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Foto © Stadt Viersen

Süchtelner Höhen: Bürgerinnen und Bürger setzen 1000 neue Bäume

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Bürgermeisterin Sabine Anemüller zeigte sich beeindruckt von der großen Zahl der Menschen, die am Samstag, 29. Februar 2020, zu ersten Pflanzaktion des Jahres auf die Süchtelner Höhen gekommen waren: "Der Wald liegt uns allen gemeinsam am Herzen."

Rund 1000 junge Bäume fanden ihren Platz in den von den Städtischen Betrieben vorbereiteten Pflanzlöchern. Rotbuchen, Linden, Hainbuchen und Vogelkirschen werden hier in den nächsten Jahren wachsen. Sie sind Teil der Wiederaufforstungsmaßnahmen nach den großen Schäden der vergangenen Jahre. Stürme und der Borkenkäfer haben große Lücken entstehen lassen.

Stadtförster Rainer Kammann sagte, dass allein in diesem Frühjahr etwa 18.000 neue Bäume gesetzt werden. Insgesamt planen die Städtischen Betriebe derzeit, etwa 80.000 junge Bäume zu pflanzen. Dabei wird auf eine gute Mischung zwischen bewährten und neuen, an den Klimawandel angepassten Sorten geachtet.

Kammann erinnerte daran, dass viele Menschen nach den Aktionen im Jahr 2019 bei der Stadt nachgefragt hatten, wann es weitere gemeinsame Termine für die Bürgerinnen und Bürger geben werde. Die Aktion am Samstag war der Auftakt einer Reihe weiterer Pflanztage. Für den Stadtförster ist es wichtig, den Menschen die Möglichkeit zu bieten, sich einzubringen. Das gelte insbesondere für die vielen Kinder: "So wird der Wert von Natur auf besonders anschauliche Weise vermittelt."

Die Städtischen Betriebe nähmen die Hilfe der Viersenerinnen und Viersener gerne an. Die städtische Pflanzkolonne schaffe an einem normalen Arbeitstag zwischen 600 und 800 Bäume. Er sei beeindruckt, dass die Bereitschaft zur Unterstützung unvermindert anhalte. Als kleines Dankeschön spendierte die Stadt den teilnehmenden Menschen eine heiße Erbsensuppe zur Stärkung.

Die jungen Forstpflanzen, die jetzt ihren Platz fanden, kosten pro Stück etwa 1,50 Euro. Die Preise seien deutlich angezogen, erläuterte der Stadtförster. Überall müssten starke Ausfälle in den Wäldern ersetzt werden. Vor den großen Schäden habe er mit einem Durchschnittspreis von 1,20 Euro gerechnet.

Zu den Kosten für Pflanzen müsse man noch weitere Aufwendungen hinzurechnen. Die Flächen müssten entsprechend vorbereitet werden. Neben den Arbeitskosten stünden die Maschinenkosten. Die Pflanzung selbst koste etwa den Preis der Pflanze. Bis daraus ein großer Baum werde, kämen noch die Pflegekosten hinzu.

Am Samstag wurden zwei vorbereitete Flächen auf den Süchtelner Höhen bearbeitet. Weitere Flächen folgen. Hier wird es auch besondere Aktionen geben. Die Einladung zu diesen Terminen mit weiteren Hinweisen erfolgt rechtzeitig.

Foto: Stadtförster Rainer Kammann erklärt hier, wie die Forstpflanzen gesetzt werden