konnte. Er erzählt, wie es für ihn war, als Neuling in der Unterhaltungsbranche Leuten wie Ricky Martin oder Dieter Bohlen gegenüber zu stehen. Er erzählt dies auf so naiv-charmante Art, das man unweigerlich aufstehen und applaudieren möchte. Ich sitze in der letzten Reihe, habe die Bühne gut im Blick und kann auch die Reaktionen des Publikums registrieren. Ingo hat die Lacher sofort auf seiner Seite und der Auftritt macht ihm sichtlich Spaß! Von nun an wechseln sich Zauberkünststücke, kleine Annekdoten aus seiner Karriere und pointen-sichere Witze ab und dies geschieht alles, ohne das es gehetzt oder gestresst wirkt. Den Abend durchzieht eine unbeschreibliche Leichtigkeit und Ingo Oschmann bezieht öfter sein Publikum in seine Show mit ein. Dabei lacht er mit den Leuten und nicht über sie. Er opfert nicht einzelne Menschen des Publikums, um einen schnellen Witz zu erzielen, sondern behandelt sein Publikum dankbar und mit Respekt. Der Abend fühlt sich immer mehr an wie ein Abend unter Freunden... In der Pause mischt sich Ingo unter sein Publikum, fragt, ob der Abend denn auch gefällt (aber ja! und wie!) und wirkt glücklich und entspannt. Die zweite Hälfte seines Auftritts ist genauso bezaubernd wie die erste Hälfte des Abends. Wieder wechseln sich ungezwungen lustige Geschichten aus seinem Leben und Zauberkunststücke ab. Zwischendurch bringt er philosophische Themen unter, dies allerdings mit der gleichen Leichtigkeit und ohne mahnenden Zeigefinger. Als sein Auftritt ein Ende findet, steht das Publikum auf und applaudiert frenetisch. Am Ausgang verabschiedet Ingo Oschmann sich einzeln von den Leuten, lässt geduldig Selfies mit sich machen und wechselt noch zahlreiche Worte mit den Menschen, die wegen ihm gekommen sind. Es war ein wirklich zauberhafter Abend und dies lag nicht nur an den Zauberkunststücken. (sw)

  • Nachrichten
    22.01.2018

    Nach dem Sturm: Bürgermeisterin besucht Kletterwald und Wildgehege

    Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat sich am Samstag, 20. Januar 2018, einen persönlichen Überblick über die Schäden am Kletterwald und dem Wildgehege auf den Süchtelner Höhen verschafft. Stadtförster Rainer Kammann hatte dazu eine sichere Route ausgewählt. Er warnte nochmals eindringlich davor, den Wald zu betreten: „Jederzeit können ohne Vorwarnung weitere Bäume umstürzen oder abgebrochene Äste herunterfallen.“ Große Teile des Kletterwaldes sind zerstört, einzelne Abschnitte könnten nach ersten Einschätzungen rasch wieder hergerichtet werden. Zunächst allerdings müsse aufgeräumt werden. Kletterwald-Geschäftsführer Jörg Brockes und Stadtförster Rainer Kammann sagten dazu, diese Arbeiten müssten sorgfältig bedacht werden. An vielen Stellen stünden Bäume schräg, es gebe erhebliche Spannungen im Holz und durch die Seile des Kletterwaldes. Anfang nächster Woche werden Fachbetriebe die Situation anschauen und mit den Arbeiten beginnen. Erst wenn aufgeräumt sei, könnten die noch stehenden Bäume begutachtet werden. Seien Bäume „angeschoben“ worden, müssten auch diese entfernt werden, bevor über den Wiederaufbau nachgedacht werden könne. Als „angeschoben“ werden Bäume bezeichnet, die sich im Sturm so weit geneigt haben, dass die Wurzeln im Boden gerissen sind. Wenn diese Bäume dann nicht umstürzen, sondern sich wieder aufrichten, sehen sie auf den ersten Blick unbeschädigt aus. Tatsächlich haben sie aber keinen Halt und können urplötzlich umfallen. Entsprechend geschulte Gutachter können dies an Veränderungen im Wurzelbereich der Bäume nahe der Oberfläche erkennen. Brockes sagte gegenüber Bürgermeisterin Sabine Anemüller, er überlege bereits, wie der Betrieb wieder aufgenommen werden könne. Für ihn stehe fest, dass ein Neustart nur am bisherigen Standort in Frage komme. Die Bürgermeisterin sagte ihm die Unterstützung der Stadt zu. Das gelte nicht nur für die Aufräumarbeiten in enger Abstimmung mit dem Stadtförster, sondern auch für den Wiederaufbau. Hier sei etwa an die Nutzung benachbarter Flächen oder an die Frage der raschen Erteilung von Genehmigungen zu denken. Erste gute Nachrichten gab es im Wildgehege, wo die Bürgermeisterin Mitarbeitern der städtischen Betriebe für ihren Einsatz dankte. Alle Tiere haben den Sturm gut überstanden. Zwar müssen sie vorübergehend mit etwas weniger Platz auskommen, die Aufregung nach dem Sturm habe sich aber bereits wieder gelegt. Der Ruhebereich des Damwilds ist zurzeit nicht nutzbar. Die Kamerunschafe sind in einem Gehege gesichert. Die Wildschweine haben sich in die hinteren Bereiche zurückgezogen. Xpad-Geschäftsführerin Katrin Kraft, deren Unternehmen seinen Sitz am Wildgehege hat, sagte, eine Mitarbeiterin, die sich um die Tiere kümmere, habe diese regelmäßig mit Futter versorgt. Das habe die Tiere beruhigt, die so trotz der zerstörten Zäune im Gehege geblieben waren. Rainer Kammann sagte, der Bereich, in dem sich der Zugang für Besucherinnen und Besucher befunden habe, sei eines der am stärksten geschädigten Stücke: „Hier sind 30 Jahre forstwirtschaftliche Arbeit zum Aufbau eines gesunden Mischwalds in zwei Stunden weggeweht worden.“ Abschließend besuchte die Bürgermeisterin noch die Waldjugend. Hier liefen die Aufräumarbeiten rund um das Landeszentrum ebenfalls auf Hochtouren. Gebäudeschäden gab es keine. Rund um die große Wiese im Zentrum des Horstgeländes sind jedoch reihenweise Bäume umgestürzt. Horstleiter Jörg Clemens sagte, alle Nachbarn auf den Süchtelner Höhen unterstützen sich bei den Aufräumarbeiten nach Kräften. Alle Betroffenen zeigten sich beeindruckt von der Welle der Anfragen, wie ihnen geholfen werden könne. Viersens Feuerwehrchef Frank Kersbaum, der die Hilfseinsätze während des Sturms geleitet hatte, sagte dazu, die größte Hilfe sei es zunächst, wenn die Menschen sich aus den Gefahrenbereichen fernhielten. Die Aufräumarbeiten sollten Fachleuten überlassen werden. Bereits während der Besichtigung wurde eine Idee entwickelt, wie die Bevölkerung beim Wiederaufbau helfen kann. Stadtförster Kammann sagte, auch mit Blick auf den ähnlich zerstörten Bereich Peter-Stern-Allee am Hohen Busch, dass hier eine gemeinschaftliche Aufforstungsaktion ähnlich wie der Aufbau des Jubiläumsgartens denkbar sei. Auch Katrin Kraft von Xpad sagte spontan ihre Unterstützung für ein solches „Crowd-funding“-Projekt zu. Details werden in Kürze gemeinsam erarbeitet und dann bekanntgegeben. Kammann sagte weiter, dass der Löwenanteil der Arbeiten erst nach dem Aufräumen folge. Dann müssten die betroffenen Bereiche für die Wiederaufforstung vorbereitet werden. Wenn alles gut gehe, könnten in einem Jahr neue Bäume gesetzt sein. Diese müssten dann gepflegt werden, damit daraus neuer Wald entstehen könne. Bis allerdings der Zustand vor Friederike wieder erreicht sei, vergingen mehrere Jahrzehnte. Parallel zu den Arbeiten im Wald wurden am Samstag die Aufräumarbeiten im innerstädtischen Bereich fortgesetzt. Hier steht zunächst die Sicherung in den Grünanlagen und auf den Friedhöfen im Vordergrund. Viele Vorhaben im Bereich Stadtgrün und Forsten sind vom Sturm durchkreuzt worden. So sagte Kammann, dass der Forstwirtschaftsplan für 2018 praktisch erledigt sei. Der Hiebsatz, also die Menge Holz, die geplant gefällt werden sollte, sei voraussichtlich bereits erreicht: „Wir müssen unsere gesamte Jahresplanung neu erarbeiten.“ Foto: Stadt Viersen

  • Nachrichten
    19.01.2018

    Sturm Friederike - Erste Bilanz

    Sturm Friederike: Schwere Schäden am Hohen Busch und auf den Süchtelner Höhen - Wald nicht betreten Der Sturm Friederike am Donnerstag, 18. Januar 2018, hat am Hohen Busch und auf den Süchtelner Höhen schwere Schäden im Wald angerichtet. Stadtförster Rainer Kammann sprach in einer ersten Einschätzung davon, dass im Bereich Wildgehege/Kletterwald 70 Prozent der Bäume umgestürzt oder massiv geschädigt seien. Im Bereich der Peter-Stern-Allee sehe es ähnlich aus. Kammann warnte dringend davor, in den nächsten Tagen in den Wald zu gehen. Insbesondere Kiefern und Fichten seien großflächig umgeweht worden. Es gebe sehr viele Schäden und Totalverluste sowohl an innerstädtischen Einzelbäumen als auch im Wald. Zur Frage, wie viele Tiere noch im Wildgehege seien, könne er noch nichts sagen. Manche Bereiche seien momentan gar nicht erreichbar. Eine genaue Aufnahme der Schäden an Bäumen werde erst in einigen Tagen vorliegen. Die Aufräumarbeiten im innerstädtischen Bereich werden mindestens bis Ende nächster Woche dauern. Für den Wald rechnet er mit einer Arbeitszeit von drei bis vier Wochen. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Betriebe am Donnerstag weitgehend im Einsatz waren, um die Feuerwehr bei Notfällen zu unterstützen, kann die Sturmschadenskontrolle erst am Freitag beginnen. Sie wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis dahin warnt die Stadt nicht nur vor dem Betreten des Waldes. Auch Parks und Grünanlagen sollten gemieden werden. Generell ist insbesondere in der Nähe von Bäumen erhöhte Vorsicht angeraten. Die Sperre der städtischen Friedhöfe und Sportplätze bleibt zunächst bestehen. Erste Bilanz der Feuerwehr - Keine Verletzten bekannt Die ersten Meldungen über Sturmschäden waren gegen 10 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. Mit zunehmender Zahl der Anrufe wurde Gesamtalarm ausgelöst. Das bedeutet, dass alle Wachen, Gerätehäuser und Fahrzeuge mit ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aus allen Löschzügen und Löschgruppen besetzt wurden. Von dort wurden die sturmbedingten Einsatzorte angefahren. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr sorgten für die Absicherung in allen anderen Einsatzbereichen. Außerdem wurde die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) alarmiert, die den weiteren Sturmeinsatz steuerte. Die Städtischen Betriebe unterstützten die Arbeiten mit allen verfügbaren Kräften. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von der Hauptwache an der Gerberstraße aus eingesetzt. Alle gemeldeten Einsatzstellen wurden zunächst von Erkundern angefahren. Anhand der Schadenslage wurde festgelegt, welche Schäden mit welchen Kräften in welcher Reihenfolge abgearbeitet werden. Vielfach beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehr und der Städtischen Betriebe darauf, die Unglücksstelle abzusichern. Die Beseitigung der Schäden war dann Sache der Grundstückseigentümer. An vielen Stellen mussten Bäume von der Fahrbahn und Gehwegen entfernt werden. Wo Äste herausgebrochen waren, wurden Bäume beschnitten. Damit sollte verhindert werden, dass Äste abbrechen und zu Boden fallen. An der Königsberger Straße mussten Bäume von den Industriebahngleisen entfernt werden. In einem Fall fiel ein Baum auf eine Garage und zerstörte das darin stehende Auto. An der Weiherstraße wurde das Haus, in dem es am 23. Dezember 2017 gebrannt hatte, erneut in Mitleidenschaft gezogen. Das provisorisch gesicherte Dach wurde vom Sturm zerstört. Weil die Kreis-Leitstelle an der Gerberstraße zeitweise die Vielzahl der Anrufe nicht mehr bewältigen konnte, richtete die Feuerwehr eine E-Mail-Adresse ein. Unter dieser konnten die Bürgerinnen und Bürger Sturmschäden melden. So konnte die Leitstelle entlastet und die Rufnummer 112 für (andere) Notfälle freigehalten werden. Bei der Feuerwehr waren 75 Wehrleute mit 25 Fahrzeugen im Einsatz. Die Städtischen Betriebe steuerten 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zehn Fahrzeuge bei. Bei der Feuerwehr wurden keine Fälle von ernsthaften Verletzungen infolge des Sturms im Stadtgebiet bekannt. Einschätzungen zur Höhe des Sachschadens sind derzeit nicht möglich. Details zu einzelnen Einsatzorten und Umfängen liegen ebenfalls nicht vor, da die Abarbeitung der gemeldeten Schäden Vorrang hatte und hat.  

  • Nachrichten
    17.01.2018

    Sanierung Kepler-Realschule

    Die Sporthalle der Johannes-Kepler-Realschule wird voraussichtlich bis Ende Mai 2018 saniert. Zurzeit wird die Decke gesichert und teilweise erneuert. Anschließend erhält die Halle einen neuen Boden. Die Arbeiten an der Decke werden voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen sein. Sie sind erforderlich, weil im Herbst vergangenen Jahres erhebliche Mängel an der Aufhängung der Deckenplatten entdeckt wurden. Diese rühren aus der Zeit des Hallenbaus vor mehr als 40 Jahren her. Bei den laufenden Arbeiten werden nicht nur die Aufhängungen verstärkt, sondern auch neue Deckenplatten montiert. Diese sollen auch dem härteren Aufprall von Bällen besser standhalten. Die Stadt Viersen hat die aus Sicherheitsgründen erforderliche Sperre der Halle zudem genutzt, um den Boden überprüfen zu lassen. Nutzerinnen und Nutzer hatten über Unebenheiten geklagt. Ein Gutachter stellte nun fest, dass die Unregelmäßigkeiten im Hallenboden so stark sind, dass Verletzungsgefahr für die Sportlerinnen und Sportler besteht. Die Halle kann wegen dieser Verletzungsgefahr nicht unmittelbar nach Ende der Deckenarbeiten wieder freigegeben werden. Das Gebäudemanagement der Stadt arbeitet mit Hochdruck an einem Leistungsverzeichnis, also einer Aufstellung der nötigen Arbeiten am Boden. Diese Aufstellung soll Ende Januar fertiggestellt sein, so dass dann die öffentliche Bekanntmachung der Ausschreibung erfolgen kann. Wenn das durch europäisches Recht vorgegebene Verfahren zügig verläuft, könnte die Vergabe noch im März erfolgen. Die Arbeiten würden dann Mitte April beginnen. Dabei würde der gesamte Hallenboden ausgetauscht werden. Dazu ist es auch nötig, die Tribünen aus- und später wieder einzubauen. Dieser Abschnitt der Sanierung würde voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen. Die Halle könnte dann Ende Mai mit neuer Decke und neuem Boden wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden.

  • Nachrichten
    17.01.2018

    Kein Wetterschutz für einzelne Schulbushaltestellen

    Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Viersen hat es mehrheitlich abgelehnt, an einzelnen Schulbushaltestellen die Wartehäuschen wieder aufzubauen. Der entsprechende Antrag von FürVie fand keine Mehrheit in dem Gremium. Auch die Verwaltung hatte vorgeschlagen, es bei dem jetzigen Zustand zu belassen. Die in Rede stehenden Wartehäuschen waren demontiert worden, weil sie aufgrund ihres Alters nicht mehr stabil waren. Im Schülerspezialverkehr werden in Viersen rund 300 Haltestellen bedient. Sowohl die Standorte als auch die Zahl der jeweils ein- und aussteigenden Schülerinnen und Schüler ändern sich von Schuljahr zu Schuljahr. Nach Ansicht der Verwaltung sei es 'kaum möglich', unter diesen Umständen darüber zu entscheiden an welchen Standorten ein dauerhafter Wetterschutz sinnvoll sei.

  • Allgemein
    17.01.2018

    Billard-WM 2018: Vorverkauf beginnt

    Vom Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. Februar 2018, findet in der Viersener Festhalle die 32. Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften im Dreiband-Billard statt. Der Vorverkauf der Eintrittskarten hat jetzt begonnen. Zu haben sind die Tickets bei der Sparda-Bank an der Hauptstraße (Nähe Gereonsplatz), im Stadthaus Viersen, Zimmer 107, und bei 'Die Anzeige', Hauptstraße 89. Die Dauerkarte für alle Tage kostet 45 Euro. Außerdem gibt es Tageskarten für Donnerstag (14 Euro), Freitag (18 Euro), Samstag oder Sonntag (jeweils 20 Euro). Schüler, Schülerinnen, Studierende, Schwerbehinderte und Arbeitslose erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises 50 Prozent Nachlass. Kinder unter zwölf in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt. Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Viersen bekommen eine Vergünstigung von zehn Prozent auf den Regel-Eintrittspreis, wenn sie ihren Ausweis vorlegen. Foto: Deutsche Billard-Union

  • Veranstaltung
    15.01.2018

    Das war Süchteln Brennt 2018

    Am 13.01.2018 brannte zum 22. mal ein Feuerwerk verdammt guter Musik im Süchtelner Josefshaus ab. Traditionell gut besucht von einem musikgierigen Publikum lief der Abend von Anfang an friedlich und in ausgelassener Feierstimmung vonstatten. Die Band 'Soledown' absolvierten als erste Band ihren Auftritt und rissen umgehend das Publikum mit. Zur Überraschung aller trat danach Bürgermeisterin Sabine Anemüller auf die Bühne, um Veranstalter Markus Heines die bronzene Stadtplakette zu überreichen. Diese Auszeichnung bekommen Menschen, die mit ihrem Engagement die Stadt positiv bereichern und das hat Markus Heines ganz sicherlich! Musikalisch ging es weiter mit der Band 'The Nicks', die lupenreinen Ska präsentierten und damit auf ein begeistertes Publikum stießen. 'Elfmorgen' kannten viele schon vom Eier mit Speck - Festival, daher wurden sie empfangen wie gute alte Bekannte. Spätestens nach dem zweiten Lied war der Saal am toben und das entzückte Publikum sang lautstark die Texte der Lieder mit. Als letzte Band kamen 'Tequila and the Sunrise Gang' auf die Bühne und gaben alles! Wie auch in den letzten Jahren war die Zusammenstellung der verschiedenen Bands und damit verbundenen Musikstile äusserst gelungen und für jeden war etwas dabei. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste mal 'Süchteln brennt'!

  • Nachrichten
    15.01.2018

    Bilanz 2017: Stadt Viersen wächst

    Bilanz 2017: Die Stadt Viersen wächst um 410 Einwohnerinnen und Einwohner Zum Jahresende 2017 waren in Viersen 76.866 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Das sind 410 Menschen mehr als zum Jahresbeginn. Damit hält der Wachstumstrend der Stadt unverändert an. 2016 waren es zu Silvester 368 Personen mehr als am voraufgehenden 1. Januar. Nach der stadteigenen Statistik lebten zum Jahreswechsel 2017/2018 37.312 Männer und 39.554 Frauen in der Kreisstadt. Die Verteilung auf die Stadtteile sieht Alt-Viersen mit 38.350 vorn. Dülken folgt mit 20.527 Menschen vor Süchteln, das 15.955 Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnete. In Boisheim lebten Silvester 2034 Menschen. Der kleinste Stadtteil weist dabei eine Besonderheit auf: In Boisheim gab es zum Stichtag mehr Männer (1041) als Frauen (993). Für den Monat Dezember 2017 weist die Statistik eine positive Wanderungsbilanz aus: 290 Abmeldungen aus Viersen standen 329 Anmeldungen gegenüber. Bei 74 Sterbefällen gab es 44 Geburten.

  • Nachrichten
    15.01.2018

    Stadtplakette in Bronze für Markus Heines

    Überraschung bei „Süchteln brennt' Markus Heines, Initiator und Motor des Musikfestivals „Süchteln brennt“, ist am Samstag, 13. Januar 2018, mit der Stadtplakette in Bronze der Stadt Viersen ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller überreichte dem überraschten Heines die Plakette am Festivalabend im Süchtelner Josefshaus. Begleitet wurde die Bürgermeisterin von Ortsbürgermeister Erhard Braun und Ratsherr Paul Mackes, der die Ehrung angeregt hatte. Beschlossen hatte der Rat der Stadt Viersen die Auszeichnung bereits im September 2017. Dabei war aber von vornherein klar: Die Übergabe der Plakette kann nur auf der Bühne des Josefshauses bei „Süchteln brennt“ erfolgen. Trotz der langen Zeit gelang es, die anstehende Ehrung bis zuletzt vor Markus Heines geheim zu halten. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte in ihrer kurzen Rede vor dem ausverkauften Saal, Markus Heines habe sich „unermüdlich und mit großen Zeitaufwand eingesetzt und das kulturelle Leben bereichert“. Die Ergebnisse seines Engagements seien weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. „Süchteln brennt“ sei vor 23 Jahren aus einer Idee im Messdienerkreis entstanden. Heute organisiere der „waschechte Süchtelner Junge aus der Sektion Vorst“ die Veranstaltung in eigener Verantwortung. Das reiche von der Buchung der Bands bis zur Fertigung des Flammen-Logos in seiner Schreinerei an der Oedter Straße. Unterstützt werde er dabei von seinen Freunden und seiner Familie. Beteiligt sei er an einer weiteren „kulturellen Perle“. Die Kleinkunst-Fahrradtour „Luft & Pumpe“ starte und ende nicht zufällig an der Schreinerei Heines. Aus dem Aufbauteam von „Eier mit Speck“ sei Heines nicht wegzudenken. Beim städtischen Young-Life-Bandcontest „Young Talents“ sei er seit der ersten Ausgabe als Juror dabei und helfe mit seinen Ideen und seinem Einsatz bei der Organisation. Das Fazit der Bürgermeisterin: „Ihre Tatkraft und Ihr Einsatz verdienen unsere Anerkennung.“ Stellvertretend für die Viersener Bürgerinnen und Bürger danke sie Markus Heines für sein unermüdliches Engagement. Sie freue sich sehr, ihm im Namen des Rates der Stadt Viersen die Stadtplakette in Bronze zu übergeben. Hintergrundinformation: Die Stadtplakette wird Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Stadt Viersen besonders verdient gemacht haben. Über die Verleihung beschließt der Rat in nichtöffentlicher Sitzung. Foto: Stadt Viersen

  • Blaulicht
    15.01.2018

    Brand auf der Rahserstrasse

    Am Samstag, 13. Januar 2018, wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand an der Rahserstraße gerufen. Dort brannte die Halle eines Montagebaubetriebes nieder. Die Feuerwehr sicherte das angrenzende Wohnhaus gegen ein Übergreifen der Flammen. Es entstand hoher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist ungeklärt. Als der Alarm bei der Feuerwehr einging, war zunächst von „Rauchentwicklung“ in der Lagerhalle einer Schreinerei die Rede. Noch während der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte wurde diese Meldung in „Vollbrand“ geändert. Alarmiert wurden die hauptamtlichen Wehrleute der Hauptwache und alle vier Löschgruppen des Löschzugs Viersen der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem rückten die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) und der Rettungsdienst aus. Die brennende Halle konnte aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Die Feuerwehr musste sich daher auf einen Außenangriff beschränken. Dieser erfolgte mit mehreren C-Rohren und einem Wenderohr, dabei war auch eine Drehleiter im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung arbeiteten die Wehrleute unter Atemschutz. Vorrangiges Ziel war es, das angrenzende Wohnhaus gegen die Flammen zu sichern. Während das gelang, konnte die Wehr nicht verhindern, dass die Halle vollständig niederbrannte. Nach zwei Durchzündungen stürzten das Dach, der Kamin und eine hölzerne Außenwand ein. Um nach dem Löschen ein Wiederaufflammen schwelender Teile zu verhindern, wurden die Trümmer des Gebäudes mit einem Bagger auseinander gezogen und anschließend mit zwei Lastwagen auf eine Fläche in der Nähe das Brandortes gefahren. Diese Arbeiten übernahm ein ortsansässiges Abbruchunternehmen, das von der Feuerwehr hinzugerufen worden war. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ab 22.20 Uhr wieder abrücken. Der Feuerwehreinsatz endete gegen Mitternacht mit der Übergabe des Brandortes an die Kriminalpolizei. Diese führt die weiteren Ermittlungen zur möglichen Brandursache. Im Einsatz waren 48 Feuerwehrleute. Die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die zur Absicherung an die Brandstelle gekommen waren, mussten nicht eingreifen. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Beamten im Einsatz. Die Rahserstraße war zwischen Sittarder Straße und Vorster Straße gesperrt. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    12.01.2018

    Integration in Viersen

    Die viersener Bürgermeisterin, Sabine Anemüller, hat das unverwechselbare Profil der Viersener Südstadt gelobt. Sie sagte: 'Die Südstadt ist ein Paradebeispiel, wie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen zu einer Bereicherung für ein Stadtquartier werden kann.' Sabine Anemüller sprach beim Neujahrsempfang des Südstadtbüros an der Großen Bruchstraße am Donnerstag, 11. Januar 2018. Eine Vielzahl interkultureller Angebote präge das Leben rund um den Gereonsplatz. Das sei kein Selbstläufer. Eine solche Leistung werde nur möglich durch gut funktionierenden, sozialen Zusammenhalt im Quartier. Dahinter stünden 'Menschen, die sich dafür einsetzen'. Viele ehrenamtliche Initivativen und Projekte hätten hervorragende Arbeit bei der Förderung des Zusammenlebens geleistet. 'Die Stadtteilkultur in der Südstadt lebt', sagte die Bürgermeisterin weiter. Das sehe sie an zahlreichen Projekten wie dem Südstadtsommer, Viersen openart, der Ehrenamtsakademie der Freiwilligenzentrale, der Interkulturellen Woche und dem Gemeinschaftsprojekt 'Josefsgarten'. Dahinter stünden die Menschen in der Südstadt, die Arbeitskreise und ehrenamtlichen Gruppen im Südstadtbüro, viele Unterstützerinnen und Unterstützer, die mit Spenden und Sponsoring helfen. Neben dem Verfügungsfond, der die Grundlage für bürgerschaftlich getragene Projekte sei, nannte die Bürgermeisterin das Hof- und Fassadenprogramm sowie das Immobilienmanagement als bedeutende Eckpfeiler der Arbeit. Eine wichtige Basis für den Einsatz der Menschen bildeten die professionellen Akteure. Sie dankte Quartiersmanagerin Stephanie Schoenen und ihren Team sowie Patricia Jessen, die zuvor die Fäden im Südstadtbüro in der Hand hielt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden die Arbeit weiterhin engagiert unterstützen. Sie freue sich, dass der Verfügungsfonds für sinnvolle Projekte genutzt werde. 'Es ist eine gute Nachricht, dass Frau Schoenen die Jugendarbeit in der Südstadt weiter verstärken und jüngere Menschen für den Stadtteil begeistern möchte.' Alle Besucherinnen und Besucher des Empfangs rief sie auf: 'Helfen Sie weiter mit, dass immer mehr Menschen und Gruppen den Weg in das Südstadtbüro finden, in den aktiven Austausch miteinander treten.' Foto: Stadt Viersen

  • Blaulicht
    11.01.2018

    Öffentlichkeitsfahndung - Mann aus LVR-Klinik entwichen

    Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei Viersen. Am Mittwoch, gegen 06.10 Uhr, verließ der 28-jährige Rene Korsten die LVR-Klinik in Viersen-Süchteln. Mit dem Fahrrad fuhr er zum Bahnhof in Viersen, um von dort aus zu seiner Arbeitsstelle nach Mönchengladbach zu fahren. Gegen 21.20 Uhr verständigte die Klinik die Polizei, dass der Strafgefangene nicht in die Klinik zurückgekehrt sei. Die Polizei fahndete sofort mit starken Kräften nach dem Flüchtigen, konnte aber nur das abgestellte Fahrrad am Viersener Bahnhof finden. Ermittlungen ergaben, dass der 28-jährige nicht an seiner Arbeitsstelle angekommen war. Rene Korsten ist ca. 1,80 Meter groß, hat eine kräftige Statur und hat kurze braune Haare. Vermutlich trägt er eine dunkle Daunenjacke ohne Kapuze und führt einen dunklen Rucksack mit weißer 'ADIDAS'- Aufschrift mit sich. Rene Korsten war seit mehreren Jahren wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes nach § 63 Strafgesetzbuch in der LVR Klinik Süchteln untergebracht. Der Mann unterhält Kontakte in die Stadt Mönchengladbach. Bei Antreffen des Mannes wird um Information der Polizei über 110 gebeten. Die Kripo Viersen bittet um Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten des Gesuchten. Wer hat den Mann seit Mittwoch, 10.01.2018, 06.10 Uhr gesehen? Hinweise bitte an die Polizei Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0 Nachtrag vom 14.01.2018: Der aus der LVR-Klinik Süchteln entwichene Mann, nach dem auch öffentlich gefahndet wurde, ist wieder in der Obhut der Behörden. Er wurde in Hamburg festgenommen. Die Fahndungsmaßnahmen wurden nach dem Bekanntwerden der Festnahme eingestellt.

  • Veranstaltung
    10.01.2018

    Das Leben ist hart ohne Oberlippenbart

    Am 13.01.2018 brennt Süchteln! MeinViersen.de schickte schon mal einen Trupp Brandschutzexperten los, um Andy, den Sänger von ELFMORGEN, vor der SÜCHTELN BRENNT Veranstaltung zu interviewen. Andy: So Stefan, her mit den Fragen! MV: Also, lieber Andy, here we go! Als erstes eine Frage, welche Musiker bestimmt gerne beantworten: In 150 Jahren findet ein Ausserirdischer einen Tonträger von Euch. Er steigt in sein Raumschiff, dreht die Anlage auf volle Lautstärke und lauscht den Klängen von ELFMORGEN. Was wird er seinen Kumpels berichten über Eure Musik? Andy: Wahrscheinlich: Uaaarg Bruuaaam Pööööng Suuuuuuuuap, Brrrrra Diiiirrrrrrr MV: Okay, magst Du uns das übersetzen? Andy: Das ist außerirdisch und bedeutet: Hört mal, die haben früher Musik gemacht, die total authentisch und ehrlich klingt. Voll viel Energie und Texte, die man sich gerne ein paar Mal anhören sollte, um alle möglichen Dinge zu finden, die vielleicht auch zwischen den Zeilen stehen. Sie werden sich wundern und sich fragen, warum diese Band nie in den Charts war. MV: Als Kenner von Eurer Musik unterschreibe ich das sofort! Da passt die nächste Frage phantastisch zu: Ihr seid schon einige Zeit im rockigen Geschäft unterwegs und klingt trotzdem frisch und frech, als gäbe es Euch erst seit gestern! Auch wirken Eure Auftritte immer unterschiedlich und sehr spontan... ist es eine Konzept von Euch, dem Chaos immer genug Raum zu geben? Andy: Wir spielen jedes Konzert anders, das ist das Konzept. Es wird nie zwei gleiche Konzerte geben. Alles was passiert, passiert genau in diesem Moment, das ist eine große Stärke von uns. Wir sind spontan und möchten immer gerne eine Interaktion mit dem Publikum aufbauen. Die Leute, die vor der Bühne stehen, sollen ein Teil von dem Konzert werden. Sie werden eingebunden und wir geben ihnen das Gefühl, mitbestimmen zu können. Bei uns gibt es kein Rockstar-Getue oder irgendwelche Grenzen zwischen Band und Publikum. Wir sind wie sie und sie wie wir. Wir sind eben die normalen Typen. Das möchte die Musikindustrie aber nicht. Die Macher des Zirkus möchten Rockstars oder Popstar-Affen kreieren, zu denen man aufschaut. Das finden wir Käse. Wir spielen bei jedem Konzert um unser Leben. Das ist das, war wir machen... Wir reden auch nie von Fans oder so. Wir sind eine große Familie. MV: Das macht Ihr VERDAMMT GUT! Ich sah Euch bisher 3x live und jedes mal war es ein neues Erlebnis, welches echt mitriss! Andy: Wir müssen uns keinem Trend unterwerfen und dürfen noch authentisch sein, das spüren die Leute und das nehmen sie uns ab. MV: Ihr bezeichnet Euch als 'älteste Newcomerband Deutschlands'. Die Begrifflichkeit alleine regt schon zum Schmunzeln an! - Habt Ihr Euch einen Zeitpunkt gesetzt, wie lange Ihr das bleiben wollt? Oder wird irgendwann daraus 'die ehemals älteste, nun alteingesessene Newcomerband Deutschlands'? Andy: Das wird nur passieren, wenn es denn mal eine ältere Newcomerband geben wird und weil wir aber noch überhaupt kein Interesse daran haben aufzuhören, werden wir den Titel wohl noch ein paar Jahre tragen. Die Ärzte sind ja auch immer noch die Beste Band der Welt, wenn die Ärzte mal aufhören sollten, werden wir den Titel annehmen und den Newcomer-Titel an eine andere Band abtreten! MV: Das klingt fair und edel von Euch! Andy: Siehst Du, so sind wir! *Lautes Lachen beiderseits* ^^ Andy: Uns gibt's jetzt schon so lange, das Vergleiche mit den Rollings Stones oder den Hosen oder den Ärzten usw. durchaus angebracht sind! MV: Wobei ich persönlich sagen würde, das bei den Stones weniger Spielfreude als bei Euch zu spüren ist! Mick Jagger trinkt nicht mal Bier auf der Bühne! Euch würde so etwas niemals passieren! *wieder Gelächter beiderseits* Andy: Oh danke, wahrscheinlich hast Du recht... *lachen* ... Wir trinken ja auch 24 Stunden vor einer Show keinen Alkohol mehr. Das hat uns unser Tourmanager und Techniker so auferlegt. Erst dachten wir, er hat komplett die Nerven verloren, aber dann haben wir gemerkt, dass 'nüchtern' zu spielen noch mal geiler ist. Alles ist so echt und fühlt sich sehr direkt an. Mit Alkohol verschwimmt vieles und man kann sich irgendwie verstecken. Andy ergänzt: 24 Stunden haben wir aber trotzdem noch nie geschafft... MV: Ey, das beruhigt mich!!!! Ich mag das 'ungekünstelt-chaotische' besonders an Euch und bin damit bestimmt nicht alleine! Diese Frage MUSS ich stellen, auch wenn die Antwort eigentlich klar ist... Trotzdem: Wo verordnet Ihr Euch politisch und welche Verantwortung seid Ihr bereit zu tragen bzw. welche Message ist Euch besonders wichtig? Andy: Zum Thema Politik, sind wir ganz klar gegen Nazis, ganz klar gegen Rechts, aber auch gegen Homophobie und Sexismus. Wir sehen das so, ein erhobener Zeigefinger hat noch nie etwas bewirkt, aber wir haben eine Aufgabe und eine Stimme die man erheben sollte, wenn man etwas sagen möchte. Auf Konzerten haben wir die Möglichkeit viele Leute zu erreichen. Es geht nicht darum, anderen eine Meinung zu diktieren, aber wir möchten gerne wachrütteln. Wir müssen sagen, was wir denken. Bei vielen Künstlern vermisse ich eine klare Stellungnahme. Es wird oft mit einer Wischiwaschi-Attitüde um das Problem herum diskutiert. Ich bin für klare Kante. Diese ganze Grauzonendiskussion langweilt mich. Bands wie Freiwild oder die Onkelz leben genau davon. Auf unsere Weise erreicht man eben ALLE. MV: Wie ich halt sagte, eigentlich war die Antwort klar, aber ich dachte mir schon, dass Du das gerne noch mal klar ausformulieren möchtest, wo Ihr steht und wer ihr seid. Ich finde es persönlich gerade heutzutage äußerst wichtig, dass Bands klar Position beziehen und keine Angst haben, klare Kante zu zeigen. Wie sieht Euer Engagement bei Euch in der Gegend genau aus? Erzähl bitte mal davon! Andy: Wir engagieren uns hier bei uns in der Region um Frankfurt in einer antifaschistischen Bildungsinitiative, hier geht es um Bildung und Aufklärung. Die Wetterau und viele Regionen im Frankfurt herum sind sehr braun geworden und wir möchten da gerne etwas gegensteuern. Und den Leuten Mut machen, dass sich das Leben lohnt, auch wenn es manchmal weh tut, seine Meinung zu sagen. Wir distanzieren uns von jeglicher Gewalt, ich finde das sehr wichtig. Gewalt erzeugt Gegengewalt und wir haben aus diesem Grund mal den Hashtag #liebestatthass ins Leben gerufen und neben einem AfD-Stand ein spontanes Konzert gespielt, damit man die hohlen Phrasen dieser Typen nicht mehr hören musste. MV: Die waren bestimmt begeistert!?? Du hast bei unserem Gespräch beim Eier mit Speck-Festival gesagt, 'man muss die Jugendlichen abholen, Alternativen zeigen'... Bekommt ihr manchmal klare Reaktionen von Leuten, die Ihr zum Nachdenken angeregt habt und die vielleicht durch Euch ihr Weltbild noch mal überdachten? Andy: Die Antifabi, so heißt der Verein, geht mit sehr gut geschultem Personal in Schulen und Jugendzentren und macht dort eine sehr gute Aufklärungsarbeit. Sie organisieren Fahrten in diverse Konzentrationslager zur Besichtigung und planen Konzerte. Es geht darum, nicht zu vergessen, welche Grausamkeiten in diesem Land passiert sind. Ich kenne die Diskussion nur zu gut, wenn gesagt wird, das ist doch alles schon ewig her und was konnten wir denn schon dafür... klar konnte meine Generation nichts dafür, aber das ist noch lange kein Grund es vergessen oder es verdrängen zu wollen. Die letzte Wahl hat gezeigt, was alles passieren kann. Elfmorgen - Süchteln brennt 2017, (c) Bildquadrat MV: Da sagst du was! An die letzte Wahl denken viele mit Grausen zurück... Andy: Schwer zu sagen, ob Leute vielleicht noch einmal umschwenken.  Ich wünsche mir aber sehr, dass dies passiert. Die Jugend langweilt sich eben heutzutage. Sie rauchen schon mit 11, saufen mit 13, kiffen mit 14 usw. Ihnen fällt es schwer zu rebellieren. Wir mussten nur die Haare grün färben und alle sind ausgerastet, heute ist dies aber eher ein langweiliger Hut. Die Kinder suchen etwas und finden dies leider zu oft in der rechten Szene. Hier ist noch vieles verboten und somit spannender für die Kids. Da muss dringend gegengesteuert werden. Wir müssen wieder attraktive Angebote für die Jugendliche anbieten. MV: Ich denke, wer Euch mal live erlebt hat und sich begeistern ließ, der kommt erst gar nicht auf die bescheuerte Idee, nach rechts abzudriften... In der Hinsicht erzielt ihr Erfolge, denke ich. Andy: Danke, das ist sehr nett. Andy ergänzt: Die 'modernen' Eltern sind meist nur noch Kumpels und nehmen den Erziehungsauftrag leider nicht mehr so richtig ernst. Sie möchten die Coolen sein und möglichst nichts mehr verbieten. Diese Kinder wachsen mit einer permanenten Befriedigung ihrer Bedürfnisse auf. Da muss man sich komische Sachen suchen, um mal eine Grenzerfahrung zu machen. MV: Grenzerfahrung ist ein gutes Stichwort, Andy! Welches sind Deine oder Eure außergewöhnlichsten Erlebnisse auf Tour beziehungsweise bei Auftritten gewesen? Nenn mir einfach die drei besten der geschätzten Dreitausend... Andy: Oh das ist die schwerste aller Fragen. Jedes Konzert ist natürlich ganz besonders. Es passieren aber manchmal doch Dinge, mit denen man nie gerechnet hätte. Da spielt man zum Beispiel ein Konzert irgendwo ganz im Norden und da tauchen Leute aus dem Süden auf, die eben mal 800km nur für Dich und Deine Band gefahren sind. Da bekomme ich Gänsehaut. Man berührt Leute so sehr, dass sie diesen Weg auf sich nehmen. Dann spielt man auf dem Eier mit Speck und wird von 2000-3000 so sehr gefeiert, dass man noch Wochen danach die Lachfalten sieht. Da sind Leute im Publikum, die sich mit einem Fitness-Fahrrad und Kostümen eine Choreografie ausgedacht haben oder vorbereitete Schilder auf Kommando hochhalten. Das Eier mit Speck 2017, war wirklich ein absolutes Highlight für uns. Nach dem Auftritt 2016 haben wir uns schon die Augen gerieben und gegenseitig gekniffen, weil wir es einfach nicht glauben konnten, was da passiert ist. Dann war da natürlich unsere erste komplett ausverkaufte Show in Frankfurt und unzählige tolle Momente mit der Kapelle Petra auf drei Touren. Aber das allerschönste ist, dass man unfassbar tolle Menschen kennenlernt, die mittlerweile viel mehr geworden sind als Bekannte. Da sind sehr viele wundervolle Freundschaften entstanden. Man lernt super viele nette Kollegen kennen, z. B. die Herren von den Abstürzenden Brieftauben, die wir auf ihrer Tour begleiten durften und und und... Und dazu kommt natürlich, dass wir mit den besten Freunden Zeit verbringen. Wir sind eben viel mehr als eine Band. Wir sind wirkliche Freunde, die alles füreinander geben. Es ist eine fast nicht enden wollende Klassenfahrt! MV: Die Begeisterung von Dir bzw. Euch überträgt sich definitiv nahtlos auf das Publikum! Beim letzten Eier mit Speck habt ihr echt abgeräumt und das Viersener Publikum ist echt schon etwas besonderes... Andy: Das Viersener Publikum ist der absolute Wahnsinn und ein Publikum, dass man gerne nach der Show einpacken würde und beim nächsten Festival wieder auspacken mag. Ihr wisst zu feiern. Das ist echt beeindruckend. MV: Freut mich zu hören, dass wir Viersener Euch so zusagen! :D Und stimmt, feiern können wir alle! Bei dem Interview mit Dir auf dem Eier mit Speck - Festival ging eine ganze Flasche Jägermeister (Danke nochmals dafür!) und diverse Biere bei drauf und wir konnten noch aufrecht stehen! Das sage ich nicht ohne Stolz in der Stimme! ;) Eine Frage habe ich diesbezüglich noch: Was verbindet Euch besonders mit 'SÜCHTELN BRENNT'? Habt Ihr eine besondere Überraschung für Euer Publikum aus dem Kreis Viersen parat? - Ich verrate auch nichts, EHRENWORT! ;) Andy: *lacht*  Soviel zu der 24 Stunden-Regel... Das Süchteln Brennt war auch 2017 eine der besonderen Überraschungen. Super Organisation, tolle Bandauswahl und überall gute Stimmung und nette Leute. Das ganze gepaart mit den Feierweltmeistern. Eine Überraschung in diesem Sinne wird es vielleicht nicht geben, aber wir werden alles geben, wir bringen unsere neue EP 'Kapitän' mit und vielleicht ein oder zwei neue Stücke. Wir werden Apfelschnaps von unseren Freunden von BORN IN THE WETTERAU dabei haben. Den teilen wir gerne mit den Leuten und geben die ein oder andere Flasche unter dem Hashtag #herpesfüralle rum. Das ist übrigens flüssiges Gold aus Äpfeln, die in unserer Nachbarschaft wachsen. Wir haben durch einen Zufall festgestellt, dass sich für jeden Schluck aus dieser Flasche ein Fascho zeitgleich in die Hose macht. Du kennst vielleicht das Foto mit dem Nazi im eingenässten Jogginganzug... Tja, das waren wir. Wir haben schon einmal während eines Konzertes, den gesamten AfD-Ortsvorstand einnässen lassen ;) Andy: Wir freuen uns wie Bolle auf das Süchteln Brennt. Das wird die erste Show des Jahres und unser letztes Konzert ist dann schon 4 Wochen her. Wir sind komplett ausgehungert und unglaublich heiß auf das Ding. Wir versprechen alles zu geben! MV: Ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen hast, lieber Andy. Wir sehen uns in Süchteln beim SÜCHTELN BRENNT! Und die Süchtelner und Viersener werden bestimmt auch alles geben! :) Andy, bessere Schlussworte für ein Interview kann es kaum geben und Dein Versprechen nehmen wir ernst! Wir freuen uns auf den Gig und werden kräftig mitfeiern! Andy: Stefan, vielen Dank für das nette Interview und ich würde sagen, wir wiederholen den Jägermeister-Spaß in Süchteln! MV: Da bin ich sofort bei!! Bis bald! Das Interview fühte Stefan Weimbs. Titelbild: Sonja Berg. Bild unten: Andy (Elfmorgen), Stefan Weimbs (mV), Marcin (mV) - Eier mit Speck 2017

  • Allgemein
    05.01.2018

    Sternsinger zu Gast

    Am Freitag, 5. Januar 2018, besuchten die Sternsinger Bürgermeisterin Sabine Anemüller und den ersten stellvertretenden Bürgermeister Hans-Willy Bouren im Stadthaus. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ lautet das Motto der Sternsinger-Aktion in 2018. Die Bürgermeisterin freute sich über die jungen Gäste in ihren prächtigen, bunten Kostümen der drei Weisen aus dem Morgenland. Sie dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz für notleidende Kinder in aller Welt. Für ihren Weg durch die Stadt wünschte die Bürgermeisterin den Sternsingern, dass sie auf viele Menschen treffen, die ihr Engagement für die Ärmsten der Armen mit einer Spende unterstützen: „Die Sternsinger setzen ein wichtiges Zeichen: Es ist wichtig und richtig, sich für andere einzusetzen.“ Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    28.12.2017

    Öffnungszeiten im Einzelhandel

    Einzelhandel darf schwarzen Peter der Öffnungszeiten nicht weiter schieben. Immer wieder beklagen sich die Menschen über nicht einheitliche Öffnungszeiten, doch seien wir ehrlich, die Politik/IHK hat keinen Einfluss auf einheitliche Öffnungszeiten, eine verbindliche Vorgabe würden viele Einzelhändler auch als Bevormundung sehen. Hier müssen die Einzelhändler gemeinsam aktiv werden. Auch der Werbering Viersen kann keinen Einfluss auf Öffnungszeiten der Geschäfte nehmen. Dort vermag man nur vermitteln oder empfehlen. Viel mehr liegt es an den 'alteingesessenen' Geschäftstreibenden, die im Laufe der Jahre 'satt' sind. Die über 'Klüngelwirtschaft' über Jahrzehnte das Geschäft betreiben und teilweise den Anschluss an die moderne Zeit vergessen/verpasst haben. Man beschwert sich lieber über mangelnde Laufkundschaft, beharrt aber gerne auf einer Geschäftspolitik die 30 Jahre alt ist. Man will was geändert haben, aber selber vor der eigenen Tür, im eigenen Geschäft, fängt man nicht an. Bis hin zu dem das man bei Festlichkeiten sich an seine normale Öffnungszeit hält. Heutzutage kann man im Einzelhandel nur noch über den Service vor Ort punkten und handeln. Potenzielle Kunden möchten 'abgeholt' werden. Service nicht nur mit der Ware, sondern Service am Menschen, der ein Geschäft betritt. Erst wenn ich dem kleinsten Kunden das Gefühl gebe 'Er ist wichtig' hat man als Geschäftsmann gewonnen. Jahrzehnte ist über das Ladenschlussgesetz diskutiert worden. Was nützt es ein Gesetz zu kippen, wenn sich Geschäftstreibende weiterhin an 'alte' Zeiten halten. Wie kann ich gegen den Onlinemarkt/Handel punkten?! Doch nur wenn ich Service biete, wenn ich mir Zeit für den Kunden nehme. Den Service, den kein Onlinehandel bieten kann, denn ein Onlinehandel kann keine Produkte erklären. Da bringt es auch Nichts, dass man gebaute Fußgängerzonen öffnen muss, gerade die Fußgängerzonen sind die Stadtteile, die Menschen zusammenführen und verbinden. Ralf Reintjes (Süchtelner Dampflädchen)

  • Blaulicht
    22.12.2017

    Behörden kontrollieren Shisha-Bars in Viersen

    Die Ordnungsbehörde der Stadt Viersen hat gemeinsam mit der Feuerwehr, der  Polizei und dem Zoll Shisha-Bars in der Viersener Innenstadt kontrolliert.  Dabei wurde sowohl die Belastung der Atemluft mit Kohlenmonoxid (CO)  überprüft als auch nach unversteuertem Tabak gesucht. Hintergrund waren Vorfälle in Nachbarstädten, bei denen Gäste von  Shisha-Bars vermutlich aufgrund zu hoher Kohlenmonoxid-Werte in der Luft  über Beschwerden klagten. In Einzelfällen waren Menschen ins Krankenhaus  eingeliefert worden. Die Belastung entsteht durch die Kohlen, mit denen  die Wasserpfeifen erhitzt werden. Angegeben wird der Anteil des  Kohlenmonoxids in ppm, parts per million. Der Wert gibt an, wie viele  Teile CO in einer Million Teilen Luft enthalten sind.  Die Feuerwehr stellte in beiden überprüften Lokalen fest, dass die  CO-Konzentration über 30 ppm lag. Das ist der Wert, ab dem Feuerwehrleute  im Einsatz Atemschutz tragen sollen. An Arbeitsplätzen darf diese  Konzentration nicht dauerhaft überschritten werden. Werte in dieser Höhe  können bei gesunden Menschen Unwohlsein auslösen. Dauerhafte  gesundheitliche Beeinträchtigungen sind aber nicht zu befürchten, wenn man  der Belastung nicht über lange Zeit ausgesetzt ist.  In einer der Bars reichte es aus, die 'vergessene' Lüftung einzuschalten.  Danach lag die Konzentration innerhalb weniger Minuten unterhalb des  Grenzwerts. Das Ordnungsamt empfahl Gästen, die bereits mehrere Stunden im  Gastraum gesessen hatten, eine wenige belastete Umgebung aufzusuchen.  In der zweiten überprüften Shisha-Bar fehlte eine leistungsfähige  Lüftungsanlage. Hier wurde der Gastraum vorübergehend geräumt, bis die  Konzentration des Kohlenmonoxids durch Querlüften gesenkt war. In dem  Raum, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Wasserpfeifen  vorbereiten, erreichte das CO fast 80 ppm. Feuerwehrleute dürfen bei mehr  als 60 ppm maximal 15 Minuten ohne Atemschutz arbeiten und nur, wenn dies  zur Rettung von Menschen erforderlich ist.  Neben der Atemluft-Messung bot die Feuerwehr in beiden Bars dem Personal  eine Schnellmessung der Blutwerte an. Dabei wurden erhöhte, aber nicht  akut gefährliche Werte ermittelt. In einem Fall ging die Empfehlung an den  Betroffenen, sich zur Sicherheit im Krankenhaus genauer untersuchen zu  lassen. Die Entscheidung, das zu tun oder zu lassen, liegt bei der  untersuchten Person.  Die weiteren Überprüfungen des Ordnungsamtes hatten acht Bußgeldverfahren  wegen Verstößen gegen den Nichtraucherschutz zur Folge. Die Polizei half  bei einigen Personalienfeststellungen, musste aber sonst nicht eingreifen.  Fündig wurde dagegen der Zoll. Gegen die Betreiber beider Lokale werden  Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hier besteht der Verdacht, dass Tabak  teilweise nicht oder nicht richtig versteuert wurde.  Durch die Zusammenarbeit der vier Dienststellen wurden die  Beeinträchtigungen für die Betreiber so gering wie möglich gehalten. Ohne  die Absprache der Behörden wäre der Betrieb an vier unterschiedlichen  Abenden gestört worden. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    21.12.2017

    350 Kinderwünsche werden erfüllt

    Die Aktion Viersener Weihnachtswunschbaum 2017 war ein voller Erfolg. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Bürger von Viersen können sich 350 Kinder über die Erfüllung ihrer Wünsche freuen. Die Wunschpaten besorgten gewissenhaft die Geschenke und brachten sie liebevoll eingepackt in die an der Aktion beteiligten Geschäftsstellen der Sparkasse. Bürgermeisterin Sabine Anemüller liegt die Aktion besonders am Herzen. Sie unterstützt nicht nur als Schirmherrin, sondern hat in diesem Jahr erstmals mit ihrem Büro die Organisation übernommen. Das Organisationsteam um Eva-Maria Ix und Andrea Mebs hatte alle Hände voll zu tun. Viele Fragen der Wunschpaten mussten beantwortet werden. Unermüdlich holten die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler Klaus Lentz, Dieter Gützkow, Ursula Gützkow, Roswitha Lenz und Anneruth Fiethen-Jacobi die Geschenke bei den beteiligten Geschäftsstellen der Sparkasse ab und brachten sie ins Stadthaus. Hier wurden sie gesammelt und den teilnehmenden, sozial tätigen und gemeinnützigen Einrichtungen zugeordnet. Diese bringen die Geschenke bis Heiligabend zu den Kindern. Noch zu Beginn der Woche, einige Tage nach offiziellem Abgabetermin, bringen letzte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion Geschenke direkt ins Stadthaus. Eine Wunschpatin ist besorgt, dass ihr online bestelltes Geschenk nicht rechtzeitig ankommt. Nachfragen ergeben, dass das Paket auf dem Postweg verlorenging. Was tun, wenn das gewünschte T-Shirt nur bei zwei Läden in Deutschland erhältlich ist' Kurzerhand fährt der Ehemann zu dem Geschäft nach Düsseldorf, um den Kinderwunsch noch rechtzeitig zu erfüllen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller ist begeistert und gerührt über so viel Einsatz der Viersenerinnen und Viersener. Sie dankt allen, die an der Aktion beteiligt waren. Das Engagement der Menschen, die die Sterne pflückten, der Einsatz der Organisatoren und die Unterstützung durch die Sparkasse sorgten dafür, dass mit der Aktion 2017 wieder viele Kinderwünsche erfüllt werden können. Foto Stadt Viersen: Eva-Maria Ix, Anneruth Fiethen-Jacobi und Andrea Mebs

  • Kommentar
    18.12.2017

    Süchtelner Dampflädchen

    Viersen-Süchteln –  Als am ersten September 2016 die Türen des Süchtelner Dampflädchen öffneten dachten viele: „Brauchen wir so etwas?“ oder „Schon wieder ein Geschäft, das nach kurzer Zeit wieder schließen wird“. Jetzt, 15 Monate nach Geschäftseröffnung, hat sich so langsam die dampfende Lok im Fenster auf der Hochstraße in Mitten der Stadt Süchteln eingeprägt. „Mittlerweile ist das Dampfen nicht nur mehr eine Modeerscheinung, das Dampfen wird immer beliebter und immer mehr Menschen steigen von herkömmlichem Rauchen auf das Dampfen um“, so Ralf Reintjes. „Auch in unserer Stadt, wobei wir unseren Anteil dazu beigetragen haben.“ Durch fachkundige Beratung und ‚immer auf dem Laufenden sein‘ führt Ralf Reintjes sein Geschäft, wobei er dabei von einem starken Partner, bzw. einer starken Partnerin unterstützt wird, denn seine Frau Melanie unterstützt ihn bei der Selbstständigkeit. Service hat sich Ralf Reintjes auf die Fahne geschrieben und so bekommt jeder Kunde eine fachkundige Beratung. Dabei nimmt sich der Inhaber die Zeit den umsteigewilligen ‚Rauchern‘ gezielt und mit Fachkenntnis das herkömmliche Rauchen abzugewöhnen. Schnell merkt man, dass hier eine Leidenschaft zum Beruf gemacht wurde und sich die Stammkundschaft wohl fühlt. Die Dampfer kommen gerne. „Hier wird man immer freundlich behandelt, der Service und die Beratung sind kundenorientiert“, sagt Harmut Wirtz, der seit rund einem halben Jahr zur Stammkundschaft gehört. Daneben hat das Süchtelner Dampflädchen auch Gesetze und Verordnungen, die das Dampfen betreffen, immer im Auge. Nur so kann Ralf Reintjes auch immer eine gute fachkundige Beratung gewährleisten. Ebenfalls die Öffnungszeiten haben Ralf und Melanie Reintjes an ihre Kunden angepasst, verzichten auf die Mittagspause, damit jeder mal schnell hier reinspringen kann. Montags, mittwochs und donnerstags hat das Fachgeschäft von 12.00 – 19.00 Uhr, dienstags und freitags von 10.00 – 19.00 Uhr und samstags von 10.00 – 14.00 Uhr geöffnet. Dass auch andere Geschäfte die Öffnungszeiten ausweiten sollten, da ist sich Ralf Reintjes sicher. „Damit Städte nicht aussterben“, sagt Reintjes. „Örtliche Einzelhändler müssen einfach mehr Service bieten. Deshalb engagiere ich mich im örtlichen Werbering. Man trifft sich regelmäßig abends nach Ladenschluss in Arbeitskreisen um der Stadt und den dort lebenden Menschen etwas zu bieten. Was hier nicht immer einfach ist, denn dort prallen viele Meinungen und Vorlagen aufeinander und man versucht dieses zu kompensieren und zu einem Konzept zusammen zu setzen. Jeder kann dazu etwas beitragen kann, denn nur gemeinsam und mit Service sowie kundenorientierten Angeboten kann man für eine Stadt, einen Stadtteil etwas bewirken.“

  • Allgemein
    13.12.2017

    Leserbrief

    Der Werbering Viersen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    (Werbering Viersen aktiv e.V.)   Bekannt als Vereinigung der Einzelhändler in der 3 Städte Stadt frei unter dem Motto:   'Der Werbering bündelt die Interessen der Händler und vertritt Die gegenüber der Verwaltung, Verbände und Parteien“.    Was hier leider nicht oder nur teilweise richtig ist.   In Wirklichkeit ist der Werbering Viersen eine Untergruppe der Stadt Viersen bzw. Citymangement Viersen, wo dann Ehrenamtlich Einzelhändler tätig sind. Den Vorstand bilden nicht nur gewählte Einzelhändler sondern ebenfalls Stadt Angestellte des Citymangement/Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen. Wobei extra per Satzung beschlossen wurde   (siehe aktuelle Satzung des Werbering Viersen aktiv e.V.)   das entsprechende Gremien/Abteilungen mit in den Vorstand gehören.  Was dann im Umkehr Schluss heißen würde, das alle zahlende Werbering Mitglieder die Stadt Viersen „ bezahlen“  würden.  Schaut man in den umliegenden Städten auf Werbering Vereinigungen, z.B. Nettetal-Lobberich,  Willich- Anrath (Homepage der Vereinigungen) erscheint dort nicht sofort das Logo der Stadt, dort bilden ausschließlich Einzelhändler den Werbering.  Natürlich ist es wichtig eine gute Beziehung zwischen Werbering und der Stadt/Citymangement zu haben.  Was bedeutet dann die Bezeichnung „aktiv e.V.“ bei dieser Vereinigung?  Jeder weiß was „e.V.“ heißt (eingetragener Verein), nur passt das dann hier zusammen? Kann die Stadt Viersen einen 2.Verein überhaupt führen? Ist dieses so überhaupt rechtlich so vertretbar? Scheinbar ja, nur warum wird dann ein Werbering überhaupt gegründet/geführt? Denn durch dieses Kürzel „e.V.“ gibt es schließlich Rechte und Pflichten.   (1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden. (2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten. (3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden Nach dem gesetzlichen Leitbild sollen die Mitglieder eines Vereins persönlich an der Mitgliederversammlung teilnehmen und dort über die Vereinsangelegenheiten mitentscheiden. Die Mitgliedschaft im Verein und die mit ihr untrennbar verbundenen Rechte der Vereinsmitglieder sind nach § 38 Satz 1 BGB nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Satzung kann jedoch zulassen, dass die Mitgliedschaft übertragen oder dass Mitgliedschaftsrechte auch durch einen Vertreter ausgeübt werden können. Dieses setzt natürlich auch voraus, das sich die Einzelhändler/Gastronome/Geschäftstreibene auch um das Wohlergehen der Stadt kümmern. Jeder seinen Teil dazu beiträgt, alle mitziehen und zu gleichen Teilen dafür beitragen das sowohl auch Feste, verkaufsoffene Sonntage überhaupt stattfinden. Es kann nicht sein das es immer einzelne sich darum kümmern. Alle möchten etwas davon haben, dann sollen auch alle etwas dafür tun.  Es ist nicht Aufgabe der Stadt alleine dafür zu sorgen dass die Stadt lebt, jeder Gewerbetreibende steht auch in der Selbstpflicht dafür zu Sorgen. Denn nur in einer Gemeinschaft ist man stark, viele Hände können was bewirken. Viele Gedanken/Meinungen können etwas schaffen. Man muss auch bereit sein etwas zu investieren, nicht nur finanziell sondern auch in Form von geistiger Arbeit, und auch praktischer Umsetzung. Wodurch lebt eine Stadt, doch nur wenn alle „gemeinsam“ sich bemühen, die Geschäftstreibende dafür sorgen nicht nur das eigene Geschäft ansprechend, dem Bedarf entsprechend ausstatten, sondern auch in der Gemeinschaft in Verbindung mit der Stadtverwaltung die Stadt attraktiv zu gestalten und Menschen das Angebot und das Interesse zu geben in der Stadt einzukaufen und ganz wichtig sich wohl zu fühlen bzw. zu Identifizieren. Eine Stadt lebt nur durch Ihre Geschäft, der Einzelhandel lebt nur durch die Menschen die in eine Stadt kommen. Somit stehen alle in der Pflicht sich gemeinsam dafür stark zu machen.

  • Nachrichten
    06.12.2017

    Archäologisches Fenster und Brunnen am Kesselsturm sind zerstört worden

    Unbekannte haben sowohl das Archäologische Fenster als auch die Brunneninstallation im Bereich der Straße Am Kesselsturm in Dülken schwer beschädigt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Betriebe haben die beiden Stellen gesichert. Wie hoch die Schäden sind, kann erst nach genaueren Überprüfungen gesagt werden. Das Archäologische Fenster war am 25. März 2017 eingeweiht worden. Auf einer Größe von 1,5 Meter Breite und 85 Zentimeter Höhe war hier ein digitales Hologramm zu sehen. Das 'Zeitfenster Kesselturm' bot den Blick auf eine Szene aus dem 17. Jahrhundert im Bereich des Holländerturms. Die gezeigte Sequenz war 2015 mit Hilfe einer Schauspieltruppe aus den Niederlanden aufgezeichnet worden. Ein digitales Hologramm dieser Größe war zum Zeitpunkt der Einweihung weltweit ohne Vorbild. Nun sind die Gläser der Scheinwerfer an der Installation eingeworfen worden. Die Frontglasscheibe ist vollständig zerstört. Die Acrylglasschutzhülle des Hologramms ist gesplittert. Ob das Hologramm selbst gerettet werden kann, steht noch nicht fest. Hierzu sind noch Untersuchungen erforderlich. Ebenfalls beschädigt wurde die in der Nähe eingerichtete Brunneninstallation. Hier wurde die Sicherheitsglasscheibe mit einem schweren Gegenstand vollständig zerstört. (Foto: Stadt Viersen)

  • Allgemein
    02.12.2017

    350 Sterne wollen zu Geschenken werden

    Viersener Weihnachtswunschbaum: 350 Sterne wollen zu Geschenken werden Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat am Freitag, 1. Dezember 2017, die Aktion 'Viersener Weihnachtswunschbaum 2017' offiziell eröffnet. Um 11 Uhr warteten schon etliche interessierte Viersenerinnen und Viersener in der Sparkassenfiliale an der Hauptstraße, um sich einen oder mehrere Sterne pflücken zu können.  Die Sparkasse ist Partner der Stadt bei der Aktion und stellt in ihren Geschäftsstellen in Viersen, Dülken und Süchteln je einen der Weihnachtswunschbäume auf. Die Eröffnung der Aktion findet im jährlichen Wechsel in einem anderen Stadtteil statt. Immer dabei als Vertreter der Sparkasse: Stefan Vander. Er sagte: 'Diesen Termin lasse ich mir nie entgehen. Die Aktion findet zum elften Mal statt und ich freue mich, zum elften Mal die Gäste begrüßen zu dürfen.'  Viersen sei Vorreiter in der Region gewesen, inzwischen gebe es vergleichbare Aktionen auch in anderer Trägerschaft und an anderen Orten. Manche Versuche seien auch wieder eingeschlafen, weil die Organisatoren den Aufwand unterschätzten. Bei der Stadt Viersen sei die Abwicklung der Aktion aber in guten Händen. Das unterstrich Bürgermeisterin Sabine Anemüller. Die Bürgermeisterin unterstützt nicht nur als Schirmherrin, sondern hat in diesem Jahr erstmals mit ihrem Büro die Organisation übernommen: 'Mit ist es ein großes persönliches Anliegen, dass diese überaus erfolgreiche Aktion trotz einiger personeller Veränderungen in bewährter Form weitergeführt wird.' Eine wichtige Rolle spielten dabei neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Stadthaus ehrenamtlich engagierte Menschen. Der Bogen spannt sich dabei sehr weit. So waren zur Eröffnung in Alt-Viersen Kinder des Familienzentrums St. Elisabeth gekommen. Sie hängten die vom Büro der Bürgermeisterin vorbereiteten Wunschsterne in den Baum. Außerdem begrüßten sie die Gäste des Auftakttreffens mit adventlichen Liedern. Als besondere Überraschung gab es das Lied vom Weih-Nachts-Wunsch-Baum zur Melodie von 'We will rock you'.  Ehrenamtlich tätige Menschen werden dafür sorgen, dass die Geschenkpakete, die in den Sparkassenfilialen abgegeben werden, zur Sammelstelle im Stadthaus kommen. Von dort werden die Päckchen weiter verteilt. So wird sichergestellt, dass alle Geschenke rechtzeitig zum Weihnachtsfest ankommen. Fester Bestandteil der Aktion Weihnachtswunschbaum ist das Engagement Viersener Service-Clubs. Die werben nicht nur bei ihren Mitgliedern für die Aktion. Zonta Club, Inner Wheel Club, Rotary Club und Lions Club haben beim Viersener Martinsmarkt Spenden gesammelt, aus denen Weihnachtswünsche finanziert werden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte, die Aktion Weihnachtswunschbaum schaffe Freude: 'Sie trägt dem Weihnachtsgedanken Rechnung und ermöglicht es, das eigen Glück zu teilen.' Sie sei sehr froh darüber, dass auf die Solidarität der Viersener Bürgerinnen und Bürger Verlass sei. Das Versprechen, dass alle mit Wunschsternen vertretenen Kinder ihr persönliches Weihnachtsgeschenk erhalten, sei bislang immer eingehalten worden: 'Ich bin sicher, das wird auch in diesem Jahr so sein.' Ziel der Aktion ist es, Viersener Kindern im Alter zwischen 0 und 16 Jahren, für die aufgrund ihrer finanziellen Situation Geschenke nicht selbstverständlich sind, zu Weihnachten einen besonderen Wunsch zu erfüllen. Wer diesen Kindern zu Weihnachten eine besondere Freude machen möchte, kann einen dieser Wunschsterne (oder auch gleich mehrere) pflücken. Das weihnachtlich verpackte Geschenk im Wert von bis zu 25 Euro - gern auch mit ein paar persönlichen Zeilen versehen und mit dem Wunschstern beklebt ' sollte bis zum 15. Dezember abgeben werden. Angenommen werden die Päckchen an den Standorten der Wunschbäume. Die Kinder, deren Auswahl über sozial tätige oder gemeinnützige Einrichtungen getroffen wurde, bleiben selbstverständlich anonym. Bis zum Heiligen Abend werden alle Geschenke persönlich an die Kinder, an deren Eltern oder die Erziehungsberechtigten verteilt. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    30.11.2017

    Young Talents 2018 - Bewerbung ab sofort

    Young Talents, der Band Contest des städtischen Jugendprojekts 'Young Life', startet zum zwölften Mal. Gemeinsam mit dem Hubert-Vootz-Haus und dem Jugendcafé 'ett' ruft die Stadt Viersen Nachwuchsbands aus Viersen und der Region Niederrhein auf, sich jetzt für die Teilnahme zu bewerben. Zugelassen werden nur Bands, die eigene Musik spielen ' Coverbands dürfen nicht teilnehmen. Der Altersdurchschnitt der Musiker darf nicht über 25 Jahren liegen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller hofft auf eine rege Teilnahme: 'Young Talents bietet den jungen Bands eine Chance, nicht nur Bühnenerfahrung zu sammeln, sondern darüber hinaus durch den intensiven Austausch mit den in der Jury vertretenen Musikern, Musikjournalisten und Musikveranstaltern wertvolle Tipps zu erhalten.' Die Bürgermeisterin fördert und unterstützt das städtische Jugendprojekt 'Young Life'. Mit der Anmeldung sollen eine Beschreibung der Band und ein Demo eingereicht werden. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden zwölf Bands für die Vorrunden ausgewählt. Weitere Auskünfte zu den Bedingungen gibt Daniel Kruppa von der Stadt Viersen. Er nimmt auch die Bewerbungen entgegen. Zu erreichen ist er unter der Anschrift Stadt Viersen, Tönisvorster Straße 24, 41749 Viersen, Zimmer 107, Telefon 02162 101797, E-Mail bewerbung@younglife-viersen.de. Die Teilnahme an Young Talents ist kostenlos. Bewerbungsschluss ist der 8. März 2018. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden, da am 9. März die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt. Die Bands werden dann auf die drei Vorrunden verteilt. Je vier Bands dürfen an einem der Abende für 30 Minuten auf die Bühne. Die Vorrunden finden in der Rockschicht an der Bahnhofstraße in Viersen statt am 6., 14. und 20. April 2018 jeweils ab 20.30 Uhr. Eine vierköpfige Jury und das Publikum bestimmen die Platzierung der Bands. Die drei Tagessieger und der beste Zweitplatzierte kommen ins Finale. Das Finale wird am 16. Juni 2018 in der Festhalle Viersen stattfinden. Dann geht es um 20 Uhr los. Alle Finalteilnehmer erhalten einen Geldpreis, auf die Siegerband warten 500 Euro. Außerdem erwartet die erstplatzierte Band eine besondere Chance: Sie erhält die Möglichkeit, beim Festival 'Eier mit Speck' aufzutreten. Das Musikwochenende auf dem Hohen Busch wird vom 27. bis 29. Juli 2018 stattfinden. Foto: Stadt Viersen, Slik Tiger (Sieger 2017)

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