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Nachrichten aus der Region

Wissens- und Lesenswertes

  • Nachrichten
    19.01.2018

    Sturm Friederike - Erste Bilanz

    Sturm Friederike: Schwere Schäden am Hohen Busch und auf den Süchtelner Höhen - Wald nicht betreten Der Sturm Friederike am Donnerstag, 18. Januar 2018, hat am Hohen Busch und auf den Süchtelner Höhen schwere Schäden im Wald angerichtet. Stadtförster Rainer Kammann sprach in einer ersten Einschätzung davon, dass im Bereich Wildgehege/Kletterwald 70 Prozent der Bäume umgestürzt oder massiv geschädigt seien. Im Bereich der Peter-Stern-Allee sehe es ähnlich aus. Kammann warnte dringend davor, in den nächsten Tagen in den Wald zu gehen. Insbesondere Kiefern und Fichten seien großflächig umgeweht worden. Es gebe sehr viele Schäden und Totalverluste sowohl an innerstädtischen Einzelbäumen als auch im Wald. Zur Frage, wie viele Tiere noch im Wildgehege seien, könne er noch nichts sagen. Manche Bereiche seien momentan gar nicht erreichbar. Eine genaue Aufnahme der Schäden an Bäumen werde erst in einigen Tagen vorliegen. Die Aufräumarbeiten im innerstädtischen Bereich werden mindestens bis Ende nächster Woche dauern. Für den Wald rechnet er mit einer Arbeitszeit von drei bis vier Wochen. Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Städtischen Betriebe am Donnerstag weitgehend im Einsatz waren, um die Feuerwehr bei Notfällen zu unterstützen, kann die Sturmschadenskontrolle erst am Freitag beginnen. Sie wird mehrere Tage in Anspruch nehmen. Bis dahin warnt die Stadt nicht nur vor dem Betreten des Waldes. Auch Parks und Grünanlagen sollten gemieden werden. Generell ist insbesondere in der Nähe von Bäumen erhöhte Vorsicht angeraten. Die Sperre der städtischen Friedhöfe und Sportplätze bleibt zunächst bestehen. Erste Bilanz der Feuerwehr - Keine Verletzten bekannt Die ersten Meldungen über Sturmschäden waren gegen 10 Uhr bei der Feuerwehr eingegangen. Mit zunehmender Zahl der Anrufe wurde Gesamtalarm ausgelöst. Das bedeutet, dass alle Wachen, Gerätehäuser und Fahrzeuge mit ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr aus allen Löschzügen und Löschgruppen besetzt wurden. Von dort wurden die sturmbedingten Einsatzorte angefahren. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr sorgten für die Absicherung in allen anderen Einsatzbereichen. Außerdem wurde die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) alarmiert, die den weiteren Sturmeinsatz steuerte. Die Städtischen Betriebe unterstützten die Arbeiten mit allen verfügbaren Kräften. Diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden von der Hauptwache an der Gerberstraße aus eingesetzt. Alle gemeldeten Einsatzstellen wurden zunächst von Erkundern angefahren. Anhand der Schadenslage wurde festgelegt, welche Schäden mit welchen Kräften in welcher Reihenfolge abgearbeitet werden. Vielfach beschränkte sich die Arbeit der Feuerwehr und der Städtischen Betriebe darauf, die Unglücksstelle abzusichern. Die Beseitigung der Schäden war dann Sache der Grundstückseigentümer. An vielen Stellen mussten Bäume von der Fahrbahn und Gehwegen entfernt werden. Wo Äste herausgebrochen waren, wurden Bäume beschnitten. Damit sollte verhindert werden, dass Äste abbrechen und zu Boden fallen. An der Königsberger Straße mussten Bäume von den Industriebahngleisen entfernt werden. In einem Fall fiel ein Baum auf eine Garage und zerstörte das darin stehende Auto. An der Weiherstraße wurde das Haus, in dem es am 23. Dezember 2017 gebrannt hatte, erneut in Mitleidenschaft gezogen. Das provisorisch gesicherte Dach wurde vom Sturm zerstört. Weil die Kreis-Leitstelle an der Gerberstraße zeitweise die Vielzahl der Anrufe nicht mehr bewältigen konnte, richtete die Feuerwehr eine E-Mail-Adresse ein. Unter dieser konnten die Bürgerinnen und Bürger Sturmschäden melden. So konnte die Leitstelle entlastet und die Rufnummer 112 für (andere) Notfälle freigehalten werden. Bei der Feuerwehr waren 75 Wehrleute mit 25 Fahrzeugen im Einsatz. Die Städtischen Betriebe steuerten 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zehn Fahrzeuge bei. Bei der Feuerwehr wurden keine Fälle von ernsthaften Verletzungen infolge des Sturms im Stadtgebiet bekannt. Einschätzungen zur Höhe des Sachschadens sind derzeit nicht möglich. Details zu einzelnen Einsatzorten und Umfängen liegen ebenfalls nicht vor, da die Abarbeitung der gemeldeten Schäden Vorrang hatte und hat.  

  • Nachrichten
    17.01.2018

    Sanierung Kepler-Realschule

    Die Sporthalle der Johannes-Kepler-Realschule wird voraussichtlich bis Ende Mai 2018 saniert. Zurzeit wird die Decke gesichert und teilweise erneuert. Anschließend erhält die Halle einen neuen Boden. Die Arbeiten an der Decke werden voraussichtlich noch in diesem Monat abgeschlossen sein. Sie sind erforderlich, weil im Herbst vergangenen Jahres erhebliche Mängel an der Aufhängung der Deckenplatten entdeckt wurden. Diese rühren aus der Zeit des Hallenbaus vor mehr als 40 Jahren her. Bei den laufenden Arbeiten werden nicht nur die Aufhängungen verstärkt, sondern auch neue Deckenplatten montiert. Diese sollen auch dem härteren Aufprall von Bällen besser standhalten. Die Stadt Viersen hat die aus Sicherheitsgründen erforderliche Sperre der Halle zudem genutzt, um den Boden überprüfen zu lassen. Nutzerinnen und Nutzer hatten über Unebenheiten geklagt. Ein Gutachter stellte nun fest, dass die Unregelmäßigkeiten im Hallenboden so stark sind, dass Verletzungsgefahr für die Sportlerinnen und Sportler besteht. Die Halle kann wegen dieser Verletzungsgefahr nicht unmittelbar nach Ende der Deckenarbeiten wieder freigegeben werden. Das Gebäudemanagement der Stadt arbeitet mit Hochdruck an einem Leistungsverzeichnis, also einer Aufstellung der nötigen Arbeiten am Boden. Diese Aufstellung soll Ende Januar fertiggestellt sein, so dass dann die öffentliche Bekanntmachung der Ausschreibung erfolgen kann. Wenn das durch europäisches Recht vorgegebene Verfahren zügig verläuft, könnte die Vergabe noch im März erfolgen. Die Arbeiten würden dann Mitte April beginnen. Dabei würde der gesamte Hallenboden ausgetauscht werden. Dazu ist es auch nötig, die Tribünen aus- und später wieder einzubauen. Dieser Abschnitt der Sanierung würde voraussichtlich sechs Wochen in Anspruch nehmen. Die Halle könnte dann Ende Mai mit neuer Decke und neuem Boden wieder für den Schul- und Vereinssport freigegeben werden.

  • Nachrichten
    17.01.2018

    Kein Wetterschutz für einzelne Schulbushaltestellen

    Der Haupt- und Finanzausschuss des Rates der Stadt Viersen hat es mehrheitlich abgelehnt, an einzelnen Schulbushaltestellen die Wartehäuschen wieder aufzubauen. Der entsprechende Antrag von FürVie fand keine Mehrheit in dem Gremium. Auch die Verwaltung hatte vorgeschlagen, es bei dem jetzigen Zustand zu belassen. Die in Rede stehenden Wartehäuschen waren demontiert worden, weil sie aufgrund ihres Alters nicht mehr stabil waren. Im Schülerspezialverkehr werden in Viersen rund 300 Haltestellen bedient. Sowohl die Standorte als auch die Zahl der jeweils ein- und aussteigenden Schülerinnen und Schüler ändern sich von Schuljahr zu Schuljahr. Nach Ansicht der Verwaltung sei es 'kaum möglich', unter diesen Umständen darüber zu entscheiden an welchen Standorten ein dauerhafter Wetterschutz sinnvoll sei.

  • Allgemein
    17.01.2018

    Billard-WM 2018: Vorverkauf beginnt

    Vom Donnerstag, 22., bis Sonntag, 25. Februar 2018, findet in der Viersener Festhalle die 32. Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften im Dreiband-Billard statt. Der Vorverkauf der Eintrittskarten hat jetzt begonnen. Zu haben sind die Tickets bei der Sparda-Bank an der Hauptstraße (Nähe Gereonsplatz), im Stadthaus Viersen, Zimmer 107, und bei 'Die Anzeige', Hauptstraße 89. Die Dauerkarte für alle Tage kostet 45 Euro. Außerdem gibt es Tageskarten für Donnerstag (14 Euro), Freitag (18 Euro), Samstag oder Sonntag (jeweils 20 Euro). Schüler, Schülerinnen, Studierende, Schwerbehinderte und Arbeitslose erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises 50 Prozent Nachlass. Kinder unter zwölf in Begleitung eines Erwachsenen haben freien Eintritt. Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Viersen bekommen eine Vergünstigung von zehn Prozent auf den Regel-Eintrittspreis, wenn sie ihren Ausweis vorlegen. Foto: Deutsche Billard-Union

  • Veranstaltung
    15.01.2018

    Das war Süchteln Brennt 2018

    Am 13.01.2018 brannte zum 22. mal ein Feuerwerk verdammt guter Musik im Süchtelner Josefshaus ab. Traditionell gut besucht von einem musikgierigen Publikum lief der Abend von Anfang an friedlich und in ausgelassener Feierstimmung vonstatten. Die Band 'Soledown' absolvierten als erste Band ihren Auftritt und rissen umgehend das Publikum mit. Zur Überraschung aller trat danach Bürgermeisterin Sabine Anemüller auf die Bühne, um Veranstalter Markus Heines die bronzene Stadtplakette zu überreichen. Diese Auszeichnung bekommen Menschen, die mit ihrem Engagement die Stadt positiv bereichern und das hat Markus Heines ganz sicherlich! Musikalisch ging es weiter mit der Band 'The Nicks', die lupenreinen Ska präsentierten und damit auf ein begeistertes Publikum stießen. 'Elfmorgen' kannten viele schon vom Eier mit Speck - Festival, daher wurden sie empfangen wie gute alte Bekannte. Spätestens nach dem zweiten Lied war der Saal am toben und das entzückte Publikum sang lautstark die Texte der Lieder mit. Als letzte Band kamen 'Tequila and the Sunrise Gang' auf die Bühne und gaben alles! Wie auch in den letzten Jahren war die Zusammenstellung der verschiedenen Bands und damit verbundenen Musikstile äusserst gelungen und für jeden war etwas dabei. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste mal 'Süchteln brennt'!

  • Nachrichten
    15.01.2018

    Bilanz 2017: Stadt Viersen wächst

    Bilanz 2017: Die Stadt Viersen wächst um 410 Einwohnerinnen und Einwohner Zum Jahresende 2017 waren in Viersen 76.866 Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet. Das sind 410 Menschen mehr als zum Jahresbeginn. Damit hält der Wachstumstrend der Stadt unverändert an. 2016 waren es zu Silvester 368 Personen mehr als am voraufgehenden 1. Januar. Nach der stadteigenen Statistik lebten zum Jahreswechsel 2017/2018 37.312 Männer und 39.554 Frauen in der Kreisstadt. Die Verteilung auf die Stadtteile sieht Alt-Viersen mit 38.350 vorn. Dülken folgt mit 20.527 Menschen vor Süchteln, das 15.955 Einwohnerinnen und Einwohner verzeichnete. In Boisheim lebten Silvester 2034 Menschen. Der kleinste Stadtteil weist dabei eine Besonderheit auf: In Boisheim gab es zum Stichtag mehr Männer (1041) als Frauen (993). Für den Monat Dezember 2017 weist die Statistik eine positive Wanderungsbilanz aus: 290 Abmeldungen aus Viersen standen 329 Anmeldungen gegenüber. Bei 74 Sterbefällen gab es 44 Geburten.

  • Nachrichten
    15.01.2018

    Stadtplakette in Bronze für Markus Heines

    Überraschung bei „Süchteln brennt' Markus Heines, Initiator und Motor des Musikfestivals „Süchteln brennt“, ist am Samstag, 13. Januar 2018, mit der Stadtplakette in Bronze der Stadt Viersen ausgezeichnet worden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller überreichte dem überraschten Heines die Plakette am Festivalabend im Süchtelner Josefshaus. Begleitet wurde die Bürgermeisterin von Ortsbürgermeister Erhard Braun und Ratsherr Paul Mackes, der die Ehrung angeregt hatte. Beschlossen hatte der Rat der Stadt Viersen die Auszeichnung bereits im September 2017. Dabei war aber von vornherein klar: Die Übergabe der Plakette kann nur auf der Bühne des Josefshauses bei „Süchteln brennt“ erfolgen. Trotz der langen Zeit gelang es, die anstehende Ehrung bis zuletzt vor Markus Heines geheim zu halten. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte in ihrer kurzen Rede vor dem ausverkauften Saal, Markus Heines habe sich „unermüdlich und mit großen Zeitaufwand eingesetzt und das kulturelle Leben bereichert“. Die Ergebnisse seines Engagements seien weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. „Süchteln brennt“ sei vor 23 Jahren aus einer Idee im Messdienerkreis entstanden. Heute organisiere der „waschechte Süchtelner Junge aus der Sektion Vorst“ die Veranstaltung in eigener Verantwortung. Das reiche von der Buchung der Bands bis zur Fertigung des Flammen-Logos in seiner Schreinerei an der Oedter Straße. Unterstützt werde er dabei von seinen Freunden und seiner Familie. Beteiligt sei er an einer weiteren „kulturellen Perle“. Die Kleinkunst-Fahrradtour „Luft & Pumpe“ starte und ende nicht zufällig an der Schreinerei Heines. Aus dem Aufbauteam von „Eier mit Speck“ sei Heines nicht wegzudenken. Beim städtischen Young-Life-Bandcontest „Young Talents“ sei er seit der ersten Ausgabe als Juror dabei und helfe mit seinen Ideen und seinem Einsatz bei der Organisation. Das Fazit der Bürgermeisterin: „Ihre Tatkraft und Ihr Einsatz verdienen unsere Anerkennung.“ Stellvertretend für die Viersener Bürgerinnen und Bürger danke sie Markus Heines für sein unermüdliches Engagement. Sie freue sich sehr, ihm im Namen des Rates der Stadt Viersen die Stadtplakette in Bronze zu übergeben. Hintergrundinformation: Die Stadtplakette wird Persönlichkeiten verliehen, die sich um die Stadt Viersen besonders verdient gemacht haben. Über die Verleihung beschließt der Rat in nichtöffentlicher Sitzung. Foto: Stadt Viersen

  • Blaulicht
    15.01.2018

    Brand auf der Rahserstrasse

    Am Samstag, 13. Januar 2018, wurde die Feuerwehr Viersen zu einem Brand an der Rahserstraße gerufen. Dort brannte die Halle eines Montagebaubetriebes nieder. Die Feuerwehr sicherte das angrenzende Wohnhaus gegen ein Übergreifen der Flammen. Es entstand hoher Sachschaden. Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist ungeklärt. Als der Alarm bei der Feuerwehr einging, war zunächst von „Rauchentwicklung“ in der Lagerhalle einer Schreinerei die Rede. Noch während der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte wurde diese Meldung in „Vollbrand“ geändert. Alarmiert wurden die hauptamtlichen Wehrleute der Hauptwache und alle vier Löschgruppen des Löschzugs Viersen der Freiwilligen Feuerwehr. Außerdem rückten die Einsatzleitwagen-Gruppe (ELW-Gruppe) und der Rettungsdienst aus. Die brennende Halle konnte aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Die Feuerwehr musste sich daher auf einen Außenangriff beschränken. Dieser erfolgte mit mehreren C-Rohren und einem Wenderohr, dabei war auch eine Drehleiter im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung arbeiteten die Wehrleute unter Atemschutz. Vorrangiges Ziel war es, das angrenzende Wohnhaus gegen die Flammen zu sichern. Während das gelang, konnte die Wehr nicht verhindern, dass die Halle vollständig niederbrannte. Nach zwei Durchzündungen stürzten das Dach, der Kamin und eine hölzerne Außenwand ein. Um nach dem Löschen ein Wiederaufflammen schwelender Teile zu verhindern, wurden die Trümmer des Gebäudes mit einem Bagger auseinander gezogen und anschließend mit zwei Lastwagen auf eine Fläche in der Nähe das Brandortes gefahren. Diese Arbeiten übernahm ein ortsansässiges Abbruchunternehmen, das von der Feuerwehr hinzugerufen worden war. Die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten ab 22.20 Uhr wieder abrücken. Der Feuerwehreinsatz endete gegen Mitternacht mit der Übergabe des Brandortes an die Kriminalpolizei. Diese führt die weiteren Ermittlungen zur möglichen Brandursache. Im Einsatz waren 48 Feuerwehrleute. Die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die zur Absicherung an die Brandstelle gekommen waren, mussten nicht eingreifen. Die Polizei war ebenfalls mit mehreren Beamten im Einsatz. Die Rahserstraße war zwischen Sittarder Straße und Vorster Straße gesperrt. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    12.01.2018

    Integration in Viersen

    Die viersener Bürgermeisterin, Sabine Anemüller, hat das unverwechselbare Profil der Viersener Südstadt gelobt. Sie sagte: 'Die Südstadt ist ein Paradebeispiel, wie das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen zu einer Bereicherung für ein Stadtquartier werden kann.' Sabine Anemüller sprach beim Neujahrsempfang des Südstadtbüros an der Großen Bruchstraße am Donnerstag, 11. Januar 2018. Eine Vielzahl interkultureller Angebote präge das Leben rund um den Gereonsplatz. Das sei kein Selbstläufer. Eine solche Leistung werde nur möglich durch gut funktionierenden, sozialen Zusammenhalt im Quartier. Dahinter stünden 'Menschen, die sich dafür einsetzen'. Viele ehrenamtliche Initivativen und Projekte hätten hervorragende Arbeit bei der Förderung des Zusammenlebens geleistet. 'Die Stadtteilkultur in der Südstadt lebt', sagte die Bürgermeisterin weiter. Das sehe sie an zahlreichen Projekten wie dem Südstadtsommer, Viersen openart, der Ehrenamtsakademie der Freiwilligenzentrale, der Interkulturellen Woche und dem Gemeinschaftsprojekt 'Josefsgarten'. Dahinter stünden die Menschen in der Südstadt, die Arbeitskreise und ehrenamtlichen Gruppen im Südstadtbüro, viele Unterstützerinnen und Unterstützer, die mit Spenden und Sponsoring helfen. Neben dem Verfügungsfond, der die Grundlage für bürgerschaftlich getragene Projekte sei, nannte die Bürgermeisterin das Hof- und Fassadenprogramm sowie das Immobilienmanagement als bedeutende Eckpfeiler der Arbeit. Eine wichtige Basis für den Einsatz der Menschen bildeten die professionellen Akteure. Sie dankte Quartiersmanagerin Stephanie Schoenen und ihren Team sowie Patricia Jessen, die zuvor die Fäden im Südstadtbüro in der Hand hielt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden die Arbeit weiterhin engagiert unterstützen. Sie freue sich, dass der Verfügungsfonds für sinnvolle Projekte genutzt werde. 'Es ist eine gute Nachricht, dass Frau Schoenen die Jugendarbeit in der Südstadt weiter verstärken und jüngere Menschen für den Stadtteil begeistern möchte.' Alle Besucherinnen und Besucher des Empfangs rief sie auf: 'Helfen Sie weiter mit, dass immer mehr Menschen und Gruppen den Weg in das Südstadtbüro finden, in den aktiven Austausch miteinander treten.' Foto: Stadt Viersen

  • Blaulicht
    11.01.2018

    Öffentlichkeitsfahndung - Mann aus LVR-Klinik entwichen

    Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei Viersen. Am Mittwoch, gegen 06.10 Uhr, verließ der 28-jährige Rene Korsten die LVR-Klinik in Viersen-Süchteln. Mit dem Fahrrad fuhr er zum Bahnhof in Viersen, um von dort aus zu seiner Arbeitsstelle nach Mönchengladbach zu fahren. Gegen 21.20 Uhr verständigte die Klinik die Polizei, dass der Strafgefangene nicht in die Klinik zurückgekehrt sei. Die Polizei fahndete sofort mit starken Kräften nach dem Flüchtigen, konnte aber nur das abgestellte Fahrrad am Viersener Bahnhof finden. Ermittlungen ergaben, dass der 28-jährige nicht an seiner Arbeitsstelle angekommen war. Rene Korsten ist ca. 1,80 Meter groß, hat eine kräftige Statur und hat kurze braune Haare. Vermutlich trägt er eine dunkle Daunenjacke ohne Kapuze und führt einen dunklen Rucksack mit weißer 'ADIDAS'- Aufschrift mit sich. Rene Korsten war seit mehreren Jahren wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes nach § 63 Strafgesetzbuch in der LVR Klinik Süchteln untergebracht. Der Mann unterhält Kontakte in die Stadt Mönchengladbach. Bei Antreffen des Mannes wird um Information der Polizei über 110 gebeten. Die Kripo Viersen bittet um Hinweise zu möglichen Aufenthaltsorten des Gesuchten. Wer hat den Mann seit Mittwoch, 10.01.2018, 06.10 Uhr gesehen? Hinweise bitte an die Polizei Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0 Nachtrag vom 14.01.2018: Der aus der LVR-Klinik Süchteln entwichene Mann, nach dem auch öffentlich gefahndet wurde, ist wieder in der Obhut der Behörden. Er wurde in Hamburg festgenommen. Die Fahndungsmaßnahmen wurden nach dem Bekanntwerden der Festnahme eingestellt.

  • Veranstaltung
    10.01.2018

    Das Leben ist hart ohne Oberlippenbart

    Am 13.01.2018 brennt Süchteln! MeinViersen.de schickte schon mal einen Trupp Brandschutzexperten los, um Andy, den Sänger von ELFMORGEN, vor der SÜCHTELN BRENNT Veranstaltung zu interviewen. Andy: So Stefan, her mit den Fragen! MV: Also, lieber Andy, here we go! Als erstes eine Frage, welche Musiker bestimmt gerne beantworten: In 150 Jahren findet ein Ausserirdischer einen Tonträger von Euch. Er steigt in sein Raumschiff, dreht die Anlage auf volle Lautstärke und lauscht den Klängen von ELFMORGEN. Was wird er seinen Kumpels berichten über Eure Musik? Andy: Wahrscheinlich: Uaaarg Bruuaaam Pööööng Suuuuuuuuap, Brrrrra Diiiirrrrrrr MV: Okay, magst Du uns das übersetzen? Andy: Das ist außerirdisch und bedeutet: Hört mal, die haben früher Musik gemacht, die total authentisch und ehrlich klingt. Voll viel Energie und Texte, die man sich gerne ein paar Mal anhören sollte, um alle möglichen Dinge zu finden, die vielleicht auch zwischen den Zeilen stehen. Sie werden sich wundern und sich fragen, warum diese Band nie in den Charts war. MV: Als Kenner von Eurer Musik unterschreibe ich das sofort! Da passt die nächste Frage phantastisch zu: Ihr seid schon einige Zeit im rockigen Geschäft unterwegs und klingt trotzdem frisch und frech, als gäbe es Euch erst seit gestern! Auch wirken Eure Auftritte immer unterschiedlich und sehr spontan... ist es eine Konzept von Euch, dem Chaos immer genug Raum zu geben? Andy: Wir spielen jedes Konzert anders, das ist das Konzept. Es wird nie zwei gleiche Konzerte geben. Alles was passiert, passiert genau in diesem Moment, das ist eine große Stärke von uns. Wir sind spontan und möchten immer gerne eine Interaktion mit dem Publikum aufbauen. Die Leute, die vor der Bühne stehen, sollen ein Teil von dem Konzert werden. Sie werden eingebunden und wir geben ihnen das Gefühl, mitbestimmen zu können. Bei uns gibt es kein Rockstar-Getue oder irgendwelche Grenzen zwischen Band und Publikum. Wir sind wie sie und sie wie wir. Wir sind eben die normalen Typen. Das möchte die Musikindustrie aber nicht. Die Macher des Zirkus möchten Rockstars oder Popstar-Affen kreieren, zu denen man aufschaut. Das finden wir Käse. Wir spielen bei jedem Konzert um unser Leben. Das ist das, war wir machen... Wir reden auch nie von Fans oder so. Wir sind eine große Familie. MV: Das macht Ihr VERDAMMT GUT! Ich sah Euch bisher 3x live und jedes mal war es ein neues Erlebnis, welches echt mitriss! Andy: Wir müssen uns keinem Trend unterwerfen und dürfen noch authentisch sein, das spüren die Leute und das nehmen sie uns ab. MV: Ihr bezeichnet Euch als 'älteste Newcomerband Deutschlands'. Die Begrifflichkeit alleine regt schon zum Schmunzeln an! - Habt Ihr Euch einen Zeitpunkt gesetzt, wie lange Ihr das bleiben wollt? Oder wird irgendwann daraus 'die ehemals älteste, nun alteingesessene Newcomerband Deutschlands'? Andy: Das wird nur passieren, wenn es denn mal eine ältere Newcomerband geben wird und weil wir aber noch überhaupt kein Interesse daran haben aufzuhören, werden wir den Titel wohl noch ein paar Jahre tragen. Die Ärzte sind ja auch immer noch die Beste Band der Welt, wenn die Ärzte mal aufhören sollten, werden wir den Titel annehmen und den Newcomer-Titel an eine andere Band abtreten! MV: Das klingt fair und edel von Euch! Andy: Siehst Du, so sind wir! *Lautes Lachen beiderseits* ^^ Andy: Uns gibt's jetzt schon so lange, das Vergleiche mit den Rollings Stones oder den Hosen oder den Ärzten usw. durchaus angebracht sind! MV: Wobei ich persönlich sagen würde, das bei den Stones weniger Spielfreude als bei Euch zu spüren ist! Mick Jagger trinkt nicht mal Bier auf der Bühne! Euch würde so etwas niemals passieren! *wieder Gelächter beiderseits* Andy: Oh danke, wahrscheinlich hast Du recht... *lachen* ... Wir trinken ja auch 24 Stunden vor einer Show keinen Alkohol mehr. Das hat uns unser Tourmanager und Techniker so auferlegt. Erst dachten wir, er hat komplett die Nerven verloren, aber dann haben wir gemerkt, dass 'nüchtern' zu spielen noch mal geiler ist. Alles ist so echt und fühlt sich sehr direkt an. Mit Alkohol verschwimmt vieles und man kann sich irgendwie verstecken. Andy ergänzt: 24 Stunden haben wir aber trotzdem noch nie geschafft... MV: Ey, das beruhigt mich!!!! Ich mag das 'ungekünstelt-chaotische' besonders an Euch und bin damit bestimmt nicht alleine! Diese Frage MUSS ich stellen, auch wenn die Antwort eigentlich klar ist... Trotzdem: Wo verordnet Ihr Euch politisch und welche Verantwortung seid Ihr bereit zu tragen bzw. welche Message ist Euch besonders wichtig? Andy: Zum Thema Politik, sind wir ganz klar gegen Nazis, ganz klar gegen Rechts, aber auch gegen Homophobie und Sexismus. Wir sehen das so, ein erhobener Zeigefinger hat noch nie etwas bewirkt, aber wir haben eine Aufgabe und eine Stimme die man erheben sollte, wenn man etwas sagen möchte. Auf Konzerten haben wir die Möglichkeit viele Leute zu erreichen. Es geht nicht darum, anderen eine Meinung zu diktieren, aber wir möchten gerne wachrütteln. Wir müssen sagen, was wir denken. Bei vielen Künstlern vermisse ich eine klare Stellungnahme. Es wird oft mit einer Wischiwaschi-Attitüde um das Problem herum diskutiert. Ich bin für klare Kante. Diese ganze Grauzonendiskussion langweilt mich. Bands wie Freiwild oder die Onkelz leben genau davon. Auf unsere Weise erreicht man eben ALLE. MV: Wie ich halt sagte, eigentlich war die Antwort klar, aber ich dachte mir schon, dass Du das gerne noch mal klar ausformulieren möchtest, wo Ihr steht und wer ihr seid. Ich finde es persönlich gerade heutzutage äußerst wichtig, dass Bands klar Position beziehen und keine Angst haben, klare Kante zu zeigen. Wie sieht Euer Engagement bei Euch in der Gegend genau aus? Erzähl bitte mal davon! Andy: Wir engagieren uns hier bei uns in der Region um Frankfurt in einer antifaschistischen Bildungsinitiative, hier geht es um Bildung und Aufklärung. Die Wetterau und viele Regionen im Frankfurt herum sind sehr braun geworden und wir möchten da gerne etwas gegensteuern. Und den Leuten Mut machen, dass sich das Leben lohnt, auch wenn es manchmal weh tut, seine Meinung zu sagen. Wir distanzieren uns von jeglicher Gewalt, ich finde das sehr wichtig. Gewalt erzeugt Gegengewalt und wir haben aus diesem Grund mal den Hashtag #liebestatthass ins Leben gerufen und neben einem AfD-Stand ein spontanes Konzert gespielt, damit man die hohlen Phrasen dieser Typen nicht mehr hören musste. MV: Die waren bestimmt begeistert!?? Du hast bei unserem Gespräch beim Eier mit Speck-Festival gesagt, 'man muss die Jugendlichen abholen, Alternativen zeigen'... Bekommt ihr manchmal klare Reaktionen von Leuten, die Ihr zum Nachdenken angeregt habt und die vielleicht durch Euch ihr Weltbild noch mal überdachten? Andy: Die Antifabi, so heißt der Verein, geht mit sehr gut geschultem Personal in Schulen und Jugendzentren und macht dort eine sehr gute Aufklärungsarbeit. Sie organisieren Fahrten in diverse Konzentrationslager zur Besichtigung und planen Konzerte. Es geht darum, nicht zu vergessen, welche Grausamkeiten in diesem Land passiert sind. Ich kenne die Diskussion nur zu gut, wenn gesagt wird, das ist doch alles schon ewig her und was konnten wir denn schon dafür... klar konnte meine Generation nichts dafür, aber das ist noch lange kein Grund es vergessen oder es verdrängen zu wollen. Die letzte Wahl hat gezeigt, was alles passieren kann. Elfmorgen - Süchteln brennt 2017, (c) Bildquadrat MV: Da sagst du was! An die letzte Wahl denken viele mit Grausen zurück... Andy: Schwer zu sagen, ob Leute vielleicht noch einmal umschwenken.  Ich wünsche mir aber sehr, dass dies passiert. Die Jugend langweilt sich eben heutzutage. Sie rauchen schon mit 11, saufen mit 13, kiffen mit 14 usw. Ihnen fällt es schwer zu rebellieren. Wir mussten nur die Haare grün färben und alle sind ausgerastet, heute ist dies aber eher ein langweiliger Hut. Die Kinder suchen etwas und finden dies leider zu oft in der rechten Szene. Hier ist noch vieles verboten und somit spannender für die Kids. Da muss dringend gegengesteuert werden. Wir müssen wieder attraktive Angebote für die Jugendliche anbieten. MV: Ich denke, wer Euch mal live erlebt hat und sich begeistern ließ, der kommt erst gar nicht auf die bescheuerte Idee, nach rechts abzudriften... In der Hinsicht erzielt ihr Erfolge, denke ich. Andy: Danke, das ist sehr nett. Andy ergänzt: Die 'modernen' Eltern sind meist nur noch Kumpels und nehmen den Erziehungsauftrag leider nicht mehr so richtig ernst. Sie möchten die Coolen sein und möglichst nichts mehr verbieten. Diese Kinder wachsen mit einer permanenten Befriedigung ihrer Bedürfnisse auf. Da muss man sich komische Sachen suchen, um mal eine Grenzerfahrung zu machen. MV: Grenzerfahrung ist ein gutes Stichwort, Andy! Welches sind Deine oder Eure außergewöhnlichsten Erlebnisse auf Tour beziehungsweise bei Auftritten gewesen? Nenn mir einfach die drei besten der geschätzten Dreitausend... Andy: Oh das ist die schwerste aller Fragen. Jedes Konzert ist natürlich ganz besonders. Es passieren aber manchmal doch Dinge, mit denen man nie gerechnet hätte. Da spielt man zum Beispiel ein Konzert irgendwo ganz im Norden und da tauchen Leute aus dem Süden auf, die eben mal 800km nur für Dich und Deine Band gefahren sind. Da bekomme ich Gänsehaut. Man berührt Leute so sehr, dass sie diesen Weg auf sich nehmen. Dann spielt man auf dem Eier mit Speck und wird von 2000-3000 so sehr gefeiert, dass man noch Wochen danach die Lachfalten sieht. Da sind Leute im Publikum, die sich mit einem Fitness-Fahrrad und Kostümen eine Choreografie ausgedacht haben oder vorbereitete Schilder auf Kommando hochhalten. Das Eier mit Speck 2017, war wirklich ein absolutes Highlight für uns. Nach dem Auftritt 2016 haben wir uns schon die Augen gerieben und gegenseitig gekniffen, weil wir es einfach nicht glauben konnten, was da passiert ist. Dann war da natürlich unsere erste komplett ausverkaufte Show in Frankfurt und unzählige tolle Momente mit der Kapelle Petra auf drei Touren. Aber das allerschönste ist, dass man unfassbar tolle Menschen kennenlernt, die mittlerweile viel mehr geworden sind als Bekannte. Da sind sehr viele wundervolle Freundschaften entstanden. Man lernt super viele nette Kollegen kennen, z. B. die Herren von den Abstürzenden Brieftauben, die wir auf ihrer Tour begleiten durften und und und... Und dazu kommt natürlich, dass wir mit den besten Freunden Zeit verbringen. Wir sind eben viel mehr als eine Band. Wir sind wirkliche Freunde, die alles füreinander geben. Es ist eine fast nicht enden wollende Klassenfahrt! MV: Die Begeisterung von Dir bzw. Euch überträgt sich definitiv nahtlos auf das Publikum! Beim letzten Eier mit Speck habt ihr echt abgeräumt und das Viersener Publikum ist echt schon etwas besonderes... Andy: Das Viersener Publikum ist der absolute Wahnsinn und ein Publikum, dass man gerne nach der Show einpacken würde und beim nächsten Festival wieder auspacken mag. Ihr wisst zu feiern. Das ist echt beeindruckend. MV: Freut mich zu hören, dass wir Viersener Euch so zusagen! :D Und stimmt, feiern können wir alle! Bei dem Interview mit Dir auf dem Eier mit Speck - Festival ging eine ganze Flasche Jägermeister (Danke nochmals dafür!) und diverse Biere bei drauf und wir konnten noch aufrecht stehen! Das sage ich nicht ohne Stolz in der Stimme! ;) Eine Frage habe ich diesbezüglich noch: Was verbindet Euch besonders mit 'SÜCHTELN BRENNT'? Habt Ihr eine besondere Überraschung für Euer Publikum aus dem Kreis Viersen parat? - Ich verrate auch nichts, EHRENWORT! ;) Andy: *lacht*  Soviel zu der 24 Stunden-Regel... Das Süchteln Brennt war auch 2017 eine der besonderen Überraschungen. Super Organisation, tolle Bandauswahl und überall gute Stimmung und nette Leute. Das ganze gepaart mit den Feierweltmeistern. Eine Überraschung in diesem Sinne wird es vielleicht nicht geben, aber wir werden alles geben, wir bringen unsere neue EP 'Kapitän' mit und vielleicht ein oder zwei neue Stücke. Wir werden Apfelschnaps von unseren Freunden von BORN IN THE WETTERAU dabei haben. Den teilen wir gerne mit den Leuten und geben die ein oder andere Flasche unter dem Hashtag #herpesfüralle rum. Das ist übrigens flüssiges Gold aus Äpfeln, die in unserer Nachbarschaft wachsen. Wir haben durch einen Zufall festgestellt, dass sich für jeden Schluck aus dieser Flasche ein Fascho zeitgleich in die Hose macht. Du kennst vielleicht das Foto mit dem Nazi im eingenässten Jogginganzug... Tja, das waren wir. Wir haben schon einmal während eines Konzertes, den gesamten AfD-Ortsvorstand einnässen lassen ;) Andy: Wir freuen uns wie Bolle auf das Süchteln Brennt. Das wird die erste Show des Jahres und unser letztes Konzert ist dann schon 4 Wochen her. Wir sind komplett ausgehungert und unglaublich heiß auf das Ding. Wir versprechen alles zu geben! MV: Ich danke Dir, dass Du Dir die Zeit genommen hast, lieber Andy. Wir sehen uns in Süchteln beim SÜCHTELN BRENNT! Und die Süchtelner und Viersener werden bestimmt auch alles geben! :) Andy, bessere Schlussworte für ein Interview kann es kaum geben und Dein Versprechen nehmen wir ernst! Wir freuen uns auf den Gig und werden kräftig mitfeiern! Andy: Stefan, vielen Dank für das nette Interview und ich würde sagen, wir wiederholen den Jägermeister-Spaß in Süchteln! MV: Da bin ich sofort bei!! Bis bald! Das Interview fühte Stefan Weimbs. Titelbild: Sonja Berg. Bild unten: Andy (Elfmorgen), Stefan Weimbs (mV), Marcin (mV) - Eier mit Speck 2017

  • Allgemein
    05.01.2018

    Sternsinger zu Gast

    Am Freitag, 5. Januar 2018, besuchten die Sternsinger Bürgermeisterin Sabine Anemüller und den ersten stellvertretenden Bürgermeister Hans-Willy Bouren im Stadthaus. „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“ lautet das Motto der Sternsinger-Aktion in 2018. Die Bürgermeisterin freute sich über die jungen Gäste in ihren prächtigen, bunten Kostümen der drei Weisen aus dem Morgenland. Sie dankte ihnen für ihren unermüdlichen Einsatz für notleidende Kinder in aller Welt. Für ihren Weg durch die Stadt wünschte die Bürgermeisterin den Sternsingern, dass sie auf viele Menschen treffen, die ihr Engagement für die Ärmsten der Armen mit einer Spende unterstützen: „Die Sternsinger setzen ein wichtiges Zeichen: Es ist wichtig und richtig, sich für andere einzusetzen.“ Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein

    Öffnungszeiten im Einzelhandel

    Einzelhandel darf schwarzen Peter der Öffnungszeiten nicht weiter schieben. Immer wieder beklagen sich die Menschen über nicht einheitliche Öffnungszeiten, doch seien wir ehrlich, die Politik/IHK hat keinen Einfluss auf einheitliche Öffnungszeiten, eine verbindliche Vorgabe würden viele Einzelhändler auch als Bevormundung sehen. Hier müssen die Einzelhändler gemeinsam aktiv werden. Auch der Werbering Viersen kann keinen Einfluss auf Öffnungszeiten der Geschäfte nehmen. Dort vermag man nur vermitteln oder empfehlen. Viel mehr liegt es an den 'alteingesessenen' Geschäftstreibenden, die im Laufe der Jahre 'satt' sind. Die über 'Klüngelwirtschaft' über Jahrzehnte das Geschäft betreiben und teilweise den Anschluss an die moderne Zeit vergessen/verpasst haben. Man beschwert sich lieber über mangelnde Laufkundschaft, beharrt aber gerne auf einer Geschäftspolitik die 30 Jahre alt ist. Man will was geändert haben, aber selber vor der eigenen Tür, im eigenen Geschäft, fängt man nicht an. Bis hin zu dem das man bei Festlichkeiten sich an seine normale Öffnungszeit hält. Heutzutage kann man im Einzelhandel nur noch über den Service vor Ort punkten und handeln. Potenzielle Kunden möchten 'abgeholt' werden. Service nicht nur mit der Ware, sondern Service am Menschen, der ein Geschäft betritt. Erst wenn ich dem kleinsten Kunden das Gefühl gebe 'Er ist wichtig' hat man als Geschäftsmann gewonnen. Jahrzehnte ist über das Ladenschlussgesetz diskutiert worden. Was nützt es ein Gesetz zu kippen, wenn sich Geschäftstreibende weiterhin an 'alte' Zeiten halten. Wie kann ich gegen den Onlinemarkt/Handel punkten?! Doch nur wenn ich Service biete, wenn ich mir Zeit für den Kunden nehme. Den Service, den kein Onlinehandel bieten kann, denn ein Onlinehandel kann keine Produkte erklären. Da bringt es auch Nichts, dass man gebaute Fußgängerzonen öffnen muss, gerade die Fußgängerzonen sind die Stadtteile, die Menschen zusammenführen und verbinden. Ralf Reintjes (Süchtelner Dampflädchen)

  • Blaulicht
    22.12.2017

    Behörden kontrollieren Shisha-Bars in Viersen

    Die Ordnungsbehörde der Stadt Viersen hat gemeinsam mit der Feuerwehr, der  Polizei und dem Zoll Shisha-Bars in der Viersener Innenstadt kontrolliert.  Dabei wurde sowohl die Belastung der Atemluft mit Kohlenmonoxid (CO)  überprüft als auch nach unversteuertem Tabak gesucht. Hintergrund waren Vorfälle in Nachbarstädten, bei denen Gäste von  Shisha-Bars vermutlich aufgrund zu hoher Kohlenmonoxid-Werte in der Luft  über Beschwerden klagten. In Einzelfällen waren Menschen ins Krankenhaus  eingeliefert worden. Die Belastung entsteht durch die Kohlen, mit denen  die Wasserpfeifen erhitzt werden. Angegeben wird der Anteil des  Kohlenmonoxids in ppm, parts per million. Der Wert gibt an, wie viele  Teile CO in einer Million Teilen Luft enthalten sind.  Die Feuerwehr stellte in beiden überprüften Lokalen fest, dass die  CO-Konzentration über 30 ppm lag. Das ist der Wert, ab dem Feuerwehrleute  im Einsatz Atemschutz tragen sollen. An Arbeitsplätzen darf diese  Konzentration nicht dauerhaft überschritten werden. Werte in dieser Höhe  können bei gesunden Menschen Unwohlsein auslösen. Dauerhafte  gesundheitliche Beeinträchtigungen sind aber nicht zu befürchten, wenn man  der Belastung nicht über lange Zeit ausgesetzt ist.  In einer der Bars reichte es aus, die 'vergessene' Lüftung einzuschalten.  Danach lag die Konzentration innerhalb weniger Minuten unterhalb des  Grenzwerts. Das Ordnungsamt empfahl Gästen, die bereits mehrere Stunden im  Gastraum gesessen hatten, eine wenige belastete Umgebung aufzusuchen.  In der zweiten überprüften Shisha-Bar fehlte eine leistungsfähige  Lüftungsanlage. Hier wurde der Gastraum vorübergehend geräumt, bis die  Konzentration des Kohlenmonoxids durch Querlüften gesenkt war. In dem  Raum, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Wasserpfeifen  vorbereiten, erreichte das CO fast 80 ppm. Feuerwehrleute dürfen bei mehr  als 60 ppm maximal 15 Minuten ohne Atemschutz arbeiten und nur, wenn dies  zur Rettung von Menschen erforderlich ist.  Neben der Atemluft-Messung bot die Feuerwehr in beiden Bars dem Personal  eine Schnellmessung der Blutwerte an. Dabei wurden erhöhte, aber nicht  akut gefährliche Werte ermittelt. In einem Fall ging die Empfehlung an den  Betroffenen, sich zur Sicherheit im Krankenhaus genauer untersuchen zu  lassen. Die Entscheidung, das zu tun oder zu lassen, liegt bei der  untersuchten Person.  Die weiteren Überprüfungen des Ordnungsamtes hatten acht Bußgeldverfahren  wegen Verstößen gegen den Nichtraucherschutz zur Folge. Die Polizei half  bei einigen Personalienfeststellungen, musste aber sonst nicht eingreifen.  Fündig wurde dagegen der Zoll. Gegen die Betreiber beider Lokale werden  Ermittlungsverfahren eingeleitet. Hier besteht der Verdacht, dass Tabak  teilweise nicht oder nicht richtig versteuert wurde.  Durch die Zusammenarbeit der vier Dienststellen wurden die  Beeinträchtigungen für die Betreiber so gering wie möglich gehalten. Ohne  die Absprache der Behörden wäre der Betrieb an vier unterschiedlichen  Abenden gestört worden. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    21.12.2017

    350 Kinderwünsche werden erfüllt

    Die Aktion Viersener Weihnachtswunschbaum 2017 war ein voller Erfolg. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Bürger von Viersen können sich 350 Kinder über die Erfüllung ihrer Wünsche freuen. Die Wunschpaten besorgten gewissenhaft die Geschenke und brachten sie liebevoll eingepackt in die an der Aktion beteiligten Geschäftsstellen der Sparkasse. Bürgermeisterin Sabine Anemüller liegt die Aktion besonders am Herzen. Sie unterstützt nicht nur als Schirmherrin, sondern hat in diesem Jahr erstmals mit ihrem Büro die Organisation übernommen. Das Organisationsteam um Eva-Maria Ix und Andrea Mebs hatte alle Hände voll zu tun. Viele Fragen der Wunschpaten mussten beantwortet werden. Unermüdlich holten die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler Klaus Lentz, Dieter Gützkow, Ursula Gützkow, Roswitha Lenz und Anneruth Fiethen-Jacobi die Geschenke bei den beteiligten Geschäftsstellen der Sparkasse ab und brachten sie ins Stadthaus. Hier wurden sie gesammelt und den teilnehmenden, sozial tätigen und gemeinnützigen Einrichtungen zugeordnet. Diese bringen die Geschenke bis Heiligabend zu den Kindern. Noch zu Beginn der Woche, einige Tage nach offiziellem Abgabetermin, bringen letzte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion Geschenke direkt ins Stadthaus. Eine Wunschpatin ist besorgt, dass ihr online bestelltes Geschenk nicht rechtzeitig ankommt. Nachfragen ergeben, dass das Paket auf dem Postweg verlorenging. Was tun, wenn das gewünschte T-Shirt nur bei zwei Läden in Deutschland erhältlich ist' Kurzerhand fährt der Ehemann zu dem Geschäft nach Düsseldorf, um den Kinderwunsch noch rechtzeitig zu erfüllen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller ist begeistert und gerührt über so viel Einsatz der Viersenerinnen und Viersener. Sie dankt allen, die an der Aktion beteiligt waren. Das Engagement der Menschen, die die Sterne pflückten, der Einsatz der Organisatoren und die Unterstützung durch die Sparkasse sorgten dafür, dass mit der Aktion 2017 wieder viele Kinderwünsche erfüllt werden können. Foto Stadt Viersen: Eva-Maria Ix, Anneruth Fiethen-Jacobi und Andrea Mebs

  • Kommentar

    Süchtelner Dampflädchen

    Viersen-Süchteln –  Als am ersten September 2016 die Türen des Süchtelner Dampflädchen öffneten dachten viele: „Brauchen wir so etwas?“ oder „Schon wieder ein Geschäft, das nach kurzer Zeit wieder schließen wird“. Jetzt, 15 Monate nach Geschäftseröffnung, hat sich so langsam die dampfende Lok im Fenster auf der Hochstraße in Mitten der Stadt Süchteln eingeprägt. „Mittlerweile ist das Dampfen nicht nur mehr eine Modeerscheinung, das Dampfen wird immer beliebter und immer mehr Menschen steigen von herkömmlichem Rauchen auf das Dampfen um“, so Ralf Reintjes. „Auch in unserer Stadt, wobei wir unseren Anteil dazu beigetragen haben.“ Durch fachkundige Beratung und ‚immer auf dem Laufenden sein‘ führt Ralf Reintjes sein Geschäft, wobei er dabei von einem starken Partner, bzw. einer starken Partnerin unterstützt wird, denn seine Frau Melanie unterstützt ihn bei der Selbstständigkeit. Service hat sich Ralf Reintjes auf die Fahne geschrieben und so bekommt jeder Kunde eine fachkundige Beratung. Dabei nimmt sich der Inhaber die Zeit den umsteigewilligen ‚Rauchern‘ gezielt und mit Fachkenntnis das herkömmliche Rauchen abzugewöhnen. Schnell merkt man, dass hier eine Leidenschaft zum Beruf gemacht wurde und sich die Stammkundschaft wohl fühlt. Die Dampfer kommen gerne. „Hier wird man immer freundlich behandelt, der Service und die Beratung sind kundenorientiert“, sagt Harmut Wirtz, der seit rund einem halben Jahr zur Stammkundschaft gehört. Daneben hat das Süchtelner Dampflädchen auch Gesetze und Verordnungen, die das Dampfen betreffen, immer im Auge. Nur so kann Ralf Reintjes auch immer eine gute fachkundige Beratung gewährleisten. Ebenfalls die Öffnungszeiten haben Ralf und Melanie Reintjes an ihre Kunden angepasst, verzichten auf die Mittagspause, damit jeder mal schnell hier reinspringen kann. Montags, mittwochs und donnerstags hat das Fachgeschäft von 12.00 – 19.00 Uhr, dienstags und freitags von 10.00 – 19.00 Uhr und samstags von 10.00 – 14.00 Uhr geöffnet. Dass auch andere Geschäfte die Öffnungszeiten ausweiten sollten, da ist sich Ralf Reintjes sicher. „Damit Städte nicht aussterben“, sagt Reintjes. „Örtliche Einzelhändler müssen einfach mehr Service bieten. Deshalb engagiere ich mich im örtlichen Werbering. Man trifft sich regelmäßig abends nach Ladenschluss in Arbeitskreisen um der Stadt und den dort lebenden Menschen etwas zu bieten. Was hier nicht immer einfach ist, denn dort prallen viele Meinungen und Vorlagen aufeinander und man versucht dieses zu kompensieren und zu einem Konzept zusammen zu setzen. Jeder kann dazu etwas beitragen kann, denn nur gemeinsam und mit Service sowie kundenorientierten Angeboten kann man für eine Stadt, einen Stadtteil etwas bewirken.“

  • Allgemein

    Leserbrief

    Der Werbering Viersen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    (Werbering Viersen aktiv e.V.)   Bekannt als Vereinigung der Einzelhändler in der 3 Städte Stadt frei unter dem Motto:   'Der Werbering bündelt die Interessen der Händler und vertritt Die gegenüber der Verwaltung, Verbände und Parteien“.    Was hier leider nicht oder nur teilweise richtig ist.   In Wirklichkeit ist der Werbering Viersen eine Untergruppe der Stadt Viersen bzw. Citymangement Viersen, wo dann Ehrenamtlich Einzelhändler tätig sind. Den Vorstand bilden nicht nur gewählte Einzelhändler sondern ebenfalls Stadt Angestellte des Citymangement/Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen. Wobei extra per Satzung beschlossen wurde   (siehe aktuelle Satzung des Werbering Viersen aktiv e.V.)   das entsprechende Gremien/Abteilungen mit in den Vorstand gehören.  Was dann im Umkehr Schluss heißen würde, das alle zahlende Werbering Mitglieder die Stadt Viersen „ bezahlen“  würden.  Schaut man in den umliegenden Städten auf Werbering Vereinigungen, z.B. Nettetal-Lobberich,  Willich- Anrath (Homepage der Vereinigungen) erscheint dort nicht sofort das Logo der Stadt, dort bilden ausschließlich Einzelhändler den Werbering.  Natürlich ist es wichtig eine gute Beziehung zwischen Werbering und der Stadt/Citymangement zu haben.  Was bedeutet dann die Bezeichnung „aktiv e.V.“ bei dieser Vereinigung?  Jeder weiß was „e.V.“ heißt (eingetragener Verein), nur passt das dann hier zusammen? Kann die Stadt Viersen einen 2.Verein überhaupt führen? Ist dieses so überhaupt rechtlich so vertretbar? Scheinbar ja, nur warum wird dann ein Werbering überhaupt gegründet/geführt? Denn durch dieses Kürzel „e.V.“ gibt es schließlich Rechte und Pflichten.   (1) Alle Deutschen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden. (2) Vereinigungen, deren Zwecke oder deren Tätigkeit den Strafgesetzen zuwiderlaufen oder die sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten. (3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden Nach dem gesetzlichen Leitbild sollen die Mitglieder eines Vereins persönlich an der Mitgliederversammlung teilnehmen und dort über die Vereinsangelegenheiten mitentscheiden. Die Mitgliedschaft im Verein und die mit ihr untrennbar verbundenen Rechte der Vereinsmitglieder sind nach § 38 Satz 1 BGB nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Satzung kann jedoch zulassen, dass die Mitgliedschaft übertragen oder dass Mitgliedschaftsrechte auch durch einen Vertreter ausgeübt werden können. Dieses setzt natürlich auch voraus, das sich die Einzelhändler/Gastronome/Geschäftstreibene auch um das Wohlergehen der Stadt kümmern. Jeder seinen Teil dazu beiträgt, alle mitziehen und zu gleichen Teilen dafür beitragen das sowohl auch Feste, verkaufsoffene Sonntage überhaupt stattfinden. Es kann nicht sein das es immer einzelne sich darum kümmern. Alle möchten etwas davon haben, dann sollen auch alle etwas dafür tun.  Es ist nicht Aufgabe der Stadt alleine dafür zu sorgen dass die Stadt lebt, jeder Gewerbetreibende steht auch in der Selbstpflicht dafür zu Sorgen. Denn nur in einer Gemeinschaft ist man stark, viele Hände können was bewirken. Viele Gedanken/Meinungen können etwas schaffen. Man muss auch bereit sein etwas zu investieren, nicht nur finanziell sondern auch in Form von geistiger Arbeit, und auch praktischer Umsetzung. Wodurch lebt eine Stadt, doch nur wenn alle „gemeinsam“ sich bemühen, die Geschäftstreibende dafür sorgen nicht nur das eigene Geschäft ansprechend, dem Bedarf entsprechend ausstatten, sondern auch in der Gemeinschaft in Verbindung mit der Stadtverwaltung die Stadt attraktiv zu gestalten und Menschen das Angebot und das Interesse zu geben in der Stadt einzukaufen und ganz wichtig sich wohl zu fühlen bzw. zu Identifizieren. Eine Stadt lebt nur durch Ihre Geschäft, der Einzelhandel lebt nur durch die Menschen die in eine Stadt kommen. Somit stehen alle in der Pflicht sich gemeinsam dafür stark zu machen.

  • Nachrichten
    06.12.2017

    Archäologisches Fenster und Brunnen am Kesselsturm sind zerstört worden

    Unbekannte haben sowohl das Archäologische Fenster als auch die Brunneninstallation im Bereich der Straße Am Kesselsturm in Dülken schwer beschädigt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Betriebe haben die beiden Stellen gesichert. Wie hoch die Schäden sind, kann erst nach genaueren Überprüfungen gesagt werden. Das Archäologische Fenster war am 25. März 2017 eingeweiht worden. Auf einer Größe von 1,5 Meter Breite und 85 Zentimeter Höhe war hier ein digitales Hologramm zu sehen. Das 'Zeitfenster Kesselturm' bot den Blick auf eine Szene aus dem 17. Jahrhundert im Bereich des Holländerturms. Die gezeigte Sequenz war 2015 mit Hilfe einer Schauspieltruppe aus den Niederlanden aufgezeichnet worden. Ein digitales Hologramm dieser Größe war zum Zeitpunkt der Einweihung weltweit ohne Vorbild. Nun sind die Gläser der Scheinwerfer an der Installation eingeworfen worden. Die Frontglasscheibe ist vollständig zerstört. Die Acrylglasschutzhülle des Hologramms ist gesplittert. Ob das Hologramm selbst gerettet werden kann, steht noch nicht fest. Hierzu sind noch Untersuchungen erforderlich. Ebenfalls beschädigt wurde die in der Nähe eingerichtete Brunneninstallation. Hier wurde die Sicherheitsglasscheibe mit einem schweren Gegenstand vollständig zerstört. (Foto: Stadt Viersen)

  • Allgemein
    02.12.2017

    350 Sterne wollen zu Geschenken werden

    Viersener Weihnachtswunschbaum: 350 Sterne wollen zu Geschenken werden Bürgermeisterin Sabine Anemüller hat am Freitag, 1. Dezember 2017, die Aktion 'Viersener Weihnachtswunschbaum 2017' offiziell eröffnet. Um 11 Uhr warteten schon etliche interessierte Viersenerinnen und Viersener in der Sparkassenfiliale an der Hauptstraße, um sich einen oder mehrere Sterne pflücken zu können.  Die Sparkasse ist Partner der Stadt bei der Aktion und stellt in ihren Geschäftsstellen in Viersen, Dülken und Süchteln je einen der Weihnachtswunschbäume auf. Die Eröffnung der Aktion findet im jährlichen Wechsel in einem anderen Stadtteil statt. Immer dabei als Vertreter der Sparkasse: Stefan Vander. Er sagte: 'Diesen Termin lasse ich mir nie entgehen. Die Aktion findet zum elften Mal statt und ich freue mich, zum elften Mal die Gäste begrüßen zu dürfen.'  Viersen sei Vorreiter in der Region gewesen, inzwischen gebe es vergleichbare Aktionen auch in anderer Trägerschaft und an anderen Orten. Manche Versuche seien auch wieder eingeschlafen, weil die Organisatoren den Aufwand unterschätzten. Bei der Stadt Viersen sei die Abwicklung der Aktion aber in guten Händen. Das unterstrich Bürgermeisterin Sabine Anemüller. Die Bürgermeisterin unterstützt nicht nur als Schirmherrin, sondern hat in diesem Jahr erstmals mit ihrem Büro die Organisation übernommen: 'Mit ist es ein großes persönliches Anliegen, dass diese überaus erfolgreiche Aktion trotz einiger personeller Veränderungen in bewährter Form weitergeführt wird.' Eine wichtige Rolle spielten dabei neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Stadthaus ehrenamtlich engagierte Menschen. Der Bogen spannt sich dabei sehr weit. So waren zur Eröffnung in Alt-Viersen Kinder des Familienzentrums St. Elisabeth gekommen. Sie hängten die vom Büro der Bürgermeisterin vorbereiteten Wunschsterne in den Baum. Außerdem begrüßten sie die Gäste des Auftakttreffens mit adventlichen Liedern. Als besondere Überraschung gab es das Lied vom Weih-Nachts-Wunsch-Baum zur Melodie von 'We will rock you'.  Ehrenamtlich tätige Menschen werden dafür sorgen, dass die Geschenkpakete, die in den Sparkassenfilialen abgegeben werden, zur Sammelstelle im Stadthaus kommen. Von dort werden die Päckchen weiter verteilt. So wird sichergestellt, dass alle Geschenke rechtzeitig zum Weihnachtsfest ankommen. Fester Bestandteil der Aktion Weihnachtswunschbaum ist das Engagement Viersener Service-Clubs. Die werben nicht nur bei ihren Mitgliedern für die Aktion. Zonta Club, Inner Wheel Club, Rotary Club und Lions Club haben beim Viersener Martinsmarkt Spenden gesammelt, aus denen Weihnachtswünsche finanziert werden. Bürgermeisterin Sabine Anemüller sagte, die Aktion Weihnachtswunschbaum schaffe Freude: 'Sie trägt dem Weihnachtsgedanken Rechnung und ermöglicht es, das eigen Glück zu teilen.' Sie sei sehr froh darüber, dass auf die Solidarität der Viersener Bürgerinnen und Bürger Verlass sei. Das Versprechen, dass alle mit Wunschsternen vertretenen Kinder ihr persönliches Weihnachtsgeschenk erhalten, sei bislang immer eingehalten worden: 'Ich bin sicher, das wird auch in diesem Jahr so sein.' Ziel der Aktion ist es, Viersener Kindern im Alter zwischen 0 und 16 Jahren, für die aufgrund ihrer finanziellen Situation Geschenke nicht selbstverständlich sind, zu Weihnachten einen besonderen Wunsch zu erfüllen. Wer diesen Kindern zu Weihnachten eine besondere Freude machen möchte, kann einen dieser Wunschsterne (oder auch gleich mehrere) pflücken. Das weihnachtlich verpackte Geschenk im Wert von bis zu 25 Euro - gern auch mit ein paar persönlichen Zeilen versehen und mit dem Wunschstern beklebt ' sollte bis zum 15. Dezember abgeben werden. Angenommen werden die Päckchen an den Standorten der Wunschbäume. Die Kinder, deren Auswahl über sozial tätige oder gemeinnützige Einrichtungen getroffen wurde, bleiben selbstverständlich anonym. Bis zum Heiligen Abend werden alle Geschenke persönlich an die Kinder, an deren Eltern oder die Erziehungsberechtigten verteilt. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    30.11.2017

    Young Talents 2018 - Bewerbung ab sofort

    Young Talents, der Band Contest des städtischen Jugendprojekts 'Young Life', startet zum zwölften Mal. Gemeinsam mit dem Hubert-Vootz-Haus und dem Jugendcafé 'ett' ruft die Stadt Viersen Nachwuchsbands aus Viersen und der Region Niederrhein auf, sich jetzt für die Teilnahme zu bewerben. Zugelassen werden nur Bands, die eigene Musik spielen ' Coverbands dürfen nicht teilnehmen. Der Altersdurchschnitt der Musiker darf nicht über 25 Jahren liegen. Bürgermeisterin Sabine Anemüller hofft auf eine rege Teilnahme: 'Young Talents bietet den jungen Bands eine Chance, nicht nur Bühnenerfahrung zu sammeln, sondern darüber hinaus durch den intensiven Austausch mit den in der Jury vertretenen Musikern, Musikjournalisten und Musikveranstaltern wertvolle Tipps zu erhalten.' Die Bürgermeisterin fördert und unterstützt das städtische Jugendprojekt 'Young Life'. Mit der Anmeldung sollen eine Beschreibung der Band und ein Demo eingereicht werden. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden zwölf Bands für die Vorrunden ausgewählt. Weitere Auskünfte zu den Bedingungen gibt Daniel Kruppa von der Stadt Viersen. Er nimmt auch die Bewerbungen entgegen. Zu erreichen ist er unter der Anschrift Stadt Viersen, Tönisvorster Straße 24, 41749 Viersen, Zimmer 107, Telefon 02162 101797, E-Mail bewerbung@younglife-viersen.de. Die Teilnahme an Young Talents ist kostenlos. Bewerbungsschluss ist der 8. März 2018. Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden, da am 9. März die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgt. Die Bands werden dann auf die drei Vorrunden verteilt. Je vier Bands dürfen an einem der Abende für 30 Minuten auf die Bühne. Die Vorrunden finden in der Rockschicht an der Bahnhofstraße in Viersen statt am 6., 14. und 20. April 2018 jeweils ab 20.30 Uhr. Eine vierköpfige Jury und das Publikum bestimmen die Platzierung der Bands. Die drei Tagessieger und der beste Zweitplatzierte kommen ins Finale. Das Finale wird am 16. Juni 2018 in der Festhalle Viersen stattfinden. Dann geht es um 20 Uhr los. Alle Finalteilnehmer erhalten einen Geldpreis, auf die Siegerband warten 500 Euro. Außerdem erwartet die erstplatzierte Band eine besondere Chance: Sie erhält die Möglichkeit, beim Festival 'Eier mit Speck' aufzutreten. Das Musikwochenende auf dem Hohen Busch wird vom 27. bis 29. Juli 2018 stattfinden. Foto: Stadt Viersen, Slik Tiger (Sieger 2017)

  • Allgemein
    29.11.2017

    Selbstgebasteltes schmückt städtische Weihnachtsbäume

    Traditionell schmücken Kindergartenkinder die städtischen Weihnachtsbäume auf dem Rathausmarkt und auf dem Lindenplatz. Zum Auftakt kamen am Mittwoch, 29. November 2017, Kinder mit selbstgebasteltem Baumschmuck vor das Stadthaus. Dort wurden sie vom stellvertretenden Bürgermeister Hans-Willy Bouren begrüßt. Die Aktion wird morgen, Donnerstag, ab 9.30 Uhr in Süchteln fortgesetzt. Organisiert wird die Aktion 'Kinder schmücken den Weihnachtsbaum' vom Citymanagement der Stadt Viersen. Holger Keller moderierte den Vormittag. Nach dem Aufhänger der laminierten Bilder und anderer Schmuckstücke ging es für die Kinder weiter in die Albert-Vigoleis-Thelen-Stadtbibliothek. Dort warteten die Lesepatinnen mit einer kleinen Geschichte. Außerdem gab es einen wärmenden Kinderpunsch. Anschließend wurden die Kinder mit einem kleinen Geschenk verabschiedet. Foto: Stadt Viersen

  • Allgemein
    29.11.2017

    Lieder zum Advent: Mitsingkonzert im St. Remigius

    Lieder zum Advent: Mitsingkonzert im St. Remigius am Sonntag, 10. Dezember Zum vierten Mal findet am zweiten Adventssonntag in der St.-Remigius-Kirche das Mitsingkonzert 'Lieder im Advent' statt. Ab 17 Uhr wird am Sonntag, 10. Dezember 2017, gemeinsam gesungen. Wie in den Vorjahren gibt die Kölner Band Pelemele den musikalischen Rahmen vor. Pfarrerr Roland Klugmann wird die Gäste in der Kirche begrüßen. Bekannte Weihnachtslieder und Lieder der Kölner Musiker stehen auf dem Programm. 'Kling Glöckchen' und 'O du fröhliche' werden ebenso gesungen wie 'Feliz navidad' oder 'Swing low sweet chariot'. Insgesamt zwölf Lieder haben es in diesem Jahr auf die Liste geschafft. Christoph Fröhlich, Sänger von Pelemele, wird das Programm moderieren. Unterstützt wird er durch die Vorschulkinder des Familienzentrums St. Elisabeth, die Jekits-Kinder der Gemeinschaftsgrundschulen Dülken und Rahser sowie die Klassen 5b und 6c der Realschule an der Josefskirche. Eingeladen zum Mitsingkonzert sind alle Menschen, die gern singen, vor allem Familien mit Kindern. Texte und Noten werden zu Beginn des Konzerts an die Besucherinnen und Besucher verteilt. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist Teil der Aktion 'Kulturrucksack NRW' und wird von der Bürgerstiftung der Stadtsparkasse Viersen unterstützt. Foto: Stadt Viersen

  • Veranstaltung
    28.11.2017

    Entartete Kunst - Udo Samel zu Gast in Viersen

    Entartete Kunst 'Der Fall Cornelius Gurlitt Charakterdarsteller Udo Samel zu Gast in Viersen Am Sonntag, 3. Dezember 2017, um 20 Uhr wird auf der Festhallenbühne in  intimer Studioatmosphäre eine besondere Inszenierung des  Renaissance-Theaters Berlin gezeigt. Als Fahnder 2012 die spektakuläre Sammlung des Cornelius Gurlitt  endeckten, war die gesamte Kunstwelt in Aufruhr. Zurzeit sind Teile des  Kunstschatzes erstmals in zwei Ausstellungen in Bonn und Bern der  Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Und genau diesem echten Fall  widmet sich der Erfolgsautor Ronald Harwood in seinem packenden  Theaterstück 'Entartete Kunst ' Der Fall Cornelius Gurlitt'. Immer wieder  gelingt es dem Briten in seinen Stücken und Texten, Zeitgeschichte  transparent zu machen. Was war passiert: Ein älterer Herr namens Cornelius Gurlitt fällt dem  bayerischen Zoll bei der Einreise von der Schweiz nach Deutschland auf.  Routinemäßige Ermittlungen ergeben, dass er nie einer Arbeit nachgegangen  ist, keinerlei Einkünfte besitzt und auch noch nie im Leben Steuern  bezahlt hat. Dafür nennt er eine von seinem Vater, einem von den  Nationalsozialisten mit der Einziehung sogenannter 'Entarteter' Kunst  beauftragten Experten, geerbte Sammlung moderner Kunst sein eigen. Die  Werke galten seit Ende des zweiten Weltkriegs als verschollen. Geschätzter  Wert: eine Milliarde Euro. Eine Sensation! Die Frage ist nur: Wem gehören die Kunstschätze wirklich'  Und was passiert mit dem alten Mann, wenn man ihm seine Bilder, die für  ihn so etwas wie seine Familie sind, wegnimmt' Ein Glücksfall für einen großartigen Theaterabend ist die Besetzung des  Protagonisten Cornelius Gurlitt mit dem grandiosen Charakterdarsteller Udo  Samel. Erstmals auf Tournee wird es möglich, den Burgschauspieler und ganz  Großen seines Fachs live vor Ort erleben zu dürfen. Weiter mit dabei sind  Boris Aljinovic, Anika Mauer und Ralph Morgenstern. Die Berliner Zeitung schrieb nach der Uraufführung am Renaissance-Theater  Berlin: 'Viel Applaus für 'Entartete Kunst', vor allem aber Bravo und  Jubelrufe für Hauptdarsteller Udo Samel. Der Wiener Burgschauspieler gibt  den Kunstsammler mit einer furiosen Mischung aus Naivität und Wahnsinn. In  der sorgfältigen Inszenierung von Torsten Fischer wird die ganze  Monstrosität dieses Falles sichtbar.' Eine Einführung in den spannenden Theaterabend findet um 19.30 Uhr im  Ernst-Klusen-Saal der Festhalle statt. Karten gibt es an der Abendkasse  und im Ticketing der Kulturabteilung der Stadt Viersen, Heimbachstraße 12,  Telefon 02162 101466 und 101468. (Foto: Barbara Braun) Veranstaltungsdetails

  • Veranstaltung
    28.11.2017

    Französische Kammerphilharmonie mit Lise De La Salle gastiert in Viersen

    'Jede Note zählt' unter diesem Motto wurde die Französische Kammerphilharmonie im Jahr 2014 gegründet und seitdem hat sie bereits europaweit erstaunliche Erfolge gefeiert. Das Orchester, das sich aus in Deutschland lebenden herausragenden französischen Musikern zusammensetzt, versteht sich als Symbol deutsch-französischer Freundschaft und ist damit wie geschaffen für Viersen mit seiner inzwischen 46-jährigen deutsch-französischen Partnerschaftsgeschichte. Was bei den Musikfestspielen Potsdam 2016 zu hören war, erklingt nun auch in Viersens 'guter Stube' im Zusammenspiel des Orchesters mit der jungen Pianistin Lise de la Salle. Der namhafte deutsch-französische Dirigent Philip van Buren umschreibt das Programm kurz als 'eine französische Nacht', welche die Zuhörer nach Paris mit seinem ganz besonderen Lebensgefühl entführt. Gespielt werden Highlights des französischen Repertoires, darunter Jacques Offenbachs Ouvertüren zu 'Orphée aux enfers' und 'La belle Hélène' sowie Ausschnitte aus Georges Bizets Oper 'Carmen', die mit ihrer Ausdruckskraft und Dramatik zu den berühmtesten Werken des Musiktheaters zählt. Maurice Ravels ursprünglich als Ballettmusik konzipierter Boléro, die 'Hymne' des 20. Jahrhunderts, bedarf keiner Vorstellung. Am Klavier ist die 29-jährige Pianistin Lise de la Salle zu erleben, deren Konzerttätigkeit sie in die Musikmetropolen weltweit führt und die laut Meinung vieler Kritiker ein Jahrhunderttalent darstellt. Sie interpretiert Maurice Ravels brillantes Klavierkonzert G-Dur, das dieser im 'Geist von Mozart und Saint-Saëns' komponiert haben will, aber hörbar durch den Jazz und die baskische Volksmusik inspiriert wurde. Das 1932 uraufgeführte Werk wird vielfach bezeichnet als das 'am aufregendsten instrumentierte Konzert für ein Soloinstrument mit Orchester'. Karten gibt es an der Abendkasse und im Ticketing der Kulturabteilung der Stadt Viersen, Heimbachstraße 12, Telefon 02162 101466 und 101468. (Foto: Marco Borggreve) Veranstaltungsdetails

  • Allgemein
    28.11.2017

    "Veranstaltung mit Witz und Charme!"

    Die diesjährige Landesversammlung des Jugendrotkreuzes (JRK) des DRK- Landesverbandes Nordrhein e. V. fand am 25.11.2017 in der Generatorenhalle der Stadt Viersen statt - wichtige Programmpunkte waren die Wahl der neuen Landesleitung, der Delegierten für die Bundeskonferenz und acht zusätzlicher Vertreter für den Landesausschuss des JRK. Die Delegierten der JRK-Kreisverbände im Landesverband Nordrhein haben entschieden: Elena Müntjes bleibt Landesleiterin des JRK Landesverbandes Nordrhein e. V., und sie erhält Unterstützung von zwei weiteren Mitgliedern der Landesleitung. Sebastian Kludt übte dieses Amt bereits in der vergangenen Wahlperiode aus, Luisa Hellwig folgt Ralf Hölscher nach, der sich auf eigenen Wunsch nach 25 Jahren im Dienste des Jugendrotkreuzes Nordrhein nicht mehr zur Wahl stellte. Die vorangegangene Entlastung der Landesleitung für das vergangene Jahr fiel einstimmig aus. Melanie Pfannholzer und Carsten Müntjes werden den JRK Landesverband Nordrhein e. V. künftig in der Bundeskonferenz des Jugendrotkreuzes vertreten. Im Rahmen seines Verbandsentwicklungsprozesses im Jugendrotkreuz Nordrhein haben engagierte Jugendrotkreuzlerinnen und Jugendrotkreuzler nach einem positiven Votum der Delegierten erstmalig die Möglichkeit, sich in die JRK-Gremienarbeit einzubringen: Zusätzlich zu Vertretern aus den Kreisverbänden und dem Landesverband werden acht weitere Mitglieder zunächst in beratender Funktion im Landesausschuss mitwirken, nach der Novellierung der JRK-Ordnung dann auch ein eigenes Stimmrecht erhalten. Auf diese Weise können sich interessierte Jugendliche an den Entscheidungsprozessen des Verbandes mit ihrem Fachwissen an den Debatten beteiligen. Vorstellung des Jugendrotkreuz Landesverbandes Nordrhein e. V. Der Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Viersen e. V. Peter Ottmann und die Bürgermeisterin der Stadt Viersen Sabine Anemüller wandten sich in einem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung an die Delegierten in der Generatorenhalle. Gina Penz, Mitglied der JRK Bundesleitung, sprach in einer Videobotschaft zu den Gästen der Landesversammlung. Neben der verbandspolitischen Dimension hatte die JRK Landesversammlung für ihre Besucherinnen und Besucher den 'Markt der Möglichkeiten' zu bieten Die Projektgruppe Verbandsentwicklungsprozess (PG VEP) präsentierte ihre Arbeitsfelder, aber auch verschiedenste Tätigkeitsbereiche von der Schularbeit des JRK bis hin zu den Ferienfreizeiten zeigten sich mit eigenen Ständen im Foyer und in der Generatorenhalle. Ein gemütlich eingerichteter Kinobereich bot den Gästen der Veranstaltung die Möglichkeit, Videos aus dem vergangenen Jahr zu sehen. Außerdem wurden alle Anwesenden dazu aufgerufen sich an der Erstellung eines Mobiles zum Thema Menschlichkeit zu beteiligen. Denn das Jugendrotkreuz befasst sich seit Sommer diesen Jahres mit einer neuen Kampagne. Unter dem Hashtag #wasgehtmitmenschlichkeit finden bundesweit viele Aktionen des JRK statt, die für mehr Menschlichkeit im Alltag werben möchte. 'Unser Anspruch ist eine unterhaltsame Veranstaltung mit Witz und Charme, und eine rundum gelungene, in sich stimmige Landesversammlung ohne Misstöne', wünschte sich die Landesleiterin Elena Müntjes bereits bei der Eröffnung der Veranstaltung. Das sei in diesem Jahr gelungen, zieht die Amtsträgerin gegen Ende der Landesversammlung Resumee.  

  • Allgemein
    28.11.2017

    Notburga-Schützen übernehmen Patenschaft im Don-Bosco-Heim

    Am Freitag, 24.11.2017, trafen sich Alexander Wassen, Präsident der St. Notburga Schützenbruderschaft, und Schriftführer Michael Mertens mit der Leiterin des Don-Bosco-Heims, Stefanie Heggen, im Don-Bosco-Heim, um eine jährliche, finanzielle Unterstützung für die Integrationsarbeit mit den Jugendlichen zu besiegeln. Zunächst gab Frau Heggen einen interessanten Einblick in die Arbeit des Don-Bosco-Heims. Darin erklärte sie auch, dass selbst kleinste Spenden wichtige Bausteine für die Integration der Kinder und Jugendlichen sind. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass die Kinder und Jugendlichen hier bei uns heimisch werden und sich als Teil unserer Gesellschaft fühlen“, sagte Alexander Wassen in dem gemeinsamen Gespräch. Mit der Zuwendung, die die Notburga-Schützen zahlen, werden mindestens 2 Kinder bzw. Jugendliche in die Lage versetzt, sich einem Verein anzuschließen, um Schwimmen zu lernen, Fußball zu spielen, einen Tanzkurs zu besuchen oder tatsächlich auch einer Schützenbruderschaft beizutreten. Zum Abschluss luden die beiden Notburga-Schützen das Team rund um Frau Heggen und auch die Kinder und Jugendlichen schon jetzt zum Schützenfest im August ins Rahser ein.

  • Kommentar
    27.11.2017

    NRW – Künftig kein Sozialticket mehr für Bedürftige?

    In Nordrhein Westfalen haben finanziell schwach gestellte Menschen den Anspruch auf ein Sozialticket, welches die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in vergünstigter Form ermöglicht. Die Landesregierung (CDU/FDP) will schrittweise die Subventionierung drosseln und bis zum Jahr 2020 ganz einstellen. Zwar könnten die Verkehrsbetriebe in diesem Fall einspringen und die Weiterfinanzierung übernehmen, aber dies ist wohl eher unrealistisch. Das eingesparte Geld soll für den Neubau von Straßen genutzt werden. Jährlich zahlt das Land NRW 40 Millionen Euro, um sozial benachteiligten Mitmenschen Mobilität zu ermöglichen. Es handelt sich um 290.000 Menschen, die von dieser Entscheidung betroffen sein werden. Für diese würde sich der Preis von 30€ auf 95€ im Monat mehr als verdreifachen. Zum Vergleich: Der Regelsatz einer alleinerziehenden Mutter beträgt 404€ im Monat. Der ungefähre Gegenwert wären umgerechnet bestenfalls 6km Autobahn im Jahr. Wird dieses Geld beim Sozialticket eingespart, wird unter dem Strich der Straßenbau kaum davon profitieren, während die Folgen für finanziell schwach gestellte Mitbürger fatal sind. Eine alleinerziehende Mutter kann dann sehen, wie sie ihr Kind in die KiTa bringt und ein Flüchtling, von dem ja verlangt wird, sich zu integrieren, wird eventuell Schwierigkeiten haben, um zu seinem Deutschkurs zu kommen. Viele Rentner werden plötzlich Probleme damit haben, ihre Einkäufe zu erledigen. Menschen, welche eh schon mit sehr wenig Geld über die Runden kommen müssen, wird die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben deutlich erschwert. Ein Wegfall des Sozialtickets wird tiefgreifende gesellschaftliche Folgen haben und signalisiert, das wieder bei den Ärmsten und eh schon Benachteiligten gespart wird. Dies ist ein falsches Signal.

  • Veranstaltung
    22.11.2017

    Klavierduo trifft Streichquartett

    Eine selten zu hörende Kammermusik-Besetzung tritt am Mittwoch, 29. November, um 20 Uhr in der Festhalle Viersen auf. Das Silver-Garburg-Klavierduo musiziert gemeinsam mit dem Vogler Quartett. In der hohen, oft unterschätzten Kunst des Duospiels auf ein oder zwei Flügeln setzten Sivan Silver und Gil Garburg neue Maßstäbe. Sie sind in der Carnegie Hall und im Lincoln Center, im Wiener Musikverein, im Sydney Opera House und in der Berliner Philharmonie aufgetreten und haben in rund 70 Ländern auf fünf Kontinenten konzertiert, nun sind sie erstmals in der Viersener Festhalle zu Gast. Das Vogler-Quartett mit Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck steht für Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet. Hier liegt wohl das Geheimnis des Quartetts, das seit mehr als 30 Jahren in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Streichquartett-Karriere verfolgt. Konzerte führen die Musiker auf alle wichtigen Konzertpodien in Europa, den USA, Japan, Australien und Neuseeland. In Berlin gründeten sie 1993 ihre eigene Konzertreihe im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Ein reiner homogener Klang ist nicht ihr Ideal, vielmehr, so bringt es Tim Vogler auf den Punkt: 'dass jeder so individuell spielt wie möglich. Und dass man dennoch die gemeinsame Idee hört, die dahinter steht. ' und das kann Glücksgefühle auslösen.' Gefühle, die gerade bei Johann Sebastian Bachs Meisterwerk 'Die Kunst der Fuge' (Auswahl) sicher geteilt werden. Beide Ensembles bringen immer wieder Raritäten der Kammermusik auf die Bühne. Eröffnet wird das Konzert mit einer Auswahl einiger 'Contrapuncti' aus 'Die Kunst der Fuge' von Johann Sebastian Bach. Es folgt die virtuose Sonate B-Dur D 617 von Franz Schubert. Jedoch wird die im Original für zwei Pianisten an zwei Klavieren komponierte Sonate hier von einem Streichquartett und Klavier vierhändig dargeboten. Das Oktett Es-Dur op. 20 von Felix Mendelssohn Bartholdy wurde für zwei Streichquartette komponiert. Auf der Festhallen-Bühne erklingt das Werk des damals 16jährigen-Mendelssohn in der Fassung für Streichquartett und Klavierduo. Die Konzerteinführung startet um 19.30 Uhr im Ernst-Klusen-Saal. Karten gibt es an der Abendkasse und im Ticketing der Kulturabteilung der Stadt Viersen, Heimbachstraße 12, Telefon 02162 101466 und 101468. Foto: Chr. Kern

  • Allgemein
    21.11.2017

    Kein Ausweg - TeamExit im Test

    Unerbittlich läuft die Digitaluhr, die von der Wand auf uns herabschaut und gnadenlos die Zeit rückwärts herunter zählt. Meine zwei Kollegen und ich sind eingeschlossen in einem liebevoll eingerichteten Raum, der eigentlich urgemütlich wäre, abgesehen von der Tatsache, dass wir keinen Schlüssel besitzen, um die Türe zu öffnen. Wir fühlen uns, als wären wir ins kalte Wasser geworfen worden und wir haben nicht die geringste Ahnung wie wir an den Schlüssel kommen sollen. Wir untersuchen den Raum, schauen hinter Vorhänge, öffnen den Schrank, drehen alles auf links, was sich bewegen lässt. Die Zeit läuft, und zwischenzeitlich haben wir das Gefühl, dass wir nicht weiterkommen. Doch dann fällt dem einem plötzlich etwas auf, was den anderen vorher entgangen war. Wir beginnen ganz automatisch, uns mehr oder weniger gut abzusprechen und die Aufgaben aufzuteilen. Vielleicht, haben wir ja ein wichtiges aber doch offensichtliches Detail übersehen. Schon ab der ersten Sekunde in der die Tür hinter uns ins Schloß fiel, herrschte eine leichte Anspannung. Doch der Spaß und die gute Laune überwiegen deutlich. Die Uhr an der Wand läuft derweil unbeirrt weiter rückwärts und wir wollen auf jeden Fall das erste von unseren zwei Teams sein, dass aus dem jeweils zugeteilten Raum entkommt. Alles was wie ein Hinweis aussieht wird mehrmals durchdacht und geprüft, jede mögliche Kombination wird an den verschiedenen Zahlenschlössern ausprobiert. Manchmal fallen uns nicht die offensichtlichsten Dinge auf, während wir an anderer Stelle zu kompliziert denken. Kleine Momente der Enttäuschung wechseln sich immer wieder mit Erfolgserlebnissen ab. Trotzdem wirkt die Atmosphäre des Raumes permanent auf uns ein, so dass wir uns immer wieder dabei erwischen, wie wir kurz innehalten, um uns an den authentischen Details in der Dekoration und den kniffligen Rätseln zu erfreuen. Es bleibt bis zur letzten Sekunde spannend und am Ende ist die Zeit so schnell verflogen, dass wir am liebsten direkt noch eine zweite Runde drangehängt hätten! TeamExit in Viersen bietet eine Freizeitunterhaltung, die es echt in sich hat! Innerhalb weniger Jahre konnte sich das kleine, familiäre Unternehmen als Geheimtipp für etwas anders angelegten Freizeitspaß etablieren und bietet seitdem kleinen Gruppen die Möglichkeit an, zusammen mittels komplexer Rätsel zur Freiheit zurück zu finden. Der Aufwand, den die Betreiber dafür in Kauf nehmen, ist enorm. Die komplexen Rätsel sind alle in Eigenregie entstanden und die Kreativität, die dahinter steckt, hat uns wahrlich beeindruckt. Jeder der Themenräume ist bis ins kleinste Detail liebevoll hergerichtet und die Denkaufgaben so platziert, dass man nicht unbedingt sofort darauf stößt. Aber es bleibt immer fair und wenn ein Team wirklich nicht vorankommt, werden an einem Monitor an der Wand Hinweise eingeblendet, damit die Flucht weitergehen kann. Derzeit bietet TeamExit drei Themenräume, 'Flucht aus dem Knast', 'BlackOut' und 'Das Magische Zimmer'(welches extra für Kinder entwickelt wurde). Ein vierter Themen-Raum ist ebenfalls bereits im Aufbau. Ebenso gibt es demnächst einen Bereich, der sich ganz der 'Virtual Reality' widmen wird und wo modernste Technik mit Spielspaß kombiniert für Action und Nervenkitzel sorgt. Die Kunden, die das Live-Abenteuer genießen möchten, finden sich in allen Altersklassen und es kam auch schon vor, dass eventuelle Arbeitgeber mit Bewerbern zusammen eine Stunde lang zusammen dieses Erlebnis teilten und dadurch viel über den jeweils anderen erfuhren. Eine klasse Idee, wie wir finden! Buchen kann man das spannende 'Live Escape - Abenteuer' als kleine Gruppe (es buchten auch schon größere Gruppen mit bis zu 50 'Fluchtwilligen'), außerdem bietet TeamExit auch Gutscheine an, falls man jemandem mal ein etwas anderes Geschenk machen möchte. Auch für Firmenevents und Weihnachtsfeiern wird gerne das Angebot von TeamExit genutzt. Unserem unerschrockenen Team von meinViersen.de rauchten zwar danach leicht die Köpfe, aber es war ein toller Spaß, den wir bestimmt in einem anderen Themen-Raum wiederholen werden! Wer weitere Informationen zu diesem interessanten Live Escape - Erlebnis haben möchte oder einen Besuch buchen will, wird auf der Homepage des Betreibers fündig: www.teamexit.de Die Bilder in diesem Beitrag haben wir bearbeitet, um nicht zu viel zu verraten. Rätseln müsst Ihr schon selber! ;-) (sw/ar)

  • Veranstaltung
    15.11.2017

    Preisgekröntes Puppentheater zu Gast in Viersen

    'Der Froschkönig' steht am Sonntag, 19. November 2017, auf dem Programm der Kulturabteilung der Stadt Viersen. Das Theater Urknall zeigt eine für das Figurentheater angepasste Version des Stücks. Angepasst wurde das Märchen der Gebrüder Grimm vom Theater Urknall und dem Theater Waldspeicher Erfurt. Damit jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer nicht ausgeschlossen sind, beginnt die Vorstellung bereits um 19 Uhr. Sie ist Teil der Reihe 'Studio-Abonnement'. Restkarten gibt es bei der Kulturabteilung der Stadt an der Heimbachstraße 12 sowie vor Vorstellungsbeginn an der Kasse der Festhalle. Telefonisch kann unter 02162 101466 oder 101467 bestellt werden, per E-Mail unter kartenvorverkauf@ viersen.de. Die Karten kosten 5,50 Euro. Das Berliner Theater Urknall ist bekannt für seine große Spielfreude. Der unverwechselbare Charme und Humor prägen die Stücke. Die Aufführung ist für Menschen aller Altersgruppen geeignet. Michael Hatzius spielt den Froschkönig. Dorothee Carls kümmert sich um die Rolle der quirligen und vorwitzigen Königstochter. Die beiden Puppenspieler haben sich während des gemeinsamen Studiums kennengelernt. Das war an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch' in Berlin. Noch während der Studiums gründeten sie 2004 das Theater Urknall. Bald starteten die ersten gemeinsamen Tournee-Auftritte. Beide sind auch als Solo-Puppenspieler unterwegs. 'Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich' ist die dritte gemeinsame Inszenierung der beiden. In dem Figurentheaterstück wird das Märchen der Gebrüder Grimm komödiantisch umgesetzt. Regie führt Michael Sowa. Foto: Lutz Edelhoff

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