Kinder veröffentlichen Comicband

6 Städte | 252 Seiten Comic-Geschichten | 1 Sammelband

Er ist endlich da! Allen Widrigkeiten des Jahres 2020 zum Trotz entlädt sich nun die geballte Kreativität von 54 Kindern und Jugendlichen in einem 252 Seiten umfassenden Sammelband. Die spannenden und lustigen Geschichten der 8 bis 21 jährigen Comickünstler*innen, die unter der Leitung der Jugendbuchautorin Andrea Rings entstanden sind, zeugen von der Lebensfreude und dem Einfallsreichtum der jungen Macher*innen. Sämtliche Werke wurden komplett papierlos mit Hilfe von iPads, Apple Pens und Apps erstellt. Das entstandene Werk zeigt ganz eindeutig: Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien nicht nur für den Konsum von Unterhaltung, sondern um selbst schöpferisch tätig zu werden und ihre eigenen Geschichten zu erzählen.

Tatsächlich sind in den Workshops so viele tolle Comics, Zeichnungen aber auch Videos entstanden, dass nicht alle Beiträge gedruckt werden konnten. Deswegen arbeiten die Projektverantwortlichen momentan an der Gestaltung einer Webseite.

Auf www.countrycomics.de können künftig alle Kinder und Jugendlichen ihre Comic Strips, Grafic Novels, Einzelbilder und Rezensionen rund um die Comic Kultur veröffentlichen.
Egal ob mit Tablet, PC & Smartphone oder mit Bleistift, Marker & Aquarell. Alle Stilrichtungen sind willkommen. Die Seite soll bis Ende des Jahres online gehen.

Hintergrund

Kulturelle Angebote in den Bereichen Kunst und Medien geben Jugendlichen die Möglichkeit ihre kreativen Fähigkeiten kennenzulernen, sie zu testen und zu erweitern. Abseits von äußerem Leistungsdruck kann die Erfahrung der eigenen Selbstwirksamkeit dazu beitragen wichtige Eigenschaften wie Eigenmotivation, Einfühlungsvermögen und Teamwork zu fördern.

Von Juni bis August fanden in jeder Partnerkommune 4-tägige Workshops für Kinder und Jugendliche statt. Im Hubert-Vootz-Haus haben sich 10 Kinder & Teens im Alter von 8 - 15Jahren beteiligt. Als Leiter der Einrichtung war ich völlig vom Engagement und der Hingabe begeistert mit der die Teilnehmer*innen an ihre Werke gegangen sind, so Otto Strutz im Rückblick auf die workshops.

Kooperationspartner*innen

Das Projekt wurde ermöglicht durch eine Sonderförderung aus dem Kinder- und Jugendförderplan des Landes Nordrhein-Westfalen.

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