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Schwerpunktkontrolltag der Polizei Viersen

Schwerpunktkontrolltag der Polizei Viersen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls

Einbrüche in Häuser und Wohnungen stellen für die betroffenen Menschen einen empfindlichen Eingriff in ihre Privatsphäre dar und sind oft nicht nur mit finanziellen, sondern auch mit psychischen Folgen verbunden. Zudem leidet das Sicherheitsgefühl in erheblichem Maße. Es gilt dann für die Betroffenen nicht mehr der Spruch "My home is my castle". Diese Problematik ist der Polizei bewusst und in der Behörde Viersen hat man sich die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs als Schwerpunkt auf die Fahnen geschrieben. Bürgerinnen und Bürger in unserem Kreis sollen sich in ihren vier Wänden und in ihrem Wohnumfeld sicher fühlen können. Deshalb führt die Polizei Viersen immer wieder an unterschiedlichen Stellen im Kreisgebiet Schwerpunktkontrollen durch, die den Kontrolldruck auf die Täter, insbesondere auf reisende Täter, die nur zum Zweck des Einbruchs in unseren Kreis kommen, erhöhen sollen. Am 14.09.2016 fanden solche Schwerpunktkontrollen im Bereich Viersen, Boisheim und Lobberich statt. Die eingesetzten Beamten der Kriminalpolizei und uniformierte Beamte kontrollierten insgesamt rund 100 Fahrzeuge und etwa 110 Personen, führten mehrere Bürgergespräche und versuchten Hinweise auf die Reisewege der potentiellen Tätergruppierungen zu erlangen. Ein Nebeneffekt waren dabei fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen und mehrere Berichte, die in der Folge ausgewertet und mit vorhandenen Informationen abgeglichen werden. Ein Haftbefehl konnte vollstreckt werden.

Dieser Haftbefehl hat eine besondere Geschichte: Der 38-jährige, derzeit in Duisburg wohnhafte Mann, musste nicht erst durch akribische Ermittlungsarbeit aufgespürt werden, sondern er stellte sich quasi selbst. Mit anderen Worten hatte er sich einfach das falsche Opfer ausgesucht: Am Mittwoch um 15.30 Uhr sprach der später Festgenommene auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Brüggen an der Borner Straße einen Zivilisten an und hielt ihm ein Klemmbrett unter die Nase. Er gab vor, taubstumm zu sein und bat auf einem Zettel um eine Unterschrift und Geld. Diese Masche war dem angesprochenen Zivilisten allerdings nur allzu bekannt, denn der Zivilist war ein in den Einsatz eingebundener Kriminalbeamter der Viersener Polizei der mit einem weiteren Kripobeamten dort unterwegs war. Eine sofortige Überprüfung ergab dann, dass gegen den Betroffenen, der sich in Begleitung eines weiteren, polizeilich bekannten in Duisburg wohnhaften Mannes befand, ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund vorlag. Er hatte sich also aus Sicht der Polizei diesmal mit seinem Klemmbrett an den Richtigen gewandt.

Bild: Adrian van Leen

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