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NPD: Ohne Verbot trotzdem tot.

Seit heute ist nun klar: Die rechtsgerichtete Partei NPD wird nicht verboten. Zu unbedeutend ist ihr Einfluss, zu zerrüttet ist überdies die Parteiführung untereinander. Nachdem nun der zweite Verbotsantrag gescheitert ist (im Jahre 2003 gelang es ebenfalls nicht, die NPD zu verbieten) sieht es so aus, als müsse die Bundesrepublik die „Nationaldemokraten“ in Zukunft verkraften. Aber was hätte ein Verbot großartig geändert? Die rechten Strukturen wären nicht verschwunden. Menschenfeindliches Denken lässt sich nun mal nicht verbieten, sondern Verstand und Aufklärung sollten der rechten Ideologie entgegengesetzt werden. Nur darin kann die Antwort liegen. Die NPD ist eine Partei, die in Richtung Vergangenheit denkt in einer Welt, die vorwiegend vorwärts gerichtet ist. Nicht die Partei selbst stellt das Problem dar, vielmehr sind es ihre Wähler, welche ihre menschenfeindlichen, nationalistischen Ansichten von der NPD vertreten sehen und die heimlichen „Zustimmer“, die mit der NPD nicht viel zu tun haben, aber diese Ansichten teilen und ihr Kreuzchen dann bei der AfD setzen.

Die NPD wird auch in Zukunft bleiben, was sie in den letzten 20  Jahren war: Eine kleine, lästige Randnotiz in der Parteiengeschichte der BRD. Unangenehm zwar, aber auch unbedeutend.

Foto: Wikimedia Commons, xtranews.de (cc-by-2.0)

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