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Rapido: Gutachten entscheidet über weitere Vorgehensweise

Eine Gutachterin hat das Grundstück der ehemaligen Rapido-Wärmetechnik untersucht. Vor Ort waren auch der Leiter der Bauaufsicht und die Denkmalpflegerin der Viersener Stadtverwaltung. Sobald das Ergebnis von Prüfstatikerin Professor Dr.-Ing. Waltraud von Grabe vorliegt, steht fest, welche Maßnahmen zur Sicherung möglich und erforderlich sind. Dann wird über die weiteren Schritte entschieden.

Die Straße Rahserfeld bleibt weiter sowohl für Fahrzeuge als auch für Fußgängerinnen und Fußgänger gesperrt.

In dem Gebäudekomplex hat es in den vergangenen Jahren immer wieder größere und kleinere Brände gegeben, zuletzt am Montag, 11. Juni 2018, und in der Nacht zum Dienstag, 12. Juni. In der Regel wurde anschließend Brandstiftung als Ursache festgestellt, ohne dass aber Täterinnen oder Täter ermittelt werden konnten. Die Feuerwehr Viersen hatte nach dem Feuer im Dach des früheren Verwaltungsgebäudes in einer ersten Einschätzung „massive strukturelle Schäden“ durch den Brand festgestellt.

Bei dem Grundstück handelt es sich um die ehemalige Herd- und Ofenfabrik Gebrüder Dinsing. Die wesentlichen Gebäude sind 1898 und 1909 fertiggestellt worden. Die Dinsing-Werke gingen 1971 in Konkurs. Anschließend nutzte Rapido das Gelände. Die Produktion wurde vor etlichen Jahren eingestellt.

Wiederholt wurden Forderungen laut, die Stadt solle für den Abriss des Werkes sorgen. Da der Komplex in Privateigentum steht und zudem denkmalgeschützt ist, sind der Verwaltung hier aber enge Grenzen gesetzt.

Foto: Stadt Viersen

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